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Jedes Dogma ist im Grunde ein Denkverbot. Und Dogmen gibt es meines Wissens nach in allen Religionen.
Wenn z.B. ein Christ sagt: „Jesus ist für uns gestorben“, dann entgegne ich: „Jesus musste sterben anhand der Tatsache, dass er geboren wurde.“ Dann kommt oft die Antwort: „Aber er wählte den Kreuzestod“ ich sage: „dieses Schicksal traf zur zeit der römischen Besatzung trauriger weise noch tausende andere.
Spätestens dann kommt: „Aber in der Bibel steht...“
Das ist ein Dogma, das nicht hinterfragt werden darf. Jedem der es hinterfragt, wird dann gleich mit Hölle gedroht (oder in ein paar krassen Sekten gar mit Zerstörung der Seele)
Nach dem Motto: „Nachdenken verboten!“
Diesen Grundsatz lehne ich klar ab, egal in welcher Religion, weil ich sie als Verfehlung des Glaubens ansehe. Klar, sie werden noch lange bestehen bleiben, die Mittel sie zu erhalten sind (je nach Glauben und je nach Kultur):
-Hinrichtung
-Ausstoßung
-Beleidigung
-Peitschenhiebe oder andere Arten der Folterung
-oder einfach die Androhung der ewigen Verdammnis
Das Letzte stört mich am wenigsten, denn Glauben ist sowieso eine persönliche Sache zwischen dem einzelnen und Gott und geht niemand weiteren etwas an!
Gruß Martin
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