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Bilderverbot im Judentum












Sakina für alle.

Vieleicht ist das folgende eine Erklärung für den Umgang mit dem Bilderverbot im Judentum.




Zitat:
dieser ehrliche Rabbi Simon nannte die Schule, aus welcher der
maßgebende (babylonische) Talmud stammt, ein Nest von Bösewichten", die ,das Obere zum
Unteren und das Unterste zum Obern" kehrten. Trotzdem aber hatte er in der Tiefe seines
Herzens größen Respekt vor der Dialektik der Babylonier" und rief seinen Jüngern zu: Ihr
glaubt wohl, die Lehre sei euer, nein, sie ist ihrer (der Babylonier)!" Der Jude Dr. Bernfeld
versichert uns, daß vor der ,Dialektik der Babylonier nichts sicher" war, daß die
,Scharfsinnigen aus Pumbeditha halb und halb als schlimme Rechtsverdreher und Rabulisten,
die alle Kniffe der Gesetze zu ihren Gunsten auszunutzen verstanden", galten, und daß ihre
Jünger als Leute angesehen wurden, die es fertig brachten, ,ein Kamel durch ein Nadelöhr zu
ziehen'". Der jüdische Historiker Graetz berichtet vom Rabbi Meïr, einer der größten
Autoritäten des Talmuds, dessen Ruhm darin bestand, für jedes Gesetz so viele für und Wider
vorbringen zu können, daß es möglich war, ein ganz eindeutiges Gebot in sein Gegenteil zu
verwandeln2.


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