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Bequemheit der Thesen












Hallo Renascor

Auch ich stimme mit dir im wesentlichen überein.
Hoffe jedoch das wir in einer zivilisierten Form kommunizieren auch wenn wir mal nicht einer Meinung sind.
Das macht den Unterschied.

Zitat:
Zitat:
Wissenschaftler beschäftigen sich meist mit Wissenschaft. Was dann durchkommt hängt auch von der Bequemheit der Thesen ab, nennt sich auch wieder Konsens, ist in jeder Demokratie so, sollte es dann unterschiedliche Meinungen geben so nennt man dies Pluralismus.



Renascor hat folgendes geschrieben:
Ja und wer entscheidet darüber, die Wissenschaft.


In erster Linie der Staat.
Die Wissensch. bekommt vom Staat den Bildungsauftrag, da hierzulande, im Gegensatz zur USA, großteils monetäre privaten Investoren fehlen.
Was vor allem den medizinischen Sektor betrifft. Hier werden Forscher dafür bezahlt, dass sie die wissenschaftlichen Denk- u. Arbeitsweisen pflegen u. nicht die Verbreitung von Humbug.
Die Politik wie die Bildungseinrichtungen bedienen sich natürlich großzügig aus dem erschaffenen Wissen. Wie jeder andere auch.


Zitat:
Die Bevölkerung muss die Entscheidung dann hinnehmen, da sie als "unwissende" wohl kaum darauf Einfluss haben, aber auch gar nicht die Kompetenz haben, zu differenzieren, zwischen wissenschaftlicher Wahrheit und der Wahrheit der Wissenschaftler oder der der Religion.


Jedem interessierten steht es frei sich zu informieren, sich Grundkenntnisse anzueignen u. ist auch gewünscht. Je mehr Denker im Staat desto schneller werden intellektuelle Ressourcen in nie gekanntem Maße mobilisiert. Desto mehr Gelder ein Staat in Forschung investiert, desto schneller der Fortschritt in Hochleitertechnologie od. Lasertechnologie o.ä.
Eine einfache Rechnung.

Je größer übrigens die Entfremdung zwischen dem biologischen Nichtfachmann und Wissenschaftlern desto mehr an Vertreter anderer obskuranter Weltbilder.



Zitat:
Oligarchie nennt man soetwas, die Herrschaft einer Gruppe.


Das Problem ist das Konkurrenzdenken zw. Religion u. Wissenschaft.
Beide bedienen sich verschiedener Methoden.
Früher war ich der Meinung, man müsse diese strikt getrennt halten. Heute denke ich etwas anders. Führt nur zu Konflikten.
Die Wissensch. wie die Religion sollten sich ergänzen u. keinen Wettstreit anstreben.
Es gibt sehr schwere Fragen zu beantworten, wo Religion Hilfe anbieten kann wenn einer denn dies auch will.
Trost spenden in etwa.


Zitat:
Ist zwar keine komplette aber eine indirekte.


Seh das etwas anders.
Religion hat sich schon mal geirrt, was wissenschaftliche Erkenntnis betrifft. Etwa das Programm d. Erdscheibe od. der Rückendeckung von Claudius Ptolemäus.
So was prägt.
Nicht der Glaube ist das Problem, sondern die Tatsache, dass Gläubige bzw. Orthodoxe diesen mit wissenschaftlichen Fakten vermischen, zu einer Art „Theo- Biologie“.

Vielleicht ist noch anzufügen das Wissensch. keinesfalls Gott ausschließt.
Aber es gibt einen Generalkonsens: Nur Dinge, die experimentell u. durch Dokumente nachweisbar sind, sind Gegenstand d. Wissensch.
Andernfalls könnte der Physikunterricht von Wünschelrutengehern geprägt sein od. die Weisheit das Wasser Information enthält - würde ebenso Einzug halten.

LG
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum I


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