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Hallo Nina84
Wie lautet Deine Frage genau?
Nun, meine Meinungen zum Tod:
Der Tod ist ein Übergang, wie auch die Geburt.
Wir waren davor und wir sind danach.
Wir haben einen freien Willen, den werden wir auch danach haben.
Wir entscheiden selbst über das danach.
Es gibt keinen Gott der Seelen in den Himmel, oder in die Hölle schickt.
Die Seele wählt das selbst.
Eine Seele die glaubt, dass andere in die Hölle geschickt werden, isoliert sich selbst dadurch von diesen anderen und kann somit keine vollkommene Einheitserfahrung erlangen. Solange zumindest, bis sie diesen Irrtum erkennt und korrigiert.
Eine Seele, die wiederkommen will wird wiederkommen.
Eine Seele, die nicht wiederkommen will wird nicht wiederkommen.
Eine Seele, deren einziges Bestreben das Materielle war, wird im jenseits kau in die höheren Sphären gelangen.
Eine Seele, deren gesamter Lebensinhalt das Göttliche war, wird sich mit dem Göttlichen vereinen.
Eine Seele, der dieses als blasphemisch erscheint, wird im Jenseits eine Distanz zum Göttlichen bewahren.
Gott ermöglicht jeder Seele ihre freie Wahl.
Letztendlich werden alle Seelen wieder in das Göttliche einmünden. Da das Göttliche in Wirklichkeit alles ist, ist das lediglich eine Frage des Bewusstseins. Niemand kann sich auf Dauer vor dieser Wirklichkeit verschließen, denn jede Illusion ist vergänglich und mag sie auch noch so stark sein. Jeder Täuschung folgt die Enttäuschung, die uns die Täuschung nimmt.
Gotteserkenntnis ist somit auch die vollkommene Enttäuschung. Ab da leben wir ohne die Täuschung weiter und wir werden über niemanden mehr enttäuscht sein. Wir nehmen jedes Wesen als eine Ausdrucksform des Göttlichen, auch wenn die Entscheidungen dieses Wesens für es selbst und andere zu Leiden führt. Wir verurteilen nicht mehr, wenn wir völlig enttäuscht sind. Zurück bleibt ein vollkommenes „Ja“ zu allem was ist.
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