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| Es ging um den Ausspruch "Auge um Auge, Zahn um Zahn". |
Okay.
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Dieser Ausgleich ist Rache.
Was bringt es mir persönlich, wenn ich jemanden anderes das selbe zufüge, was er mir angetan hat und ich es nicht wollte?
Damit stelle ich mich immernoch auf die selbe Stufe, wie dieser Kerl und sündige selber. Es gibt mir in erstem Moment Befriedidgung, aber danach?
Danach stellt sich doch die Frage, was es mir gebracht hat, diesen Typen genauso leiden zu sehn, wie er es mit mir getan hat. Genau das hat Jesus damit gemeint. |
Rechtsstaatlichkeit schließt ja aus das man die Rachehandlung selbst vornimmt. Ich habe auch nur gesagt das dies ein Sinn von Strafe ist, ich selbst halte nichts von Rache, eben weil es gegen das Barmherzigkeitsgebot und die Goldene Regel in allen Religionen verstößt.
Du meinst ein Ausgleich im Zivilrecht ist Rache? Wenn ich dir etwas kaputt mache und dir den Schaden ersetzen muss ist das Rache?
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| Das was im AT steht ist lange nicht so wichtig, wie das was im NT steht. Jesus erfüllte das Gesetz und diese Erfüllung ist wichtiger als das, was im AT steht. Das AT ist für mich kein Gesetzbuch, es ist vielmehr der alte Bund mit dem Volk Israel und Gott. Das was Jesus predigte ist der Neue Bund mit der ganzen Menschheit. |
Es ist genau so wichtig, nur haben Christen einen anderen Bund mit Gott als Juden. Mir ist schon klar das im Christentum das Alte Testament mehr als Geschichtswerk gilt als es als Richtlinie gilt. Ob Jesus für die Gesamte Menschheit ist, das ist schwer zu sagen. Denn die Religionen des (weiten) Ostens und des Orients waren lange getrennt. So sandte Gott dort die Propheten Krishna und Buddha.
Die erste Religion welche, vielleicht für die gesamte Menschheit bestimmt war ist der Islam, da er im Westen wie im Osten bekannt war.
Der nächste Prophet im "Westen" nach Moses war übrigens Zarathustra und nicht Jesus, jedoch bezog dieser sich nicht so besonders auf das Volk Israel.
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| Das Rache Gefühl ist immer mit Hass verbunden. Hassen ist etwas, was ein Christ nicht darf. Jesus lehrte uns die Nächsten- und Feindesliebe, nicht die Rache und den Hass. |
Ja das ist der Kern seiner Lehre, aber eine Lehre besteht nicht nur aus dem Kern.
Moses lehrte Gottes Gesetze für das Volk Israel und führte es zu seiner Bestimmung.
Zarathustra lehrte gut zu handeln und gut zu sprechen.
Jesus lehrte Vergebung und Barmherzigkeit.
Mohammed lehrte Demut und Ordnung.
Bahá'u'lláh lehrte Einheit und Erziehung
Jede Religion ist das Heilmittel für seine Zeit und seinen Ort.
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| Ebend und Jesus änderte dies. Ab Mohammed ist das in deiner Evolution ein großer Bruch, mal davon abgesehen, dass Jesus nie sagte, dass einer nach ihm kommen wird, außer dem heiligen Geist. Er ist bereits die Erfüllung, nach ihm kommt nur das Ende der Welt, leider sagte er nicht wann, aber lange kann das sicherlich nicht mehr dauern, wenn ich so einige Zeichen sehe die in der Offenbarung stehen. |
Wieso siehst du Mohammed als Bruch in der fortschreitenden Gottesoffenbarung an? Ich habe hier schon einige Male einen Link zum Buch der Gewissheit gesetzt. Meiner Meinung muss man es selbst lesen und es bringt wenig wenn ich daraus zitiere. Darum setze ich hier wieder einen Link, dort erklärt Bahá'u'lláh wunderbar was es mit dem "letzten Propheten" oder dem "Siegel der Propheten" auf sich hat.
http://recherche.bahai-studien.de/i.....ahaullah/Kitab-i-Iqan.txt
http://bahairesearch.com/default.aspx?LANGUAGE=German (dann auf Baha'u'llah klicken und dann auf Kitáb-i-Iqán)
http://reference.bahai.org/en/t/b/KI/ (nur wenn man gut englisch kann)
An ein Ende der Welt glauben wir in dieser Form auch nicht, es wird zwar eines geben, aber nicht durch Zerstörung sondern durch Veränderung zum Guten.
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| Aber deinen Glauben respektiere ich, jedoch sehe ich ihn persönlich als nicht wahr an. |
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| Vielleicht liegt das Problem in unseren unterschiedlichen Vorstellungen des Menschenbildes. Ich bin da eher Machiavellist. Der Mensch ist von Natur aus schlecht. Er strebt nach Macht oder versucht diese zu erhalten. Nur Religion kann einen Menschen im Gewissen Maße ändern, jedoch sind die wenigsten stark genug, den Versuchungen der Macht zu entgehen, selbst im Glauben. Jesus schaffte das, er widerstand der Versuchung des Teufels, der ihm die Weltherrschaft anbot, was übrigens schon ein zeichen ist, dass Macht etwas ist, nachdem kein Christ streben sollte. |
Der Mensch kann sich entscheiden, zum Guten oder zum Schlechten in jedem Moment. Religion ist dazu da den Menschen zu leiten und zu erziehen. Ja Jesus schaffte das und so viele selbst erkannte Oberhäupter des Christentums schafften es leider nicht.
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| Um den Machterhalt zu sichern wird jeder Gottesstaat schnell zum gottlosen Staat. Da kann der Glaube noch so stark sein. Vor allem ist in soeinem Staat der Missbrauch der Religion leicht möglich, da die Leute sich danach richten. |
Irgendwie erscheint mir das du denkst ein Gottesstaat müsse autokratisch sein?
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| Die Parther und die Inder waren wohl kaum Demokratien. |
Diese Regierungsform wahr Damals unbekannt.
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| Auch dort wurden andersgläubige ausgegrenzt, allein schon wegen der Dihimmisteuer und der Ausschluss dieser Leute aus wichtigen gesellschaftlichen Prozessen, wie Armee usw. Vor allem fehlt hier ein wichtiger Faktor, und zwar die Gefahr, dass der Glaube sich ändert. Und die Religion, die an der Macht ist, ihre Macht durch Gewalt erhalten musste. Aber gar nicht zu denken, wieviele Menschen im Namen dieses Staates aufgrund Machterweiterungen getötet wurden. Das Streben nach weltlicher Macht ist kein Wunsch Gottes. Man sollte vielmehr schauen, dass man sich Reichtum im Himmel anhäuft, anstatt auf der Erde, denn die Erde verlässt man bereits nach kurzer Zeit wieder, aber den Himmel nicht, wenn man ihn erreicht. |
Das Partherreich war nicht Muslimisch, große Teile der Bevölkerung waren Zoroastrier, der Religion welcher sich auch der König anschloss. Trotzdem tolerierte es alle Religionen und Kulturen und setze einheitliche Steuern fest. Sicher kann man es nicht mit dem heutigen Pluralismus in einer westeuropäischen Demokratie vergleichen, es war einfach eine andere Zeit.
Das Indien unter muslimischer Herrschaft funktionierte nicht groß Anders die muslimische Steuern wurden auf die Fürsten umgeschlagen und geschätzt, diese trieben sie dann ein. Heeresfolge war ebenso zu leisten. Es gab sogar mehre religiöse Gruppen innerhalb des Hinduismus und des Islam beide Religionen gleich zu setzen da beide den höchsten Gott anbeten, so weit gelang es aber dann nicht. Feinschaft zwischen Hindus und Muslime schafften im Großen erst die Briten mit ihrer Teile und Herrsche Politik mit welcher sie Indien erfolgreich unterwarfen und ausbeuteten.
Ich behaupte nicht das diese Staaten perfekt waren und voll dem Willen Gottes entsprachen, aber sie funktionierten besser als fast alle Staaten ihrer Zeit.
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Natürlich.
Allein aufgrund der Kirche hatten diese Monarchen einen Machtanspruch, wegen des Gottesgnadentum. Diese Monarche spielten mit den Leben der unzähligen Menschen, die sie aufgrund ihrer Machtspielchen und dem Traum von "Ein Platz an der Sonne", auf dem Gewissen haben. Natürlich ist das Volk nicht unschuldig, aber die Legitimität der Monarchenn kam auch von der Religion. |
Nein, die Kirche hatte zu dieser Zeit nichts mehr mit dem Gottesgnadentum zu tun, bei evangelischen Herrschern war dies nie der Fall da hier die Kirche dem Fürsten unterstellt war. Die Monarchie von Gottes Gnaden wurde von raffgierigen Fürsten eingeführt, die Kirchen waren nie begeistert davon. Das Volk folgte aus ganz anderen Gründen und die Welt rutschte aufgrund dem Misstrauen der Völker, der Raffgier industrieller und imperialer Politik in den Abgrund, einen Abgrund vor dem Bahá'u'lláh warnte (und nicht nur er)!
Das Problem ist hier wie du es bei der CDU erkannt hast, man hüllte sich in den Mantel der Religion um so die wahren Absichten zu verstecken.
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Die Lehre Jesu ist zeitlos.
Die funktioniert immer in jeder Zeit. |
Nein, die Lehre Gottes ist Zeitlos, Jesus war nur ein Mensch und seine Botschaft war für seine Zeit und seinen Ort bestimmt. Was für immer erhalten bleiben wird ist der Kern aller Religionen.
Liebe Grüße, Tobias
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