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Interessante (ältere) Neuigkeiten über den Islam












Hallo Tobias

Zitat:
Die Todesstrafe kann nicht nur der Abschreckung dienen, die Schmerzen dabei können der Bestrafung dienen und es kann auch eine Rache für das Opfer bzw. die Angehörigen sein. Vergessen hatte ich den Schutz der Öffentlichkeit. Ist Auge um Auge - Zahn um Zahn nicht auch biblisch?

Um Gottes Willen, wer hat dir denn das erzählt?
Hast du noch nie die Bergpredigt gelesen?
Zitat:
Matthäus 5, 38-42
38 Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn. 39 Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar. 40 Und so jemand mit dir rechten will und deinen Rock nehmen, dem laß auch den Mantel. 41 Und so dich jemand nötigt eine Meile, so gehe mit ihm zwei. 42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem, der dir abborgen will.

Gerade dies hat Jesus ja verändert, da Rache rein gar nichts bringt. Wenn man sich an jemanden rächt ist man selber nicht besser als derjenige, der die Straftat durchgeführt hat. Er hat sich durch seine Tat schon selbst bestraft, da Gott alles weiss, da muss der Mensch nicht noch das selbe tuen, da er sich dann selbst vor Gott strafbar macht.

Und bitte die Todesstrafe als Rache?
Damit wird selbst zum Mörder und verstößt gegen die 10 Gebote.

Zitat:
Zum Nachdenken kann man niemanden zwingen, jedoch muss man auch die Gesellschaft schützen, so bleiben Haftstrafen, Strafarbeiten, Strafgelder und Strafandrohungen bis heute die effektivsten Strafmittel.

Dagegen sagt doch keiner etwas, nur hat die Strafe wenig Effekt, wenn er seinen Fehler nicht einsieht.

Zitat:
Meiner Meinung nach liegt der Hauptsinn der Strafen welche im Bahá'í Glauben vorgesehen sind in der Erziehung, wie ich es auch bevorzuge.

Zu welcher Erziehung?
Natürlich gibt es Regeln, wie die Menschenrechte und so weiter, die geschützt und bei Verstoß bestraft werden müssen, aber in einem Gottesstaat läuft die Erziehung wohl eher dahin, dass man lediglich dieser Religion folgt. Religionsfreiheit gleich null.
Wir waren doch noch beim Gottesstaat oder nicht?

Zitat:
Gegeben wurde es natürlich vom Propheten Mose und der Prophet Jesus erfüllte es. Gott hat in mehreren Religionen die Todesstrafe vorgesehen und das Christentum gehört zu denen Religionen in denen die Todesstrafe meiner Meinung nach auch nicht ausgeschlossen ist.

Das man den Namen Gottes nicht missbrauchen soll stimmt.

Wenn der Mensch dann aus dieser Welt tritt, so tritt er vor Gott.

Natürlich ist sie ausgeschlossen, siehe oben mein Bibelzitat.
Kein Mensch darf über Leben und Tod bestimmen, nur Gott. Wenn Gott wollte, dass der Sünder tot ist, dann tut er das einfach, dazu braucht er keine menschlichen Handlanger, das wäre die Verneinung der Allmächtigkeit Gottes.
Und warum er den Mörder nicht mit dem tot bestraft, habe ich vorher erklärt.

Zitat:
Soweit ich weiß griff Gott das letzte Mal aktiv in unsere Welt ein als er half das Volk Israel aus Ägypten zu führen.

Behauptest du Gottes Gedanken zu kennen?

Gott greift nicht in die Welt ein?
Wer hat dir denn das erzählt?
Gott hilft und kümmert sich um seine Schafe, aber sicherlich nicht mehr in dem Maße, wie damals, wo er ganze Heere hat erschrecken lassen. Im Kleinen und auch im Großen greift er jedoch immernoch ein. Er hat mir jedenfalls schon geholfen, ich weiss nicht, wie das bei dir ist.
Gott ist kein Wesen, was nun irgendwo unnahbar im Himmel ist und zusieht, wie wir unser Leben hier meistern. Er ist näher als du denkst, aber natürlich muss man an ihn glauben, vielleicht muss man sogar die richtige Vorstellung haben, ich weiss es nicht, aber hören tut er jeden.

Seine Gedanken kenne ich nicht, jedoch kann ich das aus den Lehren Jesu ableiten. Gott liebt seine Kinder, wie Jesus sagte, er liebt sogar den Sünder, steht alles im NT. Wie soll dieser Gott bitte sehr die Todesstrafe gutheißen, wenn er ein liebender, vergebender Gott ist?
Das Bild Gottes hat sich verändert vom AT zum NT und Jesus ist der Schlüssel dazu.

Zitat:
Vor Gott "stehen" ist etwas ganz anderes als vor einem weltlichen Gericht.

Die Hölle in der Form wie der Christliche Dogmatismus ihn kennt existiert meiner Meinung nach nicht.

Kommt drauf an, was du als christliches Dogma kennst.
Wenn du diesen ziegenartigen roten Typen meinst, der mit ner Mistgabel Sünder bruzelt, dann muss ich dich enttäuschen, das ist sicherlich nicht die christliche Hölle.
Die Hölle ist vielmehr das Leben ohne Gott nach dem Tode, das Leben gegen Gott.
Wenn es dich interessiert, dieser Autor bringt das so ziemlich auf den Punkt, was ich so glaube.
http://www.nikodemus.net/391?page=4

Zitat:
Die Bibel ist heute weitgehend nicht mehr verfälscht, dazu ist das Wissen der Kritiker und die Moral des heutigen Klerus zu groß. Das war allerdings einmal anders. Jedoch bleibt die Bibel nur ein, mit Absicht so ausgewählter , Ausschnitt der Evangelien, dafür fanden Lehrbriefe welche ich zum Teil sehr seltsam finde (wie Hadithe, man erkennt eben den Unterschied zwischen dem Hauch Gottes und den vermeindlich weisen Wörtern von Klerikern).

Die Bibel ist nicht (mehr) falsch, aber eben nur ein kleiner Ausschnitt.

Die Lehrbriefe sind soeine Sache. Einige finde ich da sehr problematisch. Meine Hauptquellen des Glaubens sind vielmehr die Evangelien, also Jesus. Einiges, was Paulus schrieb, widerspricht sich meiner Meinung nach mit den Lehren Jesu. Deswegen versuche ich durch das Lesen der Apokryphen und den Evangelien die Wahrheit zu erkennen. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen und wird er vermutlich nie sein, aber Jesus Christus ist auf jedenfall der richtige Weg für mich.

Zitat:
Ist das so? Nur weil jemand seinen Staat Gottesstaat nennt muss es noch keiner sein. Das Christentum müsste zum Beispiel das Judentum voll akzeptieren und nach meiner Meinung auch alle Propheten nach Jesus. Der Bahá'í Glauben akzeptiert sogar aus wörtlich aus den Schriften Bahá'u'lláhs alle Religionen.

Natürlich sobald ein Staat, also die staatliche Gewalt an eine Religion gebunden ist, ist es früher oder später aus mit der Religionsfreiheit, da gab es bislang noch nie ein positives Beispiel und es wird auch immer so bleiben. Die Welt ist schlecht und Gottes Reich ist nicht von dieser Welt, es widerspricht sich also.
Wenn ein Staat beispielsweise eine Religion hat, die so friedfertig und freiheitlich ist, wie es nur geht. Nach ungefähr hundertjahren kommt eine neue Religion auf, die immer mehr zustimmung findet. Was nun passiert ist klar, die Religionsführer verhindern etweder schon vorher diese Religion, das heisst Verfolgung oder Bestrafung oder wird, spätestens wenn es wirklich um die eigene Macht fürchten muss, zu Gewalt greifen. Macht hat die Menschen schon immer schlecht gemacht, denn wer einmal Macht hatte, der will sie auch nicht verlieren. Solche Machtspielchen beschmutzen aber die Ehre Gottes. Wenn Gott einen Gottesstaat wollte hätter er es doch gemacht. Vor allem bringt ein aufgezwungener Glaube überhaupt nichts, er muss aus dem Herzen kommen.

Zitat:
Der Erste Weltkrieg war kein Religionskrieg.

Das ist richtig, aber ein säkularisierter Staat waren auch nicht alle, das ist der Punkt. Nicht Sekularisierung und ein Religionsstaat ist etwas anderes.

Zitat:
Kennst du die Partei welcher Frau Merkel angehört?

Die "C"DU macht so wenig christliche Politik, wie Stoiber Muslime ist.
Die Lehren Jesu und die Politik vertragen sich kein Deut. Denn die Lehren Jesu sind nicht von dieser Welt, man kann höhstens eine christliche Einstellung, also Werte einbringen, aber nicht das Christentum an sich. Genau das macht die CDU, in letzter Zeit aber viel weniger.

Tortzdem kann es kein Gottesstaat und eine Demokratie geben. Wie gesagt Machtmissbrauch und vor allem müssten alle dieser Religion angehören, was nie der Fall sein wird. Das wäre eine Diktatur einer Religion, denn man dürfte kein Gesetz gegen diese Vorstellungen dieser Religion machen, auch wenn das Volk anders denkt.

Zitat:
Wenn die Politik in die Religion Einfluss nimmt dann stimmt etwas nicht, entweder hat man dann den Propheten nicht verstanden, die Religion ist im Untergang begriffen oder eine seltsame Vermischung geht vor sich. Politische Parteien sind oft genug Extremistisch.

Ja, er hat seine Lehre nicht verstanden, aber es gibt auch Menschen die haben keine Religion und trotzdem ne Gedankenwelt. Politik kann die Gedankenwelt eines Menschen um ein vielfaches beeinflussen. Wie geschrieben der Unterschied zu ner Religion ist, dass die pol. Einstellungen sich verändern können. Die Vorstellung einer Religion haben immer einen absoluten Wahrheitsanspruch, jedenfalls bei den monotheistischen Religionen.


MfG Renascor
Zitat:
Wie ich schon schrieb, Dein Post kam ca. eine Stunde später. Editiert habe ich gleich im Anschluß meines Post's, weil ich noch auf A... antworten wollte.
Die Bibelstelle stand bereits im ersten Teil drin - aber streit ruhig weiter....
.....And the Winner.....is......
..................................................................................................


Ich streite doch gar nicht....

Zitat:
Eine liebende Mutter erzieht ihr Kind mit Konsequenz - so ist das richtig.
Aber eine liebende Mutter wird ihr Kind immer wieder aufnehmen.
Siehe hier Lukas 15


Was dir zeigen müsste das ein Hauptergebnis der christlichen Theologie falsch ist, nämlich die Existenz einer Hölle.

Zitat:
Gruß Baldur


Liebe Grüße, Tobias

Zitat:
Tobi du weisst dass Bahai den Mörder/Tötenden, töten dürfen nicht? Hat das Jesus im Neuen Testament nicht verändert?


1. Genc, höre auf mir zu erzählen an was ich zu glauben habe, vor allem wenn du keine Ahnung hast.

2. Noch immer habe ich dir die Verniedlichung meines Namens weder erlaubt noch angeboten.

3. Auf welche Stelle im Neuen Testament beziehst du dich?

4. Die Religionen entwickeln sich Evolutionär, das heißt ihr Inhalt verändert sich in bestimmten Dingen auch.

5. Irgend ein Bahá'í darf niemanden töten, in der Bahá'í Ordnung ist ein staatliches Gericht oder ein Gericht der Weltordnung dafür vorhergesehen. Das ganze nennt sich Rechtsstaat. Ich kann dir hierzu die Artikel von Udo Schäfer empfehlen.

6. Warum postest du nicht mehr mit deinem alten Account Genc?
Zitat:
Hallo Tobias


Hallo

Zitat:
Um Gottes Willen, wer hat dir denn das erzählt?


Was von beidem meinst du?

Zitat:
Hast du noch nie die Bergpredigt gelesen?
,

Doch. Aber bedenken auch Ex 21,22-27 und Lev 24,17-22

Zitat:
Gerade dies hat Jesus ja verändert, da Rache rein gar nichts bringt. Wenn man sich an jemanden rächt ist man selber nicht besser als derjenige, der die Straftat durchgeführt hat. Er hat sich durch seine Tat schon selbst bestraft, da Gott alles weiss, da muss der Mensch nicht noch das selbe tuen, da er sich dann selbst vor Gott strafbar macht.


Auge um Auge dient nicht nur der Rache sondern auch dem Ausgleich. Unser heutiges Zivilrecht basiert auf dieser Logik. Du hast jedoch Recht das mit dem Propheten Jesus ein zusätzliches Element hinzu kam, nämlich das Strafe eben nicht (nur?) der Rache dienen soll.

Zitat:
Und bitte die Todesstrafe als Rache?


Nur weil wir es nicht gut finden heißt das nicht das es keine Befriedigung für die Hinterbliebenden oder Opfer wäre.

Zitat:
Damit wird selbst zum Mörder und verstößt gegen die 10 Gebote.


Nein, das schließt sich schon durch die Gebote für das Volk Israel aus, durch die Gesetze welche der Prophet Mohammed brauchte und das Kitab-i-Aqdas welches Bahá'u'lláh brachte. Jedoch muss eine Untersuchung stattgefunden haben und ein unabhängiges Urteil gesprochen worden sein.

Zitat:
Dagegen sagt doch keiner etwas, nur hat die Strafe wenig Effekt, wenn er seinen Fehler nicht einsieht.


Mehr als es einem Menschen sagen und ihm (negative) Folgen seiner Untaten für ihn und seine Opfer aufzuzeigen kann man nicht. Jeder Mensch muss die Wahrheit selbst erkennen.

Zitat:
Zu welcher Erziehung?
Natürlich gibt es Regeln, wie die Menschenrechte und so weiter, die geschützt und bei Verstoß bestraft werden müssen, aber in einem Gottesstaat läuft die Erziehung wohl eher dahin, dass man lediglich dieser Religion folgt. Religionsfreiheit gleich null.
Wir waren doch noch beim Gottesstaat oder nicht?


Das ist aber dann kein echter Staat Gottes sondern ein Staat von gierigen Politikern welche sich in das Gewand der Religion hüllen um sich an der Macht zu halten.

Zur Erziehung der Menschen, bzw, ihrer Seelen.

Zitat:
Natürlich ist sie ausgeschlossen, siehe oben mein Bibelzitat.
Kein Mensch darf über Leben und Tod bestimmen, nur Gott. Wenn Gott wollte, dass der Sünder tot ist, dann tut er das einfach, dazu braucht er keine menschlichen Handlanger, das wäre die Verneinung der Allmächtigkeit Gottes.
Und warum er den Mörder nicht mit dem tot bestraft, habe ich vorher erklärt.


Menschen bestimmen täglich über Leben und Tod von Geschöpfen Gottes, auch du heute schon, wenn auch nur indirekt. Denke einmal darüber nach. Das Zitat ist ein geistiges Prinzip, welches angewendet werden muss und nicht blind befolgt werden muss. Eh wir jedoch in diesem Thema versinken, ich stimme dir zu das die Todesstrafe nur in den allergrößten Notfällen angewendet werden sollte und dann auch sollte der Tod die eigentliche Strafe sein und nicht die Schmerzen beim Sterben oder Jahre langes warten lassen.

Zitat:
Gott greift nicht in die Welt ein?
Wer hat dir denn das erzählt?
Gott hilft und kümmert sich um seine Schafe, aber sicherlich nicht mehr in dem Maße, wie damals, wo er ganze Heere hat erschrecken lassen. Im Kleinen und auch im Großen greift er jedoch immernoch ein. Er hat mir jedenfalls schon geholfen, ich weiss nicht, wie das bei dir ist.
Gott ist kein Wesen, was nun irgendwo unnahbar im Himmel ist und zusieht, wie wir unser Leben hier meistern. Er ist näher als du denkst, aber natürlich muss man an ihn glauben, vielleicht muss man sogar die richtige Vorstellung haben, ich weiss es nicht, aber hören tut er jeden.


Wie hat er dir denn geholfen? Gott ist für uns Menschen aus eigener Kraft unerreichbar, wie wir Menschen für einen Wurm unerreichbar sind. Gott gab uns jedoch Möglichkeiten ihm auch in dieser Welt nahe zu sein, dazu zählen das man sich an seine Gebote hält welche er durch die Propheten sendete, das man ihn liebt, das man andere Menschen liebt (mehrere Seelen vereint können ihm sicher näher sein als eine alleine) und durch bestimmte Vorgänge (Gebete, Meditation, Nachdenken, Fasten etc.). Natürlich ist Gott mir immer nahe, Gott ist Allmächtig er ist jedem immer nahe, nur bin ich (und auch kein andere Mensch) nicht allmächtig. Gott ist auch den Menschen nah welche nicht an ihn glauben. Mit eingreifen meine ich direktes und für alle sichtbares Eingreifen, das Gott der Kosmokrator ist bezweifle ich nicht.

Zitat:
Seine Gedanken kenne ich nicht, jedoch kann ich das aus den Lehren Jesu ableiten. Gott liebt seine Kinder, wie Jesus sagte, er liebt sogar den Sünder, steht alles im NT. Wie soll dieser Gott bitte sehr die Todesstrafe gutheißen, wenn er ein liebender, vergebender Gott ist?


Nur weil du es nicht verstehst ist es nicht ?

Gegenhalten könnte ich das Gott so die Seele des betroffenen näher zu sich holen möchte. Wissen tue ich es auch nicht, ich kann nur versuchen es zu verstehen.

Zitat:
Das Bild Gottes hat sich verändert vom AT zum NT und Jesus ist der Schlüssel dazu.


Das Bild ist immer das Gleiche, nur unsere Betrachtung verändert sich.

Zitat:
Kommt drauf an, was du als christliches Dogma kennst.


Das es für "böse" Menschen nach dem Tod einen Platz gibt an dem sie ewig Qualen erleiden.

Das ist schon Quatsch weil es in einer transzendenten Welt keine Orte geben kann, dazu ist Gott barmherzig, eine Hölle jedoch wäre grausam.

Zitat:
Wenn du diesen ziegenartigen roten Typen meinst, der mit ner Mistgabel Sünder bruzelt, dann muss ich dich enttäuschen, das ist sicherlich nicht die christliche Hölle.


Sicher ist das Quatsch, aber bis zur Schaffung von Götzen ging dieser Dogmatismus.

Zitat:
Die Hölle ist vielmehr das Leben ohne Gott nach dem Tode, das Leben gegen Gott.


"Hölle" ist der Zustand im Jenseits wenn man fern von Gott ist oder sich von Gott abwendet. Erst der letzte Papst gestand dies zu Teilen ein.

Zitat:
Wenn es dich interessiert, dieser Autor bringt das so ziemlich auf den Punkt, was ich so glaube.


Mit Nikodemus habe ich nicht so gute Erfahrungen als ich ihnen einmal eine Mail sendete weil sie einen historischen Fehler in ihrem (teilweise auf Lügen und Intoleranz basierenden) Artikel hatten. Wurde mir nur geschrieben das "es ja klar ist wie ich das als Ungläubiger sehe".

Zitat:
Die Lehrbriefe sind soeine Sache. Einige finde ich da sehr problematisch. Meine Hauptquellen des Glaubens sind vielmehr die Evangelien, also Jesus. Einiges, was Paulus schrieb, widerspricht sich meiner Meinung nach mit den Lehren Jesu. Deswegen versuche ich durch das Lesen der Apokryphen und den Evangelien die Wahrheit zu erkennen. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen und wird er vermutlich nie sein, aber Jesus Christus ist auf jedenfall der richtige Weg für mich.


Eben das meinte ich, es ist seltsam das Lehrbriefe in der Bibel sind, manch Evangelium jedoch nicht. Die Evangelium sind die Interpretationen der Evangelisten von der Lehre Jesus. Es freut mich das du so offen bist.

Zitat:
Natürlich sobald ein Staat, also die staatliche Gewalt an eine Religion gebunden ist, ist es früher oder später aus mit der Religionsfreiheit, da gab es bislang noch nie ein positives Beispiel und es wird auch immer so bleiben. Die Welt ist schlecht und Gottes Reich ist nicht von dieser Welt, es widerspricht sich also.


Das Partherreich und das muslimische Indien, beide Staaten hatten Staatsreligionen und verstanden sich als Staaten Gottes, trotzdem gab es andere Religionen welche sich freit entwickeln durften. Die Bahá'í Religion versteht sich selbst als in diesem Moment letzte Religion und alle Religionen vor ihr führten evolutionär zu ihr, daher ist die Diskriminierung jener Religionen an sich verboten.

Zitat:
(...) Wir haben zuvor erklärt - und Unser Wort ist die Wahrheit: »Verkehret mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit.« Was immer die Menschenkinder einander meiden ließ, was Zwietracht und Spaltung unter ihnen hervorrief, ist nun durch die Offenbarung dieser Worte ungültig und abgeschafft. Aus dem Himmel des göttlichen Willens wurde mit dem Ziel, die Welt des Seins zu veredeln und die Menschen an Geist und Seele emporzuheben, das herabgesandt, was das wirksamste Mittel zur Erziehung des ganzen Menschengeschlechts ist.

(Baha'u'llah, Ährenlese 43:6)




Zitat:
Wenn ein Staat beispielsweise eine Religion hat, die so friedfertig und freiheitlich ist, wie es nur geht. Nach ungefähr hundertjahren kommt eine neue Religion auf, die immer mehr zustimmung findet. Was nun passiert ist klar, die Religionsführer verhindern etweder schon vorher diese Religion, das heisst Verfolgung oder Bestrafung oder wird, spätestens wenn es wirklich um die eigene Macht fürchten muss, zu Gewalt greifen. Macht hat die Menschen schon immer schlecht gemacht, denn wer einmal Macht hatte, der will sie auch nicht verlieren. Solche Machtspielchen beschmutzen aber die Ehre Gottes. Wenn Gott einen Gottesstaat wollte hätter er es doch gemacht. Vor allem bringt ein aufgezwungener Glaube überhaupt nichts, er muss aus dem Herzen kommen.


Dann ist es kein Staat Gottes mehr, sondern ein Staat von Klerikern geleitet welche nach Macht gieren.

Ein Staat Gottes heißt das er nach den Prinzipien welche er durch die Propheten zu sandte geleitet wurde, nicht das ein Klerus ihn leitet.

Zitat:
Das ist richtig, aber ein säkularisierter Staat waren auch nicht alle, das ist der Punkt. Nicht Sekularisierung und ein Religionsstaat ist etwas anderes.


Welchen Einfluss hatten die Religionen bitte auf diesen Krieg? Keinen!

Zitat:
Die "C"DU macht so wenig christliche Politik, wie Stoiber Muslime ist.
Die Lehren Jesu und die Politik vertragen sich kein Deut. Denn die Lehren Jesu sind nicht von dieser Welt, man kann höhstens eine christliche Einstellung, also Werte einbringen, aber nicht das Christentum an sich. Genau das macht die CDU, in letzter Zeit aber viel weniger.


Sicher ist die CDU nicht wirklich christlich, aber sie hüllen sich in das Gewand dieser Religion. Religion sollte sich nie in Politik einmischen, umgekehrt auch. Aber beide können sich helfen. Religion und Politik sind Geschwister, wie Glaube und Wissenschaft. Beide müssen ihr eigenes Leben leben, doch können sie sich immer helfen.

Zitat:
Die Religion befaßt sich mit geistigen Fragen, die Politik mit weltlichen Angelegenheiten. Die Religion hat es mit der Gedankenwelt zu tun, während das Gebiet der Politik zum Bereich der äußeren Gegebenheiten gehört.

(Abdu'l-Baha, ANSPRACHEN IN PARIS)


Zitat:
Tortzdem kann es kein Gottesstaat und eine Demokratie geben. Wie gesagt Machtmissbrauch und vor allem müssten alle dieser Religion angehören, was nie der Fall sein wird. Das wäre eine Diktatur einer Religion, denn man dürfte kein Gesetz gegen diese Vorstellungen dieser Religion machen, auch wenn das Volk anders denkt.


Warum nicht? Machtmissbrauch kann es in jedem Staat geben.

Zitat:
Ja, er hat seine Lehre nicht verstanden, aber es gibt auch Menschen die haben keine Religion und trotzdem ne Gedankenwelt.


Ja weil sie sich in ihrem Kern eine eigene Religion basteln.

Zitat:
Politik kann die Gedankenwelt eines Menschen um ein vielfaches beeinflussen.


Soll aber nicht, das führt nur zu negativen Auswirkungen.

Zitat:
Wie geschrieben der Unterschied zu ner Religion ist, dass die pol. Einstellungen sich verändern können. Die Vorstellung einer Religion haben immer einen absoluten Wahrheitsanspruch, jedenfalls bei den monotheistischen Religionen.


Jede Religion hat nur einen Wahrheitsanspruch in jener Zeit für welche sie geschaffen wurde. Desweiteren haben Glaube und Wissenschaft einen Austausch. Die Religion erklärt die Wissenschaft und die Wissenschaft die Religion.

Zitat:
MfG Renascor


Liebe Grüße, Tobias
Zitat:
Was von beidem meinst du?

Es ging um den Ausspruch "Auge um Auge, Zahn um Zahn".
Zitat:
Doch. Aber bedenken auch Ex 21,22-27 und Lev 24,17-22

Zitat:
Auge um Auge dient nicht nur der Rache sondern auch dem Ausgleich. Unser heutiges Zivilrecht basiert auf dieser Logik. Du hast jedoch Recht das mit dem Propheten Jesus ein zusätzliches Element hinzu kam, nämlich das Strafe eben nicht (nur?) der Rache dienen soll.

Dieser Ausgleich ist Rache.
Was bringt es mir persönlich, wenn ich jemanden anderes das selbe zufüge, was er mir angetan hat und ich es nicht wollte?
Damit stelle ich mich immernoch auf die selbe Stufe, wie dieser Kerl und sündige selber. Es gibt mir in erstem Moment Befriedidgung, aber danach?
Danach stellt sich doch die Frage, was es mir gebracht hat, diesen Typen genauso leiden zu sehn, wie er es mit mir getan hat. Genau das hat Jesus damit gemeint.
Das was im AT steht ist lange nicht so wichtig, wie das was im NT steht. Jesus erfüllte das Gesetz und diese Erfüllung ist wichtiger als das, was im AT steht. Das AT ist für mich kein Gesetzbuch, es ist vielmehr der alte Bund mit dem Volk Israel und Gott. Das was Jesus predigte ist der Neue Bund mit der ganzen Menschheit.

Zitat:
Nur weil wir es nicht gut finden heißt das nicht das es keine Befriedigung für die Hinterbliebenden oder Opfer wäre.

Das Rache Gefühl ist immer mit Hass verbunden. Hassen ist etwas, was ein Christ nicht darf. Jesus lehrte uns die Nächsten- und Feindesliebe, nicht die Rache und den Hass.

Zitat:
Nein, das schließt sich schon durch die Gebote für das Volk Israel aus, durch die Gesetze welche der Prophet Mohammed brauchte und das Kitab-i-Aqdas welches Bahá'u'lláh brachte. Jedoch muss eine Untersuchung stattgefunden haben und ein unabhängiges Urteil gesprochen worden sein.

Ebend und Jesus änderte dies. Ab Mohammed ist das in deiner Evolution ein großer Bruch, mal davon abgesehen, dass Jesus nie sagte, dass einer nach ihm kommen wird, außer dem heiligen Geist. Er ist bereits die Erfüllung, nach ihm kommt nur das Ende der Welt, leider sagte er nicht wann, aber lange kann das sicherlich nicht mehr dauern, wenn ich so einige Zeichen sehe die in der Offenbarung stehen.

Aber deinen Glauben respektiere ich, jedoch sehe ich ihn persönlich als nicht wahr an.

Zitat:
Das ist aber dann kein echter Staat Gottes sondern ein Staat von gierigen Politikern welche sich in das Gewand der Religion hüllen um sich an der Macht zu halten.

Zur Erziehung der Menschen, bzw, ihrer Seelen.

Das Partherreich und das muslimische Indien, beide Staaten hatten Staatsreligionen und verstanden sich als Staaten Gottes, trotzdem gab es andere Religionen welche sich freit entwickeln durften. Die Bahá'í Religion versteht sich selbst als in diesem Moment letzte Religion und alle Religionen vor ihr führten evolutionär zu ihr, daher ist die Diskriminierung jener Religionen an sich verboten.

Dann ist es kein Staat Gottes mehr, sondern ein Staat von Klerikern geleitet welche nach Macht gieren.

Ein Staat Gottes heißt das er nach den Prinzipien welche er durch die Propheten zu sandte geleitet wurde, nicht das ein Klerus ihn leitet.

Vielleicht liegt das Problem in unseren unterschiedlichen Vorstellungen des Menschenbildes. Ich bin da eher Machiavellist. Der Mensch ist von Natur aus schlecht. Er strebt nach Macht oder versucht diese zu erhalten. Nur Religion kann einen Menschen im Gewissen Maße ändern, jedoch sind die wenigsten stark genug, den Versuchungen der Macht zu entgehen, selbst im Glauben. Jesus schaffte das, er widerstand der Versuchung des Teufels, der ihm die Weltherrschaft anbot, was übrigens schon ein zeichen ist, dass Macht etwas ist, nachdem kein Christ streben sollte.

Um den Machterhalt zu sichern wird jeder Gottesstaat schnell zum gottlosen Staat. Da kann der Glaube noch so stark sein. Vor allem ist in soeinem Staat der Missbrauch der Religion leicht möglich, da die Leute sich danach richten.

Die Parther und die Inder waren wohl kaum Demokratien.
Auch dort wurden andersgläubige ausgegrenzt, allein schon wegen der Dihimmisteuer und der Ausschluss dieser Leute aus wichtigen gesellschaftlichen Prozessen, wie Armee usw. Vor allem fehlt hier ein wichtiger Faktor, und zwar die Gefahr, dass der Glaube sich ändert. Und die Religion, die an der Macht ist, ihre Macht durch Gewalt erhalten musste. Aber gar nicht zu denken, wieviele Menschen im Namen dieses Staates aufgrund Machterweiterungen getötet wurden. Das Streben nach weltlicher Macht ist kein Wunsch Gottes. Man sollte vielmehr schauen, dass man sich Reichtum im Himmel anhäuft, anstatt auf der Erde, denn die Erde verlässt man bereits nach kurzer Zeit wieder, aber den Himmel nicht, wenn man ihn erreicht.

Zitat:
Welchen Einfluss hatten die Religionen bitte auf diesen Krieg? Keinen!

Natürlich.
Allein aufgrund der Kirche hatten diese Monarchen einen Machtanspruch, wegen des Gottesgnadentum. Diese Monarche spielten mit den Leben der unzähligen Menschen, die sie aufgrund ihrer Machtspielchen und dem Traum von "Ein Platz an der Sonne", auf dem Gewissen haben. Natürlich ist das Volk nicht unschuldig, aber die Legitimität der Monarchenn kam auch von der Religion.

Zitat:
Jede Religion hat nur einen Wahrheitsanspruch in jener Zeit für welche sie geschaffen wurde. Desweiteren haben Glaube und Wissenschaft einen Austausch. Die Religion erklärt die Wissenschaft und die Wissenschaft die Religion.

Die Lehre Jesu ist zeitlos.
Die funktioniert immer in jeder Zeit.
Zitat:
Es ging um den Ausspruch "Auge um Auge, Zahn um Zahn".


Okay.

Zitat:
Dieser Ausgleich ist Rache.
Was bringt es mir persönlich, wenn ich jemanden anderes das selbe zufüge, was er mir angetan hat und ich es nicht wollte?
Damit stelle ich mich immernoch auf die selbe Stufe, wie dieser Kerl und sündige selber. Es gibt mir in erstem Moment Befriedidgung, aber danach?
Danach stellt sich doch die Frage, was es mir gebracht hat, diesen Typen genauso leiden zu sehn, wie er es mit mir getan hat. Genau das hat Jesus damit gemeint.


Rechtsstaatlichkeit schließt ja aus das man die Rachehandlung selbst vornimmt. Ich habe auch nur gesagt das dies ein Sinn von Strafe ist, ich selbst halte nichts von Rache, eben weil es gegen das Barmherzigkeitsgebot und die Goldene Regel in allen Religionen verstößt.

Du meinst ein Ausgleich im Zivilrecht ist Rache? Wenn ich dir etwas kaputt mache und dir den Schaden ersetzen muss ist das Rache?

Zitat:
Das was im AT steht ist lange nicht so wichtig, wie das was im NT steht. Jesus erfüllte das Gesetz und diese Erfüllung ist wichtiger als das, was im AT steht. Das AT ist für mich kein Gesetzbuch, es ist vielmehr der alte Bund mit dem Volk Israel und Gott. Das was Jesus predigte ist der Neue Bund mit der ganzen Menschheit.


Es ist genau so wichtig, nur haben Christen einen anderen Bund mit Gott als Juden. Mir ist schon klar das im Christentum das Alte Testament mehr als Geschichtswerk gilt als es als Richtlinie gilt. Ob Jesus für die Gesamte Menschheit ist, das ist schwer zu sagen. Denn die Religionen des (weiten) Ostens und des Orients waren lange getrennt. So sandte Gott dort die Propheten Krishna und Buddha.

Die erste Religion welche, vielleicht für die gesamte Menschheit bestimmt war ist der Islam, da er im Westen wie im Osten bekannt war.



Der nächste Prophet im "Westen" nach Moses war übrigens Zarathustra und nicht Jesus, jedoch bezog dieser sich nicht so besonders auf das Volk Israel.

Zitat:
Das Rache Gefühl ist immer mit Hass verbunden. Hassen ist etwas, was ein Christ nicht darf. Jesus lehrte uns die Nächsten- und Feindesliebe, nicht die Rache und den Hass.


Ja das ist der Kern seiner Lehre, aber eine Lehre besteht nicht nur aus dem Kern.

Moses lehrte Gottes Gesetze für das Volk Israel und führte es zu seiner Bestimmung.
Zarathustra lehrte gut zu handeln und gut zu sprechen.
Jesus lehrte Vergebung und Barmherzigkeit.
Mohammed lehrte Demut und Ordnung.
Bahá'u'lláh lehrte Einheit und Erziehung

Jede Religion ist das Heilmittel für seine Zeit und seinen Ort.

Zitat:
Ebend und Jesus änderte dies. Ab Mohammed ist das in deiner Evolution ein großer Bruch, mal davon abgesehen, dass Jesus nie sagte, dass einer nach ihm kommen wird, außer dem heiligen Geist. Er ist bereits die Erfüllung, nach ihm kommt nur das Ende der Welt, leider sagte er nicht wann, aber lange kann das sicherlich nicht mehr dauern, wenn ich so einige Zeichen sehe die in der Offenbarung stehen.


Wieso siehst du Mohammed als Bruch in der fortschreitenden Gottesoffenbarung an? Ich habe hier schon einige Male einen Link zum Buch der Gewissheit gesetzt. Meiner Meinung muss man es selbst lesen und es bringt wenig wenn ich daraus zitiere. Darum setze ich hier wieder einen Link, dort erklärt Bahá'u'lláh wunderbar was es mit dem "letzten Propheten" oder dem "Siegel der Propheten" auf sich hat.

http://recherche.bahai-studien.de/i.....ahaullah/Kitab-i-Iqan.txt
http://bahairesearch.com/default.aspx?LANGUAGE=German (dann auf Baha'u'llah klicken und dann auf Kitáb-i-Iqán)
http://reference.bahai.org/en/t/b/KI/ (nur wenn man gut englisch kann)

An ein Ende der Welt glauben wir in dieser Form auch nicht, es wird zwar eines geben, aber nicht durch Zerstörung sondern durch Veränderung zum Guten.

Zitat:
Aber deinen Glauben respektiere ich, jedoch sehe ich ihn persönlich als nicht wahr an.




Zitat:
Vielleicht liegt das Problem in unseren unterschiedlichen Vorstellungen des Menschenbildes. Ich bin da eher Machiavellist. Der Mensch ist von Natur aus schlecht. Er strebt nach Macht oder versucht diese zu erhalten. Nur Religion kann einen Menschen im Gewissen Maße ändern, jedoch sind die wenigsten stark genug, den Versuchungen der Macht zu entgehen, selbst im Glauben. Jesus schaffte das, er widerstand der Versuchung des Teufels, der ihm die Weltherrschaft anbot, was übrigens schon ein zeichen ist, dass Macht etwas ist, nachdem kein Christ streben sollte.


Der Mensch kann sich entscheiden, zum Guten oder zum Schlechten in jedem Moment. Religion ist dazu da den Menschen zu leiten und zu erziehen. Ja Jesus schaffte das und so viele selbst erkannte Oberhäupter des Christentums schafften es leider nicht.

Zitat:
Um den Machterhalt zu sichern wird jeder Gottesstaat schnell zum gottlosen Staat. Da kann der Glaube noch so stark sein. Vor allem ist in soeinem Staat der Missbrauch der Religion leicht möglich, da die Leute sich danach richten.


Irgendwie erscheint mir das du denkst ein Gottesstaat müsse autokratisch sein?

Zitat:
Die Parther und die Inder waren wohl kaum Demokratien.


Diese Regierungsform wahr Damals unbekannt.

Zitat:
Auch dort wurden andersgläubige ausgegrenzt, allein schon wegen der Dihimmisteuer und der Ausschluss dieser Leute aus wichtigen gesellschaftlichen Prozessen, wie Armee usw. Vor allem fehlt hier ein wichtiger Faktor, und zwar die Gefahr, dass der Glaube sich ändert. Und die Religion, die an der Macht ist, ihre Macht durch Gewalt erhalten musste. Aber gar nicht zu denken, wieviele Menschen im Namen dieses Staates aufgrund Machterweiterungen getötet wurden. Das Streben nach weltlicher Macht ist kein Wunsch Gottes. Man sollte vielmehr schauen, dass man sich Reichtum im Himmel anhäuft, anstatt auf der Erde, denn die Erde verlässt man bereits nach kurzer Zeit wieder, aber den Himmel nicht, wenn man ihn erreicht.


Das Partherreich war nicht Muslimisch, große Teile der Bevölkerung waren Zoroastrier, der Religion welcher sich auch der König anschloss. Trotzdem tolerierte es alle Religionen und Kulturen und setze einheitliche Steuern fest. Sicher kann man es nicht mit dem heutigen Pluralismus in einer westeuropäischen Demokratie vergleichen, es war einfach eine andere Zeit.

Das Indien unter muslimischer Herrschaft funktionierte nicht groß Anders die muslimische Steuern wurden auf die Fürsten umgeschlagen und geschätzt, diese trieben sie dann ein. Heeresfolge war ebenso zu leisten. Es gab sogar mehre religiöse Gruppen innerhalb des Hinduismus und des Islam beide Religionen gleich zu setzen da beide den höchsten Gott anbeten, so weit gelang es aber dann nicht. Feinschaft zwischen Hindus und Muslime schafften im Großen erst die Briten mit ihrer Teile und Herrsche Politik mit welcher sie Indien erfolgreich unterwarfen und ausbeuteten.

Ich behaupte nicht das diese Staaten perfekt waren und voll dem Willen Gottes entsprachen, aber sie funktionierten besser als fast alle Staaten ihrer Zeit.

Zitat:
Natürlich.
Allein aufgrund der Kirche hatten diese Monarchen einen Machtanspruch, wegen des Gottesgnadentum. Diese Monarche spielten mit den Leben der unzähligen Menschen, die sie aufgrund ihrer Machtspielchen und dem Traum von "Ein Platz an der Sonne", auf dem Gewissen haben. Natürlich ist das Volk nicht unschuldig, aber die Legitimität der Monarchenn kam auch von der Religion.


Nein, die Kirche hatte zu dieser Zeit nichts mehr mit dem Gottesgnadentum zu tun, bei evangelischen Herrschern war dies nie der Fall da hier die Kirche dem Fürsten unterstellt war. Die Monarchie von Gottes Gnaden wurde von raffgierigen Fürsten eingeführt, die Kirchen waren nie begeistert davon. Das Volk folgte aus ganz anderen Gründen und die Welt rutschte aufgrund dem Misstrauen der Völker, der Raffgier industrieller und imperialer Politik in den Abgrund, einen Abgrund vor dem Bahá'u'lláh warnte (und nicht nur er)!

Das Problem ist hier wie du es bei der CDU erkannt hast, man hüllte sich in den Mantel der Religion um so die wahren Absichten zu verstecken.

Zitat:
Die Lehre Jesu ist zeitlos.
Die funktioniert immer in jeder Zeit.


Nein, die Lehre Gottes ist Zeitlos, Jesus war nur ein Mensch und seine Botschaft war für seine Zeit und seinen Ort bestimmt. Was für immer erhalten bleiben wird ist der Kern aller Religionen.

Liebe Grüße, Tobias
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