Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche

Interessante (ältere) Neuigkeiten über den Islam












@Tobias

Ich bin grundsätzlich gegen Falschnachrichten - egal welcher Art.
Weißt Du überhaupt was 1806 war. Nun Information ist alles - objektive natürliche.
Deshalb informiere ich mich rundum - bei den Gegnern + den Befürwortern + objektiven Quellen (zB Verfassungsschutz )

Sollte ich mich trotzdem irren, steh ich zu meinen Fehler und tue das auch kund! Ich bin nämlich schon lange ein erwachsenes Mädchen.

Und noch etwas: Wo genau häuft die Kirche Reichtum an? Das fragte ich Dich schon einmal - 'ne adäquate Antwort kam nicht.

Ach, bevor ich es vergesse - meine Landeskirche & die Evangelische Kirche Deutschlands sowie die Katholische Kirche im Osten sind bitter arm. Für die im Westen kann ich nicht sprechen, aber ich denke nicht, dass die Unterschiede so groß sind.
Auch, wenn das nicht in das Weltbild einiger User passt - aber vielleicht konnte ich wenigstens zu ihrer Erheiterung beitragen.
Baldur 1806 war die Auflösung des HRRDN durch Kaiser Franz II. als er auf drängen Kaisers Napoleon I. die Reichskrone niederlegte und fortan nur noch Kaiser von Österreich war.

Warum versuchst du mich als dumm darzustellen? Desweiteren bin ich mir sicher weitaus mehr Einsicht in die Funktionen des HRRDN zu haben als du es hast.

Wie? Wo häuft die Kirche Reichtum an? Auf Konten tut man das heute gewöhnlich. Oder in Prunkbauten wie den Petersdom. Oder man kauft Anteile an Firmen.

Die Kritik trifft hier vor allem die katholische Kirche, die evangelische Kirche ist da aus historischen Gründen etwas anders.

Ich sage auch nicht das das Geld in den Gemeinden gebunkert wird sondern ganz oben in der Hierarchie.

Ein Problem das auch Abbé Pierre, möge er in Frieden ruhen, kritisierte.
@Tobias

Zitat:
Warum versuchst du mich als dumm darzustellen?

Zitat:
Desweiteren bin ich mir sicher weitaus mehr Einsicht in die Funktionen des HRRDN zu haben als du es hast.

Das ist Deine Auffassung - schau Dir mal Deine Antwort an. Wer versucht denn hier wen als dumm hinzustellen?

Du kannst gerne meine Quellen zur Kirchengeschichte von 1806 von mir haben.
Worauf die heutige finanzielle Situation der Kirche fußt.

Zitat:
Wie? Wo häuft die Kirche Reichtum an? Auf Konten tut man das heute gewöhnlich. Oder in Prunkbauten wie den Petersdom. Oder man kauft Anteile an Firmen.

Das entzieht sich meiner Kenntnis. Hast du Quellen dafür?

Zitat:
Die Kritik trifft hier vor allem die katholische Kirche, die evangelische Kirche ist da aus historischen Gründen etwas anders.

Wie ich schon schrieb, unsere ostdeutsche Katholische Kirche ist arm - oben als auch unten.

Zitat:
Ich sage auch nicht das das Geld in den Gemeinden gebunkert wird sondern ganz oben in der Hierarchie.

s.o.

Gruß Baldur
Liebe Baldur, bitte verzeihe mir meinen Ton, aber auch ich verliere manch einmal die Beherrschung.

Zitat:
Worauf die heutige finanzielle Situation der Kirche fußt.


Hat sicher nicht nur eine Ursache, die katholische Kirche insbesondere gibt es ja schon ein paar Tage länger.

Zitat:
Das entzieht sich meiner Kenntnis. Hast du Quellen dafür?


Klar:

Das entzieht sich meiner Kenntnis. Hast du Quellen dafür?

http://www.focus.de/finanzen/geldanlage/vatikan
man beachte auch die Links ganz unten.

Hier übrigens etwas spezielles auch zur evangelischen Kirche:

http://www.focus.de/finanzen/geldan.....che-kirche_aid_13483.html


Liebe Grüße
Die Bahai - Religion könnte man ganz einfach wiederlegen, wie? so hier:

Sure 5:3

Zitat:
...Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt....

Sure 3:85

Zitat:
Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein.


Sure 33:40

Zitat:
Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Allahs und der letzte aller Propheten, und Allah besitzt die volle Kenntnis aller Dinge.

Also du sagst ja, dass die Bahai die weiterentwicklung des Islam ist.
Nunja, kann ja garnicht sein, denn du glaubst ja, das der Islam wahrhaftig ist

So und jetzt noch ein Paar Sachen.

Zitat:
Auch ausserbiblische Quellen weisen darauf hin, dass Jesus von Anfang an als Gott verehrt wurde

3.1. Kirchenväter

3.1.1. Ignatius, Bischof von Antiochia der von 35-ca.117 n. Chr. gelebt hatte, schrieb sehr klar:
"Denn unser Gott Jesus, der Christus, wurde von Maria im Leibe getragen nach dem Heilsplan Gottes, aus Davids Samen zwar, und doch aus dem Heiligen Geist;" Ignatius an die Epheser 18,2

"Ich bete darum, daß ihr allezeit stark seid in unserem Gott Jesus Christus; in ihm mögt ihr bleiben in Einheit mit Gott und in seiner Hut. Ich grüße Alke, den mir lieben Namen. Lebt wohl im Herrn." Ignatius an Polycarp 8,3

"Ignatius, der auch Theophorus heißt, an die durch die Größe des höchsten Vaters und Jesu Christi, seines einzigen Sohnes, mit Barmherzigkeit begnadete Kirche, die geliebt und erleuchtet ist durch den Willen dessen, der seinen Willen auf alles, was da ist, gerichtet hat gemäß dem Glauben und der Liebe Jesu Christi, unseres Gottes, (an die Kirche), die auch im Gebiet der Römer den Vorsitz führt, gotteswürdig, ehrwürdig, preiswürdig, lobwürdig, des Erfolgs und der Heiligung würdig, die den Vorsitz in der Liebe führt, Christi Gesetz haltend, des Vaters Namen tragend, welche ich auch begrüße im Namen Jesu Christi, des Sohnes des Vaters; die nach Fleisch und Geist in jedem seiner Gebote Geeinten, die da unerschütterlich erfüllt sind von der Gnade Gottes und geläutert von jeder fremden Farbe, grüße ich von ganzem Herzen ohne Tadel in Jesus Christus, unserem Gott." Ignatius an die Römer, Vorrede

"Deshalb hütet euch vor solchen Menschen! Das aber wird geschehen, wenn ihr nicht hochmütig seid, sondern unauflöslich verbunden mit dem Gott Jesus Christus, dem Bischof und den Vorschriften der Apostel." Ignatius an die Traller 7,1

=> Ignatius bezeichnete Jesus klar und eindeutig als Gott.

3.1.2. Der Kirchenvater Irenäus, Bischof von Lyon, Märtyrer, geb. um 135 in Kleinasien + um 202, der ein Schüler des Polycarp, der ein Schüler des Apostels Johannes war, schrieb:
"Sie [die Gemeinde] hat von den Aposteln und Schülern den Glauben empfangen, den Glauben an den Einen Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde und der Meere und alles was in ihnen ist, und an den einen Christus Jesus, den Sohn Gottes, der zu unserem Heil Fleisch angenommen hat, und an den Heiligen Geist, der durch die Propheten die Heilsordnung Gottes verkündet hat, die zweifache Ankunft des Herrn, seine Geburt aus der Jungfrau, sein Leiden, seine Auferweckung von den Toten und die leibliche Himmelfahrt unseres geliebten Herrn Christus Jesus ..."Irenäus, Gegen die Häresien, I.10.1 zit. bei: Eberhard Arnold, Am Anfang war die Liebe, Dokumente, Briefe & Texte der Urchristen, S.115

=> Irenäus, dachte trinitarisch, d.h. er sah den Vater, den Sohn (Jesus) und den Heiligen Geist als einen Gott, wie es auch im Romanum und später im Apostolischen Glaubensbekenntnis ausgedrückt wurde.

3.2. Gajus Plinius Caecilius Secundus (auch bekannt als Plinius der Jüngere 61-113 n. Chr.), röm. Autor, erfolgreicher Anwalt und Konsul, schrieb über die Christenprozesse an Kaiser Trajan, als er so viele Christen getötet hatte, dass er sich fragte, ob er weiterhin jeden Christen töten solle:

"Sie [die ehemaligen Christen] versicherten darüber hinaus, ihre ganze Schuld oder ihr ganzer Irrtum habe darin bestanden, daß sie sich gewöhnlich an einem bestimmten Tage vor Sonnenaufgang versammelten, Christus wie einem Gott einen Wechselgesang darbrachten und sich durch Eid nicht etwa zu irgendeinem Verbrechen verpflichteten, sondern keinen Diebstahl, Raubüberfall oder Ehebruch zu begehen, ein Versprechen nicht zu brechen, eine angemahnte Schuld nicht abzuleugnen. Danach seien sie gewöhnlich auseinander gegangen und dann wieder zusammengekommen, um Speise zu sich zu nehmen und zwar ganz gewöhnliche und unschädliche." Briefe X.96
Mehr über diesen Briefwechsel: histjesu.htm#plinius

=> Plinius hat uns überliefert, dass die Christen Jesus im Wechselgesang als Gott anbeteten.


3.3. Der griechische Satiriker Lukian (Lucian) von Samosata (120-ca.180 n. Chr.) schrieb um das Jahr 170 n. Chr. über das Lebensende des Peregrinus (De morte Peregrini, 11):
"Denn diese armen Leute haben sich in den Kopf gesetzt, dass sie mit Leib und Seele unsterblich werden, und in alle Ewigkeit leben würden: daher kommt es dann, dass sie den Tod verachten und viele von ihnen ihm sogar freiwillig in die Hände laufen. Überdies hat ihnen ihr erster Gesetzgeber beigebracht, dass sie untereinander alle Brüder würden, sobald sie den großen Schritt getan hätten, die griechischen Götter zu verleugnen, und ihre Knie vor jenem gekreuzigten Sophisten zu beugen, und nach seinen Gesetzen zu leben."

=> Lukian teilt uns mit, dass die Christen ihre Knie (in der Anbetung) vor Jesus beugten und nicht mehr vor den griechischen Göttern.


3.4. Ein entdecktes Spottkruzifix veranschaulicht ebenfalls, dass die Christen Jesus als Gott anbeteten, weswegen sie zum allgemeinen Spott wurden.
Paulus schrieb zu dieser Torheit (in den Augen der Heiden) und dieses Ärgernisses (in den Augen der Juden) einen gekreuzigten Gott anzubeten in seinem ersten Brief an die Korinther:
22 Und weil die Juden Zeichen fordern und die Griechen (griech. hellen - Griechen, Nichtjuden) Weisheit suchen,
23 predigen wir Christus als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis und den Nationen (griech. ethnos - Nationen, Völker) eine Torheit;
1.Kor 1,22-23


3.5. Die Glaubensbekenntnisse lassen keinen Zweifel an der Gottheit Jesu

Alle frühen christlichen Glaubensbekenntnisse, bekennen Jesus als Gott. Die Lehre, dass Jesus Gott ist, ist also bereits im Urchristentum vorhanden:

3.5.1 Apostolische Glaubensbekenntnisse

Die Apostolischen Glaubensbekenntnisse sind die ältesten Glaubensbekenntnisse des Christentums. Sie reichen bis in die apostolische Zeit des 1. Jhds. hinein und haben alle eine dreigliedrige Form, wie der Taufbefehl Jesu (vgl. Mt 18,20), in der sie den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist als einen Gott bekennen (als Dreieinigkeit).

3.5.1.1 Taufbekenntnis (2. Jhd.n.Chr.)

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn. Und an den Heiligen Geist, die heilige Kirche, des Fleisches Auferstehung."

3.5.1.2. Romanum (2. Jhd.n.Chr.)

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen; und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der geboren ist aus dem Heiligen Geist und der Jungfrau Maria, der unter Pontius Pilatuis gekreuzigt und begraben wurde, am dritten Tag auferstand von den Toten, auffuhr in den Himmel, sitzt zur Rechten des Vaters, von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten; und an den Heiligen Geist, die heilige Kirche, die Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches."

3.5.1.3. Endgültige Form des apostolischen Glaubensbekenntnisses (5. Jhd.n.Chr.)

"Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren durch die Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in die Hölle (Unterwelt)
und am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters,
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische [bedeutete früher: allgemeine] Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung des Fleisches
und das ewige Leben. Amen."

3.5.2. Nicänisches Glaubensbekenntnis (381.n.Chr.)

Auch das Nicänische Glaubensbekenntnis hat diese dreigliedrige Form des Bekennens: Gott der Vater, Gott der Sohn (Jesus) und Gott der Heilige Geist wird als ein Gott bekannt.

"1. Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde, aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge.
2. Und an den Einen Herrn Jesus Christus, Gottes einziggeborenen Sohn. Er ist aus dem Vater geboren vor aller Zeit Gott von Gott, Licht vom Licht wahrer Gott vom wahren Gott gezeugt, nicht geschaffen wesenseins mit dem Vater. Durch ihn ist alles geschaffen. (vgl. Kol 1,16-17) Er ist für uns Menschen und um unseres Heiles willen vom Himmel herabgestiegen. Und er wurde Fleisch durch den Hl. Geist aus Maria der Jungfrau, und ist Mensch geworden; er wurde auch für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, und er ist auferstanden am dritten Tage nach der Schrift. Und er ist aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und Toten, und seines Reiches wird kein Ende sein.
3. Und an den Heiligen Geist, den Herrn und Lebensspender, der vom Vater und vom Sohn (filioque) ausgeht. Er wird mit dem Vater und dem Sohn zugleich angebetet und verherrlicht. Er hat gesprochen durch die Propheten.
4. Und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche (una sancta catholica et apostolica ecclesia). Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden und erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt."

3.5.3. Athanasisches Glaubensbekenntnis (7. Jhd.n.Chr.)

Im Athanasischen Glaubensbekenntnis wird ebenfalls der Vater, der Sohn (Jesus) und der Heilige Geist als ein Gott bekannt:

"1 Wer da selig werden will, der muß vor allem den katholischen [bedeutete früher: allgemeingültigen] Glauben (catholica fides) festhalten. 2 Wer ihn nicht ganz und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verlorengehen. 3 Dies aber ist der katholische Glaube, daß wir den Einen Gott in der Dreiheit und die Dreiheit in der Einheit verehren, 4 ohne die [drei] Personen [lat. persona] zu vermischen und ohne das [eine göttliche] Wesen zu trennen. 5 Eine andere ist nämlich die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes, eine andere die des Heiligen Geistes. 6 Aber dem Vater und Sohn und Heiligen Geist eignet [nur] Eine Gottheit, gleich in der Herrlichkeit, gleich in der ewigen Majestät. 7 Wie der Vater so der Sohn, so der Heilige Geist: 8 ungeschaffen ist der Vater, ungeschaffen der Sohn, ungeschaffen der Heilige Geist. 9 Unermeßlich ist der Vater, unermeßlich der Sohn, unermeßlich der Heilige Geist. 10 Ewig ist der Vater, ewig der Sohn, ewig der Heilige Geist. 11 Und dennoch sind es nicht drei Ewige, sondern Ein Ewiger. 12 Wie auch nicht drei Ungeschaffene und nicht drei Unermeßliche, sondern Ein Ungeschaffener und Ein Unermeßlicher. 13 Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, allmächtig der Heilige Geist. 14 Und dennoch sind nicht drei Allmächtige, sondern Ein Allmächtiger. 15 So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott, 16 und dennoch sind es nicht drei Götter, sondern es ist nur Ein Gott. 17 So ist der Vater Herr, der Sohn Herr, der Heilige Geist Herr, 18 und dennoch sind es nicht drei Herren, sondern es ist nur Ein Herr. 19 Denn wie wir nach der christlichen Wahrheit jede Person einzeln als Gott und Herrn bekennen müssen, so verbietet uns auch die katholische Religion, drei Götter oder Herren anzunehmen. 20 Der Vater ist von niemandem gemacht, noch geschaffen, noch gezeugt. 21 Der Sohn ist vom Vater allein, nicht gemacht, noch geschaffen, sondern gezeugt. 22 Der Heilige Geist ist vom Vater und Sohn nicht gemacht, noch geschaffen, noch gezeugt, sondern ausgehend. 23 Es ist also Ein Vater, nicht drei Väter, Ein Sohn, nicht drei Söhne, Ein Heiliger Geist, nicht drei Heilige Geister. 24 Und in dieser Dreieinigkeit ist nichts früher oder später, nichts größer oder kleiner, 25 sondern alle drei Personen sind untereinander gleichewig und gleichwertig, so daß in allem, wie bereits oben gesagt wurde, sowohl die Dreiheit in der Einheit als auch die Einheit in der Dreiheit zu verehren ist. 26 Wer daher selig werden will, muß diese Meinung von der Dreieinigkeit haben.
27 Aber zum ewigen Heil ist es [außerdem] notwendig, auch treu an die Fleischwerdung (incarnatio) unseres Herrn Jesus Christus zu glauben. 28 Das ist also der rechte Glaube, daß wir glauben und bekennen, daß unser Herr Jesus Christus Gottes Sohn und Gott und Mensch zugleich ist. 29 Gott ist er, aus des Vaters Wesen von Ewigkeit her gezeugt, und Mensch ist er, aus der Mutter Wesen in der Zeit geboren. 30 Ein vollkommener Gott, ein vollkommener Mensch, bestehend aus einer vernünftigen Seele und einem menschlichen Leibe. 31 Dem Vater gleich der Gottheit nach, geringer als der Vater der Menschheit nach. 32 Und wenn er auch Gott ist und Mensch, so sind es doch nicht zwei, sondern Ein Christus. 33 Einer aber, nicht, als wäre die Gottheit ins Fleisch verwandelt worden, sondern weil Gott die Menschheit angenommen hat. 34 Ganz und gar Einer, nicht durch Vermischung des Wesens, sondern durch die Einheit der Person. 35 Denn wie die vernünftige Seele und der Leib nur Ein Mensch ist, so ist Gott und Mensch Ein Christus. 36 Der gelitten hat für unser Heil, abgestiegen ist in die Hölle (Unterwelt), am dritten Tage auferstanden ist von den Toten. 37 Aufgefahren in den Himmel, sitzt er zur Rechten des Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. 38 Zu seiner Ankunft müssen alle Menschen mit ihren Leibern auferstehen und sie werden Rechenschaft ablegen über ihre eigenen Taten. 39 Und die Gutes getan haben, werden ins ewige Leben eingehen, die Böses getan haben, ins ewige Feuer.
40 Dies ist der katholische Glaube! Wer ihn nicht treu und fest glaubt, kann nicht selig werden."


3.6. Didache

Auch in der Didache, (Apostellehre: "Die Lehre des Herrn durch die zwölf Apostel für die Heiden." heisst es in der Überschrift), einer urchristlichen Schrift die Ende 1. Jhd. bis Anfang 2. Jhd entstanden ist, wird der Taufbefehl Jesu (vgl. Mt 18,20) mit dem Taufen auf den Namen des Vaters, des Sohnes (Jesus) und den Heiligen Geistes befohlen (wie bei den dreigliedrigen Glaubensbekenntnissen).

"7,1. Betreffs der Taufe aber: Tauft so: Nachdem ihr dies alles zuvor gesagt habt, tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes mit lebendigem (= fließendem) Wasser.
2. Wenn du aber kein lebendiges Wasser hast, taufe in anderem Wasser. Wenn du aber nicht in kaltem Wasser (taufen) kannst, (dann) in warmem.
3. Wenn du aber beides nicht hast, dann gieße auf den Kopf dreimal Wasser auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."


4. Schlussfolgerung

"Seine Lehren hatten etwas Grundlegendes, Endgültiges – sie gingen weit hinaus über die von Mose und den Propheten. Er fügte niemals nachträgliche Bemerkungen oder Korrekturen hinzu. Er nahm nichts zurück und änderte nichts ab. Er sprach keine Vermutungen oder bloße Annahmen aus, sondern redete völlig gewiss. Das alles steht so im völligen Gegensatz zu menschlichen Lehrern und Lehren." Fred John Meldau, Proofs of the Deity of Christ from the Gospels, S. 5

"Wenn man mit historischer Objektivität an diese Frage herangeht, stellt sich heraus, dass selbst die säkulare Geschichte bestätigt, dass Jesus auf dieser Erde lebte und dass er als Gott verehrt wurde. Er gründete eine Kirche, die ihn neunzehnhundert Jahre lang anbetete. Er veränderte den Lauf der Weltgeschichte." William Childs Robinson, Our Lord, S. 29

"Keine einzige anerkannte religiöse Persönlichkeit – weder Moses noch Paulus, Buddha, Mohammed, Konfuzius usw. hat jemals von sich behauptet, Gott selbst zu sein – mit Ausnahme von Jesus Christus. Er ist der einzige Religionsstifter, der stets behauptet hat, Gott zu sein, und die einzige Persönlichkeit, die einen großen Teil der Welt auch davon überzeugt hat, dass er es ist." Thomas Schultz, The Doctrine of the Person of Christ, S. 209
Forum -> Islam

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20,
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32  Weiter
Ähnliche Themen
Islamische Prophezeiungen über das letzte Gericht
Reform des Islam durch Ahmadiyya?
Rezension für meine Webseite über Bahaullah
Filme über Tibet und den Dalai Lama
Haschrauchen im Islam erlaubt?
Christus und der Islam.
Tod meiner Mutter - komme über dan Trauer schlecht hinweg
Historisch kritische Untersuchung des Islam nicht mit uns !
Islam und Krieg
Der Papst ist keine Authorität über dem Glauben