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Interessante (ältere) Neuigkeiten über den Islam












Sakina für alle.

Zitat:
Als Vespasian erste Anzeichen einer schweren Krankheit bemerkte, die ihn schließlich das Leben kosten sollte, soll er sich über den Divinisierungswahn der Römer lustig gemacht (Divinisierung = Erhebung eines Toten unter die Götter) und gesagt haben: „Wehe, ich glaube, ich werde ein Gott!


mfG gnostik
Zitat:
Ja, aber Juden wurden zu dieser Zeit schon diskriminiert. Christen wurden als jüdische Sekte angesehen.

Zwischen dikriminierung und Verfolgung ist aber weiterhin ein großer Unterschied. Die verfolgung kam erst, als die Christen so zahlreich waren, dass sie ein Machtfaktor zu werden drohte, erst dann erkannten die Kaiser die "Gefahr". Es war aber schon zu spät und die Vefolgungen brachten im Endeffekt gar nichts. Jedoch mussten die Christen dann einen Eid auf den römischen Staat leisten, was eigentlich gegen ihren Glauben stand, jedoch waren die wenigsten stark genug, um als Märtyrer zu sterben.

Danach war die Verfolgung fast schon vorbei, sie waren dann bereits auch schon ein Machrfaktor im Reich, den sich dann bekannermaßen ein Kaiser zu Nutzen machte.

Zitat:
Wesentlich später. Zu dieser Zeit war der Römische Kult noch fest im Sattel, erst später als der Römische Kult gegen den Mitharskult, eine Sekte des Zoroastrismus, ankämpfen musste. Verfolgung der Christen war immer recht begrenzt, aber vor allem zu Beginn herrschte eine große Diskriminierung. So durften Juden (und damit auch Christen) in keinerlei Staatsdienst treten und mussten oft zusätzliche Steuern zahlen.

Das stimmt nicht, der christliche Glaube breitete sich sehr schnell aus, nachdem die Apostel starben.

Zitat:
Matthäus war römischer Bürger, sonst hätte er nicht Steuerpächter sein können. Die Apostel reisten fast nur im Osten des Reiches und dort auch nur in 3 Provinzen, dies ließ sich auch privat Organisieren, aber nach Rom war das schon eine andere Sache.

Ach, römischer Bürger, ich denk es gab keine römischen Christen?
Wie gesagt es war nicht öffentlich, ob jemand Christ war oder nicht, viele konnten Jahre lang herrumreisen ohne als Christ erkannt zu werden.

Zitat:
Doch, weil die ersten Christen alles Judenchristen waren und sie noch fast alle jüdischen Traditionen behielten.

Das hielt sich aber nicht lange, denn nachdem Paulus kam, gab es eine Explosion der Konvertierer vom Heidentum.

Zitat:
Denkst du die Römer waren chronisch doof? Da stief man schon schnell dahinter.

Ne, aber die Machthaber hatten andere Probleme. Man sag diese jüdische Sekte eher als ungefährlich an und beachtete sie anfangs nicht weiter. Sie dienten nur ab und zu als Sündenbock für die Probleme der Römer. Als die Evangelien geschrieben wurde gab es diese Verfolgung im großen stil gar nicht. Kommunikation war trotzdem möglich und gab es auch, da sich die Christen ja alle als Brüder und Schwestern verstanden.

Zitat:
Ja das Zeichen war der Fisch, deine Geschichte ist eine mögliche Herkunft. Die andere ist das viele Urchristen wohl als einziges Fleisch nur Fisch aßen oder das sich die Urgemeinde sehr zum Beruf des Fischers hingezogen fühlte oder gar das Jesus selbst dieses Zeichen brachte.

Vielleicht hatte Petrus ja ne Fischfabrik, und benutze es als Werbelogo, wer weiss, der Weihnachtsmann wurde ja auch von Cocal Cola erneuert.

Diese Geschichte hör ich zum ersten Mal.
Unter Historikern scheint die aber auch nicht verbreitet zu sein.

Ist auch schwer, denn immerhin findet man Wandmalereien aus der Zeit der Christenverfolgung, wo der Fisch, plus der Inschrift "Jesus Christus Gottes Sohn und Retter" findet.

Zitat:
Oder auch nicht. Aber einige Gemeinden taten dies sicher. Vor allem die ersten römsichen Christen, welche Jesus selbst als Gott verehrten und nicht als einzigen, aber den einzigen der es Wert ist das man ihn anbetet.

Selbst die Apostel sahen Jesus als Gottes Sohn an, sieht man vor allem in der Bibel.

Die ersten Christen waren hautpsächlich Judenchristen, die vermutlich Jesus mehr als Messias als den Sohn Gottes ansahen, jedoch heisst das nicht, dass das nicht so war. Sich von seinen religiösen Überzeugungen zu trennen ist nicht einfach, was man daran sieht, dass sie noch die alten jüdischen Regeln beibehielten, die Jesus aufhob. Diese Tatsache findet man auch in außerbibischen Quellen, da er deswegen aufsehen erregte.
Hallo Renascor

Zitat:
Zwischen dikriminierung und Verfolgung ist aber weiterhin ein großer Unterschied. Die verfolgung kam erst, als die Christen so zahlreich waren, dass sie ein Machtfaktor zu werden drohte, erst dann erkannten die Kaiser die "Gefahr". Es war aber schon zu spät und die Vefolgungen brachten im Endeffekt gar nichts. Jedoch mussten die Christen dann einen Eid auf den römischen Staat leisten, was eigentlich gegen ihren Glauben stand, jedoch waren die wenigsten stark genug, um als Märtyrer zu sterben.


Nun Diskriminierung muss nicht unwesentlich schlimmer sein. Konstantin der Große war der Erste Kaiser welche sich das Christentum zur Nutze machte, lange ohne ein Christ zu sein und vor allem weil er das Christentum politisch ausnutzen konnte.

Aber sogar nach Konstantin gab es noch, auch gute Kaiser, welche das Christentum ablehnten.

Zitat:
Das stimmt nicht, der christliche Glaube breitete sich sehr schnell aus, nachdem die Apostel starben.


Geographisch, ja. In der Anzahl ja. Geographisch ist die Bahá'í Religion die am zweit meisten Verbreitete Religion der Welt. Aber von der Anzahl sind wir nicht viele.

Zitat:
Ach, römischer Bürger, ich denk es gab keine römischen Christen?
Wie gesagt es war nicht öffentlich, ob jemand Christ war oder nicht, viele konnten Jahre lang herrumreisen ohne als Christ erkannt zu werden.


Er war Jude und wahrscheinlich sogar ein ungläubiger Jude. Erst später wurde er dann Christ.

Zitat:
Das hielt sich aber nicht lange, denn nachdem Paulus kam, gab es eine Explosion der Konvertierer vom Heidentum.


Absolut übertrieben, für so eine kleine Gemeine sind ein paar Beitritte im Jahr schon explosionsartig. Wie gesagt, das Heidentum wurde erst vom Mithramismus zurück gedrängt, erst dann kam der Siegeszug des Christentums. Vor allem in den Römischen Heer hielt sich der Mithramismus lange.

Zitat:
Vielleicht hatte Petrus ja ne Fischfabrik, und benutze es als Werbelogo, wer weiss, der Weihnachtsmann wurde ja auch von Cocal Cola erneuert.


Ich glaube du erkennst hier den kulturellen Hintergrund nicht! Der Beruf war sehr sehr wichtig für das Leben. Er bestimmte wie man den Tag verbrachte, welche Frau man heiraten wird, in welcher Gesellschaft man war, wo man wohnte, wie viel steuern man zahlte und so weiter. Sogar Kleidung und Verhalten war genormt.

Zitat:
Diese Geschichte hör ich zum ersten Mal.
Unter Historikern scheint die aber auch nicht verbreitet zu sein.


Doch ist sie, les einmal: Ein Fisch für den Römischen Kaiser

Zitat:
Ist auch schwer, denn immerhin findet man Wandmalereien aus der Zeit der Christenverfolgung, wo der Fisch, plus der Inschrift "Jesus Christus Gottes Sohn und Retter" findet.


Und auch hunderte Symbole wo es nicht so war, wie gesagt, das Christentum war schon zu beginn sehr verschieden.

Zitat:
Selbst die Apostel sahen Jesus als Gottes Sohn an, sieht man vor allem in der Bibel.


Deiner Meinung nach, welche meiner Meinung nach von christlichen Theologen geprägt ist. Immer soll man das Gleichnis und das Symbol sehen, außer bei diesem Wort, das ist die Große Ausnahme.

Zitat:
Die ersten Christen waren hautpsächlich Judenchristen, die vermutlich Jesus mehr als Messias als den Sohn Gottes ansahen, jedoch heisst das nicht, dass das nicht so war. Sich von seinen religiösen Überzeugungen zu trennen ist nicht einfach, was man daran sieht, dass sie noch die alten jüdischen Regeln beibehielten, die Jesus aufhob. Diese Tatsache findet man auch in außerbibischen Quellen, da er deswegen aufsehen erregte.


Jesus hob die jüdischen Regeln nicht explizit auf, er erfüllte das Judentum und ersetze es nicht. Mit dem Judentum und dem Christentum verhält es sich ähnlich wie mit der Bábi Religion und der Bahá'í Religion. Sie sind sehr eng verbunden.

Liebe Grüße
Zitat:
Absolut übertrieben, für so eine kleine Gemeine sind ein paar Beitritte im Jahr schon explosionsartig. Wie gesagt, das Heidentum wurde erst vom Mithramismus zurück gedrängt, erst dann kam der Siegeszug des Christentums. Vor allem in den Römischen Heer hielt sich der Mithramismus lange.

Gemessen an den damaligen Verhältnissen, war es so.
Über die Anzahl kann man sowieso nur spekulieren.

Zitat:
Ich glaube du erkennst hier den kulturellen Hintergrund nicht! Der Beruf war sehr sehr wichtig für das Leben. Er bestimmte wie man den Tag verbrachte, welche Frau man heiraten wird, in welcher Gesellschaft man war, wo man wohnte, wie viel steuern man zahlte und so weiter. Sogar Kleidung und Verhalten war genormt.

Jedoch ist man der Meinung, dass der Fisch wohl eher im Zusammenhang mit dem römischen Reich kam. Jesus wird wohl kaum den Fisch benutzt haben. Wie geschrieben ausschlaggebend, war der griechische Begriff Fisch und seine übertragende Bedeutung.

Zitat:
Und auch hunderte Symbole wo es nicht so war, wie gesagt, das Christentum war schon zu beginn sehr verschieden.

Jedoch war die Gottessohnschaft schon immer zentraler Bestandteil.
Die Auferstehung und die Verheißung des Weltenende, die soziale Lehre Jesu, die man heute noch in der Bibel findet und vor allem das Leben nach dem Tod im Himmelreich waren die zentralen Punkte, weshalb sich das Christentum ausbreitete.

Zitat:
Deiner Meinung nach, welche meiner Meinung nach von christlichen Theologen geprägt ist. Immer soll man das Gleichnis und das Symbol sehen, außer bei diesem Wort, das ist die Große Ausnahme.

Jesus sprach nicht nur in Gleichnissen, sonst könnte man da einiges anders verstehen.

Aber hast du mal überlegt wieso er in Gleichnissen redete?
Zitat:
Matthäus 13, 10-17
10 Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse? 11 Er antwortete und sprach: Euch ist’s gegeben, daß ihr das Geheimnis des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist’s nicht gegeben. 12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat. 13 Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht. 14 Und über ihnen wird die Weissagung Jesaja’s erfüllt, die da sagt: »Mit den Ohren werdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht vernehmen. 15 Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe. 16 Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören.23 Und er wandte sich zu seinen Jüngern und sprach insonderheit : Selig sind die Augen , die da sehen , was ihr sehet . 17 Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben’s nicht gesehen, und zu hören, was ihr höret, und haben’s nicht gehört.

Die, die nicht glauben verstehen es nicht, die, die aber glauben erkennen die Wahrheit. Genauso sehe ich das auch.

Zitat:
Jesus hob die jüdischen Regeln nicht explizit auf, er erfüllte das Judentum und ersetze es nicht. Mit dem Judentum und dem Christentum verhält es sich ähnlich wie mit der Bábi Religion und der Bahá'í Religion. Sie sind sehr eng verbunden.

Natürlich hob er sie auf, deswegen erzeugte er doch das Aufsehen in Israel. Er half Menschen am Sabbat, ass was ihm gefiel und befolgte andere Regeln nicht.

Dieser Ritualismus ist das, was er anklagte. Der Mensch wird weder durch falsches Essen oder durch das nicht einhalten von Ritualen zum Sünder, sondern durch sein Denken, sein Sprechen und seine Taten. Um diese zu tilgen, genügt es nicht weitere Rituale auszuführen, sondern nur die Wiedergeburt im Geiste, also das fundamentale Ändern des Denkens und des Selbstbewusstsein, zum Guten, also zur Botschaft Christi. Man muss bereuen und aus vollstem Herzen um Vergebung bitten, Rituale tuen das nicht. Das ist fundamenal in seiner Lehre und dies fehlt zum Beispiel beim Islam und im Judentum, bei euch, weiss ich das nicht.
Hallo Renascor

Zitat:
Jedoch ist man der Meinung, dass der Fisch wohl eher im Zusammenhang mit dem römischen Reich kam. Jesus wird wohl kaum den Fisch benutzt haben. Wie geschrieben ausschlaggebend, war der griechische Begriff Fisch und seine übertragende Bedeutung.


Kommt drauf an wen du unter "man" verstehst.

Zitat:
Jedoch war die Gottessohnschaft schon immer zentraler Bestandteil.


Nein, ein sehr Großteil der Christen war Arianer, man zerstörte nur fast alle Quellen da sich Konstantin für die andere Richtung entschied.

Zitat:
Die Auferstehung und die Verheißung des Weltenende, die soziale Lehre Jesu, die man heute noch in der Bibel findet und vor allem das Leben nach dem Tod im Himmelreich waren die zentralen Punkte, weshalb sich das Christentum ausbreitete.


Bis auf die die sozialen Prinzipien war dies alles auch im Mithramismus und im Judentum bekannt und zum Teil sogar im römischen Heidentum.

Zitat:
Aber hast du mal überlegt wieso er in Gleichnissen redete?


Damit seine Lehre auf möglichst viele Dinge übertragbar ist und so ungefähr 800 Jahre halten kann.

Zitat:
Jesus sprach nicht nur in Gleichnissen, sonst könnte man da einiges anders verstehen.


Wie ich schon sagte, wie es gerade passt...

Zitat:
Natürlich hob er sie auf, deswegen erzeugte er doch das Aufsehen in Israel. Er half Menschen am Sabbat, ass was ihm gefiel und befolgte andere Regeln nicht.


Einige Regeln schon, aber nicht generell alle.

Jesus griff die Prophezeiung Moses nie an!

Zitat:
Das ist fundamenal in seiner Lehre und dies fehlt zum Beispiel beim Islam und im Judentum, bei euch, weiss ich das nicht.


Gott ist sowohl im Judentum als auch im Islam der Allbarmherzige!

Zitat:
Sei freigebig im Glück und dankbar im Unglück. Sei des Vertrauens deines Nächsten wert und schaue hellen und freundlichen Auges auf ihn. Sei ein Schatz dem Armen, ein Mahner dem Reichen, eine Antwort auf den Schrei des Bedürftigen, und halte dein Versprechen heilig. Sei gerecht in deinem Urteil und behutsam in deiner Rede. Sei zu keinem Menschen ungerecht und erweise allen Sanftmut. Sei wie eine Lampe für die, so im Dunkeln gehen, eine Freude den Betrübten, ein Meer für die Dürstenden, ein schützender Port für die Bedrängten, Stütze und Verteidiger für das Opfer der Unterdrückung. Lass Lauterkeit und Redlichkeit all dein Handeln auszeichnen. Sei ein Heim dem Fremdling, ein Balsam dem Leidenden, dem Flüchtling ein starker Turm. Sei dem Blinden Auge und ein Licht der Führung für den Fuß des Irrenden. Sei ein Schmuck für das Antlitz der Wahrheit, eine Krone für die Stirn der Treue, ein Pfeiler im Tempel der Rechtschaffenheit, Lebenshauch dem Körper der Menschheit, ein Banner für die Heerscharen der Gerechtigkeit, ein Himmelslicht am Horizont der Tugend, Tau für den Urgrund des Menschenherzens, eine Arche auf dem Meer der Erkenntnis, eine Sonne am Himmel der Großmut, ein Stein im Diadem der Weisheit, ein strahlendes Licht am Firmament deiner Zeitgenossen, eine Frucht am Baume der Demut.

Bahá'u'lláh, Ährenlese 130:1




Ich hoffe das beantwortet deine Frage?

Liebe Grüße
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