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Mit Leadbeater gesagt: Aus "Das Leben in der geistigen Welt"
Was würden wir zunächst sehen, wenn wir in diese neue Welt hinausschauten ? Nehmen wir an, jemand von uns verlegte sein Bewußtsein auf die Astralebene. Welche Veränderungen würden ihm zuerst auffalenn ? Auf den ersten Blick würde er keinen großen Unterschied bemerken, und er würde glauben, auf dieselbe Welt zu schauen wie vorher. Lassen Sie mich Ihnen wenigstens teilweise erklären, warum das so ist; denn eine vollständige Erklärung würde eine ganze Abhandlung über Astralphysik beanspruchen. Einzelheiten darüber finden sich in meinen Buche "Jenseits des Todes".
Genau so, wie es auf Erden verschiedene Arten von Stoffen gibt, feste , flüssige und gasförmige, so gibt es verschiedene Zustände oder Dichtigkeitsgrade der astralen Materie , und jeder Grad wird von dem ihm ähnlichen auf der physischen Welt angezogen udn stimmt mit ihm überein. Unser Freund würde also immer noch die Wände und Möbel sehen, an die er gewöhnt war; denn obgleich der physische Stoff , aus dem sie zusammengesetzt sind, für ihn nicht mehr sichtbar wäre, so würde ihm doch die dichteste Art der Astralmaterie einen ebenso klaren Umriß davon geben wie früher. Wenn er den betreffenden Gegenstand genau untersuchen würde, so könnte er bemerken, daß alles Partikelechen in rasender Bewegung sind, was auf der physischen Ebene unsichtbar war für ihn; aber wenige Menschen sind genauer Beobachter, und deshalb weiß ein eben Verstorbener zuerst oft gar nicht, daß eine Veränderung mit ihm vorgegangen ist.
Er schaut um sich und sieht die ihm vertrauten Räume noch immer von denen bewohnt, die er gekannt und geliebt hat - denn auch sie haben Astralkörper, die innerhalb seines neuen Sehbereiches sind. Erst nach und nach wird er sich bewußt, daß in mancher Hinsicht ein Unterschied besteht.
Er findet zum Beispiel bald heraus, daß es für ihn weder Schmerz noch Müdigkeit mehr gibt. Wenn sie sich vorstellen können, was es heißt, dann haben sie einen Begriff davon, was das höhere leben wirklich ist. Bedenken Sie nur, Sie , die unter dem Drucke des geschäftigen Lebens sich kaum erinnern können, wann sie zuletzt frei waren von Müdigkeit, bedenken Sie; was würde es für sieheißen, nie mehr die Bedeutung der Worte Müdigkeit und Schmerz zu kennen ?
Wir Bewohner der westlichen Länder haben unsere Lehre über die Unsterblichkeit schlecht gehandhabt, daß es ein Verstorbener gewöhnlich schwer hat zu glauben, daß er tot ist, aus dem einfachen Grudne, weil er imme rnoch sieht und hört, denkt und fühlt. oft wird er sich sagen:" ich bin nicht tot; ich bin so lebendig wie sonst, und besser als ich je war."
Das ist er natürlich; aber gerade das hätte er erwarten sollen, wenn er richtig belehrt worden wäre.
Die Erkenntnis seines Zustandes kommt ihm vielleicht auf folgende Weise: Er sieht seine Freunde um sich; aber er entdeckt bald, daß er nicht immer mit ihnen verkehren kann. Er spricht manchmal mit ihnen; aber sie scheinen ihn nicht zu hören. Er versucht, sie zu berühren; aber er bemerkt , daß sie nicht darauf reagieren. Selbst dann redet er sich eine Zeitland noch ein, daß er träumt und bald erwachen wird; denn zu anderen zeiten - wenn seine Freunde schlafen, wie wir sagen - sind sie sich seiner vollständig bewußt und sprechen mit ihm wie früher. Aber nach und nach erkennt er die Tatsache, daß er doch tot ist, und dann wird er gewöhnlich bedrückt.
Warum ?
Wiederum nur, weil er so ungenaue Belehrungen erhalten hat. da sein Zustand nicht dem entspricht, was er vom orthodoxen Standpuntk aus erwartete, begreift er nicht, wo er ist und was geschehen ist. Ein englischer General sagte einmal bei einer solchen Gelegenheit: " Aber wenn ich tot bin, wo bin ich ? Wenn jenes der Himmel ist, so halte ich nicht viel davon, und wenn es die Hölle ist, so ist siebesser, als ich erwartete! "
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