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| Gabriele hat folgendes geschrieben: |
| Hattest Du das Gefühl, ich ließe ihn dir nicht ? Dann tut es mir leid und ich sage dazu nichts mehr. |
Nein, ich meinte damit nicht mich, sondern sagte den Leuten; diesen Eindruck bekomme ich halt, wenn ich Deine Postings hier im Forum lese.
Mir kann niemand meinen Gott/Glauben nehmen, denn der steht da wie ein Felsen in der Brandung; d.h., dem kann nichts mehr erschüttern.
Ich meinte eher die Genusssüchte usw., und/oder das liebe Geld, mit dem man sich alle Sinnesfreuden leisten kann, so wie z.B. eine sehr gute Fotokamera-Ausrüstung (ich hatte mir auch mal eine geleistet, und könnte viele (sinnl.) Bilder, die ich gemacht hatte, hier zeigen), um solch ein sinnliches Bild machen zu können. Dennoch ist die Natur immer noch natürlicher, als jedes Abbild.
| Gabriele hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Diejenigen, die Liebe gegenüber diesem atman entwickeln, werden nicht durch Sinnesobjekte abgelenkt. |
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Eben weil sie diesen entsagt haben.
| Gabriele hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Sie werden entspannt und leidenschaftslos und führen ein Eremitenleben. |
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Das heißt aber nicht, daß man im "normalen Leben" kein Eremit werden kann. Man muß halt nur alleine (mit Gott) leben (wollen). Und weil auch ein Eremit essen und trinken muß, und in dieser Gesellschaft auch eine Wohnung gemietet hat, also auch Strom, Gas und Wasser verbraucht, muß er auch arbeiten.
Es kommt immer auf die innere Einstellung an, und nicht auf Äußerlichkeiten.
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| Gabriele hat folgendes geschrieben: |
| In jedem Menschen ist ein Funke der göttlichen Selbsterkenntnis enthalten, er ist |
D.h., Gott hat vor jeder Geburt in eines jeden Menschen Herz einen geistigen Gottesfunken gelegt. Darum spricht man ja auch von einem Geist- Seelenkörper, der weiterlebt, sobald der fleischl. Körper gestorben ist.
Und dieser Geistfunke, kleiner wie ein Samenkorn, muß also, mit der Gottes- und Nächstenliebe, gehegt und geflegt werden, damit aus diesem ein mächtiger Baum wird.
Sinnesfreuden hingegen ist der Müll, mit dem dieser Geistfunke zugeschüttet wird; Gott also solch ein zugemülltes Herz niemals erreichen kann.
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Hallo Gabriele,
Hallo Wolfgang,
Ich habe eure Diskussion etwas mitverfolgt ...
Die Bhagavad-Gita zu verstehen ist nicht so einfach.
Das wichtigste ist, man muss sie im ganzen studieren, dh. ALLE 700 Verse und 18 Kapitel. Denn Shri Krishna führt den "Studenten" auf einem Pfad bis hin zur absoluten Wahrheit.
Was ich damit sagen will,
um die Bhagavad-Gita zu verstehen muss man deren Sprecher, Shri Krishna auch als Autorität anerkennen, denn sonst können wir nicht die Position Arjunas einnehmen.
Shri Krishna sagt im 4. Kapitel (transzendentales Wissen) zu Arjuna:
| Zitat: |
| "Diese uralte Weisheit von der Beziehung zum Höchsten wird dir heute von Mir mitgeteilt, weil du Mein Geweihter und mein Freund bist und weil du deshalb das transzendentale Mysterium dieser Wissenschaft verstehen kannst." (BG 4.3) |
Shri Krishna benutzt die Worte bhakta (Geweihter) und sakha (Freund) in diesem Vers.
So ist es auch mit Christus und den Lehren Christi; um sie zu verstehen muss man ein Geweihter Christi werden.
Das Sanskritwort Veda bedeutet Wissen und das lateinische Wort Vidare ist davon abgeleitet. Vidare bedeutet gesehen haben / erkannt haben = Erkenntnis. Wissen ist also nicht das, was wir nur theoretisch verstehen, sondern das was wir innerlich erkannt haben und dementsprechend im aktiven Leben umsetzen.
Als nächstes ist es wichtig eine Bhagavad-Gita-Ausgabe zu haben die auch die original Sanskritverse und deren Wort für Wort Übersetzung enthält (alles andere wäre nur Zeitverschwendung).
Ich studiere die Bhagavad-Gita erst seit 7 Jahren und könnte mich deshalb auch nicht als "BG-Kenner" bezeichnen.
Im Zusammenhang mit der Bhagavad-Gita ließt und hört man heutzutage häufig von dem Begriff atma/atman und es wird erklärt das die Bhagavad-Gita lehrt, man solle diesem atma/atman dienen.
Was dabei übersehen wird (bewusst oder unbewusst), ist, das Shri Krishna erklärt das es zwei verschiedene Arten von atma gibt:
1. Param-atma = die Höchste Persönlichkeit Gottes, die grösste unteilbare, allmächtige, individuelle alles kontrollierende eine Person
2. jivatma = die untergeordnete, individuelle Person, deren Wesen es ist der Höchsten Persönlichkeit Gottes in transzendentaler Glückseligkeit zu dienen.
Niemals kann der jivatma mit dem Paramatma verschmelzen, da beide individuell (unteilbar)und ewig sind. Und beide einen eigenen Willen besitzen. Einheit - Einssein, wie es Shri Krishna in der Bhagavad-Gita lehrt ist dvaita-advaita Philosophie(verschieden und doch nichtverschieden), was bedeutet, das sich sowohl der jivatma als auch der Paramatma gegenseitig die Wünsche erfüllen wobei der Paramatma IMMER übergeordnet bleibt.
Ein Beispiel:
wenn wir den kleinen Finger an unserer Hand betrachten, können wir sagen; "der Finger ist Körper" und gleichzeitig müssen wir feststellen; "der Finger ist nicht DER Körper". Wenn der Finger sagt; "das ist mein Körper" so ist das richtig, ABER wenn der Finger sagt "ich bin der ganze Körper" das ist falsch. der Finger ist gleichzeitig "Eins-und-doch-verschieden" vom Körper das ist dvaita-advaita = gleichzeitig Eins- und doch Verschieden.
Shri Krishna benutzt die Worte "mamaivamsho jiva loke" in der Bhagavad-Gita (BG 15.7) der "jivatma ist ein kleines abgesondertes Teilchen (amsha) Krishnas", aber er ist nicht Krishna, er ist nicht Gott, und dennoch göttlich.
Wenn man sagt der Goldring ist Eisen (Materie) ist das falsch, der Goldring ist Gold und das Gold stammt von der Goldmine, aber Goldring und Goldmine sind nicht das gleiche.
Die Devise "Ego-Aufgeben" (in der Esoterik weit verbreitet), ist undifferenziert und laut Aussage Shri Krishnas in der Bhagavad-Gita falsch.
Wir müssen lediglich ahankara, unser falsches Ego aufgeben, jedoch nicht unser ewiges, individuelles wahres Selbst. Dieses falsche Ego ist die illusorische Identifikation mit unserem groben und feinstofflichen Körper.
Die Bhagavad-Gita ist grundsätzlich dreifach Unterteilt, in;
sambandha = das Wissen über die eigene Position, Beziehung des Lebewesens zu Gott (der jivatma ist ewig, hat eine individuelle Persönlichkeit und ist dem Paramatma untergeordnet)
abhideya = der Pfad der zur Vollkommenheit führt, der Prozess wieder mit Gott eine Beziehung aufzunehmen = es gibt nur einen Pfad, den, der vom allwissenden Höchsten Herrn vorgegeben wird.
(das nach eigenem Gusto "herauspicken" von Aussagen aus verschiedenen Schriften und Lehren und zusammenmixen um sich seine eigene "Wahrheit" zu konstruieren ist Mode geworden in unserer "Supermarkt-Gesellschaft" (Supermarktmentalität) - dies führt jedoch nur zu Verwirrung und Orientierungslosigkeit)
prayojana = das Ziel das durch die spirituelle Praxis (abhideya) angestrebt wird, das Ergebnis dieses Prozesses (der Prozess = yoga (Sanskrit) = Re-Ligio Rückverbindung); gemäß Shri Krishna in der Bhagavad-Gita, prema-bhakti, reine Liebe und Hingabe, zur Höchsten Persönlichkeit Gottes.
Von dieser reinen liebenden Hingabe zum Höchsten Herrn sind folgende vier Faktoren ausgeschlossen:
weltliche Religion (Dharma), wirtschaftliche Entwicklung (artha), Lust (kama) und das Streben nach Befreiung (moksha), denn Moksha, Befreiung/Erlösung ist in diesem Prozess bereits erreicht.
In der Bhagavad-Gita geht es darum, den Anweisungen der Höchsten Persönlichkeit Gottes zu folgen und nicht einem unbekanntem atma/atman/Selbst dessen wir noch gar nicht gewahr sind, da wir noch nicht Erleuchtung/Selbsterkenntnis erreicht haben. Wenn wir den Anweisungen des Höchsten Herrn folgen, erreichen wir beides gleichzeitig, wir dienen sowohl dem eignen individuellen Selbst, atma und auch allen anderen Lebewesen.
Wenn der demütige Schüler den Anweisungen des Höchsten Herrn folgt und zum Meister geworden ist (göttlich aber NICHT GOTT), wird er zum Licht/Wissenden für andere.
| Zitat: |
| "Denjenigen, die Mir ständig hingegeben sind und Mir mit Liebe dienen, gebe Ich das Verständnis, durch das sie zu Mir gelangen können." (BG 10.10) |
Shri Krishna benutzt in diesem Vers das Wort "mam", Mir, und nicht etwa atma/atman.
| Zitat: |
| "Um ihnen besondere Barmherzigkeit zu erweisen, zerstöre Ich, der Ich in ihren Herzen Weile, mit der leuchtenden Fackel des Wissens die aus Unwissenheit geborene Finsternis." (BG 10.11) |
Grüsse
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Hallo jivatma,
ein bischen zu viel auf einmal was Du da geschrieben hast, finde ich, und habe zu Anfangs auch schon direkt etwas gefunden, was ich so nicht stehen lassen kann.
| Zitat: |
| So ist es auch mit Christus und den Lehren Christi; um sie zu verstehen muss man ein Geweihter Christi werden. |
Ja und warum sollte ich denn kein Geweihter Christus sein? Was ist denn einer der Gott über alles liebt, und seinen Nächsten wie sich selbst liebt? Oder es wenigstens versucht; und das niemand von heute auf morgen Vollkommen wird, weiß auch Jesus. Aber man kann es werden, wenn man IHN folgt, so wie seine Jünger IHM gefolgt sind.
Und wieso wurde ich von Gott getauft (geistig), und wieso entsage ich den Genusssüchten und Sinnesfreuden, und wieso habe ich dem "lieben Gott" versprochen(geistig), IHN für den Rest meines Lebens so gut zu dienen wie es mir möglich ist?(geistig heißt hier von Herzen, und nicht mit dem Verstand mit Gott reden oder es sich denken)
Also ich denke ich weiß sehr wohl was ich tue und was ich bin, und soviel Friede und Glückseligkeit die ich in den 1 1/2 Jahren auf meinem Weg erfahren habe, habe ich zuvor in meinem gesamten Leben (52 Jahre) nicht erfahren.
Ich habe mir die BG aber auch nicht geholt, um die zu studieren, sondern lese die, weil es schön ist, auch in diesem Buch, den Geist Jesu zu erfahren, zu fühlen (geistig). Sie ist mir also nur eine zusätzliche Hilfe auf meinem Weg zu Gott. Und manche Verse der ersten Kapitel sind ein Spiegelbild von mir auf meinem Weg, und andere Verse zeigen mir, daß ich noch nicht so weit bin, und wahrscheinlich noch lange nicht so weit bin.
Und wie ich ja hier schrieb, oder zitierte, und was man auch beachten sollte, wird in der BG die Verbindung der indischen Lehre zur ursprünglichen Lehre Jesu aufgezeigt und bringt damit sehr wertvolle Erkenntnisse aus 2 Religionen von ein und demselben Gott.
Was aber die ursprüngliche Lehre Jesu ist, wollen die wenigsten sogenannten Christen wissen, weil es halt nicht zu ihrem Christusbild passt. Der wahre Weg ist aber schmal und steinig, und nur dieser führt ins Himmelreich; zur Erleuchtung, zur geistigen Wiedergeburt.
| jivatma hat folgendes geschrieben: |
Jeder Meister ist zuerst ein Schüler. Ohne ein Schüler zu sein und das Wissen von einem Meister empfangen zu haben, gibt es keine Meisterschaft. Dieses System wird parampara genannt.
Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita: "evam parampara-praptam ..." (BG 4.2) "spirituelles Wissen kann nur durch das System der parampara empfangen werden".
Arjuna war verwirrt auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra, und so nahm er Shri Krishna als seinen Guru an. Schüler zu werden bedeutet die Autorität des Lehrers zu akzeptieren.
| Wolfgang hat folgendes geschrieben: |
"Wer allem Hang nach den Früchten seiner Tat entsagt hat, stehts zufrieden ist und auf die eigene (göttliche) Kraft vertraut, der tut (persönlich) nichts, wenn er auch arbeitet." BG 4.20
...dazu diese zugefügte Anmerkung (v. FH):
20. Das Werkzeug arbeitet nicht aus eigenem Willen, sondern es ist der Wille des Meisters, welcher sich vermittelst des Werkzeuges offenbart. Der Mensch aber hat den Meister in sich selbst.
"Wisset ihr es nicht selbst, das Jesus Christus in euch ist?" (II Korinth. VII, 21)
Ich bin also ein Schüler von Jesus und akzeptiere seine Autorität. |
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Da muß ich mich aber noch berichtigen.
Einen (menschl) Meister habe ich natürlich auch. Aber das er mein Meister ist, ist mir erst viel später klar geworden.
Und für meinen Meister zeigt nicht nur die BG den Weg zu Gott auf, sondern auch das AT, das NT und Neuoffenbarungen verschiedener Propheten und Seher.
Aber meinem Meister ist auch bewußt, daß hinter dem was er tut Jesus steht. Also ist Jesus unser aller Herr und Meister. (Jesus die Liebe ist Geist, wird also nicht gedacht oder vorgestellt, sondern wird im Herzen erfahren, so wie ich es schon sagte: geistig. So ist auch der Weg mit all seinen Erfahrungen, Erkentnissen und Überwindungen, Berge und Täler, geistig)
| Zitat: |
Was ich damit sagen will,
um die Bhagavad-Gita zu verstehen muss man deren Sprecher, Shri Krishna auch als Autorität anerkennen, denn sonst können wir nicht die Position Arjunas einnehmen. |
Ob ich nun Jesus oder Krishna, oder beide als Autorität anerkenne, spielt in meinem Fall dann keine Rolle mehr. Und ich finde, Du bist zu sehr nur auf die BG fixiert, was für Dich wahrscheinlich aber auch genügt.
| Zitat: |
| Vidare bedeutet gesehen haben / erkannt haben = Erkenntnis. Wissen ist also nicht das, was wir nur theoretisch verstehen, sondern das was wir innerlich erkannt haben und dementsprechend im aktiven Leben umsetzen. |
Etwas anders tue ich auch nicht. Innerlich erkennen und überwinden.
| Zitat: |
| Als nächstes ist es wichtig eine Bhagavad-Gita-Ausgabe zu haben die auch die original Sanskritverse und deren Wort für Wort Übersetzung enthält (alles andere wäre nur Zeitverschwendung). |
Wie schon angedeutet, genügt mir die Übersetzung von Franz Hartmann vollkommen.
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Hallo Walter !
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| Zitat: |
@jivatma
Als nächstes ist es wichtig eine Bhagavad-Gita-Ausgabe zu haben die auch die original Sanskritverse und deren Wort für Wort Übersetzung enthält (alles andere wäre nur Zeitverschwendung).
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@Walter
Wie schon angedeutet, genügt mir die Übersetzung von Franz Hartmann vollkommen. |
das ist reine Zeitverschwendung,
ich halte nicht viel von der Franz Hartmann Übersetzung der Bhagavad-Gita. Er hat die BG vom Englischen ins Deutsche übersetzt.
Welche Englische BG-Ausgabe hat er für das verwendet?
Franz Hartmann konvertierte zum Buddhismus und war eng verbunden mit der Theosophie. Er ist mit Bestimmtheit kein Theist.
Die Bhagavad-Gita muss man HÖREN, gerade die Klangschwingung des Sanskrit. Die 700 Verse der Bhagavad-Gita sind Shabda-brahman, transzendentale Klangschwingung = und am Anfang war das Wort und das Wort war Gott ...
Spirituelle Ent-wicklung geht nur über Klang.
Brahma ist die Wissensquelle aller Lebewesen im Universum. Er ist der ursprüngliche "Spirituelle Meister". Niemand kommt zu Gotteserkenntnis denn durch Brahma den erstgeborenen Sohn Gottes, er ist das erste Lebewesen im Universum und ihm wurde das Wissen der Veden vom Höchsten Herrn, Shri Krishna direkt offenbart - durch Klang.
Wieso also den Umweg über tausend Ecken zu Franz Hartmann?
Gruss
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