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>Entsagung durch Wissen
>Jemand der erkannt hat das er nicht der Körper ist, hat kein Interesse mehr dem Körper Beachtung zu schenken, denn er erfährt ja am ewigen, unsterblichen Selbst die grösste innere Freude.
Warum sollt ich dem Körper keine Beachtung mehr schenken da doch der Körper ein Tempel Gottes ist. Das SEIN ist in keine Handlung mit einbezogen und nur durch uns ist GOTT GOTT, durch seine Arbeiter im Weinberg helfen wir Gott und der Evolution.
>So ist ein echter atmarama nicht im geringsten mehr an jeglicher Sinnenbefriedigung interessiert.
Bestimmt gibt es Menschen die so leben, die hinter einer Klostermauer oder in der Einsamkeit meditieren, im SEIN versunken sind und nicht mehr an jeglicher Sinnenbefriedigung interessiert sind. Doch was ist dann mit der Evolution, mit den Menschen die jeden Tag zur Arbeit gehen, Menschen die Kinder in die Welt setzen. Der Geschlechtsverkehr gehört nun mal zum Kinderkriegen und auch die Freude am äußeren Leben, die Sinnesfreuden. Beides sollte man beachten, bete und arbeite, die Stille des Nichtgebundensein und das äußere Leben mit all seinen Sinnesfreuden.
>Jemand der behauptet/sich einbildet atmarama zu sein, und trotzdem in Tätigkeiten der Sinnenbefriedigung nachgeht (geistig wie physisch), betrügt sich nur selber.
Jeder Mensch ist im SEIN ein kosmisches Wesen und wenn jemand von sich behauptet/sich einbildet atmarama zu sein, so ist das sein Problem dem ich niemals folgen werde, denn ich weiß das jeder Mensch im SEIN das eine kosmische Wesen ist, keiner steht über seinem Mitbruder oder Mitschwester. Egal wie ein Mensch lebt, ob in der Einöde oder im alltäglichen Leben, wir sind alle ein kosmisches Wesen im SEIN, ein GOTT.
>Daran kann man die billige Esotherik von echter Spiritualität unterscheiden.
ist gnz einfach .....
Es gibt im SEIN keinen Unterschied, Du kannst der frömmste Mensch sein, ein atmarana sein doch Du bist nicht mehr als eine sogenannte Sünderin, eine Hure, die sich jeden Tag anderen Männern hingibt. Wie gesagt im SEIN gibt es nur eine Wesenheit, ein kosmisches Wesen. Deshalb achte ich jeden Menschen, egal was er macht, wie er lebt. Daran erkennt man einen WIRKLICH Erleuchteten. Jesus lebte die Liebe, denn er wusste was sein Gegenüber war, egal ob er ein Zöllner oder ein Priester war, im Vater, der Liebe war alles eine Wesenheit.
Alles ist so einfach wenn man erkannt hat.
Gruß Heinz
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Hallo Heinz,
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| Warum sollt ich dem Körper keine Beachtung mehr schenken da doch der Körper ein Tempel Gottes ist. |
Beweihräucherst du dich denn darin selbst?
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| Das SEIN ist in keine Handlung mit einbezogen und nur durch uns ist GOTT GOTT, durch seine Arbeiter im Weinberg helfen wir Gott und der Evolution. |
Wie bist du denn beteiligt an der Evolution?
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| Doch was ist dann mit der Evolution, mit den Menschen die jeden Tag zur Arbeit gehen, Menschen die Kinder in die Welt setzen. Der Geschlechtsverkehr gehört nun mal zum Kinderkriegen und auch die Freude am äußeren Leben, die Sinnesfreuden. Beides sollte man beachten, bete und arbeite, die Stille des Nichtgebundensein und das äußere Leben mit all seinen Sinnesfreuden. |
Beten und Arbeiten?
zu wem betest du denn?
für wen arbeitest du denn?
Das alles ist nichts anderes als Selbstbetrug.
Du hast nie die Bhagavad-Gita gelesen. Vielleicht ein Buch auf dessen Buchdeckel "Bhagavad-Gita" draufstand, das ist aber auch schon alles.
Bitte verzeih mir wenn ich so ehrlich bin und offen schreibe was ich denke, es ist keinesfalls böse, vielmehr freundschaftlich gemeint.
Karma bedeutet Handlung und jede Handlung (Aktion) erzeugt eine Reaktion. Durch Sinnenbefriedigung bindest du dein Bewusstsein an Körper, Familie, Freunde, Land, Besitz etc. Das erzeugt eine neue Geburt im Kreislauf von Geburt und Tod.
So wiederholt sich das ohne Ende, ohne Ziel, sinnlose Zeitverschwendung.
Denn die "Evolution" von der du sprichst wird ebenfalls untergehen wenn der Kosmos vernichtet wird.
Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita:
"So wird das reine Bewusstsein des weisen Lebewesens von seiner ewigen Feindin in der Form von Lust bedeckt, die niemals befriedigt werden kann und die wie Feuer brennt." (BG 3.39)
"Die Sinne, der Geist und die Intelligenz sind die Wohnstätten der Lust. Durch sie bedeckt die Lust das wirkliche Wissen des Lebewesens und verwirrt es." (BG 3.40)
"Deshalb, o Arjuna, bester der Bharatas, bezwinge gleich zu Anfang dieses grosse Symbol der Sünde (die Lust), in dem du die Sinne regulierst, und erschlage diese Zerstörerin des Wissens und der Selbstverwirklichung. (BG 4.41)
Shri Krishna benutzt in diesem Vers das Wort "niyamya" (durch Regulierung). Ohne Regulierende Prinzipien einzuhalten gelangt man nicht auf die Stufe der Tugend (satva-guna) und ohne auf der Ebene von Satva-guna verankert zu sein gibt es keine Weisheit und kein Wissen (spirituelles).
"Die aktiven Sinne sind der leblosen Materie übergeordnet, der Geist steht über den Sinnen, die Intelligenz steht über dem Geist, und die Seele steht sogar noch über der Intelligenz." (BG 4.42)
Das ist die Hierarchie.
Wenn sich jemand von seinen Sinnen leiten lässt ist er ein go-dasa, ein Diener seiner Sinne. Vergleichbar jemandem der sich von seinen Füssen leiten lässt anstatt er den Kopf benutzt. Und wenn jemand lernt seine Sinne zu beherrschen ("wie ein Fels in der Brandung" - deine Worte) wird er zum Go-svami, zum Meister seiner Sinne.
Ein Erleuchteter hat seine Seele erreicht. Er erfreut sich an seinem ewigen Selbst - atmarama.
Jemand der sich an seinen profanen, materiellen, zeitweiligen Sinnen erfreut ist bedingt und lebt in der Dualität. Er hält die zeitweilige Schöpfung für das Grösste und Schönste und hat nie die Schönheit des ewigen Selbst, atma, gekostet.
Selbst in der Bibel, im Johannes-Brief (2:15) steht geschrieben; "liebt nicht die Welt, noch was in ihr ist, denn wer die Welt liebt, in dem ist keine Liebe zum Herrn."
Das der Kreislauf von Geburt und Tod durch Anhaftung an das andere Geschlecht in Gang gehalten wird ist ein Naturgesetz, ..................... das der ernsthafte Spiritualist überwinden muss.
Aber wie überwindet er es?
Die klare unmissverständliche Antwort die uns die Bhagavad-Gita darauf gibt, macht diese transzendentale Schrift so einzigartig.
Und noch höher als die Bhagavad-Gita steht das Shrimad-Bhagavatam.
Noch einmal möchte ich mich bei dir entschuldigen falls ich dich verletzt haben sollte - es war freundschaftlich gemeint.
Gruss
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>Ein Erleuchteter hat seine Seele erreicht. Er erfreut sich an seinem ewigen Selbst - atmarama.
Das stimmt, wer seine Seele erreicht hat erfreut sich an seinem ewigen Selbst. Der erfreut sich an allem, denn alles ist auch das SELBST. Die ganze Welt mit ihrem Universum.
>Jemand der sich an seinen profanen, materiellen, zeitweiligen Sinnen erfreut ist bedingt und lebt in der Dualität. Er hält die zeitweilige Schöpfung für das Grösste und Schönste und hat nie die Schönheit des ewigen Selbst, atma, gekostet.
Auch das stimmt, denn man sollte zuerst Gott das Selbst finden, sich darum bemühen, dann kann man beides leben, die Dualität und die Einheit des SEINS!
>Selbst in der Bibel, im Johannes-Brief (2:15) steht geschrieben; "liebt nicht die Welt, noch was in ihr ist, denn wer die Welt liebt, in dem ist keine Liebe zum Herrn."
Auch das stimmt, wer nur das Äußere liebt und lebt, wird niemals zur Ruhe kommen und zufrieden sein. Wenn wir sterben werden wir all die äußeren Dinge hinter uns lassen müssen und deshalb haben wir Angst loszulassen, uns völlig dem SELBST zu übergeben.
Deshalb ist es schon wichtig zu wissen was das EWIGE SELBST IST, dann erst kann ich wirklich leben, auch mit meinen irdischen Sorgen besser umgehen.
Wenn du vor dem Angst hast, was deine innere Wahrheit ist, wird es dir schwer fallen, die innere Wahrheit eines anderen Menschen oder Wesen anzunehmen.
Wenn du aber dein eigenes Wesen kennst, dann wird dir das Wesen des anderen zugänglich. Im Innersten bist du wesensgleich mit aller Schöpfung. Wenn du mit dir und deinem Leben gut umgehst, gehst du mit der Schöpfung gut um.
Gruß Heinz
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>Noch einmal möchte ich mich bei dir entschuldigen falls ich dich verletzt haben sollte - es war freundschaftlich gemeint.
Du brauchst dich bei mir nicht zu entschuldigen, so verschieden sind wir ja nicht. Das einzige bei mir ist, dass ich auch die äußere Welt liebe. Als ich anfangs mich mit all den Lehren und Schriften beschäftigt hatte und ich die Liebe des SELBST in mir erfahren hatte, da konnte ich nichts anderes mehr sagen als, Du bist es ja selbst. In dieser Erfahrung des SELBST sind wir es selbst.
Unter: http://www.kurie.com habe ich einiges dazu zusammengesucht.
Gruß Heinz
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| Man soll das Materielle nicht in den Mittelpunkt stellen und sich nicht an die Welt binden oder ihr anhaften. Das sagt auch Baha'u'llah. Aber trotzdem müssen wir auf den Tempel der Seele und Gottes achten und auch unsere Verpflichtungen in dieser Welt erfüllen.
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