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Idee des Monotheismuses












Als Amenhotep (IV.), bekannt als Echnaton den Sonnengott Aton als einzigen Gott erklaerte, brachte er die Idee des Monotheismuses in die Welt.
Echnaton abstrahierte Aton so das er zu einem verborgenen Gott transzendierte.
Genau das ist der Ansatz der klassischen monotheistischen Religionen der sich evolutionaer aus dieser aegyptischen Vorstellung entwickelte.
Ein eigenschaftsloser Gott, mit unendlich vielen, selbst unbekannten Namen, ein Gott von dem wir uns kein Bildnis machen koennen, der abstrakt ist.
In allen Religionen findet sich diese monotheistische Idee wieder.

Doch diese Idee Echnatons des abstrakten Gottes hat sich nicht halten koennen.
Menschen koennen mit einen solchen abstrakten Gottesbegriff nichts anfangen.
Ja, sie verstehen ihn nicht einmal im Ansatz.

Je aelter eine Religion ist, umso mehr entfernt sie sich von einem abstrakten Gottesbegriff und faellt zurueck in den heidnischen Aberglauben des personifizierten, personalisierten Gottes, der straft, liebt und barmherzig oder immer barmherzig ist.

Diese Pervertierung der urspruenglichen Idee Echnatons duerfte ihren Zenit im Spaet-Mittelalter gehabt haben.
Und trotz des Zeitalters der Aufklaerung steht dieser Kult um einen personifizierten, personalisierten Gott in allen 3 "monotheistischen Religionen" immer noch in voller Bluete.

Dieser personifizierte und personalisierte Gott unterscheidet sich prinzipiell nicht von einem Gott der Animisten.
Der wesentliche Unterschied liegt lediglich im Umfang seines "Verwaltungbereichs".
Die Eigenschaften sind jedoch gleich.
Auch der Gott des Vulkans oder der See straft, liebt ist barmherzig oder eben barmherzig.

Die Art der Opfergaben hat sich jedoch geaendert. War es beim Gott des Vulkans das Tieropfer, so ist es in den 3 monotheistischen Religionen die Abkehr von suendigen Verhalten und Ersatz durch ein "gottesfuerchtiges" Leben.

Nun sollte man an dieser Stelle "Qui bonum" fragen. Wem nutzt es?
Warum der Austausch der Art der Opfergaben.
Diese Frage kann sich jeder leicht selber beantworten:
Wem nuetzt ein moeglichst un- oder zumindest schlecht gebildetes gottesfuerchtiges Schaf?
Dem Hirten und den Woelfen.

LG
Martin
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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