Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden


Hallo,

in einige Koranübersetzungen steht, dass Muslime sich nicht Juden und Christen zu Freunden nehmen sollen.
Zum entsprechenden Koranvers habe ich die Übersetzungen von: Ahmadeyya, Paret, Rassoul, Azhar, Zaidan, Khoury gepostet.
Darunter befindet sich eine Fatwa von Wikipedia.

Was kann man aus muslimischer Sicht dazu sagen?


Sure 5, 51
O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.

Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde (aber nicht mit euch). Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen (und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen). Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht.
O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Beschützern. Sie sind einander Beschützer. Und wer sie von euch zu Beschützern nimmt, der gehört wahrlich zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.

O ihr Gläubigen! Nehmt Juden und Christen nicht als Vertraute, denn sie sind miteinander verbündet und sind euch gegenüber feindlich eingestellt! Wer sie zu Vertrauten nimmt, stellt sich in ihre Reihe. Gott leitet die Ungerechten, die Seine Gebote und Verbote nicht einhalten, nicht zum rechten Weg.
Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Nehmt euch die Juden und die Nazarener nicht als Wali. Die einen von ihnen sind Wali der anderen. Und wer von euch sie als Wali nimmt, der gehört doch zu ihnen. Gewiß, ALLAH leitet die unrechtbegehende Gemeinschaft nicht recht.

O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind untereinander Freunde. Wer von euch sie zu Freunden
nimmt, gehört zu ihnen. Gott leitet ungerechte Leute gewiß nicht recht.

Über den Umgang von Muslimen mit Nicht-Muslimen (Übersetzung in Auszügen):

Frage: Es steht im Koran, dass es nicht zulässig ist, Ungläubige (kuffar) zu Freunden (awliya') zu nehmen. Aber was heißt es, ich meine: in welchem Umfang? Ist es zulässig, mit ihnen zusammenzuarbeiten? Ich studiere; ist es zulässig mit ihnen Basketball zu spielen? Ist es zulässig, über Basketball und was damit zusammenhängt mit ihnen zu reden? Ist es zulässig, mit ihnen Kontakte zu halten, solange sie ihre Glaubensfragen für sich behalten?

Ich stelle diese Fragen deshalb, weil ich jemanden kenne, der in dieser Form Kontakte zu ihnen (d.h. den Nicht-Muslimen) hat, ohne dass sein Glauben dadurch beeinflusst wäre. Dennoch sage ich zu ihm: warum bleibst du nicht unter den Muslimen, anstatt mit ihnen Umgang zu pflegen? Darauf erwidert er, dass die meisten – oder viele – Muslime Wein trinken und Rauschgift konsumieren würden dort, wo sie zusammenkommen. Sie hätten auch Freundinnen. Dabei habe er Angst, dass diese sündhafte Lebensweise jener Muslime ihn vom rechten Weg abbringen könnte. Allerdings bekräftigt er, dass der Unglaube der Nicht-Muslime ihn vom rechten Weg nicht abbringen werde [...]. Sind seine Kontakte, sein Spiel und seine Gespräche über Sport mit den Ungäubigen zu betrachten als „die Ungläubigen ohne die Gläubigen zu Freunden nehmen?“

Die Antwort: Lob sei Gott.
Erstens: Gott hat es den Gläubigen verboten, die Ungläubigen zu Freunden zu nehmen und dafür eine schwere Strafe angedroht. Gott sagt: Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden [...] bis: „Gott leitet das Volk der Frevler nicht recht“ (Sure 5, Vers 51).

Schaich al-Schinqiti - Gott möge Erbarmen mit ihm haben - sagte: „In diesem Vers ist erwähnt, dass derjenige von den Muslimen, der die Juden und Christen zu Freunden nimmt, dadurch einer von ihnen wird.“ An einer anderen Stelle wird erläutert, dass der Anschluss an sie Gottes Zorn und seine ewige Strafe nach sich zieht. Denn Gott sagt: „Du siehst, dass viele von ihnen sich anschließen, die ungläubig sind. In schlimmer Weise haben sie sich selber (für das Jenseits) damit vorbelastet, dass Gott gegen sie aufgebracht ist. Und sie werden (ewig) in der Strafe (der Hölle) weilen. Und wenn sie an Gott und den Propheten und das, was zu ihm herabgesandt worden ist, glauben würden, würden sie sie (d.h. die Ungläubigen) nicht zu Freunden machen. Aber viele von ihnen sind Frevler.“ (Sure 5, Vers 80-81)

An einer anderen Stelle hat er es untersagt, sich ihnen (den Ungläubigen) anzuschließen – mit der Erläuterung, dass dies das Abwenden von Gott nach sich zieht. Denn er sagt: „Ihr Gläubigen! Schließt Euch nicht Leuten an, auf die Gott zornig ist. Sie haben die Hoffnung auf das Jenseits aufgegeben, so wie die Ungläubigen es aufgegeben haben, sich wegen derer, die in den Gräbern sind, Hoffnungen zu machen.“ (Sure 60, Vers 13) [...]

Die Zeichen dieser Koranverse bedeuten, dass derjenige, der die Ungläubigen absichtlich, freiwillig und nach eigenem Wunsch zu Freunden nimmt, genauso ein Ungläubiger ist wie jene.

In der Beantwortung der Frage Nr. 10342 haben wir die Äußerungen vom Schaich Ibn Baz zitiert:

Die Mahlzeit mit einem Ungläubigen ist nicht verboten, wenn die Umstände oder das islamrechtliche Gemeinwohl dies verlangen. Ohne einen rechtlichen Grund zu haben oder ohne das islamische Gemeinwohl nehmt sie aber nicht zu Freunden. Unterhalte dich mit ihnen nicht fröhlich, lach mit ihnen nicht. Wenn aber die Umstände es verlangen, wie z.B. die Mahlzeit mit dem Gast, oder um sie (die Ungläubigen) zu Gott aufzurufen und sie zur Wahrheit (zum Islam) zu führen oder wegen anderer Gründe, dann ist dagegen nichts einzuwenden. [...]

Man befragte den Schaich Mohammed Salih al-Uthaimin: Was ist das Urteil über den freundlichen Umgang und über die nette Kontakpflege mit den Ungläubigen – verbunden mit dem Wunsch, sie zum Islam zu bekehren?

Er antwortete: Zweifelsfrei muss der Muslim auf Gottes Feinde zornig sein und sich von ihnen frei machen, denn dies war auch der Weg der Propheten und ihrer Anhänger. Gott sagt: „In Abraham und denen, die mit ihm waren, habt ihr doch ein schönes Beispiel. Als sie zu ihren Landsleuten sagten: wir sind unschuldig an euch und an dem, was ihr an Gottes Statt verehrt. Wir wollen nichts von euch wissen. Feindschaft und Hass ist zwischen uns offenbar geworden, für alle Zeiten, solange ihr nicht an Gott allein glaubt.“ (Sure 60, Vers 4) [...]

Somit ist es dem Muslim nicht erlaubt, in seinem Herzen Liebe und Zuneigung zu Gottes Feinden zu hegen, die in der Tat auch seine Feinde sind. Gott sagt: „Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht meine und eure Feinde zu Freunden, indem ihr ihnen (eure) Zuneigung zu erkennen gebt, wo sie doch nicht an das glauben, was von der Wahrheit zu euch gekommen ist.“ (Sure 60, Vers 1)

Wenn aber ein Muslim mit ihnen (den Ungläubigen) einen freundlichen Umgang und nette Kontakte pflegt, mit dem Wunsch, sie zum Islam und zum Glauben zu bekehren, dann ist dabei nichts einzuwenden, weil dies die Vereinigung im Islam bedeutet. Wenn aber der Muslim durch sie dennoch in Bedrängnis gerät, behandelt er sie so, wie sie es verdient haben. Dies ist in den Schriften der Gelehrten ausführlich dargelegt, vor allem im Ahkam ahl al-dhimma von Ibn al-Qayyim - Gott möge Erbarmen mit ihm haben. [...]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Al-wala'_wa-l-bara'#Rechtsgutachten_.28fatw.C4.81.29_Nr._59879
Ich kann mir kaum vorstellen, dass man das wirklich wortwörtlich nehmen soll. Der Sinn einer Religion besteht nicht darin, für Unruhe zu sorgen, auch wenn viele Zensur im Namen der Religion immer wieder auf der Welt für Chaos sorgen.
Denn indirekt steht zu dem Thema an anderer Stelle:

"Sprecht nur: Wir glauben
An Gott und das, was uns gesandt ist,
Und was gesandt ist Abrahamen
Und Ismael und Isak
Und Jakob und den Stammeshäuptern,
Und was empfangen Mose hat und Jesus,
Und was empfangen die Propheten
Von ihrem Herrn, wir machen keine Scheidung zwischen einem unter ihnen
Und wir sind Gottergeben." (Our'an 2:136 (Übertragung F.Rückert))

"Wahrlich, wir sandten die Offenbarung, wie wir Noah Offenbarung sandten und den Propheten nach ihm, und wir sandten Offenbarung Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und seinen Söhnen und Jesu und Hiob und Jonas und Aaron und Salomo, und wir gaben David ein Buch". (Qur'an 4:136 vgl. auch 42:13)

"Wer einen Schutzbefohlenen tötet, wird den Duft des Paradieses nicht schmecken"..."Wenn man einen Schutzbefohlenen bedrückt, geht die Herrschaft in die Hände des Feindes"..."Wer einen Schutzbefohlenen unterdrückt und ihm zu schwere Lasten auferlegt, als dessen Ankläger werde ich selbst am Tage des Gerichts auftreten"..."Wer einem Juden oder Christen Unrecht tut, wird mich zum Ankläger haben" (zitiert nach Ignaz Goldziher, Vorlesungen über den Islam, S.34, 309)

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Prophezeiungen zum Kommen des Bab und Baha u llahs
Hmm komisch komisch. Pax meckerte anscheinend soo über einen gewissen Genc, weil er angeblich Hetze... Würd gerne Wissen was Pax erreichen möchte
Zitat:
"Wer einen Schutzbefohlenen tötet, wird den Duft des Paradieses nicht schmecken"..."Wenn man einen Schutzbefohlenen bedrückt, geht die Herrschaft in die Hände des Feindes"..."Wer einen Schutzbefohlenen unterdrückt und ihm zu schwere Lasten auferlegt, als dessen Ankläger werde ich selbst am Tage des Gerichts auftreten"..."Wer einem Juden oder Christen Unrecht tut, wird mich zum Ankläger haben" (zitiert nach Ignaz Goldziher, Vorlesungen über den Islam, S.34, 309)


Hat das "Gott" im Islam gesagt?
Zitat:
Hmm komisch komisch. Pax meckerte anscheinend soo über einen gewissen Genc, weil er angeblich Hetze... Würd gerne Wissen was Pax erreichen möchte


Im Gegensatz zu dir fragt er ob das stimmt erkennbar hier :
Zitat:

Was kann man aus muslimischer Sicht dazu sagen?


Geantwortet wurde noch immer nicht
Zitat:
Hmm komisch komisch. Pax meckerte anscheinend soo über einen gewissen Genc, weil er angeblich Hetze... Würd gerne Wissen was Pax erreichen möchte


Ich verbreite keine Hetze.
Ich habe eine Frage gestellt wie Du sehen kannst:
Zitat:
Was kann man aus muslimischer Sicht dazu sagen?


Ich nehme mal nicht an, dass Du Genc bist, denn ich halte ihn nicht für schizophren.

Warum antwortest Du nicht einfach auf meine Frage?
Die Zitate hatte ich dem Buch "Glaubenswelt Islam" von Dr. Udo Schaefer entnommen.
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Prophezeiungen zum Kommen des Bab und Baha u llahs
Hallo Pax

Ich werde dir versuchen zu antworten möge Gott mir vergeben wenn ich was falsches Sage.

Ein leben mit anders Gläubigen ist dem Muslim nicht verboten, wenn du dich mal umsehen würdest dann hättest du das auch selbst raus gefunden ich habe auch christliche Freunde ich kann mich mit ihnen unterhalten, Fußball spielen sowieso, studieren oder arbeiten .... glaube die Wirtschaft in Deutschland oder Europa würde zusammen brechen wenn es nicht so wäre.

Es gibt ein Vers im Quran indem es heißt... Gott hat euch zu Völkern gemacht damit ihr einander kennen lernt.

Ein Muslim ehrt seine Nachbarn und seine Gäste er ist hilfsbereit zu allen Menschen und auch der Prophet Muhammed FSI sagte der beste unter auch ( den Gläubigen) ist der beste der zu den Menschen ist.

Troja hat ja auch ein paar verse genannt.

Jeder freund Gottes ist auch mein freund alle feinde Gottes sind auch meine Feinde. Alles was ein Muslim tut verrichtet er für Gott, er liebt einen Menschen um Gottes Willen und er haßt um Gottes Willen. Hat man den einen wahren Freund außer Gott ?
Alles auf dieser Welt ist vergänglich und wird unter gehen aber Gott ist beständig und ewig. Liebst du einen Menschen deswegen weil er so gut zu dir ist oder einen schönen Charakter hat? dann solltest du dir die Frage stellen wer ihm diesen Charakter und seine Gestalt gab und solltest vielmehr Gott dafür danken. Lieben um Gottes Willen und haßen um Gottes Willen d.h nicht jeden Menschen zu hassen der dir was schlechtes Angetan hat eben ganz im Gegenteil man soll das schlechte immer mit dem guten abwehren und vergeben, hassen um Gottes Willen damit meine ich niemals aus persönlichen Motiven heraus hassen, ich hasse die Feinde Gottes so einfach ist das, Gott genügt mir vollkommen.

Zurück zum Thema Freunde.....diese sind sehr wichtig denn sie haben wohl den größten Einfluß auf die Menschen nicht umsonst gibt es den Spruch zeig mir deinen Freund und ich sage dir wer du bist. Jeder gesellt sich zu seines gleichen.....
Ich kann einen christen zum Freund haben aber diese Freundschaft wird niemals so sein wie zu einem meiner Brüder das ist nicht abwertend gemeint aber uns trennt eine grundlegende Sache der Glaube zum einen Gott während ich diesen mit meinem Bruder teile oder diese besser gesagt uns erst zu Brüdern macht also nicht nur zu Freunden egal welcher Nationalität er angehören mag.

Zitat:

Darauf erwidert er, dass die meisten – oder viele – Muslime Wein trinken und Rauschgift konsumieren würden dort, wo sie zusammenkommen. Sie hätten auch Freundinnen.
das ist echter müll.... diese nennen sich muslime aber verhalten sich nicht so, da muss einem schon ein licht aufgehen! wer seinen Glauben leben will gesellt sich bestimmt nicht zu diesen Leuten.

und auch die Verse scheinen falsch übersetzt zu sein...
Zitat:

Du siehst, wie sich viele von ihnen die Ungläubigen zu Beschützern nehmen. Wahrlich, übel ist das, was sie selbst für sich vorausgeschickt haben, so daß Allah ihnen zürnt; und in der Strafe werden sie auf ewig bleiben. [5:80]
5:81 Al-Ma'ida
Und hätten sie an Allah geglaubt und an den Propheten und an das, was zu ihm herabgesandt wurde, hätten sie sich jene nicht zu Beschützern genommen; aber viele von ihnen sind Frevler. [5:81]
Sicherlich findest du, daß unter allen Menschen die Juden und die Götzendiener die erbittertsten Gegner der Gläubigen sind. Und du wirst zweifellos finden, daß die, welche sagen: "Wir sind Christen" den Gläubigen am freundlichsten gegenüberstehen. Dies (ist so), weil es unter ihnen Priester und Mönche gibt und weil sie nicht hochmütig sind. [5:82]
Und wenn sie hören, was zu dem Gesandten herabgesandt worden ist, siehst du ihre Augen von Tränen überfließen ob der Wahrheit, die sie erkannt haben. Sie sagen: "Unser Herr, wir glauben, so schreibe uns unter die Bezeugenden.
Hier wird klar einfach Schutzherrn mit Freunde getauscht!

Ein Muslim gibt sich sicherlich nicht mit sochen Menschen ab die über Gott spotten denn diese Menschen schaden nur sich selbst.
Ein Muslim weiß wo seine Grenzen sind.... nämlich ab da wo es seinem Glauben schadet und Gott hat Gebote und Grenzen gesetzt und er weiß was das beste für den Menschen ist.

Hoffe ich konnte dir helfen Pax

Gutn8
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Der Unterschied zwischen denen, die Gottes gedenken und denen, die Gottes nicht gedenken ist der gleiche Unterschied wie zwischen den Lebenden und den Toten
Hallo,


Zitat:
Hoffe ich konnte dir helfen Pax


Du konntest mir sogar sehr helfen.

Möge Gott Dich dafür belohnen!
Sakina für alle.


Gelöst seien alle Flüche und Verfluchungen, Bannflüche und Bannungen... Zauber und alle bösen Worte...".
Es ende das Jahr mit seinen Flüchen, es beginne das Jahr mit seinen Segen".

mFG gnostik.
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glaube mir was ich sage, weil ich sage, was ich nicht weiß!