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Alte Weisheiten












@Aida

Zitat:
Für mich sind seine Worte der Nächsten- und Feindesliebe Vorbild und Wegweisung nachdem ich mein Leben ausrichte. Klar, zu leben versuche, weil ich nur zu oft durch menschliche Schäche etc. gegen diese Gebote handele.


Vielleicht war das die Aufgabe für ihn. Obwohl: die Alten Weisheiten sagen ja genau das Gleiche.

Zitat:
Mein Gegenüber ist ebenso wie ich ein Geschöpf Gottes.


Kann man auch sagen: Ein Gedanke Gottes ist jeder Mensch und auch jedes andere Wesen - es gehört einfach alles zur Schöpfung Gottes. Als Mensch mit Geist und Verstand habe ich die Aufgabe, mich als Mensch zu beweisen. Passiert weltweit oft nicht. Also Hinterfragung: warum nicht. Geht man zu wenig in die Tiefe ?
So lese ich:

Zitat:
"Die Wahre Liebe"

Liebe erblüht , wenn sich der Mensch öffnen kann. Sie ist eine Angelegenheit des Herzens. - Öffnet sich das Herz des Menschen, so wird er auch fähig wahrzunehmen, wie die anderen in Wahrheit sind und was sie tatsächlich brauchen. Wer wirklich liebt, der denkt in erster Linie nicht an sich, sondern an jene, denen seine Liebe gilt.
Öffnet die Liebe die Augen des Herzens, so läßt sie erfühlen, was der andere möchte, je echter sie wird, umso deutlicher läßt sie auch das erfühlen, was dem anderen wirklich gut tut, was für ihn das Beste ist. - Das Beste für jeden menschen ist letzten Endes nur das, was seine innere Entwicklung fördert.
Wer liebt, ist auch fähig, Liebe zu empfangen. Und das beginnt gleich damit, daß er fähig ist zu erkennen, wann ihm Liebe entgegengebracht wird, ein Blick , eine Geste, ein verhaltenes Lächeln, irgendein noch so kleines Geschenk, wie die unbeholfene Zeichnung oder einige zerdrückte Wiesenblumen aus seiner Kinderhand.
Wer liebt, merkt , wenn hinter einem Angebot die Liebe steht: wenn jemand auf irgendeine Weise helfen, etwas Nettes Erfreuliches sagen , für ihn etwas tun, an seiner Stelle etwas erledigen möchte. Ein jeder, der Liebe in sich hat, weiß, daß die Liste möglicher Liebeserweise beliebig fortsetztbar ist. "



Quelle: Anatomie der Seele

Zitat:
"Der Weg, der durch das Böse führt, ist kein Irrweg, auf dem sich der Mensch verirrt und der ihn in den Abgrund führt, wenn er den Willen Gottes nicht tut, während derjenige, der sich stets um eine "Gott gefälliges" Leben bemüht, das Böse nicht kennenlernt. Er ist kein Abweg, den nur jener betritt, der sich vom "Teufel" verführen läßt. Er ist kein Schmugglerpfad, derhinter dem "Rücken" Gottes von seinem Widersacher angelegt wäre, der die Seelen dem ahnungslosen Gott weglockt, um sie dann in die "Hölle" zu "schmuggeln".

Gott hat keinen "Rücken". Es gibt nichts, was ohne sein Wissen oder gar gegen seine Absicht entstandenwäre, es gibt nichts, was seiner Aufmerksamkeit entgehen könnte.

Auch der Weg des Bösen ist von Gott geplant. Wer sich auf den Weg der Entwicklung begibt, gelangt unfehlbar auf das Gebiet des Bösen. -
doch auch dann, wer er das Böse tut, folgt er den Spuren JESU.

Es gibt auf dem gesamten Entwicklungsweg keine einzige - noch so dunkle Stelle, die Jesus nicht selber durchschritten und mit dem Göttlichen Licht erhellt hätte. Er konnte das Göttliche Licht in die Dunkelheit aber nur aus dem Grunde hineinleuchten lassen, weil auch sie schon immer: von Anfang der Welt , zu Gottes "Regionen2 gehörte, da auch sie aus Gottes "Ratschluß" hervorgegangen ist und einen Bestandteil seiner Schöpfung bildet. - JESUS aber machte, indem er jede Wegstrecke mit Licht versah, deutlich, daß auch das Dunkelste - das "böseste" Böse - auf jenem Weg liegt, der zu Gott führt."


Die Vollkommenheit

Zitat:
Das vollständige Bild Gottes gibt selbstverständlich nicht eine einzige Seelenhierarchie, nicht eine einzige Menschheit , sondern geben alle Menschheiten zusammen wieder, allerdings erst dann, wenn sie ihre höchstmögliche Vollkommenheit erlangt haben. Und auch dann bilden sie nur "eine Seite" Gottes ab. Denn im Universum gibt es unzähliche Seelen und Seelengruppen, und alle spiegeln Gott. - Die Bestimmung der Seelen ist es aber, Gott am Ende ihres Entwicklungsvorgangens so rein zu spiegeln, wie dies der Grad ihrer Vollkommenheit gestattet.

Vollkommen ist die Seele des Menschen dann, wenn sie jenen Platz in der Hierarchie aller Seelen einnehmen und ihn auch ausfüllen kann, der für sie schon vor ihrer Erschaffung bestimmt wurde. Und dazu braucht sie "unendlich" viel zeit. - Doch der Mensch, dessen Bewußtsein mit dem Christus-Bewußtsein verschmolzen ist und dessen Wille von der Christus-Energie gespeist wird, ragt mit seiner Seele: mit Bewußtsein und Wille, heute schon über das Göttliche hinein und spiegelt Gott - so unvollkommen es auch sein mag - auf seine Weise heute schon.

Der Geist, der in der Gemeinschaft aller Seelen: in der Göttlichen Hierarchie wirkt, ist das Christus-Bewußtsein: die Seele, die sie belebt, ist Gottes Seele, die alles lebendig macht: die Christus-Energie: der Leib, der die Gemeinschaft aller verkörpert, ist der mystische Leib Christi.
Und da JESUS es war, der in unserer Menschheit zu Christus geworden ist, ist der mystische Leib Christi der Lichtleib JESU.

"Durch ihn und mit ihm und in ihm."(Röm. 11,36) bildet auch die ganze Menschheit - ungeachtet ihrer Unvollkommenheit - Gott bereits heute ab.


Zitat:
"Auch das Leiden, dem jede Seele auf den langen Strecken ihrer Entwicklung immer wieder ausgesetzt war, ordnet sich in das Gesamtbild des Lebens sinnvoll ein. - Der Sinn des Leidens zeigt sich darin, daß die Seele nur durch Leiden erhellt und verwandelt werden kann. Dank dem Leiden ist sie zu dem geworden, was sie in ihrer Vollendung ist: eine restlos entfaltete und erhellte, völlig verwandelte und überaus bereicherte Seele, die mit allen hohen Gaben ausgestattet ist, eine Seele, die Gott überall dort vertreten kann, wohin er sie sendet.

Gerade durch Schmerz und Leid hat sie aber auch gelernt, sich nicht nur von allem Dunklen und Bösen zu befreien, sondern sich auch der hellen Seite des Lebens voll zuzuwenden. Sie ist fähig geworden, tiefe Freude zu empfinden und die Schönheit und das Wunder überall und in allem wahrzunehmen. Sie hat gelernt, nichts als selbstverständlich hinzunehmen und für alles dankbar zu sein.

So kehrt sie in tiefster Dankbarkeit zu Gott zurück. Sie ist dankbar, weil sie zutiefst begriffen hat, was Leben bedeutet: sich zu entwickeln und nach Vollkommenheit zu streben, um zu einem Mitarbeiter Gottes zu werden. Und erst recht ist sie dankbar, wenn sie bei der Vollendung der Schöpfung mit Hand anlegen darf und dank ihrer voll entfalteten Gaben jede Aufgabe aufs beste durchführen kann.

Mitarbeiter Gottes zu sein, an der Vollendung der Schöpfung zu arbeiten und mit allen Seelen un dGott in tiefster Liebe verbunden zu sein, ist aber ein Zustand, in dem die Seele in höchste Seligkeit versetzt wird. "


Zitat:
dass Selbstliebe und Selbsterkenntnis notwendig sind um Nächstenliebe zu praktizieren.


Und auf dem Weg sind wir alle. Aber noch sind wir nicht mit der Reife gesegnet, die wir dazu brauchen, um All-Liebe zu geben. Wir glauben, wir vermögen es schon. Aber manchmal kann es sein, daß wir nur Angst vor konsequenten Handlungen haben, die es erfordert, auch einmal Stenge walten zu lassen statt Sanftmut.
Wie jedes Kind auch geliebt werden kann, wenn Strenge mit Liebe gepaart ist, so liebt Gott uns auch. Wer will schon verhätschelte Kinder und was wird aus ihnen.

Liebe ist so ein großes Wort und so läßt sich oft fragen, ist alles Liebe, was einem entgegenkommt ?

Nur Gott weiß, was echte Liebe ist, auch wenn manche Menschen verzweifelt die Hände ringen und sagen: mir geschieht Böses, wo bleibt Gott ?

Welche Mißverständnisse wir Gott doch entgegenbringen, wenn wir meinen, es muß uns nur gut gehen.

Ich glaube, wir alle verstehen noch so wenig von Gott.

Grüße von Gabriele
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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