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Hallo
Ich habe seit ungefähr einem Jahr immer wieder denselben Traum.
Ich habe ihn nicht alltäglich, nein, er kommt ab und an mal vor, wenn ich z.B. ein Nickerchen mache. In diesem Traum liege ich in meinem Bett und mache eben ein Nickerchen, bis ich plötzlich aufwache und mich nicht bewegen, reden und auch nicht atmen kann. Der Raum wird dunkler bis ich nichts mehr sehen kann. Dann breche ich in Panik aus, denn ich habe abartige Angst im Dunkeln. Ich liege also starr in meinem Bett und versuche krampfhaft, mich zur Tür hin zu bewegen und schreie nach meiner älteren Schwester (Was mich doch sehr verwundert, denn ich schreie immer nach ihr, nicht nach meiner Mutter, nicht nach meinem Vater, ich schreie nur nach ihr), doch die kann mich nicht hören, niemand kann das, denn ich keuche nur. Nach und nach löst sich diese Starre und ich beginne mich nach vorne zu beugen um aufstehen zu können und ich versuche zu schreien, bis es mir gelingt, ein zwei Silben auszusprechen. Dadurch wecke ich mich selbst, finde mich aber auf meinem Bett wieder, kerzengerade daliegend und alles scheint von vorne anzufangen. Dies wiederholt sich bis zu fünf mal, bis ich wirklich aufwache. Er ist so real, ich spüre den trockenen Hals, die Schmerzen in den Gelenken. Seltsam ist auch, dass ich sonst nie auf dem Rücken schlafe. Ich drehe mich sonst immer zur Seite, weil es mir einfach bequemer ist.
Gestern Nacht hatte ich diesen Traum wieder. Es war kein Nickerchen wie sonst, ich habe mich abends gegen 10 schlafen gelegt und dann fing es an. Nur diesmal hatte ich vorher einen recht witzigen Traum, an den ich mich nicht ganz erinnern kann, der aber auch nicht wirklich etwas damit zu tun hatte, denn es war plötzlicher Szenenwechsel. Ich wachte wieder in meinem Bett auf, allerdings auf meinem neuen Hochbett. (Ich habe vor einigen Wochen ein neues Bett mit Metallgestell von meinen Eltern bekommen, es hat darunter einen Schreibtisch, was dem Bett aus dem Traum aber überhaupt nicht glich, denn es war aus Holz und hatte unten ein zweites Bett.) Ich konnte mich also wieder nicht bewegen, nicht reden, doch das Atmen viel mir nicht so schwer. Ich drückte mich zur Treppe, viel aber aus dem Bett. (Wie ich das geschafft habe, keine Ahnung, den Aufprall habe ich auch gar nicht mitbekommen, weh tat es auch nicht.) Auf dem Boden liegend hob ich den Kopf und sah meine Schwester im unteren Bett liegen. Es war wirklich abartig. Sie lag, mit dem Gesicht zur Wand, wie eine auseinandergenommene Fensterpuppe da, die Arme getrennt vom Körper, die Beine unter der Decke. Ich empfand es nicht als ekelhaft oder abstoßend, es kümmerte mich nicht weiter, als wäre es normal, sie so zu sehen. Sie war ja nicht tot, sie atmete und schlief, als wäre nichts. Ich verstehe selbst nicht, wieso meine Schwester eine atmende Schaufensterpuppe mit langem dunklem Haar war, deren Arme wieder an den Körper geklemmt werden mussten. Als ich es schaffte, ihren Namen laut auszusprechen, wachte ich auf.
Der Traum wäre ja nicht so schlimm, wenn er nicht so real wäre, denn ich erkenne oft den Unterschied nicht zwischen Traum und Realität. Und der gestrige war besonders schlimm... Als ich endlich aufwachte, wollte ich nicht wieder einschlafen, denn ich bildete mir ein, irgendeine schwarze Gestalt würde in meinem Zimmer herumspatzieren und wenn ich nicht aufpasse, steht sie blitzartig neben meinem Bett und würgt mich oder zerkratzt mir das Gesicht oder sonstiger Blödsinn, den man aus Horrorfilmen kennt. Wobei ich sagen muss, dass ich mir recht selten Horrorfilme ansehe.
Könnt ihr mir helfen, diesen Traum zu verstehen oder gar ihn zu verbannen und nie wieder träumen zu müssen? Ich wäre euch sehr dankbar.
Liebe Grüße
Mirjana
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