|
|
|
| Zitat: |
Luxenbergs Anlayse ist deshalb brisant, weil mit ihr das christliche Erbe, das der Koran bekanntermaßen enthält, eine neue Dimension bekommt. Eine solche Erkenntnis könnte dem interreligiösen Gespräch nützen oder schaden. Dass der deutsche Philologe Luxenburg unter Pseudonym publizierte, zeigt, dass er das erstere wünscht, das zweite aber befürchtet.
Arabien gehörte damals zu den letzten Teilen des Orients, in dem sich archaische Vielgötterei erhalten hatte. Die zahlreichen, aus apokryphen Quellen bekannten Anverwandlungen christlicher Legenden im Koran zeigen jedoch, dass nicht nur die verbürgten jüdischen Gemeinden, sondern auch christliche Vorstellungen in Arabien verbreitet waren, wenn auch nicht in institutionalisierten, so doch in oral vermittelten Formen. Mohamed selbst hat mehrere Karawanenreisen in das damalige "Syrien" unternommen und besaß zweifelsohne Kenntnisse im Aramäischen. Selbst wohl keiner Schriftsprache mächtig, bat er seinen Sekretär Zayd ibn Tabit, "Syrisch und Hebräisch" zu lernen, um die in diesen Sprachen verfassten Schriften genau kennen zu lernen. Ihm war klar, dass die religiöse Zersplitterung auch eine politische Schwäche gegenüber den beiden Großreichen Byzanz und Persien bedeutete, die in mehreren Anläufen versucht hatten, die Küsten zu besetzen und damit die Handelswege zu kontrollieren. |
| Zitat: |
DIE WELT: Welche Beziehung besteht zwischen Arabisch und Aramäisch?
Luxenberg: Sie ähnelt der zwischen Deutsch und Holländisch. Beide haben gemeinsame Wurzeln, aber Unterschiede in der Bedeutung. So heißt "bellen" auf Holländisch "klingeln", während in Deutschland keiner auf die Idee käme, an der Haustür zu bellen. |
Was wird noch kommen ?
Interessante Links.
Geben sie uns einen Querschnitt der Inhalte des Koran ?
Wirken sie aufklärend ?
Was ist dran an den Aussagen ?
Was wissen wir wirklich vom Orient und wie alles zusammen hängt ?
Und vielleicht haben viele Religionen ihren Ursprung im Orient ?
|
|
|