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Hallo Martin
| Zitat: |
| Da Rationalität einseitig. Basiert auf mangelndem Wissen (beiderseits?) |
Wenn du schreibst u. ich auch derselben Meinung bin, ob ein gläubiger Mensch gleichzeitig ein aufgeklärter, rational denkender Mensch sein kann, dann fehlt aufseiten des Gläubigers die Rationalität, die unsereins für richtig hält.
Wäre Rationalität, im Sinne der Aufklärung, beiderseits vorhanden, gebe es zwar auch Auseinandersetzung (u. nicht zu wenig) jedoch die Basis z. B. die allg. Menschenrechte von Okzident würde bereits eine Ausgangslage verbessern.
Jetzt stellt sich die Frage, was ist wenn du od. Ich mich irre?
Was wenn unser gegenwärtiges Wissen falsch, eine Blendung? Wir die Dinge im falschen Licht betrachten. Od. die Philosophen geirrt.
Wie können wir sicher sein das unsere Auffassung von Rationalität, die Richtige ist?
Für den Gläubigen andererseits ist seine, bspw. die aus dem Koran gelesene Rationalität, falls es sie den gibt, in welcher Form auch immer, also diese/seine Vernunft - die Richtige.
Deshalb ja die Diskrepanz mit all ihren Auswüchsen. Weil niemand nachgibt aufgrund seines Denkens, gegründet auf jeweiliges Wissen.
Rationalität definiere ich, als auf Einsicht gegründetes Verhalten; von der Vernunft (I.Kant) bestimmt.
LG
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