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@eumax
Ich gehe mit dem Wort "Liebe" nicht so gern hausieren und wer Gott wie lieben kann oder nicht lieben kann, das obliegt nicht der Meinungsbildung einzelner. Es gibt Leute, die jeden Tag ihre Pflicht tun, wenn auch im Kleinen und die da keine großen Worte drum herum machen - sie tun es einfach. Die Pflicht am Nächsten. Sie stellen sich nicht hin und schreiben oder reden ständig über Gott. Sie wissen, sie haben eine Pflicht zu erfüllen und sie tun es einfach jeden Tag auf`s Neue.
Liebe ist dann groß, wenn sie sich klein machen kann. Wenn sie darüber nicht viele Worte findet.
Wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, kann man sagen, daß man die Menschen schon ein bißchen kennt, denn jeden Tag finden Begegnungen statt. Überall im Alltag. " usw.
Und selbst in den Dialogen der in den Foren angesprochenen Themen kann man dazu lernen. Denn es ist ein Querschnitt der Gesellschaft, was in den Foren ausgesagt wird.
Schon erstaunlich.
Nein, ich führe nicht laufend Gott im Mund. Wieso auch. Gott ist alles, was ist. Innen und Außen. Für mich eine Kraft, die man nicht beschreiben kann und die jeder Mensch in sich selbst erfahren muß.
So steht es auch hier geschrieben:
| Zitat: |
" Der Geist"
" Es gibt nur einen einzigen Geist: den Geist Gottes.Gott ist Geist, an seinem Geist hat jede Wesenheit Anteil.
Anteil haben an Gottes Geist bedeutet: das Göttliche in sich zu haben. Es ist der Göttliche Kern , der in jeder Seele - der Seele einer Wesenheit oder einer Seelengruppe - vorhanden ist und diese überhaupt lebensfähig macht. Da in jeder Seele das Göttliche enthalten ist, ist in ihr auch ein Funken von Gottes Geist vorhanden. Auf diese Weise hat jede Wesenheit Anteil am Geist.
Gott ist allmächtig. Sein Geist ist machtvoll. Er äußert sich als Kraft. als Willenskraft, die erschafft.
Er ist Wille, Entschlußkraft, das schöpferische Wort, der Logos, der Welten entstehen läßt. Er ist aktiv und kreativ.
Der Kern jeglicher Aktivität liegt ind er schöpferischen Willenskraft. Es ist die Teilhabe der Seele an Gottes schaffendem Geist, der ihr ermöglicht, selber aktiv und schöpferisch zu werden.
Nicht die Seele ist also aktiv, nicht sie ist schöpferisch, sondern jener Geist in ihr, den Gott gleichsam in sie legt und in ihr wachsen läßt.
Es ist Gottes Geist, der die Seele zur Aktivität antreibt und in ihr den Wunsch erweckt, selber geistig zu werden.
Quelle: Anatomie der Seele |
Warum der Mensch eine Zeit des Ego-Trips braucht, steht in dem Abschnitt
| Zitat: |
"Der innere Mensch und das innere Alter"
Der inere Mensch ist an sich ohne Alter. Er ist so alt wie die Seele. Der äußere Mensch hingegen hat zwei Alter: ein äußeres: biologisches und ein inneres.
Das äußere Alter ist das jeweilige Alter des Menschen in einer Inkarnation. Es umfaßt die gelebte Zeitspanne im Erdenleben. Von diesem biologischen Alter ist die Altersreife des Menschen in einer Inkarnation abhängig. Je nach seinem biologischen Alter verfügt er über seine Fähigkeiten auf eine jeweils andere, dem Alter entsprechende Weise. - Das innere Alter ist jenes Alter, das der Mensch in seiner gesamten - äonischen - Entwicklung erreicht hat. Es wird an seinem Entwicklungsstand gemessen. Es ist für seine Gesinnung ausschlaggebend, und diese hängt davon ab, wie weit der Mensch seine Menschlichkeit entfaltet hat.
Menschlich wird der Mensch, wenn er das Göttlliche , dessen Hüter der innere Mensch ist, in sich verwirklichen kann. Seine Einstellung zu allem läßt erkennen, wie weit er im wahren Sinne menschlich geworden ist. Es ist der innere Mensch, der an der Veredelung der Gesinnung des äußeren Menschen arbeitet, damit der ganze Mensch menschlich wird. usw. |
Niemand kann einem anderen Menschen sagen, wie er Gott liebt. Das weiß jeder Mensch in sich selbst.
Und manche wollen andere Menschen gleich in den 2. und 3. Himmel befördern, weil sie ihre eigene Ansicht über Gott und sein Wirken haben.
Mit zunehmender Klarheit beginnt der Mensch, vieles gelassener zu betrachten.
Gruß Gabriele
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