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| Weil es damals eher als Schande galt keine Frau zu haben. |
Irrtum, allgemein war es bis vor ein paar Hundert Jahren noch üblich das man als Mann normalen Standes (kein Adliger) sich gar nicht erst an eine Frau trauen sollte wenn man sein Handwerk noch nicht zu ende gelernt hat und eine eigene Existenz hat (also einen eigenen Hof). In vielen Gegenden durften Männer erst mit 27 heiraten, es sei denn sie waren Adlig. Auch in Israel war dieses Verhalten verbreitet und so heirateten die meisten Männer erst mit 25 - 30. Jesus startete erst mit 28 als Wanderprediger. Davor konnte er also schlecht heiraten und kaum jemand gab seine Tochter einem unbekannten Wanderprediger (er wurde dann ja erst bekannt).
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Wenn er eine Frau gehabt hätte, dann wäre das sicherlich öffentlich geworden, da nicht die Tatsache ungewöhnlich gewesen wäre, dass er ne Frau gehabt hätte, sondern dass er keine gehabt hätte.
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Also ich finde die Erwähnung in den von mir genannten Quellen schon recht eindeutig. Er küsst sie auf den Mund (Mund, nicht Stirn!) sie war bei allen Ereignissen dabei! Sie war immer bei ihm! Er verbrachte den Großteil der Zeit mir ihr. Also bitte...
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| Genau diese Stelle meinte ich mit dem etwas wirr, jedoch stand bei mir nur dieser eine Auspruch Jesu, als ich das Thomasevangelium las oder ich hab das andere nicht gesehen. |
Was ist daran wirr? Ich finde das ist fast eindeutig zweideutig.
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| Das Phillipusevangelium habe ich noch nicht gelesen, werde ich mal als nächstes tun, habe nun auch wieder mehr Zeit. |
Klar verstehe ich.
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Jedoch ist diese enge Bekanntschaft zu Maria Magdalena alleine kein Indiz. Immerhin hieße das, dass er eine uneheliche Beziehung hatte oder die Evangelien im Bezug auf die Hure Maria Magdalena sind falsch.
Das mit dem Kuss ist so eine Sache. Die Frage ist ja, welches Interesse die Kirche oder vielmehr Paulus daran hätte, eine Ehe zu leugnen.
Um die Gottessohnschaft aufrechtzuerhalten?
Ich weiss nicht, das klingt für mich alles viel mehr nach Verschwörungstheorie als nachweisbar. |
Bekanntschaft, da ist von Partnerin die Rede und sie ist die einzige Frau welche nicht mit ihm verwandt ist! Bedenke, Freundschaft zwischen Mann und Frau war zu jener Zeit fast unbekannt.
Woher weißt du das die Beiden nicht verheiratet waren? Da steht auch nur das er sie küsste, nicht das er mit ihr Sex hatte! Mehr weiß man einfach nicht, unter der Partnerin, welche er am liebsten hatte, welche immer bei ihm war, welcher er auf den Mund küsste verstehe ich jedoch die Ehefrau. Ja vielleicht soll sie sogar einen anderen Typus Frau darstellen, nicht über den Mann definiert sondern eine eigenständige Person, eben eine Partnerin des Mannes, nicht seine Dienerin.
Petrus hier als den großen Fälscher darzustellen halte ich für Falsch, Petrus hatte einfach nur andere Vorstellungen als andere Evangelisten, die Evangelisten widersprechen ja zum Teil, daran erkennt man das sie Jesus Lehre unterschiedlich interpretierten. Nur war Petrus einfach verdammt aktiv im Bistum gründen, daher verbreiteten sich seine Thesen einfach schneller. Am Ende kam dann Konstantin welcher auf Petrus Strukturen aufsetze, da sie zur seinem autokratischen Weltbild passten, weitergeführt wurde das Ganze dann von der katholischen Kirche, welche Petrus als den Vater der Kirche Jesus sieht.
Andere Evangelien, welche es dann nicht mehr in die Bibel schafften, da wurde ja ausgewählt, erzählen da aber andere Geschichten, wer weiß was da noch alles verloren ging.
Nur konnte die katholische Kirche lange nicht zugeben einen Fehler gemacht zu haben? Wie auch wenn man behauptet unfehlbar zu sein da das Oberhaupt der Nachfolger Jesus = Gottes Sohn = Gott zu sein?
Auf die evangelische Kirche trifft ähnliches zu, da man sich hier nur auf die Evangelien der Bibel bezieht, welche ja schon vorausgewählt sind.
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| Um die Gottessohnschaft aufrechtzuerhalten? |
Nein um die Macht zu erhalten. Die Gottessohnschaft ist aber daran gekoppelt.
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BeitragDatum: 11.01.2007, 19:42 Titel:
Zitat:
Wieso nicht?
Weil es damals eher als Schande galt keine Frau zu haben. Wenn er eine Frau gehabt hätte, dann wäre das sicherlich öffentlich geworden, da nicht die Tatsache ungewöhnlich gewesen wäre, dass er ne Frau gehabt hätte, sondern dass er keine gehabt hätte.
Zitat:
Im Thomasevangelium wird überliefert, dass:
* (Vers 114) Simon Petrus „Mariham“ (Maria Magdalena) aus ihrer Mitte (der Jünger) fortschicken wollte, denn „Frauen sind des Lebens nicht würdig“. Jesus soll daraufhin geantwortet haben „seht, ich werde sie ziehen, um sie männlich zu machen“, denn „jede Frau, die sich männlich macht, wird in das Himmelreich gelangen“.
Genau diese Stelle meinte ich mit dem etwas wirr, jedoch stand bei mir nur dieser eine Auspruch Jesu, als ich das Thomasevangelium las oder ich hab das andere nicht gesehen.
Zitat:
Im Philippusevangelium wird überliefert, dass
* (Vers 32) drei Frauen ständigen Umgang mit Jesus hatten. Maria, seine Mutter, seine Schwester und Magdalena, die seine Gefährtin genannt wird.
* (Vers 55b) Jesus Magdalena allen anderen Jüngern vorgezogen habe („der Soter liebte Maria Magdalena mehr als alle Jünger“) und sie oftmals auf den Mund zu küssen pflegte.
* sie und die Mutter Jesu die ersten gewesen seien, welche Jesus in seinem Auferstehungskörper „sahen“ oder „erkannten“.
Das Phillipusevangelium habe ich noch nicht gelesen, werde ich mal als nächstes tun, habe nun auch wieder mehr Zeit.
Jedoch ist diese enge Bekanntschaft zu Maria Magdalena alleine kein Indiz. Immerhin hieße das, dass er eine uneheliche Beziehung hatte oder die Evangelien im Bezug auf die Hure Maria Magdalena sind falsch.
Das mit dem Kuss ist so eine Sache. Die Frage ist ja, welches Interesse die Kirche oder vielmehr Paulus daran hätte, eine Ehe zu leugnen.
Um die Gottessohnschaft aufrechtzuerhalten?
Ich weiss nicht, das klingt für mich alles viel mehr nach Verschwörungstheorie als nachweisbar.
Gibt es noch andere Evangelien oder vielmehr Apokryphen, die soetwas bezeugen oder ist das Phillipusevanglium das einzige? |
Na es gibt keinen Gegenbeweis! Ich kann ja mal schauen, desweiteren war ja nicht alles aus dem Phillipusevanglium.
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