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Willkommen im Forum Lucky Star!
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| Sicher kennen sehr viele das Buch „Da Vinci Code“ von D. Brown, ein grottenschlecht geschriebenes Buch mit einer sehr interessanten Thematik. |
Ich finde es ehr genau andersherum, ein gut geschriebenes Buch, mit einer total erfunden Hintergrundthematik.
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| Zusammenfassend kann man sagen, sehr wahrscheinlich gab den von der Kirche dargestellten Jesus nie und die Kirche weiß es, sie hat mit großer Sicherheit darüber Unterlagen in ihren Archiven und versuchte auch, weitere neuzeitliche Funde zB in Nag Hammadi und Qumran zu behindern. Ein kollossaler geschichtlicher Betrug also. |
Wie soll er denn gewesen sein? Ich glaube ebenfalls nicht das er der Sohn Gottes war, also im leiblichen Sinne. Genauso halte ich es für sehr wahrscheinlich das er sich irgendwann eine Partnerin suchte, weil er eben ein Mann war und wie jeder Mann auch die intime Liebe zu einer Frau suchte, dies sogar befürwortete.
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| Laut Baigent, Leigh und dem Wissenschaftler Robert Eisenman war Jesus Mitglied einer Essenermönchsgruppe, die gegen die römische Besatzung kämpfte, er war also quasi ein Anführer der Elitetruppen von Masada, kein Lämmchen, sondern ein Löwe. Die Essener sollen sich laut Eisenman wie später auch die Tempelritter in eine kämpfende Truppe und eine asketische Mönchsgruppe unterteilt haben. ( siehe: Verschlußsache Jesus von Baigent / Leigh) |
Mit der These steht er aber recht allein da, es gibt kein Evangelien das belegt das Jesus sich um weltliche Dinge kümmerte. Er trennte Religion und Politik, sein Wirken basierte auf Vergebung.
Der Vergleich mit den Tempelrittern passt aber genau in die populärwissenschaftliche Schwämme dieser Zeit.
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| Laut den Autoren war nun Paulus ein Agent Provokateur, der zudem die Aufnahme in den Orden nicht schaffte, er sollte Unruhe stiften und als „Spalter“ auftreten, was ihm mit einer sehr ausgedünnten Version der eigentlichen Lehren der „Eiferer des Gesetzes“ ( = der Orden) auch gelang. Am Ende war er verantwortlich für den Mord an Jesus Bruder Jakobus, den die Römer in Zusammenarbeit mit den kollaborierenden jüdischen Hohepriestern ( Ananas) weghaben wollten. Paulus, der übrigens ein Römer war, verschwand dann, doch seine Worte und Ansichten, sein "Spaltmaterial", gingen in die Welt als eigentliche christliche Lehre. |
Passt genau in das Bild die katholische Kirche als den Urbösewicht darzustellen, schon komisch aber das viele Patriachate sich auf eine Gründung durch Paulus zurückführen. Gibt es belege dafür das Paulus ein Verräter gewesen sein soll? Desweiteren basiert Jesus Lehre auf Vergebung und nicht auf Schuldzuweisung. Des weiteren hat die These einen großen Widerspruch. Wenn Paulus ein Lügner und Verräter war, wieso konnte er sich gegen das wahre Bild aller anderen Christen durchsetzen? Das ganze ist eine Verschwörungstheorie und dazu eine schlechte wie ich meine.
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| Dreihundert Jahre später war da die Sache mit Kaiser Konstantin, der ein zusammenbrechendes Riesenreich hatte und ein Teil der Verantwortung dafür trugen die vielen verschiedenen Religionen und gierigen Priesterkasten, die alle ihren Teil haben wollten. So kann man unterstellen, daß den SelbstGOTT und Sol-Invictusanhänger Kaiser Konstantin nicht die Lämmchenlehre der Löwenopfer interessierte, sondern die Idee der EINEN Religion als politisches Mittel. Ein Reich, eine Religion, dieses nahmen die Frankenkönige und deutschen Kaiser später dankbar auf. Auf dem Konzil von Nicäa 325 n.C. reduzierte, zensierte und editierte Konstantin aus über 90 Evangelien dann die vier Bücher Mk, Mt, Lk, und Jh. |
Kaiser Konstantin hatte kein zusammenbrechendes Riesenreich sondern ein stabiles, autokratisch geführtes Weltreich welches im Westen unter massiven demographischen Problemen litt, mehr aber auch nicht. Hier bediente sich der Schreiber anscheinend Edward Gibbon, welcher inzwischen wiederlegt ist. Seit Diokletian war das Römische Reich eine autokratische Militärdiktatur und soweit stabil.
Das Römische Reich kannte keine Kasten.
Konstantin nahm den traditionellen Gottestitel zwar an, dieser war jedoch ein Teil des Kaisertitels und dessen Ablegung hätte zu massiven Unruhen in den konservativen Kreisen geführt. Das Konstantin vor der Wende zum Christentum Sol Invictus Anhänger war stimmt, aber von irgend einer Religion muss er ja konvertiert sein. Am Rande möchte ich erwählen das Konstantin wohl mehr dem Mithraskult zugeneigt war als Sol Invitus, ein Kult welcher dem Christentum sehr ähnlich sieht und vom Zarathustraismus stark beeinflusst ist.
Dem Rest stimme ich zu.
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| Und das war dann schon die verwässerte Version aus Paulus Händen. |
Dabei sind die Evangelien doch gar nicht von Paulus.
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| Meiner Meinung nach findet man den „wahren Jesus“ im Thomasevangelium, das lag 2000 Jahre in der Wüste und war nicht erreichbar für die Kirchenzensur. |
Du stellst also das eine Evangelium über das Andere? Desweiteren sind die biblischen Evangelien auch alle historisch belegt und ihre Übersetzung zum Großteil geprüft, sie sind inzwischen weitgehend richtig,
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| Das ist doch ein sehr anderer Jesus, ein Lehrer der Unsterblichkeit und irgendwie .... nicht so ein Loser, der da angeblich wie ein Verbrecher abgemurkst wurde. Interessant übrigens auch, daß der Islam den Kreuzestod Jesus bestreitet. ! |
Die Kreuzigungsgeschichte zeigt auch die Unsterblichkeit der Seele und die Allmacht Gottes. Was hat das mit "Looser" zu tun? Irgendwie habe ich das Gefühl du hast die Bibel nicht gelesen, es geht eben darum das der vermeindlich Stärkere es meist gar nicht ist. Oder denkst du die Römer gewannen als sie Jesus ans Kreuz nagelten (nehmen wir es einmal so an).
So genau ist der Kreuzestod auch im Christentum umschrieben. Er könnte auch einfach nur im Koma gelegen haben.
Liebe Grüße, Tobias
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| da muss ich Dich leider enttäuschen. Du bist, wie soviele Andere, auf die Meden, bzw. Dan Brown "hereingefallen".. |
Er / Sie hat andere Quellen genannt.
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| Wieso werden die angeblichen Wahrheiten eines Romans (mit dem vorallem Geld verdient werden soll) als "echt" angesehen? |
Weil die Kirchen die Menschen enttäuscht haben. Wenn man lügt verliert man das Vertrauen der Menschen.
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| Warum recherchiert man denn nicht, bevor man dieses Phantastereien glaubt? |
Er / Sie hat auch durchaus wissenschaftliche Quellen angegeben. Das Thomasevangelium existiert und ist wissenschaftlich belegt.
Hier ein interessanter Link zu frühchristlichen Schriften welche nicht in der Bibel sind:
http://www-user.uni-bremen.de/~wie/nt-apokrypha.html
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