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Sicher kennen sehr viele das Buch „Da Vinci Code“ von D. Brown, ein grottenschlecht geschriebenes Buch mit einer sehr interessanten Thematik. Ich habe noch einige Bücher von den eigentlichen Ideenentwicklern Leigh, Baigent und Lincoln gelesen, von denen Brown plagiierte. Zusammenfassend kann man sagen, sehr wahrscheinlich gab den von der Kirche dargestellten Jesus nie und die Kirche weiß es, sie hat mit großer Sicherheit darüber Unterlagen in ihren Archiven und versuchte auch, weitere neuzeitliche Funde zB in Nag Hammadi und Qumran zu behindern. Ein kollossaler geschichtlicher Betrug also.
Laut Baigent, Leigh und dem Wissenschaftler Robert Eisenman war Jesus Mitglied einer Essenermönchsgruppe, die gegen die römische Besatzung kämpfte, er war also quasi ein Anführer der Elitetruppen von Masada, kein Lämmchen, sondern ein Löwe. Die Essener sollen sich laut Eisenman wie später auch die Tempelritter in eine kämpfende Truppe und eine asketische Mönchsgruppe unterteilt haben. ( siehe: Verschlußsache Jesus von Baigent / Leigh)
Laut den Autoren war nun Paulus ein Agent Provokateur, der zudem die Aufnahme in den Orden nicht schaffte, er sollte Unruhe stiften und als „Spalter“ auftreten, was ihm mit einer sehr ausgedünnten Version der eigentlichen Lehren der „Eiferer des Gesetzes“ ( = der Orden) auch gelang. Am Ende war er verantwortlich für den Mord an Jesus Bruder Jakobus, den die Römer in Zusammenarbeit mit den kollaborierenden jüdischen Hohepriestern ( Ananas) weghaben wollten. Paulus, der übrigens ein Römer war, verschwand dann, doch seine Worte und Ansichten, sein "Spaltmaterial", gingen in die Welt als eigentliche christliche Lehre.
Dreihundert Jahre später war da die Sache mit Kaiser Konstantin, der ein zusammenbrechendes Riesenreich hatte und ein Teil der Verantwortung dafür trugen die vielen verschiedenen Religionen und gierigen Priesterkasten, die alle ihren Teil haben wollten. So kann man unterstellen, daß den SelbstGOTT und Sol-Invictusanhänger Kaiser Konstantin nicht die Lämmchenlehre der Löwenopfer interessierte, sondern die Idee der EINEN Religion als politisches Mittel. Ein Reich, eine Religion, dieses nahmen die Frankenkönige und deutschen Kaiser später dankbar auf. Auf dem Konzil von Nicäa 325 n.C. reduzierte, zensierte und editierte Konstantin aus über 90 Evangelien dann die vier Bücher Mk, Mt, Lk, und Jh.
Und das war dann schon die verwässerte Version aus Paulus Händen.
Meiner Meinung nach findet man den „wahren Jesus“ im Thomasevangelium, das lag 2000 Jahre in der Wüste und war nicht erreichbar für die Kirchenzensur.
| Zitat: |
( Logion 1): Und er sagte: ,,Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.``
( Logion 2): Jesus sagte: ,(15) Der Suchende soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet.
Und wenn er findet, wird er in Erschütterung geraten; und (wenn) er erschüttert ist, wird er in Verwunderung geraten, und er wird König über das All werden.` |
Das ist doch ein sehr anderer Jesus, ein Lehrer der Unsterblichkeit und irgendwie .... nicht so ein Loser, der da angeblich wie ein Verbrecher abgemurkst wurde. Interessant übrigens auch, daß der Islam den Kreuzestod Jesus bestreitet. !
LS!
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@LuckyStar
da muss ich Dich leider enttäuschen. Du bist, wie soviele Andere, auf die Meden, bzw. Dan Brown "hereingefallen"..
Wieso werden die angeblichen Wahrheiten eines Romans (mit dem vorallem Geld verdient werden soll) als "echt" angesehen?
Warum recherchiert man denn nicht, bevor man dieses Phantastereien glaubt?
Wenn Du wirklich wissen willst, was dahintersteckt - hier ein Link
http://www.sakrileg-betrug.de/
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Sakina für alle.
| Zitat: |
| Wenn Du wirklich wissen willst, |
Das ändert aber nichts am Thomas "evangelium" oder?
mfG gnostik
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Thomasevangelium
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Das Thomasevangelium ist eine Sammlung von Jesusworten, kurzen Szenen, die in einem Jesuswort gipfeln, und Dialogen. Passions- und Auferstehungsgeschichten fehlen.
Sie gehört zu den so genannten "Apokryphen", die nicht in den Kanon des Neuen Testaments aufgenommen wurden. Erst im 3. Jahrhundert werden sie von kirchlichen Schriftstellern wie Hippolyt oder Origenes erwähnt. Diese betrachteten sie als gnostische oder manichäische Schriften.
Das Thomasevangelium bietet als lose Spruchsammlung keine eigenständige Theologie, ist aber deutlich gnostisch beeinflußt. Gleichwohl ist seine Herkunft umstritten, weil es neben anderweitig nicht bezeugten angeblichen Aussprüchen Jesu auch aus dem Neuen Testament bekannte Jesusworte enthält, auch diese freilich mehr oder minder gnostisch überformt.
Andere, nicht mit dieser Spruchsammlung zu verwechselnde apokryphe Schriften sind das Kindheitsevangelium nach Thomas und das Buch des Athleten Thomas (Thomasbuch).
Entstehungszeit
Das Thomasevangelium war lange Zeit verschollen und nur aus Notizen einiger Kirchenschriftsteller bekannt: Hippolyt von Rom erwähnte es vor 235 n. Chr. erstmals.
1897 und 1903 fand man in Oxyrhynchus (Ägypten) einige Papyrusfragmente mit griechischen Texten, deren Herkunft und Zusammenhang man nicht genau zuordnen konnte. Man datierte ihre Entstehung auf etwa 200 n. Chr. (zuletzt H.-Ch. Puech 1952).
Erst 1945 fand man unter den 13 Papyruscodizes von Nag Hammadi in Ägypten den vollständigen koptischen Text von 114 Aussprüchen (Logien), als "Evangelium nach Thomas" unterschrieben (heute in Kairo aufbewahrt). Die Handschrift wurde auf etwa 350 n. Chr. datiert, hat aber wohl eine wesentlich ältere Vorlage: Denn nun konnten die älteren Fragmente als Bestandteil eines griechischen Thomasevangeliums identifiziert werden. Der koptische Text wird als Übersetzung der griechischen Vorform angesehen, die aber wegen einiger Abweichungen eine längere Entwicklung durchlaufen hat.
Wegen zahlreicher Parallelen nehmen viele Forscher an, dass der Autor die synoptischen Evangelien gekannt haben muss, sein Werk also nach diesen entstanden ist. Sie datieren die Urform auf 150–180 n. Chr. Andererseits enthält der Thomastext auch Jesusworte, die einen sehr alten Eindruck machen und sogar gleichzeitig mit der Spruchsammlung Q entstanden sein könnten. Für eine frühe Entstehung sprechen 13 Doppelparallelen zum Markusevangelium und "Q"; diese werden zu den ältesten Sprüchen gezählt und könnten mit einiger Wahrscheinlichkeit auf Jesus selbst zurückgehen.
Darum datiert zum Beispiel Nordsieck in seinem 2004 erschienenen Kommentar den Text des Thomas-Evangeliums in die Zeit von ca. 100–110 n. Chr., wobei die Quellen jedoch noch in der Zeit von 40–70 entstanden sein sollen. Manche halten sogar eine apostolische Herkunft der Schrift für möglich.
Verfasser ]
Der Prolog gibt "Didymus Judas Thomas" als Autor an. "Didymus" ist das griechische, "Thomas" das aramäische Wort für Zwilling, so dass hier derselbe Name verdoppelt wurde. Das Johannesevangelium kennt einen "Thomas Didymus" (21, 2), eine syrische Handschrift davon auch einen "Judas Thomas" (14, 22). Außerhalb des Neuen Testaments findet sich ein "Judas Thomas" in den apokryphen Thomasakten aus dem 3. Jahrhundert. Andererseits gibt es im Neuen Testament fünf Männer namens Judas. Ob einer davon den Beinamen Didymus oder Thomas hatte, ist unbekannt. Auch unter den Schülern Manis befand sich ein Thomas.
Denkbar ist, daß ein Unbekannter den Eindruck erwecken wollte, der Apostel Didymus Thomas habe die Logien geschrieben. Von den Aposteln eignet sich dieser nach dem Johannesevangelium am ehesten für ungewöhnliche Gedankengänge. Andererseits wäre bei einem eineiigen Zwilling die Aufgeschlossenheit für eine nicht in erster Linie leiblich bestimmte Identität naheliegend; nach den Thomaslogien hat nämlich jeder Mensch eine zumindest potentielle Verbindung zu einem himmlischen Doppel, seinem sogenannten dauerhaften "Abbild".
Bemerkenswert ist auch, dass im Thomasevangelium zusätzlich der Herrenbruder Jakobus an prominenter Stelle (Log 12) genannt wird. Er kommt ebenfalls als Gewährsmann alter Traditionen im Evangelium in Betracht, zumal er bereits im Jahre 62 n. Chr. getötet wurde.
Entstehungsort -
Für die Herkunft des Thomasevangeliums gibt es nur Indizien, die sich aus dem Charakter der Spruchsammlung ergeben. Man nimmt heute allgemein an, dass sie in Syrien verfasst wurde. Eventuell wurde sie im syrischen Edessa aufgeschrieben, bevor diese Stadt 216 zur römischen Provinz Syrien hinzukam. Der Apostel Thomas war dort hoch verehrt: Einer Legende nach wurden seine Gebeine etwa im dritten Jahrhundert aus Südindien nach Edessa geholt.
Die auffällige dreifache Namensform des Prologs begegnet uns auch in den Thomasakten und anderen in Syrien beheimateten Werken. Auch der Rang, der dem Apostel Thomas zugewiesen wird (vgl. Log. 13), könnte den syrischen Hintergrund dieses Textes zeigen.
Einige Forscher (A. Baker, G. Quispel) haben inhaltliche Parallelen herausgearbeitet: Bilder und Gleichnisse reden von der Rückkehr in den Urzustand, der Aufhebung des Gespaltenseins und der Trennungen. Darin ähneln sie anderen bekannten syrischen Texten wie dem Diatessaron, das um die Mitte des 2. Jahrhunderts in Syrien entstanden ist. Das Thomasevangelium könnte davon abhängig sein; meist wird aber angenommen, dass beide Texte im gleichen syrischen Milieu entstanden sind und auf gleiche syrische Vorlagen zurückgreifen.
zur Quelle = Wikipedia
Ist doch echt seltsam, dass die Lüge immer wieder als Wahrheit präsentiert wird - einzig und allein zum Zwecke der Propadanda gegen Andersgläubige! Nein eigentlich nicht seltsam!
Wenn Du wissen willst WARUM?
Dann stelle immer die Frage: Wem nutzt es?
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Apokryphen des NT
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Liste der apokryphen (kath.) bzw. pseudoepigraphen (ev.) Schriften des NT:
Andreas-Akten (ActAndre)
Johannes-Akten (ActJoh)
Paulus-Akten (ActPaul)
Petrus-Akten (ActPetr)
Thomas-Akten (ActThom)
Paulus-Apokalypse (ApkPaul)
Petrus-Apokalypse (ApkPetr)
Barnabasbrief (Barn)
Apokrypher Jaobusbrief (EpJac) // stammt aus Nag Hammadi
Ägypter-Evangelium (EvÄg)
Eboioniter-Evangelium (EvEb)
Hebräer-Evangelium (EvHebr)
Petrus-Evangelium (EvPetr)
Philippus-Evangelium (EvPhil)
Koptisches Thomasevangelium (EvThom) // stammt aus Nag Hammadi
Laodivenerbrief (Laod) --> in der Vulgata enthalten (Anhang)
Protoevangelium des Jakobus (Protev)
Die meißten dieser Schriften entstammen einem gnostischen Umfeld. Es gibt noch einige weitere Schriften. Eine große Anzahl von gnostischen Schriften wurden in der Wüste in Nag Hammadi gefunden.
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Der Gnostizismus (latinisierte Form des griechischen γνωστικισμός, gnostikismós, von altgriechisch γνώσις, gnósis, „die [Er-]Kenntnis“; vergleiche Agnostizismus) bezeichnet eine religiöse Lehre des 2. und 3. Jahrhunderts. Der Begriff wird auch für moderne esoterische Bewegungen in der Tradition des Gnostizismus verwendet.
Die Begriffe "Gnosis", "Gnostik" und "Gnostizismus" werden oft unterschiedslos verwendet. Üblicherweise bezeichnet Gnosis ein religiöses Geheimwissen, das die Gnostiker nach eigenem Verständnis von der übrigen Menschheit abhebt.
aus Wikipedia
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