|
|
|
Hallo QuarionX
Der höflichkeitshalber würde ich Dich bitten mich anzureden, dies hat was mit Respekt im Dialog zu tun.
Leider Vergleichst Du immer noch Äpfel mit Birnen. Du kannst nicht Zwei dinge mit absolut unterschiedlichen Ursachen in einen Topf schmeißen.
| Zitat: |
Zitat:Isa
Diese Politischen Kräfte vergewaltigen und missbrauchen den Islam. Und somit dann auch die Menschen, die nur Freiheit und Leben wollen.
QuarionX:
Und der orthodoxe Islam unterstützt sie dabei! |
Gut aber z.B. Iran ist der othodoxe Islam die einzige Diktatorische Politische kraft. Nur diesen Diktatorischen Vergewaltigern des Islam, spreche ich den Islam ab! Und so auch anderen Freiheitsraubenden Despoten, die im Namen des Islam Menschen Unterdrücken, ihnen die Freiheit rauben und Töden! So finde ich Deine Beispiele den Islam mit Palästina u. Irak zu Kritisieren ohne die Ursachen zu berücksichtigen sehr dünn.
| Zitat: |
Zitat:IsaQuarionX
Schön wie Du über Palästina denkst.
QuarionX:
Nein das ist ehr traurig. |
Das war von meiner Seite Polemisch gemeint. Aber schön das Du das Leid genauso traurig findest wie ich.
Zitat QuarionX:
| Zitat: |
| „Und nun überlegst du dir einmal warum die Kontrollpunkte dort errichtet wurden und warum diese Mauer dort errichtet wurde! Aus Angst und Hass! Ausgelöst durch Haßparolen rechter Parteien in Israel, Terroranschläge und der massiven Bewaffnung der Palästinenser!“ |
Gut mach ich:
Während der amerikanische Präsident im Namen von "Freiheit und Demokratie" seine Bomber in den Irak schickt, geht nur wenig von diesem Weltgeschehen entfernt beinahe unbeachtet ein ganzes Volk zugrunde. Chefbeamte der UNO und der Weltbank haben jüngst in Jerusalem Zahlenmaterial zur grauenhaften Lage der Palästinenser veröffentlicht. Nicht nur, dass 60 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben und die Familien weniger als zwei Dollar pro Tag zur Verfügung haben. Durch die immerwährenden israelischen Militäraktionen würden der Wirtschaft bleibende Schäden zugefügt: Seit Beginn der Intifada belaufen sich diese auf 5,4 Milliarden Dollar, was dem Bruttosozialprodukt eines ganzen Jahres entspräche. So nehme es nicht wunder, dass mehr als die Hälfte aller Kinder unterernährt sind, von den psychischen Schäden durch die "Strafaktionen" der Israelis ganz zu schweigen.
Seit Oktober 2001 haben israelische Besatzungssoldaten Hunderte von Häuser im Westjordanland und im Gazastreifen gesprengt. Allein in der Stadt Rafah wurden 60 Häuser von Panzern niedergewalzt. Die Regierung Scharon bedauerte einen einzigen Einsatz öffentlich – eine amerikanische Staatsbürgerin war dabei am 15. März mit ums Leben gekommen. Wie viele Palästinenser den Tod fanden, wird nicht einmal gesagt, geschweige denn bedauert.
Das Vorgehen der Truppen ist dabei stets das Gleiche: die Israelis kommens stets gegen Mitternacht, so können die Menschen im Schlaf überrascht werden und nicht fliehen. Dann werden Ausgangssperren verhängt. Schließlich brechen ganze Viertel unter gewaltigen Explosionen zusammen, die Bewohner werden unter ihren Häusern verschüttet. In der Altstadt von Nablus beispielsweise sprengten Israelis ein Haus, in dem eine achtköpfige Familie lebendig begraben wurde. An Zynismus nicht zu überbieten aber sind dann die Stellungnahmen Tel Avivs zu den "Zwischenfällen". So beteuerte Israels Verteidigungsminister Shaul Mofaz auf Anfragen, man habe nicht gewusst, "dass bei der Hauszerstörung in El Boureij eine schwangere Frau getötet wurde".
Um zwei Männer „Terroristen“ festzunehmen, griff die Israelische Armee in Gaza ein Flüchtlingslager an. Fünf Häuser wurden völlig zerstört, unter den Trümmern eines der Häuser wurde die 37-jährige Nouha el Makadma begraben, eine Mutter von zehn Kindern. Tag für Tag die gleichen Bilder: Menschen stehen auf Trümmerbergen und versuchen, noch ein paar Habseligkeiten zu bergen. Ratlosigkeit und Verzweiflung machen sich ob der als "Sippenhaft" gebrandmarkten Strafaktionen breit. Auch wenn Menschenrechtsorganisationen das Vorhaben der Regierung Scharon als völkerrechtswidrig anprangern – ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil ist zu befürchten, dass im Schatten des Irak-Krieges der USA die israelische Regierung weiter Tatsachen schaffen wird: verbrannte und verwüstete Erde, zerstörte Wohnungen. All dies zum Zweck der weiteren Demoralisierung und der letztendlichen Vertreibung des palästinensischen Volkes aus ihren Gebieten. Dafür wird keine Schikane und keine Untat gescheut – im Interesse eines Großisraels von Scharons Gnaden.
Man wollte militante Hamas-Attentäter abschrecken, lassen die Israelis vermelden. Auf die Idee freilich zu kommen, dass gerade die Gewalt und das Beharren auf den Strafexpeditionen immer neue Terroraktionen schüren, darauf wollen die in Tel Aviv nicht kommen.
Darum gehen Bilder wie das eines Fotografen der Nachrichtenagentur Reuters weiter um die Welt. Aufgenommen im Flüchtlingslager Boureij, zeigt es einen Schuttberg und einen Jugendlichen, der auf den Trümmern seines Elterhauses weinend herumklettert. Einzig einen Ball seines kleinen Bruders grub er aus, für seine Eltern kam jede Hilfe zu spät.
Zorn bricht sich Bahn! Es gehört nicht viel Phantasie dazu, um zum Ende der Geschichte zu kommen. Die radikalen islamischen Organisationen haben es leicht, angesichts solcher Wut und Hoffnungslosigkeit (Armut)immer neue palästinensische Selbstmordattentäter zu gewinnen.
Um wenigstens die materielle Lage des verzweifelten Volkes zu verbessern, hat jetzt Peter Hansen, der Kommissar der UNO-Flüchtlingshilfe in Westjordanien und dem Gazastreifen (UNRWA), einen dringenden Spendenaufruf erlassen. Sollten nicht bald ausreichend Gelder eingehen, werde die Organisation ihre Hilfsprogramme einstellen müssen. Ein Wunder sei es, dass noch keine Hungerrevolten der geschundenen Palästinenser stattfänden. Als dringendste Sofortmaßnahme haben deshalb auch der UNO-Koordinator für den Nahost-Friedensprozess, Terja Röd-Larsen, sowie der für die palästinensischen Gebiete verantwortliche Direktor der Weltbank, Nigel Roberts, auf einer Pressekonferenz in Jerusalem von Israel gefordert, wenigstens die den Palästinensern zustehenden Steuer- und Zolleinnahmen auszuzahlen. Seit dem Ausbruch der Intifada behält Israel diese Gelder einfach ein.
Ich will hier kein einseitiges Bild malen. Aber Leid schafft Leid. Und dabei ist es Egal ob Israeli oder Palästinenser die sind die Leiden! Ähnliches gilt auch für den Irak. Aber es ist einfach und Oberflächlich den Islam unter generalverdacht zustellen und ihn mit Nazideutschland zu vergleichen. Denkst Du an die Opfer aller Seite?
ISA!
|
|
|