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| mpoetschik hat folgendes geschrieben: |
(Die aramäischen Vorlagen, aus denen der Koran abgeschrieben sein soll, fehlen.)
Wieso fehlen die? |
Mir ist schon (teilweise) bekannt, welche Werke - von Paulusbriefen bis Galen - im Koran wieder auftauchen. Aber hat man da wirklich Gegenstücke in aramäischer Schrift gefunden, die wörtlich, oder wie es gefordert wird sogar buchstabengetreu, mit Koranstellen übereinstimmen?
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Hallo kereng,
Ja, hat man.
Grundsaetzlich ist jedes Fragment das keine diakritischen Punkte hat (Trifft auf alle Fragmente zu) sowohl auf aramaeisch als auch auf arabisch lesbar (vergl. Hollaendisch, Deutsch).
Es ist ein und dieselbe Schrift.
Der Unterschied ergibt sich erst durch die Hinzufuegung der (nicht vorhandenen) Vokale.
Beispiel, uebertragen auf Hollaendisch (= arabisch) und Deutsch (=aramaeisch)
Original Urschrift (Fragment, von rechts nach links zu lesem): nllb
Urschrift (Fragment, jetzt von links nach rechts zu lesem): blln
Uebersetzung hollaendisch (vergl. nach Einfuegung der diakretischen Punkte / Vokale): bellen (= klingen,... an der Haustuer)
Uebersetzung deutsch (vergl. nach Einfuegung der diakretischen Punkte / Vokale): bellen (= bellen,...des Hundes)
Ergo:
Gleiche Urschrift (Fragment), aber andere inhaltliche Bedeutung.
LG
Martin
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Der "Urkoran" war christlich, mit dem Propheten-Namen war ursprünglich Jesus gemeint, behaupten Forscher.
Ein christlicher Bau? Die Inschrift im "islamischen" Felsendom in Jerusalem spricht laut Forschern von Jesus, nicht von Mohammed.
Ein einziges Mal hat mich ein Muslim beschimpft, aber der sagte überhaupt seltsame Sachen; etwa, dass Mohammed den Islam ruiniert hat."
Karl-Heinz Ohlig glaubt, dass er bisher "Glück hatte". Noch ist es auch kaum über die akademische Welt hinausgedrungen, was er und seine Kollegen vor einem Jahr im Buch "Die dunklen Anfänge" versammelten. Seitdem haben sie ihre Thesen vertieft, nachzulesen ab Jänner unter dem schlichten Buchtitel: "Der frühe Islam". Nichts an der Aufmachung und dem Gelehrtenstubenstil verrät die Sprengkraft des Inhalts: Mit "muhammad" sei ursprünglich Jesus gemeint, der frühe Islam sei eine Variante des Christentums, der "Urkoran" ein christliches Buch in syrisch-aramäischer Sprache.
Quelle:
http://www.diepresse.com/Artikel.as.....p;ressort=k&id=606249
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| mpoetschik hat folgendes geschrieben: |
| Es ist ein und dieselbe Schrift. |
Nein, ist es nicht.
Vergleiche http://en.wikipedia.org/wiki/Aramaic_alphabet .
Da die arabische Schrift aus der aramäischen entstanden ist, müssen die Buchstaben irgendwann mal gleich gewesen sein. Luxenberg geht in seinen Untersuchungen aber von unterschiedlichen, wenn auch ähnlichen Schriften aus.
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| Zitat: |
| Luxenberg geht in seinen Untersuchungen aber von unterschiedlichen, wenn auch ähnlichen Schriften aus. |
Ist richtig Kereng.
Unter den Fragmenten tauchen viele Suren mehrfach auf. In verschiedenen ueberwiegend kufischen Handschriften.
Diese gleichen Suren tauchen also in unterschiedlichen, wenn auch ähnlichen Schriften aus.
Aber vergleiche doch selbst.
Original Dokumente vs. syro-aramaeisch (nicht aramaeisch) / kufisch.
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Kufic_Quran_7th_Cent.jpg
LG
Martin
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