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Die Bibel weist uns an: „Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht.“ (Galater 1, . Wie zuvor gesehen, warfen Michael und seine Engel Satan und seine Engel aus dem Himmel. Diese Wesen ohne fleischlichen Körper sind schon seit Anbeginn der Zeit da und stören den Plan Gottes für den Menschen. Sie können die Gedanken derer in Beschlag nehmen, die die bewusste Kontrolle über ihren Verstand verlieren durch Sünde, Lust, Drogen, Alkohol, Meditation, Yoga, Sprechgesang, Visualisierung, Gedankenkontrolle oder Gewalt (einschließlich der von Medien und Videospielen erzeugten fiktiven Gewalt). Sie können als Visionen erscheinen oder sich sogar in körperlicher Form materialisieren. Diese gefallenen Engel sind sehr geschickt in der Verkündigung „anderer Evangelien“ und der Erzeugung neuer „religiöser Systeme“. Auf diese Weise propagieren sie die Täuschung Satans aus dem Garten Eden.
Da sie sich seit der Zeit Adams und Evas in die Angelegenheiten des Menschen eingemischt haben, können sie von vergangenen Ereignissen berichten. Sie gehen in den Körper von Channelern und ergreifen von ihm Besitz unter dem Vorwand, sie seien eine Art erleuchtetes Wesen, und sagen dann die Zukunft voraus. Sie können Kranke heilen. Sie können die Zaubersprüche der Leute umsetzen, die sich in der Magie bewegen. Sie können die Phantasien derer verwirklichen, die „positives Denken“ und „positive Affirmation“ praktizieren. Sie können in christlichen Gemeinden Unheil anrichten, indem sie die Leute bedienen, die "Zeichen und Wundern" hinterherrennen, ohne dabei eine Geisterunterscheidung zu praktizieren.
In geistlichen Dingen sind wir sehr anfällig für Fälschungen. Wenn wir nicht über einen Bezugsrahmen verfügen, wie die biblische Weltsicht ihn uns liefert, kann sogar der vehementeste Atheist getäuscht werden – ganz besonders sogar ein Atheist, denn so jemand ist von jeder geistlichen Manifestation überwältigt, die er nicht erklären kann. Eine Gesellschaft wie die amerikanische, die viele Jahrzehnte das Übernatürliche geleugnet hat, ist eine leichte Beute für Fälschungen. Amerika befasste sich nämlich vorrangig mit seiner „offenbar gewordenen Bestimmung“ in der Zeit nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg und mit seiner industriellen Expansion während der beiden Weltkriege und in den 50er Jahren.
In den frühen 60er Jahren entstand dann eine Gegenkultur, die gegen den Materialismus und das vor sich hin dümpelnde, lauwarme und oberflächliche Christsein der Erwachsenen rebellierte. Diese Gegenkultur wandte sich den Drogen und den Lehren des Ostens zu. Sie trat für "freie Liebe" ein, und praktizierte dabei Lust in all ihren Verirrungen.
Die Gegenkultur der 60er Jahre ist heute die vorherrschende Kultur. Die Saat der "freien Liebe" zeigt sich in ausufernder und gesetzlich abgesegneter Abtreibung. Es gibt einen unersättlichen Appetit für das Okkulte. Filme, Fernsehshows und Bücher über Tod, makabre Dinge und das Übernatürliche verzeichnen phänomenale Erfolge.
Barbara Tuchman beschreibt in ihrem gut recherchierten Buch „A Distant Mirror“ [Ein entfernter Spiegel] den Todeskult in Europa im 15. Jahrhundert: |
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