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Also ich hätte es nicht erwartet, aber du motivierst mich mit deinen Beiträgen, die Diskussion fortzusetzen.
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Der Absatz ab Zitat:
Aber wo war ich stehen geblieben? Genau....
entspricht auch genau meinem Gedankengang. Manchmal kehre ich es nur ein wenig beiseite... |
Und das macht den Menschen aus! Wir sind nicht nur in der Lage, uns mit den Zeiträumen ausserhalb unseres Lebens zu beschäftigten, sondern sie sogar auszublenden. Über diese Erkentnisse kann man stolz sein.
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| Die Replizierung des Gehirnes... |
Ein präzise formulierter Absatz, der sich mit meiner Ansicht deckt.
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| Es besteht daher keinerlei Unterschied zwischen diesen Universen. Ich kann also nicht sagen, dass das Bewusstsein im nächsten Universum in irgendeiner Form anders als meines ist. Warum kann ich dann sagen, dass dies ein anderes Ich ist? Daraus müsste ich doch folgern, dass doch ein Unterschied besteht. Sonst würden in 2 perfekt gleichen Systemen trotz gleicher stofflichen Struktur andere Bewusstseine herrschen - eigentlich unmöglich. |
Mir gefallen deine Gedankengänge sehr gut. OK, dann wird das Niveau nun angehoben: Um etwas zu vergleichen, benötigt man - einen Bezug! Ein Vergleich ist natürlich nur innerhalb eines Bezugraumes möglich. Aufgrund unserer Fähigkeit, abstrakt zu denken, fällt es uns theoretisch nicht schwer, jeweils ein "Ich" in zwei verschiedenen Universen miteinander zu vergleichen. Hier liegt allerdings bereits der Fehler (die Frage "Welche Unterschiede.." ist bereits hinfällig). Dein "Ich" existiert exakt einmal - und zwar dort, was wir "Hier und Heute" nennen. Somit kannst du dieses "Ich" mit keinem anderen "Ich" vergleichen, da es innerhalb eines Bezugraumes jeweils nur EIN "Ich" gibt. Wie ein "Ich" innerhalb eines unendlich willkürlichen Universums erscheint oder sich entwickelt (s. Beispiels oben) ist daher vollkommen unerheblich. Leider möchte ich sagen, denn ich merke, Fragen wie "Warum muss das ein anderes 'Ich' sein?" verlangen in dir danach, gestellt und beantwortet zu werden.
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| Ich sehe das "Ich" weniger als etwas Besonderes, Einzigartiges. Es ist eher eine Eigenschaft, die reproduzierbar ist. Genau wie der Körper, der dafür ja ausschlaggebend ist. Der Tod wäre demnach keine allzu starke Grenze mehr. Das Bewusstsein erlischt, bis die Konstellation der Stoffe wieder eines erschafft. |
Dieses ist wieder sinnig: Bei unendlich vielen Möglichkeiten gibt es natürlich auch die, dass ein "X-Ich" in einem "X-Universum" unsergleichen identisch wäre, d.h. Zeitpunkt, Aussehen, Bewusstein etc. - genauer gesagt, gäbe es diese Möglichkeit unendlich oft.
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| Wenn unendlich viele "Ichs" existieren, warum wechsle ich nicht ständig die Dimension? usw... |
Wer weiß, vielleicht wechseln wir ja unendlich oft zwischen den unendlich vielen Dimensionen, in denen es die Konstellationen, wie wir sie gerade erleben, unendlich oft gibt. Vielleicht passiert es manchmal, dass wir - während wir schlafen - in eine Dimension geraten, die nicht deckungsgleich mit der eigentlichen unseren ist.
=> Kommentar zu diesem Absatz: Dies ist Phantasie - nicht Theorie!
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| Ich vermute auch mal, dass der Tod ein ewiges End darstellt. |
Mich würde persönlich interessieren, mit welchen Gefühlen dich diese Gewissheit erfüllt.
Da wir mittlerweile einige Stunden diskutieren (und ich finde es sehr spannend, denn wenn du auf nur einen Punkt kommen solltest, den ich NICHT beachtet haben sollte, würde etwas interessantes passieren), unterstelle ich dir - bevor ich das Folgende schreibe, dass du mich nicht für einen Anarchisten hälst.
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| Wer weiß, wenn es den Menschen bewusst wäre, dass wir vielleicht nur einmal existieren, könnte das auch eine bessere Welt bescheren. Als ich auf den Gedanken gekommen bin, hat es mich um einiges ruhiger und gelassener werden lassen. Leider würden selbst dann auch noch Verbrechen und Morde geschehen. Die Menschen sind einfach zu dumm... |
Rein rational besteht hier ein Widerspruch: Was wäre das Logischste, das ein Mensch tun könnte, wenn ihm bewusst wäre, dass er genau ein Leben hat, auf das bis in alle Unendlichkeit nichts folgt? => Jede Sekunde das zu tun, zu dem er gewillt ist! Und, glaube mir - unabhängig allen Anstands, Werten, Gesetzen, Rechten. 7 Milliarden individuelle Existenzen, die sich an keine Richtlinien oder Vorgaben hielten - solange bis nur noch wenige von ihnen in ihrem willkürlichen Handeln existierten: Eine Art Status Quo.
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| Schlimm finde ich es auch, dass so einige ein Leben nach dem Tod als Fakt hinnehmen und sich danach ausrichten. (öhhm ich hoffe, ich habs richtig verstanden. |
Einerseits beneide ich diese Menschen, andererseits bemitleide ich sie um das, auf das sie wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit verzichten.
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"Man" erlebt die glücklichsten Momente im Leben unendlich oft wieder, hat unendlich viel Spaß. Auch wenn ich nicht daran teilhaben könnte, er wäre existent. Ich selbst wäre nicht ewig, dafür aber ein mir sehr ähnlicher Teil. Immerhin.
Wenn Ich erstmal tot bin, nützt mir das freilich reichlich wenig. Aber besser als garnix |
Hier teilen wir beide den zentralen Gedankengang. Ich bezweifel, dass sich allzu viele in ihrem Leben zu diesem gedanklichen Resultat hervortasten.
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