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Ecken und Kanten












@Wolfgang

Zitat:
Die guten zum Lichte, die schlechten zur Dunkelheit.


Hörst Du mich seufzen ?

Nein, nur gut.

Wer ist gut und wer ist bei Dir schlecht ? Wenn wir als Seelen auf die Welt kommen, dann haben wir eine Aufgabe. Und die ist nicht immer, nur ein lichtvolles, liebevolles und spirituelles Menschlein zu sein. Da hätten wir uns den Weg sparen können. Wir müssen unsere Ecken und Kanten abschleifen und nur, weil Du in diesem Leben, in dieser Person mal Lorber liest und ganz verzückt davon bist, muß es nicht sein, daß Du im einem Deiner nächsten Leben in einer anderen Person, in einem anderen Kulturkreis auch wieder Lorber Anhänger bist. Vielleicht wirst Du dann Islamist, mit der gleichen Vehemenz und Hingabe. Und mit vollster Inbrunst.
Ich habe in Lorber Foren gelesen und in Gruppen. Ich habe auch gelesen, daß er sehr lebensfeindlich eingestellt war. Die Hinwendung zu Musik und Tanz wird als feindlich angesehen, nur beten und Buße tun. Die Leibfeindlichkeit möchte nicht unerwähnt bleiben.
Wenn wir schon mal hier auf Erden leben, müssen wir auch alles erfahren, müssen alles mitnehmen, was zur Entwicklung gehört.
Erst durch all diese Erfahrungen werden wir reifer und reifer. Ich erinnere mich an die Jugendzeit, wie wir herum geschwoft sind, wie wir gelacht und getanzt haben und wie wir noch alles ganz anders sahen. Dann kamen die Jahre der Erziehung der Kinder und so fort. Wenn ich heute zurück blicke und versuche, zu ergründen, warum dies und das passieren mußte und was ich daraus gelernt habe, dann kann ich sagen: ein Stück des Wegs gegangen und viel erfahren - doch immer noch nicht fertig und die verbleibende Zeit - schau`n wir mal, was noch kommt und wie nützlich ich noch als ein Mitglied dieser Gesellschaft sein darf. Welche Aufgaben für mich noch bereit stehen.

Zitat:
wahres Leben leben zu wollen, also Gott über alles zu lieben zu wollen, und seinen Nächsten wie sich selbst lieben zu wollen, bleibt er unreif!


Das ist mir zu vereinfacht dargestellt. Das Leben in der realen Welt hält genügend Probleme für uns bereit, die wir je nach Reife lösen können oder auch nicht. Wir haben Zeit.

Aus der Zeitschrift "Das Forum"

Zitat:
"Wir sind zu Gast auf Erden"

Die Esoterische Philosophie spricht in diesem Zusammenhang von dem reinkarnierenden Ego. Dieses Ego kehrt in Leben um Leben zurück in diese Welt - es re-inkarniert. In ihm sind alle höheren , spirituellen Impulse des individuellen Menschen gespeichert.
In diesem Sinne sind wir zu Gast auf dieser Erde - wir sind Lernende. Wenn der Unterrricht in diesem Leben vorbei ist, gehen wir für eine Weile nach Hause, assimilieren das Gelernte und kommen im nächsten Leben gestärkt und ausgeruht zur Schule - vielleicht in eine höhere Klasse. Das bedeutet: Wir sind das re-inkarnierende Ego. Daher sind Tod und Schlaf Brüder. Der Tod ist lediglich ein vollkommener Schlaf. Lassen wir daher die Seele in Frieden ziehen, um sich auszuruhe und neue Kraft zu schöpfen."

aus Abschnitt: Sterbende begleiten - Was kann und was sollte getan werden ?


Zitat:
Also diese Bücher gibt es eh schon, nur das Problem ist, die Menschheit interessiert sich nicht für solche Bücher, die interessiert sich noch nicht einmal für Gott, und wendet sich von IHM ab


Eben, es gibt ihrer eben zu viele und jede sagt etwas anderes aus und wer sich ihnen zuwendet und nur eine Seite vertritt als die alleinige Wahrheit kann sich sehr schnell täuschen und andere enttäuschen. Es ist gut, sich viele Wahrheiten anzuhören. Damit man vergleichen kann, und vielleicht auch dazu lernen kann. Nichts ist unmögllich.

Zitat:
Sie berauscht sich lieber an Luxus, Geld, Alkohol und üppigen Speisen!


Auch das muß sein. Alles auskosten und bis an die Grenzen gehen. Dazu lernen und erfahren - am eigenen Leibe alles erfahren.
Gott hat nichts dagegen.

Ob aber Gott allzugroße Frömmigkeit und Bigotterie gefallen würden ?

Zitat:
"...da ist es gut, sich daran zu erinnern, daß sich das Rad unseres Lebens ständig dreht, daß Räder in Rädern die Vielfalt unseres Lebens ausmachen, aber niemals stille stehn. Selbst in größter Not greifen die Räder ineinander und ein Silberstreif erscheint am Horizont.

Es sind oft die kleinen Dinge des Lebens, die uns Freude, Fröhlichkeit und Hoffnung schenken. Und je mehr Aufmerksamkeit wir ihnen geben, desto stärker werden sie an Dominanz gewinnen und Kummer und Leid verringern helfen. Die Energie spiritueller Gedanken und Handlungen vermag Leidvolles zu neutralisieren und ertragbar machen. machen Sie sich ihre eigenen höheren Kräfte und Energien zunutze, die Sie ohne Zweifel in sich haben. Sie werden sehen, wie hilfreich sie ihnen sein können, und ganz bestimmt werden sie Ihnen ein guter Freund und Begleiter durch das Neue Jahr sein."

Aus Editorial von "Das Forum"

Gruß Gabriele
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum I


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