|
|
|
| Zitat: |
Der Gott der Christenheit
Die Christenheit glaubt an einen dreieinigen Gott, was vom Islam als Gotteslästerung angesehen wird.
"Die, welche sagen Gott ist einer von dreien in einer Dreieinigkeit, lästern Gott, denn es gibt keinen Gott außer einem."
Sure 5: 74
Der Grund für die Zurückweisung der Dreieinigkeit durch den Islam, ist das Unverständnis für die wirkliche Bedeutung dessen.
Es scheint, daß der Islam ein Verständnis über die Trinität hatte, das von der Christlichen Ketzerei abgeleitet war, die zur Zeit Mohammeds in Arabien herrschte. Diese Häresie lehrte einen dreifachen Gott: Gott den Vater, Gott die Mutter(Jungfrau Maria) und Gott den Sohn (Jesus). Dazu sagt der Koran:
Und wenn Allah einst Jesus fragen wird: "O Jesus, Sohn der Maria, hast du je zu den Menschen gesagt: nehmt außer Allah noch mich und meine Mutter zu Göttern an?", so wird er (Jesus) sagen: "Ehre sei dir, ich würde niemals sagen, wozu ich kein Recht hatte. " Sure 5: 119
In der Tat glauben Christen an einen Gott, der sich selbst in drei Personen manifestiert: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Jesus verkündigte diese Lehre, als er seine Jünger unterrichtete.
Mt 28,19 Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes
Der Vater
Der Islam kennt die Vaterliebe Gottes nicht. Diese innige Beziehung zu Gott ist dem Islam fremd und wird vom Koran verdammt.
Beide, Juden und Christen sagen: "Wir sind die Söhne Gottes und die von ihm Geliebten. " Sagt, warum straft er euch dann für eure Sünden? Nein, ihr seid nur Menschen wie andere, die er erschuf.
Sure 5: 19
Aber genau dieses Konzept Gottes, unser himmlischer Vater zu sein, ist das Herz des christlichen Glaubens. So lehrte Jesus seine Jünger wie folgt beten:
Mt 6,9 So sollt ihr nun also beten: Unser Vater, der du bist in dem Himmel! Geheiligt werde dein Name.
Das Verhältnis zwischen Jesus und Gott ist am Kreuz entfaltet worden. Wir sehen, daß Jesus seinen Vater anruft:
Lk 23,34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie teilten aber seine Kleider und warfen das Los.
Lk 23,46 Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! Und als er das gesagt hatte, verschied er.
Das Neue Testament ist gefüllt mit Nachweisen, die Gott als den Vater aller Gläubigen darstellen.
1Jo 3,1 Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat.
1Jo 3,2 Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß, wenn Er offenbar werden wird, wir Ihm ähnlich sein werden; denn wir werden Ihn sehen, wie er ist.
Der Sohn
Der Islam kann Jesus nicht als den Sohn Gottes akzeptieren.
Ihr Schriftbesitzer, macht euch keiner Überschreitung in eurer Religion schuldig und sagt nichts anderes von Allah, als das, was wahr ist. Wahrlich, der Messias Jesus, Marias Sohn, ist ein Gesandter Allahs, und das Wort, das er an Maria niedersandte, ist eine Erfüllung Allahs und sein Geist. So glaubt an Allah und seine Gesandten. Sagt nicht Dreiheit, davon laßt ab! Es ist besser für euch. Weil Gott nur ein Gott ist: Fern von ihm, gelobet sei er, daß er einen Sohn habe.
Sure 4: 172
Auch die Göttlichkeit Jesu kann der Islam nicht akzeptieren.
Wahrlich, das sind Ungläubige, welche sagen: "Allah ist doch Christus, der Sohn Marias." Sage ihnen: "Wer könnte es Allah verwehren, wenn er Christus, den Sohn Marias, mit seiner Mutter, samt allen Erdbewohnern vertilgen wollte? " Allah gehört ja das Reich der Himmel und der Erde und was zwischen ihnen ist. Er erschafft was er will, denn Allah ist allmächtig.
Sure 5: 18
Der Gott des Islam hat Allmacht über alle Dinge, eingeschlossen die Möglichkeit, Sünde auszulöschen, wenn er möchte und es ihn danach verlangt. Damit unterscheidet er sich völlig von dem Gott der Christenheit, der gerecht und gnädig ist, und der innerhalb seines Heilsplans arbeitet, um seiner Gnade und Gerechtigkeit genüge zu tun. Dieser Plan kann ohne das Opfer Jesu, dem Sohn Gottes, am Kreuz für uns die Strafe unserer Übertretungen bezahlend, nicht ausgeführt werden.
Joh 3,16 Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
Die Liebe Gottes zum Sünder ist gegen den Geist des Islam. Die Kreuzigung Jesu wird deshalb vehement zurückgewiesen.
Auch weil sie gesagt haben: "Wir haben den Messias, den Jesus, Sohn Marias, den Gesandten Allahs, getötet." Sie haben ihn aber nicht getötet und nicht gekreuzigt, sondern einen anderen, der ihm ähnlich war."
Sure 4: 158 |
|
|
|