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Der Koran ist das heilige Buch der Moslems, wie die Bibel für die Christen. So sehen die Moslems den Koran als unfehlbare Äußerungen des Allmächtigen. Das Wort "Koran" kommt aus dem Arabischen und heißt soviel wie "Zitat". Dieser Name wurde von Mohammed zunächst für einige Bereiche des Buche angewandt und später auf den ganzen Koran übertragen.
Mohammed nahm den Koran als Beweis für seine Berufung zum Propheten. Es hat unter den Intellektuellen Moslems große Debatten über die wörtlichen Aussagen des "Koranwunders" gegeben. Manche arabischen Geisteswissenschaftler, wie Zamakhshari fanden mehr als hundert Grammatikfehler in dem Koran.
Der Koran ist in arabischen Prosaversen verfaßt. Er ist in 1114 Suren (Kapitel) unterteilt und enthält die religiösen, sozialen, bürgerlichen, geschäftlichen, militärischen und gesetzlichen Regeln des Islam. Auch enthält der Koran Geschichten, die in jüdischen und christlichen Schriften und den Apokryphen auftauchen.
Wie dem auch sei, widerspricht der Koran in vielen Details dieser Geschichten ganz klar der Bibel, inbegriffen einiger Namen handelnder Personen.
Mit diesen Widersprüchen konfrontiert, rechtfertigen Moslems sich damit, daß die Bibel verändert wurde. Aber auch jetzt gibt es keinen Platz im Koran, wo der allwissende Allah diese veränderten Passsagen der Bibel ausfindig machen und die richtigen offenbaren würde. Ein solcher Gedanke ist ebenfalls ein historischer Beweis dafür, wie eben der Koran selbst, die Bibel als Beweis hinzuzieht und zitiert:
Oh ihr, denen die Schrift gegeben wurde, glaubt an das, was wir zur Bestätigungeurer früheren Offenbarungen jetzt offenbarten, . . . Sure 4: 47 (siehe auch Sure 2: 40+41+91 / 20: 133 / 26: 192-198 / 29: 47 / 46: 10-12)
Es ist augenscheinlich genug, um den Gedanken zu unterstützten, das der Koran hier einiges verfälscht hat. Niemand weiß, wo das Original des Korans ist. Der Koran, den wir heute in den Händen halten, heißt "Uthmanns Koran" und wurde lange Zeit nach Mohammeds Tod gefunden. Teile des Originalkorans müssen verlorengegangen sein, nachdem viele derer, die den Koran mündlich weitergegeben haben gestorben oder in Kriegen gefallen sind.
Uthmann, der dritte Kalif und Thronfolger Mohammeds, suchte zusammen, was vom Koran übriggeblieben war und ordnete es es nicht zeitlich ein, sondern nach der Länge der einzelnen Sure.
Danach verbrannte er die noch existierenden Kopien.
Es ist schon verwunderlich, das Uthmann sämtliche existierenden Kopien des Korans verbrannte, wo er doch nichts zu verbergen hatte.
Die Bibel andererseits, hat der Prüfung durch die Zeit standgehalten. Zu behaupten, die Bibel sei umgeändert worden, strafen historische Funde Lügen.
Weder Christen noch Juden können aus irgendwelchen Gründen beschuldigt werden, die Schriften der Bibel manipuliert zu haben. Ein Grund dafür ist die Tatsache, daß sie dabei nichts gewonnen hätten. Der zweite Grund: sie hätten wohl nicht freiwillig ihr Blut für den Glauben an die Schrift vergossen.
In der Offenbarung belegt Gott diejenigen, die seinem Wort etwas fortnehmen oder hinzufügen mit einer schrecklichen Strafe:
Offb 22,18 Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buche geschrieben ist;
Offb 22,19 und wenn jemand etwas hinwegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Anteil am Baume des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buche geschrieben steht.
Auch die Juden wurden vor solch schrecklicher Handlung gewarnt .
5Mo 4,2 Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Worte, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete.
Überdies belegen historische und wissenschaftliche Beweise, daß weder Juden noch Christen ihre Schriften manipuliert haben.
Viele Handschriften von frühen Kopien der Bibel wurden in den Jahren entdeckt. Es wurde herausgefunden, daß sie mit den Texten übereinstimmen, die wir heute verwenden |
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