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Hallo Gabriele,
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@jivatma
Wenn der Kosmos vernichtet wird gehen alle Lebewesen (atmas) in materiell unmanifestierter Form in den Körper Shri Vishnus ein. Dort verbleiben sie bis eine Neuschöpfung statt findet. Bei der Neuschöpfung können die atmas wieder dort anfangen wo sie bei der letzten Vernichtung aufgehört haben. Es gibt also keine Evolution im materiellen Sinne (und doch gibt es eine Schöpfung die "ihre Zeit braucht", alles läuft "nach Plan")Die atmas erhalten ihren zuletzt gehabten feinstofflichen Körper.
Es gibt eine Art "Herunterkopieren" aus dem feinstofflichen Bereich bis man auf der groben Ebene der Materie ist. |
| Zitat: |
| das klingt ja wie die christliche Auferstehung - Ähnlichkeiten sind vorhanden. |
Das hast du falsch verstanden,
die atmas die zu diesem Zeitpunkt in Shri Vishnu eingehen tun dies in materiell unmanifestierter (sowohl grob als auch feinstofflich!) Form. In diesem Zustand sind die atmas in einem bewusstlosen Zustand, vergleichbar wie in Tiefschlafphasen wo wir nicht einmal was träumen.
Der atma ist vollkommen untätig und sich über nichts bewusst.
Bis die nächste Schöpfung stattfindet und er wieder illusorischen Zielen nachrennen kann ...
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Warum ich nicht daran glaube, daß die Seele, wenn sie einmal in einem menschlichen Leib lebt, bei der nächsten Inkarnation in einen Tierleib kommt, auch nicht, wenn ein Mensch noch so Böses tat, liegt daran, daß für mich keine Logik erkennbar ist. Denn was ist Geist und Seele und wie funktioniert sie: deshalb mein Einschub mit Quellenangabe.
Es ergäbe für mich keinen Sinn - was lernt der Mensch dann, wenn er in einen Tierkörper lebt ? Er kann nichts wieder gutmachen. |
Der Punkt ist, wir müssen gar nichts lernen in dieser zeitweiligen Welt.
(ausser der Tatsache das wir realisieren das wir nicht hier hingehören!)
Ich komme nochmals auf die vedische Aussage zurück, die erklärt das der atma qualitativ Gott gleich ist = göttlich.
Gott ist Perfekt und alle abgesonderten Teile die von Ihm ausgehen sind ebenfalls perfekt.
ABER wir sind nicht Gott und wir können auch nicht Gott werden.
Das Shrimad Bhagavatam macht im 1. Canto folgende Aussage:
Die Höchste Persönlichkeit Gottes Shri Krishna, die ursprüngliche Person in allen Vishnu-Kategorien, erweitert sich in zwei verschiedene Kategorien, und zwar in integrierte, vollständige Teile (vishnu-tattva) und in abgesonderte Teile (jiva-tattva). Die abgesonderten Teile sind die Diener, und die integrierten, vollständigen Teile der vishnu-tattvas sind die zu verehrenden Objekte des Dienstes.
Wir, du und ich gehören zur jiva-tattva Kategorie. Und Gott, die höchste Person, erweitert sich in verschiedene ewig transzendentale Formen. Alle diese Formen sind ALLMÄCHTIG. Obwohl sich der Höchste Herr in unzählige Formen erweitert, bleibt Er die EINE ungeteilte Person - deshalb der Ausdruck integriert.
In der Transzendenz unterhält jeder atma eine persönliche Beziehung mit Gott in Person.
Wenn ein atma jedoch diese Beziehung nicht mehr haben will, kann er in die zeitweilig, materielle Welt "überwechseln".
In der materiellen Welt jedoch muss sein ursprüngliches Bewusstsein bedeckt werden auf das er Gott in Person vergessen kann. Dieser Zustand wird maya, Illusion genannt. Maya bedeutet genau übersetzt, "das was nicht ist".
Das wovon in deinen Texten die Rede ist, ist lediglich das stufenweise "Entschleiern der Bedeckung". ---> die Bedeckung findet durch falsche identifikation, ahankara, statt. Ein bedingter atma kann sich mit dem groben Körper, mit dem feinstofflicheren Geist (mana) oder mit der noch feinstofflicheren Inteligenz (buddhi) irrtümlich identifizieren. Den vollständigen Zugang zum wahren Selbst, atma, kann er nur mit Hilfe der Persönlichkeit Gottes finden.
Selbst der erstgeborene Sohn Gottes, Brahma, der Schöpfer dieser zeitweiligen kosmischen Manifestation, kann uns keine mukti, keine Befreiung aus der Illusion, maya, schenken. (da er zwar ein grosser Geweihter des Herrn ist, jedoch gleichzeitig sein Handeln (Schöpfung) mit unvorstellbarer Macht verbunden ist, ist sein Bewusstsein immer noch leicht verunreinigt ---> die Tendenz den Wunsch zu haben mit Gott zu verschmelzen)
Die Entschleierung kann nur dann stattfinden wenn der atma wieder mit dem allmächtigen Gott in Person in Beziehung tritt. ---> durch das Anrufen der Heiligen Namen Gottes (in Meditation und Gesang), denn die Namen Gottes sind nicht verschieden von Gott, in ihrer Klangschwingung sind alle Eigenschaften Gottes enthalten. Lauft Veden ist in unserem Zeitalter dieser Vorgang der einzig wirksame um Nirvana zu erreichen.
Alles andere davor (philosophische Spekulation) ist lediglich die Entwicklung bis wir zum Punkt kommen, wo wir uns wünschen aus dem Kreislauf von Geburt und Tod befreit zu werden.
Zuerst muss der Wunsch da sein Nirvana zu erreichen bevor wir tatsächlich von Ent-wicklung reden können.
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| Warum ich nicht daran glaube, daß die Seele, wenn sie einmal in einem menschlichen Leib lebt, bei der nächsten Inkarnation in einen Tierleib kommt, auch nicht, wenn ein Mensch noch so Böses tat, liegt daran, daß für mich keine Logik erkennbar ist. |
Logik?
Logik ist das Gesetz des Karma, das Naturgesetz von Aktion und Reaktion.
Darauf basieren die Geschehnisse im Kosmos - Aktion und Reaktion.
Sowohl im groben (Physik) als auch im feinen (Schicksal).
Wie du in den Wald rufst so schallts heraus.
Wer Gewalt säht wird Gewalt ernten.
Wer nicht hören will muss fühlen ...
In unserem Kosmos gibt es aus unserer Sicht unvorstellbar mächtige Dämonen, die in für sie eigenen Dimensionen leben. Ihre Technologie und "Intelligenz" ist der unseren bei weitem überlegen. Auch die Dämonen haben ihre Philosophien und kennen sehr genau die feinstofflichen Abläufe, aber sie verneinen die Existenz eines allmächtigen Gottes.
Shri Krishna erklärt im 16. Kapitel der Bhagavad-Gita:
"Die göttlichen und die dämonischen Eigenschaften"
"Die Neidischen und Boshaften, die Niedrigsten unter den Menschen, werfe Ich unaufhörlich in den Ozean des materiellen Daseins, in die verschiedenen dämonischen Arten des Lebens." (BG 16.19)
"Da solche Menschen immer wieder unter den dämonischen Lebensformen geboren werden, o Sohn Kuntis, können sie sich Mir niemals nähern. Nach und nach sinken sie in die abscheulichsten Formen des Daseins hinab." (BG 16.20)
"Es gibt drei Tore die zu dieser Hölle führen _ Lust, Zorn und Gier. Jeder vernünftige Mensch sollte diese drei Dinge aufgeben, denn sie führen zur Erniedringung der Seele." (BG 16.21)
"Derjenige, der diesen drei Toren zur Hölle entgangen ist, o Sohn Kuntis, führt Handlungen aus, die ihn zur Selbstverwirklichung erheben, und erreicht so allmählich das höchste Ziel." (BG 16.22)
"Wer die Anweisungen der Schriften missachtet und nach seinen eigenen Launen handelt, erreicht weder Vollkommenheit noch Glück, noch das höchste Ziel. (BG 16.23)
In diesem Zusammenhang ist es wichtig sich über die Quelle der jeweiligen Schrift zu informieren. Hat die Person die Aussagen über Seele, Geist, Kosmos und Gott etc. macht, Vollkommenheit erreicht, oder ist sie selber noch am spekulieren.
Der bedingte Zustand des atma, der Seele, wird in der Bhagavad-Gita mit dem Gefesselt sein mit Stricken verglichen. So kann eine bedingte Person nur von einer ungebundenen, befreiten Person entfesselt werden.
liebe Grüsse
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