Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Kritik am Islam












Hallo,

Karl Heinz Deschner ist Atheist. Sein auf 10 Bände angelegtes Hauptwerk ist die "Kriminalgeschichte des Christentums" - von denen bis jetzt etwa 8 Bände erschienen sind. Selber habe ich 5 Bände. Bis zur Kirchenspaltung durch Luther gab es ja nur die "Katholische Kirche". Man kann Deschner ja vieles vorwerfen: aber er ist sehr Detailgetreu und kann seine Auffassung historisch immer belegen. Insofern ist er anerkannt. Ich würde nicht behaupten, dass Deschner "hetzt" - aber das ist Ansichtssache.

Gruß

Reinhard
@Reinhard

soweit ich weiß, hat Deschner doch Theologie gelehrt. Somit müsste er doch einen Glauben vertreten. Darauf bezog sich mein Ausdruck, (etwas unglücklich gewählt) "hetzt". Wenn er Atheist wäre, hätte ich dies bestimmt nicht gesagt.
hier noch ein Auszug aus Wikipedia zu Deschner:

Deschner beschrieb seine Motivation zum Schreiben einmal mit dem Satz «Ich schreibe aus Feindschaft. Denn die Geschichte derer, die ich beschreibe, hat mich zu ihrem Feind gemacht». Dazu sagt der emeritierte Professor für Kirchengeschichte an der Universität Bamberg, Georg Denzler, der selbst mit kirchenkritischen Texten hervorgetreten ist: «Eine solche Motivation kann niemals die Basis für eine ernst zu nehmende Geschichtsschreibung sein.» In einer Stellungnahme anlässlich Deschners 80. Geburtstags benannte Denzler folgende Einwände seiner Wissenschaftlerkollegen: «Er (Deschner) kennt kein Quellenstudium, er trifft eine höchst einseitige Literaturauswahl, interpretiert gedruckte Quellen ohne Berücksichtigung des Zusammenhangs, nimmt Einzelereignisse für das Ganze und täuscht einen gelehrten Anmerkungsapparat vor, bei dem oft nicht zu kontrollieren ist, was behauptet wird.» Deschner sei kenntnisreich, doch mangele es ihm an historischem Denken und historischem Urteilen.

In letzter Zeit artikulierte sich jedoch auch Kritik an Deschner aus den eigenen Reihen, nachzulesen in dem Sonderheft 9 der Zeitschrift Aufklärung und Kritik (s.u.). Hubertus Mynarek nennt den Kirchenkritiker einen blossen Kompilator, „dessen Werke eine fundamentale Abhängigkeit von den Forschungsresultaten der historisch-kritisch arbeitenden Theologen aufweisen.“ (S. 137) Joachim Kahl erschrickt über zahlreiche Aphorismen Deschners, denn er erkennt darin dessen Menschenbild als „hämisch herabsetzend, fatalistisch, voll Sehnsucht nach Tod und Tötung.“ (S. 151) Armin Pfahl-Traughber kritisiert Deschners Buch Der Moloch über die USA als teilweise auf dubiosen Quellen beruhend, an einen „Stammtisch-Diskurs erinnernd“ und stellenweise suggerierend, „dass die US-Amerikaner schlimmer als die Nationalsozialisten waren.“ (S. 177ff)

Es gibt jedoch auch Wissenschaftler, die Deschner und sein Werk, zumindest das kirchenkritische, rundum positiv bewerten. Zwei Beispiele von vielen: Der Philosophieprofessor Wolfgang Stegmüller urteilte über ihn kurz und knapp: „Der bedeutendste Kirchenkritiker des Jahrhunderts“. Horst Herrmann, Professor zunächst für katholisches Kirchenrecht, dann nach Konflikten mit der Kirche für Soziologie, äußerte sich wie folgt: „Deschner bietet Texte, an denen wir uns schärfen, keine an denen wir ermüden, weil sie so erschöpft sind wie die kirchensatte Entschuldigungsliteratur. Soll kontrastiert werden, braucht er keinen Vergleich zu scheuen. Seine Schriften werden in Schulen gelesen, die kein Hirtenbrief mehr interessiert, und wenn das Wort zum Sonntag verstummt sein wird, spricht sein Text. Sicher wird einmal auch ein Karlheinz-Deschner-Preis gestiftet.“ (Was inzwischen geschehen ist, s.o.
Friede sei mit euch!

Hehe is doch logisch, dass er was gegen das Christentum hat,
der Teufel hat auch was gegen uns
Sakina für alle.

Es ist doch schön zu sehen das die Christen das Moralmonopol immer noch für sich beanspruchen.

Um dem Kern des Problemes näher zu kommen, werden wir uns wohl mit Abraham und seiner Geschichte bzw. mit deren Interpretation beschäftigen müßen.

mE. ist http://de.wikipedia.org/wiki/Philo_von_Alexandria
ein erster Ansatzpunkt bei den Quellen.

Was daraus wird? wir werden sehen.

Was mir noch aufgefallen ist.
Im Koran giebt es einige Suren deren Tonlage mich sehr an Texte von
http://de.wikipedia.org/wiki/Flavius_Josephus erinnern.

@Nikko du könntes mal eine Sammmlung von Textstellen (Bibel Koran Hadite Märchen Gerichtsakten)zusammensuchen die mit dem Teufel zu tun haben.Vieleicht bringt des eine oder andere Licht ins Dunkel.

Sakina für alle.

mfgggg gnostik
Forum -> Islam

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20,
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29  Weiter
Ähnliche Themen
michael jakson zum islam übergetreten
Islam "lernen"
Islam - Terror
Reform des Islam durch Ahmadiyya?
Haschrauchen im Islam erlaubt?
Christus und der Islam.
Historisch kritische Untersuchung des Islam nicht mit uns !
Islam und Krieg
Frage bezüglich Baháí - Islam
Zina/Unzucht im Islam