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Zeugen Jehovas












In allen Zeiten sind Menschen für ihren Glauben oder ihre Vision von einem besseren Leben gestorben.
Und es hat, weiß Gott, sehr schlimme Zeiten für Menschen gegeben. Wer sich dafür eingesetzt hat, daß es ihnen besser ging, obwohl er selbst dafür ein Opfer wurde, wird also in unserer neuen Zeit als dumm bezeichnet.

Da braucht es wohl wieder so schlechte Zeiten wie ehedem, damit Mensch zu Verstand und Einsicht kommt.
Das habe ich nicht gesagt, Gabriele. Die Menschen sind für ihren Glauben gestorben und? Haben die ZJs was geändert indem sie in KZ marschiert sind? Hätten sie nicht einfach so tun können als wurde sie ihrem Glauben abschwören und dann event. den Menschen helfen, wenn sie das überhaupt getan haben?
Es war eine andere Zeit und wer kann schon vorausschauen ? Für die damalige Zeit war es richtig und gut. Wir können heute auch nicht vorausschauen, was in 10 oder 20 Jahren sein wird, welche Religion dominiert oder wie die Welt ausschaut - geschweige in 30 000 Jahren - wir müssen einfach das nehmen, was heute da ist und was draus machen.

Es gibt Menschen, die ragen aus der Masse heraus und es gibt die graue Masse, die immer mitläuft.

Das ist nun mal so - schau Dir die Geschichte der Menschheit an - nimmt Dir einige Länder oder Staaten vor - schau einmal, wie sich Sprache entwickelt hat - siehe Sprachfamilie der deutschen Sprache - schau Dir an, wie sich alles entwickelt hat im Laufe langer Zeiträume - nichts ist mehr, wie es war. Es war für diese Menschen zu dieser Zeit eben wichtig.

Wenn also alles Sinn macht, wie ich es im Buch der Anatomie der Seele gelesen habe, dann müssen wir weiterdenken - können nicht stehen bleiben - es bleibt nichts stehen - keine Entwicklung bleibt, wie sie ist - und vielleicht, wenn man an die Reinkarnationslehre glaubt, ist jeder Mensch mti einer besonderen Aufgabe auf die Welt gekommen - hat nur erfüllt, was ihm bestimmt war - damit es für die anderen Menschen ein Signal zum Signal wurde.

Vielleicht erwartet uns in jeder Zeiepoche nur das, was für uns wichtig ist ?

Betrachte ich die Geschichte der Menschen im Laufe der ganzen Zeit und forsche nach, ist mir das irgendwie bewußt, daß es nicht anders sein kann.

Es hat ganz einfach seinen Sinn. Eingebunden in diese Zeit.

Oder siehst Du es anders ?
Sicherlich sind auch ZJ in Kz's gestorben. Die Mehrheit war jüdischen Glaubens. Aber unabhängig davon, hat es etwas verändert?

Nach wie vor sterben Menschen wegen ihrer religiösen Überzeugung. Das hat nichts mit den ZJ zu tun.

Aus der eigenen Erfahrung hier, ich bitte doch beim Thema zu bleiben. Was haben ZJ heute außer fanatischen bzw. dogmatischen Auslegungen zu bieten?

Aus der bisherigen Erfahrung mit dieser Gemeinschaft kann ich nur eines feststellen, ein wirklicher Dialog ist nicht möglich, meine persönliche Meinung: Vernagelt....

Gruß
Lieber positiv,

was ist Dir denn unklar?

Meine Haltung zu einer Diskussion: für mich ist sie notwendig, wenn es mir darum geht, etwas zu ergründen, zu klären. Wenn ich herausfinden will, welche verschiedenen Argumentationsstränge es gibt und wohin sie führen.

Ich ganz persönlich - das will ich nicht verallgemeinern - will nicht werten, sondern mit Respekt und Achtung wahrnehmen, was es gibt an anderen Meinungen. Und ich versuche, die verschiedenen Meinungen, die abweichen von meiner eigenen, trotzdem ernst zu nehmen, zu achten, zu respektieren. Nicht immer ist das leicht.

War es das, das unklar ist für Dich?

Inanna
Forum -> Judentum und Christentum

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