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| Ich gehe halt nicht von irgendwelchen Publizitäts-Polemiken aus, |
Ach so, und jeder der nicht deine (wissenschaftliche) Meinung teilt ist dann sol Polemiker?
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| Die damalige Erstellung der Schriften war nun mal eine recht windige Geschichte, da sie vielen Interessanlage in der damaligen Zeit zu dienen hatte. Wieweit Authenzität dabei bewahrt werden konnte ist eine völlig andere Geschichte. |
Würdest du Zusammenstellung daraus machen, würde ich dir zustimmen. Das die heutige Bibel eine theologisch motivierte Auswahl ist, ist mir klar. Jedoch haben wohl diese Leute wirklich aus Idealismus gehandelt. Natürlich gab es auch Menschen welche diese dann Instrumentalisierten. So zum Beispiel Kaiser Konstantin, welche das Christentum als Herrschaftsmittel entdeckte.
Die Authentizität der Texte selbst ist jedoch recht eindeutig, zumindest für Texte dieses alters.
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Wäre die Kirche heute nicht so mächtig, wer weiß, wie das heute aussehen würde.
Wäre die Kirche wirklich so souverän, hätte sie es kaum notwenig gehabt, Kritiker auf diese Weise auszuschalten. |
Ich nehme mal an "die Kirche" ist wohl bei dir jetzt gerade die römisch-katholische Kirche. Da du dich ja wissenschaftlich mit der Thematik auseinandergesetzt hast, weißt du ja sicher das diese nur den Anspruch hat die einzig wahre Kirche Jesu Christi zu sein (heute wird das etwas vorsichtiger umschrieben), es aber nie war und es auch heute nicht ist (siehe orthodoxes Christentum, orientalische Gemeinden, evangelische Gemeinden etc.).
Was verstehst du unter "Kritik" und unter "ausschalten"? Meinst du abweichende Lehren, bevor sich die katholische Kirche, zumindest im Westen, weitgehend durchsetzen konnte oder welche die später entstanden? Wobei hier gilt das die Lehren, welche später entstanden ja auf das gleiche Schrifttum zurückgreifen (zumindest zum großen Teil).
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| ch hatte mal eine Bibel von denen in der Hand. Die Darstellung und ihr Inhalt, ich habe das Ding in die Ecke "Altpapier" geworfen, |
Sehr wissenschaftliche Methode...
Sicher halte ich von den teilweisen Motivationen der ZJ nicht viel. Aber so schlimm ist ihre Bibelübersetzung (Neue Welt Bibel) nun auch nicht. Sicher ist sie teilweise theologisch Zielorientiert, aber das sind fast alle "modernen" Bibelübersetzungen ebenso wie die Einheitsübersetzung und die Lutherbibel. Ich möchte sogar behaupten eine Übersetzung muss, leider, zwangsläufig immer zu einem, wenn auch geringen Teil, eine Interpretation sein.
Welche Bibelübersetzung nutzt du denn?
Ich neige, besonders bei Stellen, welche sich unterscheiden, ehr der Elberfelder-Bibel zu vertrauen, eben weil sie ehr zum Wortlaut tendiert, als der Luther oder Eineitsübersetzung.
Liebe Grüße, Tobias
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@Tobias
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| Ach so, und jeder der nicht deine (wissenschaftliche) Meinung teilt ist dann sol Polemiker |
Wie kommst denn darauf? - Abgesehen davon, dass ich heute innerhalb einer Theologie in keinster Weise mehr wissenschatlich dabei bin. Das Thema habe ich vor über 25 Jahren abgeschlossen. Dazu zählte auch eine neue Berufsausbildung, die mit der Theologie kaum etwas gemeinsam hat. Also brauchst Dir nicht die Mühe zu machen, etwas zu suchen, was Du ohnehin nicht findest..
Wofür sollte ich eine Bibel benutzen? Die meiner Ansicht nach größte Kernaussage Jesu, die auch heute noch zu meinen Leitmotiven gehört, sitzt bei mir "drin". Dazu brauche ich diesen "Schmöker" nicht.
Noch Fragen?
Gruß
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Leer, es ist textkritisch bewiesen das solche Aussagen schlichter Unsinn sind. Das NT steht textkritisch gesehen teils sogar besser da als manch griechischer Klassiker:
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Sind sie nicht. Selbst jemanden, der noch nie etwas über die Bibel gehört hat, dem sollte auffallen, dass sie ein inkonsistentes Bild von Jesus Leben und z.T. seinen Lehren zeigt und definitiv nicht aus einem Guss ist. die Schriften wurden in den ersten Jahren der Christenheit schon angepasst um kritikfester zu werden.
Anhand von Computeranalysen konnte man vielfach feststellen, dass je an den Evangelien mehrere Schreiber beteiligt waren, so konnte man feststellen, dass z.B. das Markus-Evangelium zuerst gar keine Auferstehungsgeschichte beinhaltete. Sogar bei den ersten christliche Zeugnissen, den Briefen des Paulus hat man festgestellt, dass nicht alle auch wirklich von ihm sind.
Für Deinen Glauben ist es vielleicht wünschenswert anderes anzunehmen, aber Du solltest Wunschdenken nicht mit Wissenschaft verwechseln.
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| Vielmehr wurden gnostische Quellen aussortiert. Was sicher nach heutiger Methode zu verachten ist, aber die historische Quellenlage haben diese Neufunde kaum verändert. |
Diese Funde zeigen z.T. ein anderes Bild von Jesus. Es gibt Evangelien der Gnostiker in denen Jesus nicht gekreuzigt worden ist, sondern ein Stellvertreter, aus symbolischen Gründen.
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Mein bester Arbeitskollege in meiner letzten Arbeitsstelle vor meiner Selbstständigkeit war ein Zeuge Jehova. Und wir verstehen uns auch heute noch blendend.
Wir haben unsere Glaubensdifferenzen, aber können diese zulassen.
Beispielsweise, als ich ihm von dem Fremdgehen meiner Frau und ihrer lesbischen Liebschaft erzählte sah er darin ein Werk des Teufels. Ich sehe es als göttliches Spiel bei dem ein Ego mit einem andern Ego geschliffen wird. Ich glaube nicht an eine Verdammnis (oder gar Vernichtung) meiner Frau als eine Bestrafung. Nein, sie wird das göttliche ebenso wie ich erreichen. Und darin, so sagte ich ihm sehe ich meinen Glauben dem seinen Überlegen. Es ist da keine Furcht, verloren zu sein oder eine Seele jemals verlieren zu können.
Ich sagte ihm, ich könne niemals zu einem Glauben finden, der auf der Dualität basiert. Da wollte er erst dagegensprechen, ließ es aber dann sein.
Ich achte ihn, aber ich sagte ihm, sein Glauben ist mir zu düster. So oft kommt darin Teufel, Böses und Vernichtung vor.
Auch finde ich, dass sie viel zu wenig für soziale Projekte tun. Ihr augenmerk ist das Missionieren. Aber durch missionieren verbessert man die Welt nicht (auch wenn sie das naturgemäß anders sehen).
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Es ist vom 2. Jahrhundert an in einer außergewöhnlich großen Zahl von Handschriften überliefert worden. Allein vom griechischen Urtext besitzen wir heute noch ca. 5.600 Handschriften bzw. Handschriftenteile.
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Heute sind ca. 2860 Minuskeln bekannt, außerdem über 100 Papyri und über 300 Majuskeln. Dazu kommen noch einmal ca. 2.400 Lektionare, die den Text des Neuen Testaments nicht fortlaufend enthalten, sondern die Texte in der Reihenfolge bieten, wie sie nach der Ordnung des Kirchenjahrs im byzantinischen Gottesdienst vorgetragen wurden.
Quelle: http://www.uni-muenster.de/Rektorat/kalender/FBer/FBdez99.htm
Mehr siehe auch hier:
http://www.mc-rall.de/histnt.htm#2.1
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| sie ein inkonsistentes Bild von Jesus Leben und z.T. seinen Lehren zeigt und definitiv nicht aus einem Guss ist. |
Und was macht daran das NT historisch zweifelhaft? Es sind ja die Evangelien einige Leute, welche zu Jesus Zeiten lebten und nicht das Evangelium von Jesus.
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| die Schriften wurden in den ersten Jahren der Christenheit schon angepasst um kritikfester zu werden. |
Eben das ist pure Erfindung.
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| Anhand von Computeranalysen konnte man vielfach feststellen, dass je an den Evangelien mehrere Schreiber beteiligt waren, so konnte man feststellen, dass z.B. das Markus-Evangelium zuerst gar keine Auferstehungsgeschichte beinhaltete. Sogar bei den ersten christliche Zeugnissen, den Briefen des Paulus hat man festgestellt, dass nicht alle auch wirklich von ihm sind. |
Da hätte ich gern mal einen Beleg für, eine Quelle.
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| Für Deinen Glauben ist es vielleicht wünschenswert anderes anzunehmen, aber Du solltest Wunschdenken nicht mit Wissenschaft verwechseln. |
Im Gegensatz zu dir führe ich Quellen an, du unterstellst mir immer nur ich sei nicht Neutral und würde den Glauben über das Streben nach Wahrheit stellen. Jeder der mich persönlich kennt weiß das diesem eben nicht so ist.
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| Diese Funde zeigen z.T. ein anderes Bild von Jesus. |
Auch die jetzige Bibel zeigt mehrere Interpretationen Jesu. Auch das Johannesevangelium hat teils sehr gnostische Züge.
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| Es gibt Evangelien der Gnostiker in denen Jesus nicht gekreuzigt worden ist, sondern ein Stellvertreter, aus symbolischen Gründen. |
Was ist für dich ein Evangelium? Welche Schriften meinst du hier?
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| Wie kommst denn darauf? |
Es machte mir sehr den Eindruck.
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| Das Thema habe ich vor über 25 Jahren abgeschlossen. |
In die heutige Lehre hast du also kaum Einblick, zugegeben ich auch nicht bis ins Details da ich Religionswissenschaft studiere.
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| Wofür sollte ich eine Bibel benutzen? |
Als Quelle über die Lehre Jesu?
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| ie meiner Ansicht nach größte Kernaussage Jesu, die auch heute noch zu meinen Leitmotiven gehört, sitzt bei mir "drin". Dazu brauche ich diesen "Schmöker" nicht. |
Und woher hast du diese Lehre?
Liebe Grüße
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