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Aus Hamburg habe ich mich doch nur einmal kurz gemeldet.
Du hast ja gar keine Idee, wieviele geniale Gedanken ich dort hatte..
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Ich befürchte Schlimmes...... - Rette sich wer kann
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Hallo Galater,
dass Du Dich als Narr bezeichnest, hat mich angerührt. Im Tarot hat die Karte "0 - Der Narr" eine herausragende Bedeutung. Die große Arkana wird auch als Weg des Helden bezeichnet, denn die einzelnen Karten zeigen die verschiedenen Stationen der menschlichen Entwicklung (spirituell natürlich). Die erste und die letzte Karte ist "0 - Der Narr". Das ist der Beginn und das Ende, bevor es wieder einen Neubeginn gibt. Manche sagen auch, "Der Narr" symbolisiere das Sein. Ungeformt, grenzenlos, ewig, Energie, wirbelnde Kraft. Das ist der Narr.
Du fühlst Dich als Narr Gottes, Deine Aufgabe ist es, Dich für Gott zum Narren machen zu lassen - einfach wunderbar! Laß Dir das von niemandem ausreden, bleib dabei!
Für mich bedeutet es höchste Weisheit, wenn man ja sagen kann zu seinem Leben mit allen Höhen und Tiefen. - ... "alles, was ich getan habe, was mir getan wurde, war ein unverzichtbarer Schritt auf dem Weg dahin, wo ich jetzt bin."
Ja, das ist so, und das ist sehr gut so.
Es kann schon sein, dass wir uns einen Sinn zurechtbiegen um das Leben ertragen zu können. Viktor Frankl, ein großer Psychologe und ein großer Philosoph sagt, wer keinen Sinn findet im Leben, der ist krank. Freud sagt das übrigens auch.
Aber da es eine "objektive" Welt ja eh nicht gibt und sich alles in uns selbst abspielt, entscheide ich über meine Welt, indem ich über meinen Sinn entscheide.
Sei Du glücklich und zufrieden mit Deinem - vielleicht zurechtgebogenen - Sinn.
"... dann habe ich mich einfach nur zum Narren gemacht..." Ich würde Dir so gerne ein Bild des Narren zeigen: Auf dem höchsten Bergvorsprung, so hoch wie die ewig weißen Bergspitzen, steht erhobenen Hauptes der Narr und schaut weit in die Ferne. Er schaut nicht nach unten, sieht nicht, dass er nur noch einen Schritt zu gehen hat vor dem Absturz ... ich kann nicht die gesamte Symbolik aufzeigen, da würde ich morgen früh noch schreiben.
Mir war immer wichtig beim Narren, dass er noch einen Schritt ungefährdet gehen kann, noch einen ... noch einen ... noch einen ... Er ist aufgehoben im Absoluten, nichts kann ihm geschehen.
Ich weiß jetzt nicht, ob Du damit etwas anfangen kannst. Der Narr hat einiges ausgelöst bei mir, merke ich ...
Du sagst, Dogmen trennen die Religionen, sie trennen die Menschen. Ich würde weiter gehen und sagen, Religionen trennen, indem sie sagen, Gott oder meine Beziehung zu ihm, müsse so oder so sein.
Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat, so wie ich bin. Ich glaube, dass mich Gott liebt, so wie ich bin. Ich glaube, dass ich, ich ganz allein, mit Gott sprechen kann, Kontakt zu Ihm aufnehmen kann. Ich glaube, dass mir Gott Antworten gibt, wenn ich frage.
Wozu brauche ich eine Religion? Die Gesellschaft braucht Religion, um Menschen wie mich zu gängeln, um als "geweihter Priester" oder so zu sagen, wie es ist: das Leben, Gott, mein Handeln. Es dreht sich also um Macht, nur um Macht.
Ich brauch das nicht.
Hier im Forum gehen die Leute miteinander um wie im richtigen Leben. Das ist interessant und ist es auch nicht. Es ist.
Übrigens galater: ich werte Dich nicht. Ich sehe, dass Du ein Mensch bist, der hinschaut und sich Gedanken macht. Und das gefällt mir. Eine Wertung ist es nicht.
Inanna
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Hallo -Leer-,
vielleicht ist mein Beitrag in diesem Strang untergegangen aber ich wollte gerne Quellen für deine Aussage haben, dass es mehrere gnostische Evangelien gibt, die behaupten, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde. Die Betonung liegt auf mehrere Evangelien.
Zu deiner Anmerkung über das Markusevangelium folgendes. Du hast ausgesagt, die Auferstehungs -Geschichte fehlte ursprünglich.
Hier müsste man genauer sein, den die Aussage, die Auferstehungs - Geschichte fehlte ursprünglich, suggeriert, das Markus uns berichten will oder wollte, das Jesus nicht auferstanden ist.
Dem ist aber nicht so, die betreffende Stelle, um die es sich hier dreht, ist das, was ab 16:8 als kurzer und langer Schluss des Markusevangeliums bekannt ist. Bis 16:8 ist sowohl durch den "Codex Vaticanus" als auch durch den "Codex Sinicatus" verbrieft. Die 6 Blätter des Markusevangeliums des P45 Papyrus enthalten soweit ich weiß nicht das Ende des Markusevangeliums.
Wir lesen in 16:6 ".... er ist auferweckt worden, er ist nicht hier. Seht den Ort, wo sie ihn hinlegten."
Der lange Schluss nun nach 16:8 wird in gewissen alten Handschriften und Übersetzungen erwähnt, soweit mir bekannt im "Codex Bezae Cantabrigiensis", im "Codex Alexandrinus" und im "Codex Ephraemi Syri rescriptus". Alle aus dem 5 Jh. u. Z.
Noch weitere Handschriften und Übersetzungen besitzen den kurzen Schluss, teilweise enthalten die Handschriften beide Schlussteile am Ende des Markusevangeliums mit der Notiz, dass beide nicht gesichert authentifiziert sind bzw. in einigen Gegenden weit verbreitet waren/sind.
Um nun den Kreis zu den Zeugen Jehovas zu schließen, die neue Welt Übersetzung bietet beide Schlussteile am Ende des Markusevangeliums mit an, mit den nötigen Hinweisen, das diese Teile in den " Urschriften" nicht enthalten sind. In den Einsichtenbüchern der ZJ wird darauf hingewiesen, dass wohl aus wissenschaftlicher Sicht beide Schlussteile nicht authentisch - spätere Hinzufügungen sind.
Adios
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| vielleicht ist mein Beitrag in diesem Strang untergegangen aber ich wollte gerne Quellen für deine Aussage haben, dass es mehrere gnostische Evangelien gibt, die behaupten, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde. Die Betonung liegt auf mehrere Evangelien. |
Die genaue Quelle finde ich nicht auf die schnelle, bzw. ich habe keine Lust genauer zu suchen.
Die heidnischen Mythen kannte die Geschichte des sterbenden und dann wieder auferstehende Gottessohn, der in unterschiedlichen Sekten anders interpretiert und aufgeschrieben worden ist. Wichtig für die Heiden und die Gnostiker war nicht die Auferstehung des Fleisches, sonder die spirituelle Wiedergeburt. Am Kreuz starb das niedere Ich, das wahre göttliche Ich stand wieder auf. Deshalb wurde die Geschichte auch manchmal so erzählt, dass Jesus nur Zuschauer war oder lachte, als ihm die Nägel in die Hand geschlagen wurden und sinngemäß sagte, es sei nur sein Körper, den sie kreuzigen, nicht sein unsterblicher Geist. Wie gesagt, die genaue Quelle habe ich nicht zu Hand, und ich will mich nicht durch meine Literatur wälzen. Ansonsten empfehle ich Dir Sure 4, 156-158
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| Hier müsste man genauer sein, den die Aussage, die Auferstehungs - Geschichte fehlte ursprünglich, suggeriert, das Markus uns berichten will oder wollte, das Jesus nicht auferstanden ist. |
Das suggeriert es Dir vielleicht, das war aber nicht meine Intention.
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