Gewalt in der Bibel?


Tötet Frauen, Kinder und Tiere


Ez 9:5-7

Und ich hörte wie er (Gott) zu den anderen sagte: (...) Schlagt zu! Euer Auge soll kein Mitleid zeigen, gewährt keine Schonung! Alt und Jung, Mädchen, Kinder und Frauen sollt ihr erschlagen und umbringen. (...) Er (Gott) sagte zu ihnen: Macht meinen Tempel unrein, füllt seine Höfe mit Erschlagenen! Dann geht hinaus, und schlagt in der Stadt zu.



Num 31:1-17

Der Herr sprach zu Mose: Nimm für die Israeliten Rache an den Midianitern. (...) Sie zogen gegen Midian zu Feld, wie der Herr es befohlen hatte, und brachten alle männlichen Personen um. (...) Er (Mose) sagte zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen am Leben gelassen? (...) Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben.



Josh 6:16-21

(...) Joshua sagte zum Volk: (...) Der Herr hat die Stadt (Jericho) in eure Gewalt gegeben. (...) Darauf erhob das Volk das Kriegsgeschrei, (...) sie eroberten die Stadt. Mit scharfem Schwert weihten sie alles, was in der Stadt war, dem Untergang, Männer und Frauen, Kinder und Greise, Rinder und Schafe und Esel.



Töten, Entführen und Sklaverei


Josh 16:10

(...) So wohnen die Kanaaiter bis zum heutigen Tag mitten in Efraim, sie wurden aber zu Sklaven gemacht.



Hosh 17:13

Als die Israeliten jedoch stark geworden waren, zwangen sie die Kanaaiter zur Sklaverei. (...)



Ri 1:30

Lebulan konnte die Einwohner von Kitran und die Einwohner von Nahabal nicht vertreiben. Darum blieben die Kanaaiter mitten unter ihnen wohnen, aber sie wurden Sklaven.



Ri 21:10/11

(...) Geht hin und erschlagt die Einwohner von Jabesch-Gibead mit scharfen Schwert, auch Frauen und Kinder. So sollt ihr es machen: Alles, was männlich ist, und alle Frauen, die schon Verkehr mit einem Mann hatten, sollt ihr dem Untergang weihen.



Frauenraub


Ri 21:20-23

Und sie forderten die Benjaminiter auf: Geht hin und legt euch in die Weinberge dort auf die Lauer! Wenn ihr dann seht, daß die Töchter Schilos herankommen, um in den Reigen zu tanzen, dann kommt aus den Weinbergen hervor, und jeder von euch soll sich von den Töchtern Schilos eine Frau rauben. (...)

Die Benjaminiten machten es so. (...)



Tötet sie und nehmt ihren Besitz


Deut 20:10-16

Wenn du vor eine Stadt ziehst, um sie anzugreifen, dann sollst du ihr zunächst eine friedliche Einigung vorschlagen. Nimmt sie die friedliche Einigung an und öffnet dir die ihre Tore, dann soll die gesamte Bevölkerung , die du dort vorfindest, zur Sklavenarbeit verpflichtet und dir untertan sein. Lehnt sie eine friedliche Einigung mit dir ab und will sich mit dir im Kampf messen, dann darfst du sie belagern. Wenn dein Herr, dein Gott, sie dir in die Gewalt gibt, sollst du alle männlichen Personen mit scharfem Schwert erschlagen. Die Frauen aber, die Kinder und Greise, das Vieh und alles, was sich sonst in der Stadt befinden, alles was sich darin plündern läßt, darfst du dir als Beute nehmen. (...) Aus den Städten dieser Völker jedoch, die dein Herr, dein Gott dir als Erbbesitz gibt, darfst du nichts, was Atem hat, am Leben lassen.



Rache, Schwert und Feuer


Hebr 12:29

Denn unser Gott ist verzehrendes Feuer.



Ps 94:1

Gott der Vergeltung, oh Herr, du Gott, der Vergeltung erscheine.

Ijob 7:21

Warum nimmst du mein Vergehen nicht weg, läßt du meine Schuld nicht nach?



Ez 11:8

Das Schwert fürchtet ihr, darum werde ich das Schwert über euch bringen - Spruch Gottes, des Herrn.



Am 9:1-4

(...) Ich zerschmettre allen den Kopf. Was dann von ihnen noch übrig bleibt, töte ich mit dem Schwert. Keiner von ihnen kann entfliehen (...). Und wenn sie vor ihren Feinden her in die Gefangenschaft ziehen, dann befehle ich dort dem Schwert sie zu töten.



Jer 49:37

Ich jage den Slamitern Schrecken ein vor ihren Feinden, vor allen, die die ihnen nach dem Leben trachten. Unheil lasse ich über sie kommen, meinen glühenden Zorn - Spruch des Herrn. Ich schicke das Schwert hinter ihnen her, bis ich sie vernichtet habe.



Ez 12:14

Alle, die bei ihnen sind und ihnen helfen wollen, alle seine Truppen zerstöre ich in alle Winde, und ich zücke das Schwert hinter ihnen.



Amputationen


Deut 25:11/12

Wenn zwei Männer, ein Mann und sein Bruder miteinander raufen, und die Frau des einen hinzukommt, um ihrem Mann aus der Gewalt des anderen, der auf ihn einschlägt, zu befreien, und wenn sie die Hand ausstreckt und dessen Geschlechtsteile ergreift, dann sollst du ihre Hand abhacken. Du sollst in dir kein Mitleid aufsteigen lassen.



Amputier Dich zur Strafe selbst


Mk 9:43-48

Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.

Und wenn dich dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden.

Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden.



Samson mordet und zerstört


Ri 14:19

Und der Geist des Herrn kam über ihn (Samson), (...) er ging nach Aschelon hinab und erschlug 30 Mann von ihnen.



Ri 15:5

Er (Samson) zündete die Fackeln an und ließ Füchse in die Getreidefelder der Philister laufen. So verbrannte er die Garben und das noch stehende Korn, ebenso die Weingärten und die Ölbäume.

dies sind einige Bibelstellen, weil ich zu oft vom "grausamen" Islam hier gehört habe. Man bedenke:

Matthäus 5 Vers 17

Jesu Stellung zum Gesetz
17Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. a 18Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein bTüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19Wer nun ceines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

Also wird NIX von früher (vom AT) verändert

Commentz deutsch
Zitat:
Matthäus 5 Vers 17

Jesu Stellung zum Gesetz
17Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. a 18Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein bTüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19Wer nun ceines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

Also wird NIX von früher (vom AT) verändert


Hallo Ali, mein liebster Islammissionar!

Wie Du lesen kannst, kam Jesus um das Gesetz zu erfüllen. ERFÜLLEN!
Weißt Du, was das Gesetz ist?
Zu dieser Bibelstelle, habe ich Dir schon einmal eine Antwort gegeben. Du hast sie wahrscheinlich vergessen, denn Absicht will ich Dir nicht unterstellen. Das wäre nicht christlich!

Bin mal gespannt wie viel die Datei: "Das Christentum" sonst noch so hergibt.
Die Datei die der Nikko von mir bekommen hat? ich erinnere mich echt nicht an eine zufrieden stellende erklärung zur stellung Jesu zum Gesetz. Wenn man logisch überlegt, ist ein "Gottes Buch" eigentlich gleich zu setzen mit dem Gesetz. Jesus erwähnt ja auch das "Prophetentum", dadurch kann man entnehmen, dass die vorherigen Propheten es auch schon richtig gemacht hatten und sich NIX ändert.
@Genc85

Gott im Alten und Neuen Testament
Für unser Gottesbild bedeutet das: Man darf nicht einen "alttestamentlichen Rachegott" gegen einen "neutestamentlichen Gott der Liebe und Vergebung" ausspielen; Gott ist im Alten und im Neuen Testament ein und derselbe.

Es gilt vielmehr, zwei Wesenszüge Gottes zusammenzudenken:

# Die Gerechtigkeit Gottes, die in den geschichtlichen Gerichten im Alten Testament sichtbar wird (aber auch vom stellvertretenden Opfer Jesu Christi aus Liebe zu uns Menschen her verstanden werden muss).

# Die Liebe Gottes, die sich bereits im Alten Testament in Gottes vierhundert Jahre lang dauernden Geduld mit Kanaan zeigt und besonders in Jesus Christus sichtbar wird (aber auch vor dem dunklen Hintergrund der zerstörerischen Macht der Sünde und der ewigen Verlorenheit des Menschen gesehen werden muss).

Solange wir Gott seine Gerechtigkeit als Grausamkeit vorwerfen und von ihm verlangen, er solle doch „einfach so“ vergeben, aus der Blindheit der Liebe heraus, solange verkennen wir unseren eigenen Zustand. Wir verkennen, wie abgrundtief uns unsere Schuld von Gott trennt und wie unausrottbar unsere Feindschaft gegen Gott dadurch im Innern unseres Menschseins verankert ist. Dass Gott uns dennoch liebt und alles getan hat, um uns den Rückweg aus der Gefangenschaft in uns selbst frei zu machen, bedeutet nicht zugleich, dass Gott dadurch ein gutmütiger Liebhaber ist, der - blind vor Liebe - nicht anders könnte als zu vergeben und alles in eine kosmische Harmonie zurückzuführen.


Fazit: Wie ist Gott?
Ob es uns nun passt oder nicht: Genau das, ist der Gott der Bibel! Wir können an ihn glauben oder nicht, aber wenn wir uns entschlossen haben, an ihn zu glauben, dann müssen wir ihn so sehen, wie er ist. Und dann müssen wir auch davon ausgehen, dass unsere Sicht von Gerechtigkeit, von Barmherzigkeit, Vergebung und all den anderen Dingen, die uns im Grunde zu hoch sind, verzerrt ist.

Verzerrt, weil wir Menschen sind, die in einer Welt und mit einem Ich aufgewachsen sind, das von Gott naturgemäß nichts weiß – und auch nichts wissen will. Und dann müssen wir auch bereit sein zuzugeben, dass wir nicht wirklich wissen, was Gerechtigkeit in Wahrheit ist, und unsere Sicht korrigieren zu lassen. Da geht es mir persönlich nicht anders: Wir tun gut daran, unsere Einwände zunächst zurückzustellen und uns um ein Verständnis zu bemühen anstatt Gott einfach anzuklagen und abzuurteilen.

(aus Nikodemus.net)
_________________
Wiewohl die Dinge des Glaubens nicht bewiesen werden können, so können sie dennoch nicht durch Beweisgründe widerlegt werden.
Thomas von Aquin
Tut mir leid Genc85, aber was glaubst du eigentlich wie viel Gewalt man Im Koran oder in den Hadithen findet?

zb Rufe wie "Tötet die Ungläubigen!"
_________________
Mt 11,29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen;
Zitat:
Tut mir leid Genc85, aber was glaubst du eigentlich wie viel Gewalt man Im Koran oder in den Hadithen findet?

zb Rufe wie "Tötet die Ungläubigen!"
Die stellen haben ich dir doch schon erklärt Nikko. musst du schon die Suren komplett lesen
Hallo Genc85,

Du kannst hier keine eigenen Interpretationen zum Gesetz aufstellen.
Wenn Du Deine Zitate im Zusammenhang ließt, wirst Du erkennen, dass diese Verse für bestimmte Ereignisse bestimmt waren.
Vielleicht stellst Du die Erklärung, die Dich nicht befriedigt hat hier in diesen Thread herein, sodass ich es Dir noch einmal erklären kann, was es bedeutet.

Was möchtest Du eigentlich mit diesem Thema bezwecken?
Warum gibt es oft Auslassungen bei deinen Ztaten (...)?
Die Auslassungen sind dazu da, damit der ganze Vers nicht richtig verstanden werden kann.

Um das Christentum als falsch darzustellen
_________________
Mt 11,29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen;
Zitat:
Ez 9:5-7

Und ich hörte wie er (Gott) zu den anderen sagte: (...) Schlagt zu! Euer Auge soll kein Mitleid zeigen, gewährt keine Schonung! Alt und Jung, Mädchen, Kinder und Frauen sollt ihr erschlagen und umbringen. (...) Er (Gott) sagte zu ihnen: Macht meinen Tempel unrein, füllt seine Höfe mit Erschlagenen! Dann geht hinaus, und schlagt in der Stadt zu.


Hesekiel 9
Schonung der Frommen und Tötung der Gottlosen in Jerusalem - Hesekiels vergebliche Fürbitte
1 Und er rief vor meinen Ohren mit lauter Stimme und sprach: Nahe gekommen sind die Heimsuchungen der Stadt. Jeder habe sein Werkzeug der Zerstörung in seiner Hand! 2 Und siehe, sechs Männer kamen aus der Richtung vom oberen Tor, das nach Norden gewandt ist, jeder mit seinem Werkzeug zum Zerschlagen in seiner Hand; und ein Mann war in ihrer Mitte, mit Leinen bekleidet, mit dem Schreibzeug eines Schreibers an seiner Hüfte; und sie kamen und stellten sich neben den bronzenen Altar. 3 Und die Herrlichkeit des Gottes Israels erhob sich von dem Cherub, über dem sie war, zu der Schwelle des Hauses hin. Und er rief dem mit Leinen bekleideten Mann zu, der das Schreibzeug eines Schreibers an seiner Hüfte hatte, 4 und der HERR sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und zeichne ein Kennzeichen an die Stirnen der Männer, die seufzen und stöhnen über all die Gräuel, die in ihrer Mitte geschehen! 5 Und zu jenen sprach er vor meinen Ohren: Geht hinter ihm her durch die Stadt, und schlagt zu; ihr sollt ihretwegen nicht betrübt sein1 und sollt kein Mitleid haben!6 Greise, junge Männer und Jungfrauen, Kinder und Frauen erschlagt bis zur vollständigen Vernichtung, aber niemandem, an dem das Kennzeichen ist, dürft ihr euch nähern! Bei meinem Heiligtum sollt ihr anfangen! Da fingen sie bei den Männern an, nämlich bei den Ältesten, die vor dem Haus2 waren. 7 Und er sprach zu ihnen: Macht das Haus3 unrein und füllt die Vorhöfe mit Erschlagenen; geht hinaus! Und sie gingen hinaus und erschlugen in der Stadt. 8 Und es geschah, als sie erschlugen und ich allein übrig blieb, da fiel ich nieder auf mein Gesicht und schrie und sagte: Ach, Herr, HERR! Willst du den ganzen Rest Israels vernichten, indem du deinen Grimm über Jerusalem ausgießt? 9 Da sprach er zu mir: Die Schuld des Hauses Israel und Juda ist über die Maßen groß, und das Land ist mit Gewalttat erfüllt, und die Stadt ist voller Beugung des Rechts. Denn sie sagen: Der HERR hat das Land verlassen, und der HERR sieht uns nicht. 10 So auch ich - ich werde nicht betrübt sein4 und werde kein Mitleid haben; ihren Weg bringe ich auf ihren Kopf. 11 Und siehe, der mit Leinen bekleidete Mann, der das Schreibzeug an seiner Hüfte hatte, brachte Antwort und sprach: Ich habe getan, wie du mir befohlen hast.


Zitat:
Num 31:1-17

Der Herr sprach zu Mose: Nimm für die Israeliten Rache an den Midianitern. (...) Sie zogen gegen Midian zu Feld, wie der Herr es befohlen hatte, und brachten alle männlichen Personen um. (...) Er (Mose) sagte zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen am Leben gelassen? (...) Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben.


4. Mose 31, 1-17
Bestrafung der Midianiter
1 Und der HERR redete zu Mose und sprach:2 Nimm Rache für die Söhne Israel an den Midianitern! Danach sollst du zu deinen Völkern1 versammelt werden. 3 Und Mose redete zum Volk: Rüstet von euch Männer zum Heeresdienst aus, dass sie gegen Midian ziehen, um die Rache des HERRN an Midian auszuführen! 4 Je tausend von jedem Stamm, von allen Stämmen Israels, sollt ihr zum Heeresdienst aussenden. 5 Und es wurden von den Tausendschaften Israels tausend von jedem Stamm ausgehoben: zwölftausend zum Heeresdienst Gerüstete. 6 Und Mose sandte sie, tausend von jedem Stamm, zum Heeresdienst aus, sie und Pinhas, den Sohn des Priesters Eleasar, zum Heeresdienst; und die heiligen Geräte, die Trompeten zum Lärmblasen, waren in seiner Hand. 7 Und sie kämpften gegen Midian, so wie der HERR dem Mose geboten hatte, und brachten alles Männliche um. 8 Und sie brachten die Könige von Midian um, zusätzlich zu den von ihnen Erschlagenen: Ewi und Rekem und Zur und Hur und Reba, fünf Könige von Midian; und auch Bileam, den Sohn Beors, brachten sie mit dem Schwert um. 9 Und die Söhne Israel führten die Frauen der Midianiter und ihre Kinder gefangen weg und erbeuteten all ihr Vieh und alle ihre Herden und all ihren Reichtum; 10 und alle ihre Städte an ihren Wohnsitzen und alle ihre Zeltdörfer verbrannten sie mit Feuer. 11 Und sie nahmen alle Beute und alles Geraubte an Menschen und an Vieh 12 und brachten die Gefangenen und das Geraubte und die Beute zu Mose und zu dem Priester Eleasar und zu der Gemeinde der Söhne Israel ins Lager, in die Ebenen von Moab, die am Jordan von Jericho sind. 13 Und Mose und der Priester Eleasar und alle Fürsten der Gemeinde gingen ihnen entgegen außerhalb des Lagers. 14 Und Mose wurde zornig über die Befehlshaber des Heeres, die Obersten über die Tausendschaften und die Obersten über die Hundertschaften, die von dem Kriegszug kamen; 15 und Mose sagte zu ihnen: Habt ihr alle Frauen2 am Leben gelassen? 16 Siehe, sie sind ja auf den Rat3 Bileams den Söhnen Israel ein Anlass geworden, in der Sache mit dem Peor eine Untreue gegen den HERRN zu begehen, so dass die Plage über die Gemeinde des HERRN kam. 17 So bringt nun alles Männliche unter den Kindern um, und bringt alle Frauen um, die einen Mann im Beischlaf erkannt haben!

Zitat:

Josh 6:16-21

(...) Joshua sagte zum Volk: (...) Der Herr hat die Stadt (Jericho) in eure Gewalt gegeben. (...) Darauf erhob das Volk das Kriegsgeschrei, (...) sie eroberten die Stadt. Mit scharfem Schwert weihten sie alles, was in der Stadt war, dem Untergang, Männer und Frauen, Kinder und Greise, Rinder und Schafe und Esel.


Josua 6, 16-21
Und es geschah beim siebten Mal, da stießen die Priester in die Hörner und Josua sagte zum Volk: Erhebt das Kriegsgeschrei! Denn der HERR hat euch die Stadt gegeben.17 Und die Stadt selbst und alles, was darin ist, soll dem Bann des HERRN verfallen sein1. Nur die Zensur Rahab soll am Leben bleiben, sie und alle, die bei ihr im Haus sind, weil sie die Boten versteckte, die wir ausgesandt hatten. 18 Ihr jedoch sollt euch vor dem Gebannten hüten, damit ihr nicht an anderen den Bann vollstreckt, selbst aber2 etwas von dem Gebannten nehmt und das Lager Israels zum Bann macht und es ins Unglück bringt. 19 Alles Silber und Gold sowie die bronzenen und eisernen Geräte sollen dem HERRN heilig sein: In den Schatz des HERRN soll es kommen. 20 Da erhob das Volk das Kriegsgeschrei, und sie stießen in die Hörner. Und es geschah, als das Volk den Schall der Hörner hörte, da erhob das Volk ein großes Kriegsgeschrei. Da stürzte die Mauer in sich zusammen, und das Volk stieg in die Stadt, ein jeder gerade vor sich hin, und sie nahmen die Stadt ein. 21 Und sie vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, an Mann und Frau, an Alt und Jung, an Rind, Schaf3 und Esel, mit der Schärfe des Schwertes.

Zitat:
Josh 16:10

(...) So wohnen die Kanaaiter bis zum heutigen Tag mitten in Efraim, sie wurden aber zu Sklaven gemacht.


Josua 16
Erbteil des Stammes Ephraim
1 Und das Los kam heraus für die Söhne Josef vom Jordan bei Jericho an, dem Wasser von Jericho im Osten: die Wüste, die von Jericho aus zum Gebirge von Bethel hinaufsteigt. 2 Und die Grenze ging aus von Bethel nach Lus und ging hinüber zum Gebiet der Arkiter, nach Atarot, 3 und stieg westwärts hinunter zum Gebiet der Jafletiter bis an das Gebiet vom unteren Bet-Horon und bis Geser; und sie endete am Meer. 4 So erhielten die Söhne Josef, Manasse und Ephraim, ihr Erbteil. 5 Es war aber dies die Grenze der Söhne Ephraim nach ihren Sippen: Die Grenze ihres Erbteils im Osten war Atarot-Addar bis Ober-Bet-Horon. 6 Und die Grenze lief zum Meer hin, Michmetat im Norden. Und die Grenze wandte sich nach Osten nach Taanat-Silo und ging daran vorbei ostwärts nach Janoach. 7 Dann stieg sie von Janoach hinab nach Atarot und Naara und stieß an Jericho und lief am Jordan aus. 8 Von Tappuach ging die Grenze westwärts zum Bach Kana, und sie endete am Meer. Das ist das Erbteil des Stammes der Söhne Ephraim nach ihren Sippen. 9 Und die ausgesonderten Städte gehörten den Söhnen Ephraim mitten im Erbteil der Söhne Manasse: alle Städte und ihre Dörfer1. - 10 Aber sie trieben die Kanaaniter nicht aus, die in Geser wohnten. Und die Kanaaniter blieben inmitten von Ephraim wohnen bis zum heutigen Tag, und sie wurden zu fronpflichtigen Knechten.

Zitat:

Hosh 17:13

Als die Israeliten jedoch stark geworden waren, zwangen sie die Kanaaiter zur Sklaverei. (...)


Welches Buch soll das sein?
Hosea? Das hat nur 14 Kapitel!

Zitat:
Ri 1:30

Lebulan konnte die Einwohner von Kitran und die Einwohner von Nahabal nicht vertreiben. Darum blieben die Kanaaiter mitten unter ihnen wohnen, aber sie wurden Sklaven.


Richter 1
Nicht eroberte Gebiete in Südkanaan
1 Und es geschah nach dem Tod Josuas, da befragten die Söhne Israel den HERRN und sagten: Wer von uns soll zuerst gegen die Kanaaniter hinaufziehen, um gegen sie zu kämpfen? 2 Und der HERR sprach: Juda soll hinaufziehen. Siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben. 3 Und Juda sagte zu seinem Bruder Simeon: Zieh mit mir hinauf in mein Los, dass wir gemeinsam gegen die Kanaaniter kämpfen, dann will auch ich mit dir in dein Los ziehen! Da zog Simeon mit ihm. 4 Und Juda zog hinauf, und der HERR gab die Kanaaniter und die Perisiter in ihre Hand; und sie schlugen sie bei Besek, zehntausend Mann. 5 Und sie fanden den Adoni-Besek in Besek und kämpften gegen ihn. Und sie schlugen die Kanaaniter und die Perisiter. 6 Und Adoni-Besek floh. Sie aber jagten ihm nach, packten ihn und hieben ihm die Daumen seiner Hände und die großen Zehen seiner Füße ab. 7 Da sagte Adoni-Besek: Siebzig Könige, denen die Daumen ihrer Hände und die großen Zehen ihrer Füße abgehauen waren, lasen Reste auf unter meinem Tisch. So wie ich getan habe, so hat Gott mir vergolten. Und sie brachten ihn nach Jerusalem, dort starb er. 8 Und die Söhne Juda kämpften um Jerusalem und nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes, und die Stadt steckten sie in Brand. 9 Danach zogen die Söhne Juda hinab, um gegen die Kanaaniter zu kämpfen, die das Gebirge und das Südland1 und die Niederung2 bewohnten. 10 Und Juda ging gegen die Kanaaniter vor, die in Hebron wohnten; der Name Hebrons war aber früher Kirjat-Arba; und sie schlugen Scheschai und Ahiman und Talmai. 11 Und von dort ging er gegen die Bewohner von Debir vor; der Name von Debir war aber früher Kirjat-Sefer. 12 Und Kaleb sagte: Wer Kirjat-Sefer schlägt und es einnimmt, dem gebe ich meine Tochter Achsa zur Frau. 13 Da nahm es Otniel ein, der Sohn des Kenas, der Bruder Kalebs - jünger als er -; und er gab ihm seine Tochter Achsa zur Frau. 14 Und es geschah, als sie herbeikam, da trieb sie ihn an3, von ihrem Vater das Feld zu fordern. Und sie sprang vom Esel herab. Da sagte Kaleb zu ihr: Was hast du? 15 Und sie sagte zu ihm: Gib mir einen Segen4! Denn ein dürres Südland hast du mir gegeben5, so gib mir auch Wasserquellen! Da gab ihr Kaleb die oberen Quellen und die unteren Quellen. 16 Und die Söhne des Keniters6, des Schwiegervaters des Mose, waren mit den Söhnen Juda aus der Palmenstadt heraufgezogen in die Wüste Juda, die im Süden von Arad liegt; und sie gingen hin und wohnten bei dem Volk7. 17 Und Juda zog mit seinem Bruder Simeon hin, und sie schlugen die Kanaaniter, die Zefat bewohnten. Und sie vollstreckten an ihnen den Bann und gaben der Stadt den Namen Horma8. 18 Doch nahm Juda Gaza und sein Gebiet nicht in Besitz9, ebenso Aschkelon und sein Gebiet und Ekron und sein Gebiet. 19 Und der HERR war mit Juda, und er nahm das Gebirge in Besitz. Aber die Bewohner der Ebene waren nicht zu vertreiben, weil sie eiserne Wagen hatten. 20 Und sie gaben dem Kaleb Hebron, wie Mose geredet hatte; und er vertrieb daraus die drei Söhne Enaks. 21 Aber die Söhne Benjamin vertrieben nicht die Jebusiter, die Bewohner von Jerusalem. So blieben die Jebusiter bei den Söhnen Benjamin in Jerusalem wohnen bis auf diesen Tag.

Nicht eroberte Gebiete_in Nordkanaan
22 Und das Haus Josef, auch sie zogen nach Bethel hinauf, und der HERR war mit ihnen. 23 Und das Haus Josef ließ Bethel auskundschaften; der Name der Stadt aber war früher Lus. 24 Und die Wachen sahen einen Mann aus der Stadt herauskommen, und sie sagten zu ihm: Zeig uns doch den Zugang zur Stadt, dann werden wir dir Gnade erweisen! 25 Da zeigte er ihnen den Zugang zur Stadt. Und sie schlugen die Stadt mit der Schärfe des Schwertes, aber den Mann und seine ganze Sippe ließen sie gehen. 26 Und der Mann zog in das Land der Hetiter. Dort baute er eine Stadt und gab ihr den Namen Lus. Das ist ihr Name bis auf diesen Tag. 27 Aber Manasse vertrieb nicht Bet-Schean und seine Tochterstädte, und Taanach und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Dor und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Jibleam und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Megiddo und seine Tochterstädte. Und die Kanaaniter vermochten10 in diesem Land zu bleiben. 28 Und es geschah, als Israel stark geworden war, da stellte es die Kanaaniter an die Zwangsarbeit, doch vertreiben konnte es sie nicht. - 29 Und Ephraim vertrieb nicht die Kanaaniter, die in Geser wohnten. So blieben die Kanaaniter in seiner Mitte in Geser wohnen. - 30 Sebulon vertrieb nicht die Bewohner von Kitron und die Bewohner von Nahalol; so blieben die Kanaaniter in seiner Mitte wohnen und wurden zur Zwangsarbeit herangezogen. - 31 Asser vertrieb nicht die Bewohner von Akko und die Bewohner von Sidon und Achlab und Achsib und Helba und Afek und Rehob, 32 sondern die Asseriter wohnten mitten unter den Kanaanitern, den Bewohnern des Landes, denn sie hatten sie nicht vertrieben. 33 Naftali vertrieb nicht die Bewohner von Bet-Schemesch und die Bewohner von Bet-Anat, sondern er wohnte mitten unter den Kanaanitern, den Bewohnern des Landes; aber die Bewohner von Bet-Schemesch und von Bet-Anat wurden zur Zwangsarbeit für ihn herangezogen. 34 Und die Amoriter drängten die Söhne Dan ins Gebirge, denn sie gaben ihnen nicht die Möglichkeit, in die Ebene herabzukommen. 35 Und die Amoriter vermochten11 im Gebirge Heres wohnen zu bleiben, in Ajalon und in Schaalbim; aber die Hand des Hauses Josef wurde auf ihnen schwer, und sie wurden zur Zwangsarbeit herangezogen. 36 Das Gebiet aber der Amoriter12 war vom Anstieg Akrabbim13, vom Felsen14 an, und weiter hinauf.
Zitat:

Ri 21:10/11

(...) Geht hin und erschlagt die Einwohner von Jabesch-Gibead mit scharfen Schwert, auch Frauen und Kinder. So sollt ihr es machen: Alles, was männlich ist, und alle Frauen, die schon Verkehr mit einem Mann hatten, sollt ihr dem Untergang weihen.


Richter 21, 1-13
Rettung eines Restes von Benjamin
1 Die Männer von Israel aber hatten in Mizpa geschworen: Niemand von uns darf seine Tochter einem aus Benjamin zur Frau geben! 2 Und das Volk kam nach Bethel, und sie saßen dort bis zum Abend vor Gott. Und sie erhoben ihre Stimme und brachen in ein großes Weinen aus. 3 Und sie sagten: HERR, du Gott Israels, wozu ist dies in Israel geschehen, dass heute ein ganzer Stamm aus Israel fehlt? 4 Und es geschah am andern Tag, da machte sich das Volk früh auf, und sie bauten dort einen Altar und opferten Brandopfer und Heilsopfer1. 5 Und die Söhne Israel sprachen: Wer ist es, der von allen Stämmen Israels nicht in die Versammlung zu dem HERRN heraufgekommen ist? Denn gegen den, der nicht zu dem HERRN nach Mizpa heraufkäme, war der große Schwur ergangen, der besagte: Getötet, getötet soll er werden! 6 Und die Söhne Israel hatten Mitleid mit ihrem Bruder Benjamin, und sie sagten: Heute ist ein ganzer Stamm von Israel abgehauen worden! 7 Was sollen wir für sie, die Übriggebliebenen, tun, um ihnen zu Frauen zu verhelfen? Wir selbst haben ja bei dem HERRN geschworen, ihnen keine von unseren Töchtern zur Frau zu geben. 8 Und sie sagten: Wer ist der eine von den Stämmen Israels, der nicht zu dem HERRN nach Mizpa heraufgekommen ist? Und siehe, da war niemand von Jabesch in Gilead ins Lager, in die Versammlung, gekommen. 9 Da wurde das Volk gemustert, und siehe, dort war niemand von den Bewohnern von Jabesch in Gilead. 10 Da sandte die Gemeinde zwölftausend Mann von den tapferen Männern dorthin, und sie befahlen ihnen: Geht hin und schlagt die Bewohner von Jabesch in Gilead mit der Schärfe des Schwertes, samt den Frauen und Kindern!11 Und das ist es, was ihr tun sollt: An jedem Mann sowie an jeder Frau, die das Beilager eines Mannes gekannt hat, sollt ihr den Bann vollstrecken! 12 Und sie fanden unter den Bewohnern von Jabesch in Gilead vierhundert Mädchen, Jungfrauen, von denen keine einen Mann im Beilager erkannt hatte; die brachten sie ins Lager nach Silo, das im Land Kanaan liegt. 13 Und die ganze Gemeinde sandte hin und redete zu den Söhnen Benjamin, die am Felsen Rimmon waren, und rief ihnen zu: Friede!

Zitat:
Ri 21:20-23

Und sie forderten die Benjaminiter auf: Geht hin und legt euch in die Weinberge dort auf die Lauer! Wenn ihr dann seht, daß die Töchter Schilos herankommen, um in den Reigen zu tanzen, dann kommt aus den Weinbergen hervor, und jeder von euch soll sich von den Töchtern Schilos eine Frau rauben. (...)

Die Benjaminiten machten es so. (...)


Richter 21, 13- 25
Und die ganze Gemeinde sandte hin und redete zu den Söhnen Benjamin, die am Felsen Rimmon waren, und rief ihnen zu: Friede! 14 So kehrte Benjamin in jener Zeit zurück. Und sie gaben ihnen die Frauen, die sie hatten leben lassen von den Frauen von Jabesch in Gilead; aber die reichten so nicht aus für sie. 15 Und das Volk hatte Mitleid mit Benjamin, weil der HERR einen Riss gemacht hatte in den Stämmen Israels. 16 Und die Ältesten der Gemeinde sagten: Was sollen wir für die Übriggebliebenen tun, um ihnen zu Frauen zu verhelfen? Denn die Frau ist aus Benjamin ausgerottet. 17 Und sie sagten: Der Besitz der Entkommenen muss Benjamin bleiben, damit nicht ein Stamm aus Israel ausgelöscht wird. 18 Wir aber, wir können ihnen keine Frauen von unseren Töchtern geben; denn die Söhne Israel haben geschworen: Verflucht sei, wer Benjamin eine Frau gibt! 19 Und sie sagten: Siehe, da ist doch ein Fest des HERRN von Jahr zu Jahr in Silo, das nördlich von Bethel liegt, gegen Sonnenaufgang von der Straße, die von Bethel nach Sichem hinaufführt, und südlich von Lebona. 20 Und sie befahlen den Söhnen Benjamin: Geht hin und legt euch in den Weinbergen auf die Lauer! 21 Und wenn ihr dann seht, siehe, die Töchter von Silo ziehen heraus, um im Reigentanz zu tanzen, dann kommt hervor aus den Weinbergen und fangt euch unter den Töchtern von Silo jeder seine Frau und zieht wieder hin ins Land Benjamin! 22 Und es soll geschehen, wenn ihre Väter oder ihre Brüder kommen, um uns Vorwürfe zu machen, wollen wir zu ihnen sagen: Seid barmherzig mit ihnen! Sie haben zu uns gesagt: Keiner von uns hat im Krieg gegen Jabesch seine Frau bekommen. - Ihr habt sie ihnen ja nicht selbst gegeben, dass ihr jetzt schuldig wäret. 23 Da machten es die Söhne Benjamin so und nahmen sich Frauen nach ihrer Zahl von den Tanzenden, die sie raubten. Und sie zogen fort und kehrten in ihr Erbteil zurück. Und sie bauten die Städte wieder auf und wohnten in ihnen. 24 Und die Söhne Israel gingen davon in jener Zeit, jeder zu seinem Stamm und zu seiner Sippe. So zogen sie von dort weg, jeder in sein Erbteil. 25 In jenen Tagen war kein König in Israel. Jeder tat, was recht war in seinen Augen.


Zitat:
Deut 20:10-16

Wenn du vor eine Stadt ziehst, um sie anzugreifen, dann sollst du ihr zunächst eine friedliche Einigung vorschlagen. Nimmt sie die friedliche Einigung an und öffnet dir die ihre Tore, dann soll die gesamte Bevölkerung , die du dort vorfindest, zur Sklavenarbeit verpflichtet und dir untertan sein. Lehnt sie eine friedliche Einigung mit dir ab und will sich mit dir im Kampf messen, dann darfst du sie belagern. Wenn dein Herr, dein Gott, sie dir in die Gewalt gibt, sollst du alle männlichen Personen mit scharfem Schwert erschlagen. Die Frauen aber, die Kinder und Greise, das Vieh und alles, was sich sonst in der Stadt befinden, alles was sich darin plündern läßt, darfst du dir als Beute nehmen. (...) Aus den Städten dieser Völker jedoch, die dein Herr, dein Gott dir als Erbbesitz gibt, darfst du nichts, was Atem hat, am Leben lassen.


5. Mose 20,10- 16

10 Wenn du dich einer Stadt näherst, um gegen sie zu kämpfen, dann sollst du ihr zunächst Frieden anbieten.611 Und es soll geschehen, wenn sie dir friedlich antwortet7 und dir öffnet, dann soll alles Volk, das sich darin befindet, dir zur Zwangsarbeit unterworfen werden und dir dienen. 12 Und wenn sie mit dir nicht Frieden schließt, sondern Krieg mit dir führt, dann sollst du sie belagern. 13 Und gibt der HERR, dein Gott, sie in deine Hand, dann sollst du all ihre Männlichen mit der Schärfe des Schwertes erschlagen. 14 Doch die Frauen und die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, all ihre Beute, sollst du für dich rauben. Und du sollst von der Beute deiner Feinde essen, die der HERR, dein Gott, dir gegeben hat. 15 So sollst du mit allen Städten tun, die weit von dir entfernt sind, die nicht von den Städten dieser Nationen hier sind. 16 Jedoch von den Städten dieser Völker, die der HERR, dein Gott, dir als Erbteil gibt, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat.
Zitat:


Hebr 12:29

Denn unser Gott ist verzehrendes Feuer.


Hebräer 12, 12-29
Heiligung im Blick auf das Ziel
12 Darum "richtet auf die erschlafften Hände und die gelähmten Knie", 13 und "macht gerade Bahn für eure Füße!", damit das Lahme nicht abirre, sondern vielmehr geheilt werde. 14 Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird; 15 und achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide9, dass nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch zur Last werde und durch sie viele verunreinigt werden; 16 dass nicht jemand ein Hurer oder ein Gottloser sei wie Esau, der für eine Speise sein Erstgeburtsrecht verkaufte! 17 Denn ihr wisst, dass er auch nachher, als er den Segen erben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obgleich er sie10 mit Tränen eifrig suchte. 18 Denn ihr seid nicht gekommen zu etwas, das betastet werden konnte, und zu einem angezündeten Feuer11 und dem Dunkel und der Finsternis und dem Sturm 19 und zu dem Schall der Posaune und der Stimme der Worte, deren Hörer baten, dass das Wort nicht mehr an sie gerichtet werde 20 - denn sie konnten nicht ertragen, was angeordnet wurde: "Und wenn ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden", 21 und so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose sagte: "Ich bin voll Furcht und Zittern" -, 22 sondern ihr seid gekommen zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden12 von Engeln, einer Festversammlung; 23 und zu der Gemeinde13 der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten; 24 und zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes; und zum Blut der Besprengung14, das besser redet als das Blut Abels. 25 Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet! Denn wenn jene nicht entkamen, die den abwiesen, der auf Erden die göttlichen Weisungen gab; wie viel mehr wir nicht, wenn15 wir uns von dem abwenden, der von den Himmeln her redet! 26 Dessen Stimme erschütterte damals die Erde; jetzt aber hat er verheißen und gesagt: "Noch einmal werde ich nicht nur die Erde bewegen, sondern auch den Himmel." 27 Aber das "noch einmal" deutet die Verwandlung der Dinge an, die als geschaffene erschüttert werden, damit die unerschütterlichen bleiben. 28 Deshalb lasst uns, da wir ein unerschütterliches Reich16 empfangen, dankbar sein, wodurch wir Gott wohlgefällig dienen mit Scheu und Furcht! 29 Denn auch unser Gott "ist ein verzehrendes Feuer".




Zitat:
Ps 94:1

Gott der Vergeltung, oh Herr, du Gott, der Vergeltung erscheine.


Psalm 94
1 Gott der Rache1, HERR, Gott der Rache, strahle hervor! 2 Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Hochmütigen ihr Tun! 3 Bis wann werden die Gottlosen, HERR, bis wann werden die Gottlosen jubeln, 4 übersprudeln, Freches reden, werden sich rühmen alle Übeltäter? 5 Dein Volk, HERR, zertreten sie, dein Eigentum2 bedrücken sie. 6 Die Witwe und den Fremden bringen sie um, die Waisen ermorden sie. 7 Sie sagen: Jah sieht es nicht! Der Gott Jakobs merkt es nicht! 8 Habt Einsicht, ihr Unvernünftigen unter dem Volk! Ihr Toren, wann werdet ihr verständig werden? 9 Der das Ohr gestaltet3 hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen? 10 Der die Nationen unterweist, sollte der nicht zurechtweisen? - er, der Erkenntnis lehrt den Menschen? 11 Der HERR kennt die Gedanken des Menschen, dass sie ein Hauch4 sind. 12 Glücklich der Mann, den du züchtigst, Jah, den du belehrst aus deinem Gesetz, 13 um ihm Ruhe zu geben vor den bösen Tagen, bis dem Gottlosen die Grube gegraben wird! 14 Denn der HERR wird sein Volk nicht verstoßen, er wird sein Eigentum nicht verlassen. 15 Denn zur Gerechtigkeit wird zurückkehren das Recht5 und hinter ihm her alle, die von Herzen aufrichtig sind. 16 Wer wird für mich aufstehen gegen die Übeltäter? Wer wird für mich auftreten gegen die, die Böses tun? 17 Wäre der HERR mir nicht eine Hilfe gewesen, so hätte wenig gefehlt, und meine Seele hätte im Schweigen6 gelegen. 18 Wenn ich sagte: Mein Fuß wankt!, so unterstützte mich deine Gnade, HERR. 19 Als viele unruhige Gedanken in mir waren, beglückten7 deine Tröstungen meine Seele. 20 Sollte mit dir verbündet sein der Thron des Verderbens, der Unheil schafft gegen die Ordnung? 21 Sie rotten sich gegen die Seele des Gerechten zusammen, und unschuldiges Blut sprechen sie schuldig. 22 Doch der HERR wurde mir zur Burg, mein Gott zum Fels meiner Zuflucht. 23 Er lässt ihre Ungerechtigkeit auf sie zurückfallen8, und in ihrer Bosheit wird er sie zum Schweigen bringen9. Zum Schweigen bringen wird sie der HERR, unser Gott.

Zitat:

Ijob 7:21

Warum nimmst du mein Vergehen nicht weg, läßt du meine Schuld nicht nach?


Die Geschichte von Hiob solltest Du als Moslem kennen.
Ich habe in der Rubrik Christentum auch ein Thema über ihn eröffnet. Solltest Du Dir mal durchlesen.



Zitat:

Am 9:1-4

(...) Ich zerschmettre allen den Kopf. Was dann von ihnen noch übrig bleibt, töte ich mit dem Schwert. Keiner von ihnen kann entfliehen (...). Und wenn sie vor ihren Feinden her in die Gefangenschaft ziehen, dann befehle ich dort dem Schwert sie zu töten.


Amos 9, 1-6
1 Und ich sah den Herrn am1 Altar stehen, und er sprach: Schlage auf das Kapitell, dass die Schwellen beben, und zerschmettere sie2 auf ihrer aller Kopf!3 Und ihren Rest4 werde ich mit dem Schwert umbringen. Kein Flüchtling von ihnen wird entfliehen, und kein Entkommener von ihnen wird sich in Sicherheit bringen.2 Wenn sie in den Scheol einbrechen, wird meine Hand sie von dort holen. Und wenn sie in den Himmel hinaufsteigen, werde ich sie von dort herunterbringen. 3 Und wenn sie sich auf dem Gipfel des Karmel verbergen, werde ich sie von dort hervorsuchen und holen. Und wenn sie sich auf dem Grund des Meeres vor meinen Augen verstecken, werde ich von dort der Schlange befehlen, sie zu beißen. 4 Und wenn sie vor ihren Feinden her in Gefangenschaft ziehen, werde ich von dort dem Schwert befehlen, sie umzubringen. Und ich werde mein Auge auf sie richten zum Bösen und nicht zum Guten. 5 Und der Herr, der HERR der Heerscharen, der die Erde anrührt, dass sie wankt, dass alle, die auf ihr wohnen, trauern, dass sie sich überall erhebt wie der Strom und zurücksinkt wie der Strom Ägyptens; 6 der seine Stufe5 im Himmel baut und die Grundmauern seiner Gewölbe auf der Erde legt, der das Wasser des Meeres ruft und es ausgießt über die Fläche der Erde: Jahwe6 ist sein Name.


Zitat:
Mk 9:43-48

Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.

Und wenn dich dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden.

Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden.


Markus 9, 42-49

Warnung vor Verführung zur Sünde
42 Und wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt8, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde. 43-44 Und wenn deine Hand dir Anlass zur Sünde gibt9, so hau sie ab! Es ist besser für dich, als Krüppel in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das unauslöschliche Feuer.1045-46 Und wenn dein Fuß dir Anlass zur Sünde gibt11, so hau ihn ab! Es ist besser für dich, lahm in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden.12 47 Und wenn dein Auge dir Anlass zur Sünde gibt13, so wirf es weg! Es ist besser für dich, einäugig in das Reich14 Gottes hineinzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, 48 "wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt". 49 Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden15. 50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz salzlos geworden ist, womit wollt ihr es würzen? Habt Salz in euch selbst, und haltet Frieden untereinander!


Zitat:
Ri 14:19

Und der Geist des Herrn kam über ihn (Samson), (...) er ging nach Aschelon hinab und erschlug 30 Mann von ihnen.


Richter 14, 18-20
18 Da sagten die Männer der Stadt zu ihm am siebten Tag, bevor die Sonne unterging6: Was ist süßer als Honig, und was ist stärker als der Löwe? Er sagte zu ihnen: Wenn ihr nicht mit meinem Kalb gepflügt hättet, dann hättet ihr mein Rätsel nicht herausgefunden. 19 Und der Geist des HERRN kam über ihn. Und er ging hinab nach Aschkelon und erschlug dreißig Mann von ihnen und zog ihnen die Ausrüstung aus und gab die Festkleider denen, die das Rätsel gelöst hatten. Und sein Zorn entbrannte, so dass er ins Haus seines Vaters hinaufging.20 Simsons Frau aber wurde einem seiner Brautbegleiter gegeben, der ihm als Brautführer gedient hatte.

Zitat:
Ri 15:5

Er (Samson) zündete die Fackeln an und ließ Füchse in die Getreidefelder der Philister laufen. So verbrannte er die Garben und das noch stehende Korn, ebenso die Weingärten und die Ölbäume.



Richter 15, 1-8
Simsons Rache: Brand des Getreides
1 Und es geschah nach einiger Zeit, in den Tagen der Weizenernte, da suchte Simson seine Frau mit einem Ziegenböckchen auf, und er sagte: Ich will zu meiner Frau in die Kammer hineingehen. Aber ihr Vater gestattete ihm nicht hineinzugehen. 2 Und ihr Vater sagte: Ich habe fest angenommen, dass du sie nur noch hassen würdest, da habe ich sie deinem Brautbegleiter gegeben. Ist nicht ihre jüngere Schwester schöner als sie? Sie soll dir an ihrer Stelle gehören. 3 Da sagte Simson zu ihnen: Diesmal bin ich ohne Schuld an den Philistern, wenn ich ihnen Übles tue. 4 Und Simson ging hin und fing dreihundert Füchse. Und er nahm Fackeln und kehrte Zensur zu Zensur und befestigte eine Fackel zwischen je zwei Schwänzen in der Mitte. 5 Dann zündete er die Fackeln mit Feuer an, ließ die Füchse los in das stehende Getreide der Philister und steckte alles in Brand vom Garbenhaufen bis zum stehenden Getreide, ja, bis zum Weinberg und Olivenbaum. 6 Da sagten die Philister: Wer hat das getan? Und man sagte: Simson, der Schwiegersohn des Timniters, weil er ihm seine Frau weggenommen und sie seinem Brautbegleiter gegeben hat. Da zogen die Philister hinauf und verbrannten sie und ihren Vater mit Feuer. 7 Und Simson sagte zu ihnen: Wenn ihr es so macht - erst wenn ich mich an euch gerächt habe, erst danach will ich aufhören! 8 Und er schlug sie gründlich zusammen1 - ein gewaltiger Schlag. Und er ging hinab und blieb in der Felsspalte von Etam.

Zitat:
dies sind einige Bibelstellen, weil ich zu oft vom "grausamen" Islam hier gehört habe.


Worauf soll dass hinweisen?

Zu Matthäus 5, 17 s.o. .

Vielleicht helfen Dir folgende Vorträge weiter:

http://www.sermon-online.de/search......amp;category=0&play=0

http://www.sermon-online.de/search......amp;category=0&play=0
Zitat:
Was möchtest Du eigentlich mit diesem Thema bezwecken?
Warum gibt es oft Auslassungen bei deinen Ztaten (...)?
Also deine Ergänzungen ändern nicht wirklich was dran dass Gewalt schön heftig in der Bibel vorkommt. Ich hab zu oft solche Aussagen über den Koran gehört.

@Nikko, ach ist das Christentum (jetzt plötzlich wieder) richtig?

Warning: touch(): Utime failed: Operation not permitted in /www/htdocs/w0103691/includes/template.php on line 159