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Hallo Termini,
So menschlich verstaendlich eine solche Kritik ist, aber sie ist recht inhaltslos.
Ich empfinde sie mehr als ein weinerliches Festhalten an obsoleten Ueberzeugungen, als eine konkrete inhaltliche Kritik.
Die Tatsache, das es sich um eine recht junge Wissenschft handelt, laesst keine Schluesse auf ihre Serioesitaet zu.
Im Einzelnen:
Kritik an der frühen Neurotheologie (demnach per se obsolet)
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| in dem Moment, in dem Aussagen über die Existenz oder Nichtexistenz des „lebendigen (dynamischen) Gottes“ bzw. transzendenter Bezüge gemacht werden, ... |
Hier werden dogmatisch ein lebendiger (dynamischer) Gott postliert.
Dieser nicht nachweisbar ist, sind auf dieser Aussage aufbauenede Aussagen notwendig unwissenschaftlich.
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| ...betritt die Wissenschaft den religiösen Bereich bzw. versucht religiöse Aussagen naturwissenschaftlich zu begründen oder zu widerlegen. |
Was ihr gutes Recht ist. Der passende Begriff ist die Apologetik.
Sie ist so alt wie die Religionen selbst.
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| Auch haben sich Religionsdefinitionen, die sich auf nur je eine Erfahrung stützen wollten, regelmäßig als unzureichend erwiesen – Religionen fußen generell auf einer Vielzahl unterschiedlicher Erfahrungen und sind in sich auch Veränderungen unterworfen. |
Das ist Richtig. Individuelle Erfahrung hat jedoch keinen erkenntnistheoretischen Wert, da sie einer solchen Beweisfuehrung entbehrt.
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| Auch manche Philosophen äußern Kritik an den radikalen neurobiologischen Theorien. Hauptproblem vieler neurotheologischer Schlussfolgerungen sei dabei die philosophisch unzureichende Reflexion ihrer ontologischen und erkenntnistheoretischen Annahmen. |
Eine solche Reflektion ist m.E. nicht explizit notwendig, da erkenntnistheoretische, nachpruefbare naturwissenschaftliche Aussagen eher die Philosophie in Zugzwang zu einer erneuten Reflexion bringen, nicht umgekehrt.
Denn nicht die Wirklichkeit muss sich der Philosphie anpassen, sondern die Philosophie der Natur.
Das ist auch der Fall. So stehen die Aussagen Persingers auch in keinster Weise im Widerspruch zur evolutionaeren Erkenntnistheorie (vergl, Vollmer), sondern runden eher das philosophische Bild ab.
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| Auch wird beanstandet, dass häufig ein Materialismus und/oder Determinismus den Forschungen zu Grunde gelegt, |
Der Laplassche Daemon. Auch wenn er zur Zeit eher unpopulaer ist, so denke ich, das er in einer Variante immer noch Gueltigkeit hat. Auch wenn z.B. chaotische Systeme Determinismus verhindern, so ist doch m.E. nicht grundsaetzlich ausgeschlossen, das irgendwann selbst solche Systeme zumindest theoretisch beherschbar sein werden. (z.B. Wettervorhersage)
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| ...sowie eine illegitime Verallgemeinerung einzelwissenschaftlicher Forschungsergebnisse praktiziert würde. |
Ich denke 1000 Probanten sind bereits ein annehmbare Zahl, fuer eine empirische Untersuchung.
Ich sehe keinerlei Problem, hier bestimmte Ergebnisse zu konstatieren zu koennen.
Ich gehe auch davon aus, das inzwischen vergleichbare ergenisse andererorts seine Aussagen bestaetigen.
Die Definition von Qualia habe ich gelesen, doch teile ich sie, als Anhaenger der evolutionaeren Erkenntnistheorie, nicht.
Die "Farbspiele" die dort angefuehrt werden fuehren m.E. in die falsche Richtung.
LG
Martin
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