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Liebe(r) Aida!
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| Nur weil ich meinen Glauben als den einzigen für mich wahren Glauben halte, stelle ich mich doch nicht über den der Anderen. |
Es ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn Du Deinen Glauben als den einzigen für DICH wahren Glauben hältst. Das ist in keiner Weise überheblich. Damit gestehst ja andern zu, dass ihr Glaube der einzige für SIE wahre Glaube ist.
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Ich finde, dass es Überheblichkeit ist, seinen Glauben in der Wertigkeit über den Glauben der anderen zu stellen.
Wieso soll es überheblich sein, wenn ich „allen solchen Menschen wünsche, dass sie ihre Fehlsicht erkennen und dass Gott unser Aller Gott ist“?
Ich bin für Toleranz, aber die Toleranz kann unmöglich die Intoleranz tolerieren, da sie sich damit selbst ad absurdum führen würde.
Wann geht Liebe über das menschliche Vermögen hinaus? Wie viel können wir doch leisten? Ging nicht zum Beispiel Mahatma Gandhis Liebe über das menschliche Vermögen hinaus, als er sterbend trotz seines Lungenschusses noch den Gottesnamen rezitierte und die Hand in Vergebungsgeste seinem Mörder entgegenhielt.
Wir alle haben prinzipiell diese Fähigkeiten in uns. Klar, ich gebe Dir recht, diese Liebe kommt von Gott. Kontemplation über das Göttliche lässt sie in uns wachsen.
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