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Hallo, Salam und Schalom,
Folgendes Dokument möchte ich mal zur Diskussion stellen.
| Zitat: |
(Beitrag gekürzt)
Neurotheologen suchen im Gehirn nach Gott
Von Ilka Lehnen-Beyel
Kann Religiosität ausschließlich auf neuronale Vorgänge zurückgeführt werden?
Kann der Glaube an Gott auf neuronale Vorgänge im Gehirn zurückgeführt werden?
Wie sieht die Biochemie religiöser Visionen aus?
Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich ein noch recht neuer, interdisziplinärer Wissenschaftszweig:
die Neurotheologie.
Wenn alles, was den Menschen bewegt, seine Grundlage in den biochemischen Vorgängen des Gehirns hat, so der Ansatzpunkt der Forscher, müßten auch religiöse Gefühle und Vorstellungen dort entstehen oder ihre Spuren hinterlassen.
Quelle und hier weiterlesen: http://www.aerztezeitung.de/docs/20.....27/116a0301.asp?cat=/news |
Ein interessanter Ansatz finde ich.
Von ganz anderer (wissenschaftlicher) Seite habe ich diesbezgl. einmal gelesen, das gerade die Erforschung von elektromagn. Wirbeln noch ein weitgehend unbekanntes Gebiet ist.
In wieweit diese Einfluss auf unseren hochkomplexen Organismus haben, werden wir wohl erst in ein par Jahren wissen.
LG
Martin
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Interessantes Thema. Ist mir schon seit längerem bekannt. Ich möchte bemerken, dass ich das Thema Neurotheologie im Forumslexikon angelegt habe.
Gruss
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Hallo Termini,
In der Tat ein hochinteressantes Thema, denn tatsachlich zerplatzen so evtl. alle Religionen letztlich als neuronale Stroerungen.
Eine Schlüsselrolle bei diesen Erscheinungen schreiben Neurologen dem Limbischen System, einer Funktionseinheit des Gehirns, die der Verarbeitung von Emotionen und der Entstehung von Triebverhalten dient.
Wird es stimuliert, ob durch Reize von außen oder durch die elektrischen Entladungen während eines epileptischen Anfalls ist irelevant, spürt der Betroffene eine starke emotionale Erregung.
Interessanterweise sind bei Schläfenlappen-Epileptikern zwar einige, aber nicht grundsätzlich alle Gefühle übersteigert:
Die sogenannten Schläfenlappen-Persönlichkeiten reagieren hauptsächlich auf religiöse Begriffeund Symbole. Sexuelle Bilder dagegen rufen nur sehr gedämpfte Echos hervor.
Im Text wird die Ansicht einiger Forscher beschrieben, dass deshalb bei diesen menschen ein "Gott-Modul" im Kopf existiert, also eine spezielle Gehirnregion für Gotteserfahrungen.
LG
Martin
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mpoetschik
Ich ein Religionsbefürwörter und Gegner des Reduktionismus oder auch Physikalismus. Daher habe ich keinerlei Ambitionen, religiöses Erleben auf's Neuronale zu reduzieren, um es als eine Art selbstinduzierten epileptischen Anfall deklarieren zu können, wie Persinger das macht(was übrigens seine persönliche Meinung ist, die viele Neurowissenschaftler nicht teilen).
Ich hab wie gesagt auch das Thema Neurotheologie im Forumslexikon angelegt, bei dem einiges an grundsätzlicher Kritik an den voreiligen Erklärungsversuchen geübt wird. Bitte durchlesen.
Die Neurotheologie ist ein "pseudowissenschaftlicher" Forschungszweig der Neurowissenschaften, der höchst umstritten ist und klare erkenntnistheoretische Grenzen hat, nämlich wie in der Kritik erwähnt: "in dem Moment, in dem Aussagen über die Existenz oder Nichtexistenz des „lebendigen (dynamischen) Gottes“ bzw. transzendenter Bezüge gemacht werden, betritt die Wissenschaft den religiösen Bereich bzw. versucht religiöse Aussagen naturwissenschaftlich zu begründen oder zu widerlegen."
Was nichts anderes heisst als, ob man nun der Meinung ist, es handele sich dabei um ein Erleben einer Halluzination oder einer höhere Wirklichkeit, es ist nicht mehr wissenschaftlich, sondern eine persönliche Meinung. Qualia ist übrigens ein Argument gegen den Physikalismus.
Bitte durchlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Qualia
Gruss
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Korrektur:
Ich bin ein Religionsbefürwörter und Gegner des Reduktionismus oder auch Physikalismus.
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