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Ich wollte ja nicht unterstellen, deine Beiträge sind halt sehr lang und angenehm zu lesen... OK, was ich mit meinem anderen Beitrag sagen wollte ist ein wenig konfus. Das lass ich mal weg.
Der Absatz ab
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| Aber wo war ich stehen geblieben? Genau.... |
entspricht auch genau meinem Gedankengang. Manchmal kehre ich es nur ein wenig beiseite...
Hmm wenn ich nachdenke zweifle ich etwas an dem, was ich jetzt schreibe:
Die Replizierung des Gehirnes, des Körpers usw. scheint ja durchaus zu 100% machbar, falls es Paralleluniversen/andere Dimnesionen unendlich oft gibt. Das Bewusstsein siehst du (wie ich) als körperlich bedingt an, als Fähigkeit des Gehirnes. Bewusstsein entsteht also durch die stoffliche Umgebung. Zu jeder Millisekunde befinden sich Nervenzellen, Botenstoffe und Elektronen an einer ganz bestimmten Stelle. Diese Stelle ist also relativ einfach beschreibbar. Diese Stellen zu jeder Zeit unseres Lebens machen das Bewusstsein aus. Das Bewusstsein ist 100% stofflicher Natur. Es besteht daher keinerlei Unterschied zwischen diesen Universen. Ich kann also nicht sagen, dass das Bewusstsein im nächsten Universum in irgendeiner Form anders als meines ist. Warum kann ich dann sagen, dass dies ein anderes Ich ist? Daraus müsste ich doch folgern, dass doch ein Unterschied besteht. Sonst würden in 2 perfekt gleichen Systemen trotz gleicher stofflichen Struktur andere Bewusstseine herrschen - eigentlich unmöglich. Dann wäre das Bewusstsein nämlich nicht mehr nur durch das Gehirn bestimmt, die Ströme darin.
Ich sehe das "Ich" weniger als etwas Besonderes, Einzigartiges. Es ist eher eine Eigenschaft, die reproduzierbar ist. Genau wie der Körper, der dafür ja ausschlaggebend ist. Der Tod wäre demnach keine allzu starke Grenze mehr. Das Bewusstsein erlischt, bis die Konstellation der Stoffe wieder eines erschafft.
Aus deiner Sicht: Wieso ist das Bewusstsein im nächsten Universum derartig von meinem anders, dass nicht "Ich" entstehe - wie ich es jetzt bin?
Nach dem Tod könnte sich also das gesamte Bewusstsein "wiederholen" - Wobei dann auch das "Ich" wieder Ich wäre.
Dabei treten aber auch wieder Probleme auf. Besonders bei der Vielwelten-Theorie. Wenn unendlich viele "Ichs" existieren, warum wechsle ich nicht ständig die Dimension? usw...
Alle paar Sekunden bin ich hin- und hergerissen zwischen den 2 Möglichkeiten. Schwer, zu beschreiben, was ich meine...
Deine Ausführungen sind verständlich, auch wegen der Endlichkeit des Bewustseins. Dann schleichen sich mir allerdings die obigen Fragen ein.
Generell daran "glauben" tue ich eh nicht. Ich vermute auch mal, dass der Tod ein ewiges End darstellt.
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| Alle trauern, wenn jemand stirbt.. Ist es jemand bekanntes, lässt man die Öffentlichkeit teilhaben, vielleicht spricht sogar die Bundeskanzlerin. Aber warum, wo es doch nach dem Tod (mindestens genauso schön) weitergeht? |
Haha, genau dasselbe habe ich mich vor ein paar Wochen selber gefragt. Mir fällt grade ein: Als Johannes Paul II starb, hat man überall im TV und Radio gehört, dass "der ganze Vatikan trauert". Äußerst ungeschickt formuliert, wenn es ihm jetzt doch angeblich besser geht... Genau da sehe ich auch oftmals den Punkt: Wenn selbst höchst Gläubige um ihre Toten trauern, ist das höchst paradox. Und zeigt vielleicht, das auch diese den Tod als Abschied für möglicherweise immer ansehen. Zumindest unterbewusst.
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| Aus genau dem Grund, dem ein Wissen zu Grunde liegt, das aber aus vielen Gründen niemals der Menschheit bewusst gemacht werden darf, da Anarchie und undenkbar grauenvolle Zustände die Folge wäre. Soviel, lieber Benno, zum Thema Hoffnungsschimmer. |
Wer weiß, wenn es den Menschen bewusst wäre, dass wir vielleicht nur einmal existieren, könnte das auch eine bessere Welt bescheren. Als ich auf den Gedanken gekommen bin, hat es mich um einiges ruhiger und gelassener werden lassen. Leider würden selbst dann auch noch Verbrechen und Morde geschehen. Die Menschen sind einfach zu dumm...
Schlimm finde ich es auch, dass so einige ein Leben nach dem Tod als Fakt hinnehmen und sich danach ausrichten. (öhhm ich hoffe, ich habs richtig verstanden. Der letzte Teil bei dir ist nicht so gaanz klar)
Falls es zwar unendlich viele Universen gäbe, die Menschen darin allerdings nicht Ich selber bin, sondern ein meinem Bewusstsein sehr ähnliches anderes Bewusstsein, so gibt das doch immer noch ein wenig her: "Man" erlebt die glücklichsten Momente im Leben unendlich oft wieder, hat unendlich viel Spaß. Auch wenn ich nicht daran teilhaben könnte, er wäre existent. Ich selbst wäre nicht ewig, dafür aber ein mir sehr ähnlicher Teil. Immerhin.
Wenn Ich erstmal tot bin, nützt mir das freilich reichlich wenig. Aber besser als garnix
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