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@Islamleben
<i>Die christlische Trinität kan nicht als die wahre,göttliche konzeption akzeptiert werden,den sie läs mehrere personen als gotheit zu und gesteht jeder person besondere personale merkmale zu.Auserdem verwendet sie famielienbezihungen,ähnlich denen in derheidnischen mythologie.</i>
was soll denn dieser seltsame Beitrag von Dir?
Hast du meine Antwort nicht gelesen, hast du nicht begriffen?
Ich respektiere Deinen Glauben, darf ich erwarten, dass Du meinen Glauben auch respektieren kannst?
Die Dreieinigkeit ist ein Hauptpunkt des christlichen Glaubens. Auch ich glaube an den einen, wahren, allmächtigen, ewigen Gott.
Gott war, ist und wird immer sein. Er hat keinen Anfang und kein Ende.
Er ist der Schöpfer von Allem.
Der Begriff „Dreieinigkeit“ kommt in der Bibel nicht vor. Er wurde erfunden, um etwas zu beschreiben, was sich mit Worten kaum beschreiben lässt, ja, was wir nicht mal mit unseren Gedanken richtig erfassen können.
Um es gleich mal vorweg zu sagen: Wenn wir meinen, Gott mit unseren drei Pfund grauer Masse (Gehirn) erfassen zu können, grenzt das schon an Selbstüberschätzung. Wenn Gott tatsächlich existiert und allwissend, allmächtig und allumfassend ist - wie sollte ich ihn je begreifen können? Eine leichte Ahnung von der Auswegslosigkeit eines solchen Unterfangens bekommen wir, wenn wir uns Hiob 38-41,999 anschauen.
Es gibt nur einen Gott
Von Gott selbst können wir nur so viel erkennen, wie er sich uns durch sein Wort, die Bibel, offenbart. Auf der einen Seite sagt Gott von sich selber sehr deutlich, im Alten wie im Neuen Testament, dass es keinen zweiten Gott gibt:
Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein.
5.Mose 6
[...] Gott aber ist Einer.
Galater 3,20
Das ist die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite sehen wir, dass Gott sich auf verschiedene Weise offenbart. Schon bei der Schöpfung der Welt lesen wir:
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser
1.Mose 1,1
Wir lesen hier von Gott und vom Geist Gottes, die bei der Schöpfung dabei waren. Komplizierter wird es dann, wenn wir noch die andere "Am Anfang"-Stelle der Bibel dazunehmen - den Beginn des Johannes-Evangeliums:
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
Johannes 1,1-3
Und dann noch Vers 14:
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit
Johannes 1,14
Wir erkennen, dass mit dem "Wort" (griech. "Logos") eindeutig Jesus gemeint ist. Durch ihn ist also alles geschaffen. Wer hat denn nun die Welt geschaffen? Gott? Sein Sohn Jesus Christus? Oder der Heilige Geist?
Drei Personen
Die Antwort wirft weitere Frage auf, aber sie ist nach der Bibel eindeutig: alle drei! Auf wen werden Christen getauft?
[...] taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.
Matthäus 28,19
Auch hier werden Vater, Sohn und Heiliger Geist auf einer Stufe betrachtet. Ebenso beim Segen:
„Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen!
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Es gibt zahlreiche Bibelstellen, in denen die Gottheit Jesu betont wird. Sie alle aufzuzählen, würde hier zu weit führen. Und auch daran dass der Heilige Geist Gott ist, lässt das Neue Testament keinen Zweifel. Wie passt das nun zusammen – nur ein Gott, aber drei Personen, von denen die Bibel sagt, dass jede von ihnen Gott ist?.
Darüber haben sich Unmengen von Theologen den Kopf zerbrochen. Viele Vergleiche wurden herangezogen, um das Unverständliche verständlich zu machen:
* Wasser ist ein Element - aber es tritt in drei Aggregatzuständen auf: Eis, Dampf und als flüssiges Wasser, aber alle drei sind chemisch gesehen ein- und dasselbe Element.
* Ein Akkord besteht aus drei Tönen und doch klingen sie harmonisch wie einer.
* Ein Mann ist der Sohn seines Vaters, der Vater seines Sohnes und der Ehemann seiner Frau: drei Rollen und doch nur ein Mann
Jedes dieser Bilder hinkt und kann Gott in seinem Wesen nicht wirklich beschreiben. Er ist einfach unfassbar – er ist Gott! Jemand sagte einmal: wer die Dreieinigkeit begreifen will, verliert dabei seinen Verstand; wer aber die Dreieinigkeit leugnet, verliert seine Seele.
Nur weil wir eine Sache nicht begreifen können, heißt das nicht, dass sie falsch ist. Alles, was wir begreifen können, können wir uns untertan machen. Vielleicht wollen deswegen Menschen Gott begreifen, um Ihn sich untertan zu machen, anstatt sich demütig vor ihm zu verbeugen und ihn anzubeten.
Zu wem beten wir?
Und zu wem beten wir dabei eigentlich? Auf jeden Fall beten wir nicht zu zwei oder drei Personen die nichts voneinander wüßten, sondern zu einem Gott. Manche Menschen haben Probleme, Gott als Vater anzunehmen, weil sie selbst ungute Erfahrungen mit ihrem irdischen Vater gemacht haben. Andere haben Probleme, zum Heiligen Geist zu beten, weil es dazu kein biblisches Beispiel gibt.
Beten ist Reden mit Gott - und deshalb würde ich keine dogmatische Festlegung treffen wollen, welches nun der "richtige" Adressat für meine Gebete ist. Ob ich nun zu Gott dem Vater bete oder zu meinem Herrn Jesus Christus, oder zum Heiligen Geist – mein Gebet kommt auf jeden Fall an die richtige Adresse! (aus www.Nikodemus.net)
Der Friede sei mit Dir
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