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@Martin
<i> Nein, das meine ich nicht. Als Fundamentalisten bezeichne ich Menschen, die Ihren Glauben über den der anderen stellen. Sie sehen sich insofern als andern überlegen an.
Wer glaubt, dass andere in Folge ihres „falschen“ Glaubens bestraft werden, der wird sie entweder gering schätzen oder versuchen, sie zum „erlösenden Glauben“ zu führen, wobei er ihren Glauben gering schätzt.</i>
Nur weil ich meinen Glauben als den einzigen für mich wahren Glauben halte, stelle ich mich doch nicht über den der Anderen.
"bestraft" wird niemand, wenn er den "falschen" Glauben hat, wieso kommst du denn darauf?
Aber wenn nach meinen Glaubens-Lehren andere Lehren ins Gericht führen, so darf ich dies doch sagen - wenn man mich danach fragt? Soll ich verschweigen, was wichtig ist, ausgesprochen zu werden?
<i>So oder so: es ist Überheblichkeit. Und Überheblichkeit ist ein Feind der Liebe. Ich kann nur allen solchen Menschen wünschen, dass sie ihre Fehlsicht erkennen und dass Gott unser Aller Gott ist.</i>
Deine Zeilen klingen nicht weniger überheblich.
In einem gebe ich dir recht - nur die Liebe zählt letztendlich. Aber hier geht es um eine Liebe, die über das menschliche Vermögen hinausgeht.
Den Feind zu lieben, der mich schädigt, anklagt, verleumdet von ganzen Herzen zu lieben - kann ich nur mit Gottes Hilfe, seiner Liebe.
Liebe Grüße
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