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Wissensstand












Hallo@Aida:

Hallo @Aida,
trotzdem haben Christentum und Islam keine gemeinsame Basis in Grundfragen ihrer Glaubenslehre mehr, da die geoffenbarten Bücher außer im Islam, nicht mehr vorhanden sind. Im Anhang der Bibelausgabe der vom Rat der evangelischen Kirche im Jahre 1956 genehmigten Fassung heisst es: wir besitzen die orig. Schriften nicht mehr. Unsere Kenntnis des biblichen Textes gründet sich auf eine Unzahl von Abschriften, einige Tausend, von denen kaum zwie völlig miteinander übereinstimmen. Das Christentum ist zu einer Lehre der Kirche geworden. Allah hat die Fälschungen ihrer Lehre im Kuran aufgedeckt und früheren Propheten in Offenbarungen und Visionen Hinweise auf den kommenden Proheten Muhammed gegeben. Trotz der schweren Mängel, die die uns vorliegenden Texte der Bibel haben, ist es meines Erachtens nützlich, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Es erhöht den Wissensstand des Einzelnen und gibt ihm die Möglichkeit, sich qualifizierten Glaubensgesprächen mit Andersgläubigen zu stellen. Zudem ist es nicht billig, dass z.b. ein Muslim einen Christen den I´slam nahebringen will und dabei nur Kuranverse zitiert. Hier ist Bibelkenntnis auch für den Muslim Pflicht. Falsch wäre es aus o.g. Gründen lediglich den Text Bibel als Maßstab zu betrachten. Beim Propheten Jeremia lesen wir: Wie mögt ihr doch sagen:Wir wissen, was recht ist, und haben die heilige Schrift vor uns. Ist`s doch eitel Lüge, was die Schriftgelehrten setzen.(Kapitel 8, Vers Auch der Christ selbst sollte sich also kritisch mit seiner Glaubensgrundlage, der Bibel, auseinandersetzen und über die vielen Widersprüche und Ungereimtheiten nachdenken.
(Über den heligen Geist und die Dreieinigkeit gebe ich dir weitere Antworten.)selam
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