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Hallo Heiko,
Vollkommen richtig.
Vieleicht noch naeher (aber mit prinzipiell gleicher Aussage) am Thema dran ist folgende Aussage:
Margaret Thaler Singer ist Professorin für Psychiatrie an der University of CaIifornia in San Francisco und im Fachbereich Psychologie der University of California in Berkeley. Sie tritt oft als Gutachterin vor Gericht auf, wenn Eltern versuchen, ihre Kinder aus einer Sekte herauszubekommen. In den letzten Jahren hat sie mehrere Wissenschaftspreise bekommen, unter anderem vom National Institute of Mental HeaIth. Außerdem ist sie Präsidentin der American Psychosomatic Society.
Sie schreibt u.a.:
| Zitat: |
Einige dieser jungen Leute hatten die Gruppe allein oder mit Hilfe von Familienmitgliedern oder Freunden verlassen, die sie von irgendwelchen Orten außerhalb der Sektenhauptquartiere abholten. 75 Prozent unserer Teilnehmer an den Diskussionsgruppen hatten jedoch ihre Sekte nicht völlig aus eigenem Willen verlassen: In den meisten Fällen war von den Gerichten eine Vollmacht ausgestellt worden, eine Art Vormundschaft über den jungen Erwachsenen, die es ermöglichte, den Betreffenden zwangsweise aus der Sekte herauszuholen. Einige Sekten widersetzten sich dem energisch, manchmal entfernten sie sogar bestimmte Mitglieder aus dem betreffenden Bundesstaat, andere nahmen dies stillschweigend hin.
http://www.agpf.de/Singer79.htm#Konditionierungstechniken |
LG
Martin
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