Seelenmama


Ihr Lieben,

versunken in den Tiefen des Herzens, meinem lieben Blatt Königin Helga Maria zugetan, begreife ich die Nähe, die alle erschaffenen Dinge auszeichnet. Ist es nicht so, ihr lieben, daß wir alle Dinge in innigster Nähe liebevoll im Herzen berühren können?

Im Blicke des liebenden Schöpfers, sehen wir nicht Seine zärtliche Hand das Universum halten, von Urknall bis Urknall, entzückend zu beschauen? Welche Planeten werden sich entwickeln, welche Herzen werden Mich lieben, welches Auge wird Mich schauen, unserer beider Augen beglückt?

Sehen wir nicht der Schöpfung wesensmäßigen Umstand, gefangen in diesem Universum, begreift unser Herz die Nähe des Zentrums der Herzen, und wir hören sein Schlagen. Kommt es uns nicht bekannt vor, so innig, zärtlich uns umsorgend, lieblich nah?

Waren wir nicht schon einmal die unscheinbare, winzige Ameise, die wuchs und wuchs, und zu einem wesentlichen Bestandteil, ja zweckerfüllenden Bestandteil wurde der Welt, in der wir lebten?

Liegt nicht der höchste Sinn und Zweck von Mamas Körper daß wir darin wachsen, mal ehrlich, was haben wir davon verstanden? Ich denke sehr, sehr viel. Wie klein ist unser Geist? Unser Herz schließt die ganze Erde, ja, das ganze Universum ein, in Liebe. Wes ist das Auge, was nach innen schaut, hoffnungsvoll auf uns wartend, unsere Entwicklung fördern, unsere Herzen verfolgend, auf jedem Schritt!

Wir sind zuhause, Freunde, eineiigen Zwillingen gleich, in Mamas Bauch geborgen, so scheint mir.

"Der Gläubige ist der Sinn und Zweck der gesamten Schöpfung", das sagt Er selbst und dies ist der zwingende Umkehrschluß des täglichen Gebetes: "Ich bezeuge, o mein Gott, daß du mich erschaffen hast, dich zu erkennen und anzubeten".

Es gibt nur einen Körper ihr lieben, die Sehnsucht Gottes ist erfüllt, betrachten wir alle Menschen in einem Körper und einer Seele. Die dunkle Erde ist in helles Licht gehüllt an diesem Tage, der alle anderen Tage in den Schatten stellt.

Die Übeltäter sind der Erde zur Last, und jede Frau, die eine Last im Leibe trug, hat sie ausgestoßen. Dies ist der Tag von Bahá'u'lláh, dies ist Seelentag, Sonntag, Muttertag.

So wirft die Herrlichkeit Gottes an diesem Tage ihr Licht auf die weibliche Welt, die Welt und alles was darinnen ist eine vergessene Sache, für immer ausgestoßene Last. Wer mag, möge sich darum kümmern, wer's liebt, möge sich darum zanken.

"Alle Dinge sind Gottes" versinkt die Erwähnung der Schöpfung in völliges Nichts, und welcher Liebende fände Ruhe ferne von der Geliebten?

Ich gehöre dir, spricht der Zweig zu seinem Blatt, du sitzt auf mir und ich will dir die Füße küssen und fester Halt dir sein, und zusammen wird aus uns eine schöne Frucht.

Denn an diesem Tage ist jedes Mädchen eine Königin, eine Prinzessin der Seele. Die Zeiten der Vorbereitung sind vorbei. Jahrtausendelang hast du zurückgesteckt und gelernt der Welt zu entsagen. Jahrtausendelang warst du dem Manne untertan. Und jetzt, jetzt ist dein Tag, ich habe dich lieb.

Die Seelenmama der Schöpfung spiegelt sich in deinem Herzen, sie legt ihre Hand auf deine Schulter und sie steht hinter dir. Wie strahlt dein Licht auf die Welt!

Daraus ergibt sich die Gleichberechtigung und die Gleichwertigkeit. Es ist ganz einfach. "Ihr seid die Blätter eines Zweiges und die Früchte eines Baumes". Die Blätter sind die Frauen, die Männer die Zweige.

Das Blatt sitzt auf dem Zweig. Aber es wird niemals den Zweig absägen, auf dem es sitzt, noch wird es den Zweig schädigen. Und die Existenzberechtigung des Zweiges entstammt Seiner Aufgabe, das Blatt zu tragen, und das Blatt erzeugt Nahrung, für den Zweig und den ganzen Baum.

Alles Liebe von Yojo
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"Es ist die Sehnsucht Gottes an diesem Tage, alle Menschen als eine Seele und einen Körper zu betrachten" (Bahá'u'lláh)
Hallo Yoyo

Das ist wirklich eine sehr schoene Betrachtung
und spricht auch voll das Herz an .

Schoenes Wochenende Dir
Ellen