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Hallo und Selam,
Ich bin plötzlich auf einen Gedanken gekommen nach einem "Jesusevangelium" zu suchen, ich möchte euch befragen, was wisst ihr darüber?
kennt ihr es?
berichtet mal bitte!
Ich habe auch schon gehört, dass es eine Gefahr fürs Christentum sein soll.
Und ich meine mich zu errinern, dass es im Koran einige Verse gibt die sagen dass Jesus ein Evangelium brachte. bzw eine Lehre
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Hast du es schon mal mit Wikipedia versucht?
http://de.wikipedia.org/wiki/Indschil
Bevor du dich zu sehr darüber freust, sei erinnert, dass des Barnabasevangelium eine Fälschung ist und dass Goethe auch geschrieben hat:
| Zitat: |
| Du hältst das Evangelium, wie es steht, für die göttliche Wahrheit. Mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, daß das Wasser brennt und das Feuer löscht, daß ein Weib ohne Mann gebiert und daß ein Toter aufersteht. Vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur. |
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Nein das ist schon richtig, das Jesusevangelium, das gibt es.
Allerdings ist das kein Evangelium, in diesem Sinne, wie sie in der Bibel oder wie die Apokryphen sind.
| Zitat: |
Methode
Obwohl die Umgangssprache Jesu und seiner Jünger Aramäisch (galiläisches Westaramäisch) war, sie in Aramäisch predigten und sie das verwandte Hebräisch nur teilweise verwendeten, sind die Evangelien weder in Aramäisch noch in Hebräisch, sondern in Griechisch verfasst. Eine genaue Wiedergabe der direkten wörtlichen Rede Jesu ist somit kaum möglich. Schwarz Methode der Überprüfung fehlübersetzter Worte Jesu und ihrer Wiederherstellung ist der Weg der Rückübersetzung ins Aramäische. Jesus Sprachstil war durch eine für ihn und seine Zeitgenossen typische Poesie, Satzgliedstellung, Versform, Rhythmik, Wortspiel- und Reimform gekennzeichnet, die ihrerseits wiederum bewusst der Poesie des Alten Testaments angelehnt und entnommen worden war.
Wenn sich aber die griechischen Worte Jesu nicht inhaltsgleich und stolperfrei ins Aramäische zurückübersetzen lassen, muss der griechische Text falsch sein, so schlussfolgert Schwarz. Mit Hilfe aramäischer Bibelstellen im Alten Testament (solche, auf die sich Jesu berufen hatte), Übersetzungen alttestamentlicher Schriften ins Aramäische, aramäischer Stücke im rabbinischen Schrifttum, aramäischen Inschriften jener Zeit, aramäischer Qumran-Funde und der dem Aramäischen eng verwandten syrischen Peschitta-Bibel hat Günther Schwarz Vers für Vers den gesamten Text des Neuen Testaments verglichen, rückübersetzt und somit als „Jesus-Evangelium” wiederhergestellt, auf dem Wege dorthin auch dreißig alttestamentliche „Fehler in der Bibel” korrigiert.
Jesus-Evangelium (Beispiele)
Für das Vaterunser ergibt sich folgende, auch in der Aussage leicht abweichende Neuübersetzung
Abba (eher Gott als Vater, im Aramäischen für beides, nicht unbedingt Elternschaft),
deine Gegenwart werde geheiligt (nicht nur der Name, sondern die Gegenwart),
dein Königtum breite sich aus,
dein Wille geschehe,
lass geben uns unser Brot (nicht „Gib uns!“)
und lass vergeben uns unsere Sünden (nicht „Vergib uns!“, sondern gegenseitig vergeben)
und lass retten uns aus unserer Versuchung
Ein anderes Beispiel sind die Seligpreisungen zu Beginn der Bergpredigt
Wohl Euch, Ihr Armen,
denn Euch kann Abba reich machen lassen, (nicht: wird reich machen, sondern kann)
Wohl Euch, Ihr Trauernden,
denn Euch kann Abba trösten lassen,
Wohl Euch, Ihr Hungernden,
denn Euch kann Abba satt machen lassen,
Wohl Ihnen, den Sich-Erbarmenden,
denn Ihrer kann Abba sich erbarmen
usw (stets also kein garantiertes „wird”, sondern nur ein vages „kann” sowie ein indirektes „machen lassen”)
Ein weiteres Beispiel ist der Schwertvers, siehe dort: Neues Testament |
- Zur Quelle auf Wikipedia.de
Ich würde soetwas kritisch sehen. Sicherlich könnte etwas wahres dran sein, jedoch bleibt es immernoch der Interpretation der Ausgangslage des Autors überlassen, der ja davon ausgeht, dass die griechischen Evangelien falsch sind. Aber so alt sieht das Christentum sicherlich dabei nicht aus, vielleicht einige Kirchen, aber nicht das Christentum an sich.[/url]
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