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Also bitte wo bleibt denn die so heraufbeschwörene Barmherzigkeit Gottes?
Nach 2 Jahren wird eine Frau hingerichtet, weil sie fremd ging?
Was ist mit dem Mann, der das auch tat?
Hasst Allah die Frauen? anscheinend schon.
Von dem armen Kind ganz zu schweigen.
Er musste sich verteidigen gegen einen Stamm, welcher er ausrottete weil sie nicht konvertieren wollten?
Mit soeinem Rechtsverständnis ist ja schon aller Tage Abend.
| Zitat: |
| Die Banū Quraiẓa (arabisch: بنو قريظة; auch Banu Qurayza, Banu Quraziyah, Banu Kuraiza, Banu Koraisa, Banu Quraytha, Banu Koreiza, Banu Quraiza), waren zur Zeit Mohammeds, zusammen mit den Banū Qainuqāʿ und den Banū ʾl-Naḍīr, einer der drei einflussreichsten jüdischen Stämme von Yathrib (heute Medina). Wie die Banū ʾl-Naḍīr, besaßen die Banū Quraiẓa die landwirtschaftlich ergiebigsten Teile der Oase (vor allem Dattelpalmen) und hatten damit, aber auch durch Geldverleih, ihr Einkommen gesichert. Alle Männer der Banū Quraiẓa wurden 627 von Muslimen unter dem Oberbefehl Mohammeds, ausgerottet. Frauen und Kinder landeten in der Sklaverei. Was wir über sie wissen, wurde uns von islamischen Prophetenbiographen überliefert und ist infolgedessen ideologisch gefärbt. Im Koran behandelt die Sure 22 Vers 22 bis 27 die Banū Quraiẓa. |
Nicht nur die Männer umgelegt, sondern auch noch die Frauen und Kinder verhöckert und das Geld in die eigene Kasse gespielt. Das hat noch kein Prophet geschafft. Soetwas macht eher der Teufel persönlich.
Wenn jemand Ehebruch begeht, gehört er nach dem alten Testament nach hingerichtet, nach Jesus nicht, weil Gott über die Menschen richtet, nicht die Menschen unter sich. Das hat Jesus richtig gestellt und wurde von Mohammed wieder aufgelöst.
Und zu dem Gesetz und Jesus zum dritten Mal, hier
http://www.geistigenahrung.org/view.....highlight=testament#99901
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moment wenn du weiter so beleidigend argumentierst antworte ich nicht mehr.
Niemand wird zum Islam gezwungen.
Du scheinszt ständig falsche informationen zu gebrauchen.
Die bani Quraise haben sich mit den quraisch verbündet, die die Stadt umzingelten.
Was für geld in die eigene Tasche spielen.
DEr Gesandte Allahs salAllahualaihiwaslem lebte bescheiden, hatte oft nichts zu essen, wenn dann kam Geld nur der Gemeinde zu Gute und e wurde für die kriegsführung gebraucht.
Natürlich mussten die Fraiuen und kinder als in die Dienstbotenschaft gehen, ansonsten wären sie verhungert ohne männer.
Ich weiss immer noch nicht ob der Hadith sahih ist,
aber natürlich wird sich um die kindder gekümmert.
Zu ehebruch gehöären immer 2 .
So werdennatürlich auch die Männer hingerichtet.
wenn es keine 4 Zeugen gibt die sahen dass der Mann in der Frau war wie der Faden in der nadel kommt es nicht zur hinrichtung.
Es sei denn jemand bekennt sich selber zu der tat, dann wird er im jenseits nichtmehr bestraft.
Jesus alaihisalam hat das gesetzt nicht aufgehoben und soetwas verurteilt.
dies ist nur eure interprätation.
Der Bericht über das einmalige nichtsteinigen ist nicht autrhentisch sondern aus dem NT wo man weder Zeit noch Autor genau kennt.
Selbst wenn es so passierte , dann war dies eine Ausname und die Frau vielleicht keine Ehebrecherein sondern unzucht phne Ehe.
Unzucht ohne Ehe wird im Islam nicht mit todesstragfe bestraft im AT aber doch.
Nicht mehr beleidigen sobnst antworte ivh nicht mehr.
Und Paulus prophezeihungen erfüllten sich nicht.
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zu den frauen .
Und Allah liebt die gläubigen Frauen
Sure AI-Azhab Vers 36
"Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen, die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen, die standhaften Männer und die standhaften Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die Männer, die Almosen geben und die Frauen, die Almosen geben, die Männer, die fasten und die Frauen, die fasten, die Männer, die ihre Keuschheit wahren und die Frauen, die ihre Keuschheit wahren, die Männer, die Allahs häufig gedenken und die Frauen, die Allahs häufig gedenken – Allah hat ihnen Vergebung und herrlichen Lohn bereitet."
hier habt ihr einen schönen vergleich leider sind deihadithe ohne sahih odere daif angabe aber qURANSTELLEN und bibelzitate sollte genügen
Ein Vergleich des Frauenbildes im Christentum und Islam
Die erste Frau: Eva
Weiblichkeit und Männlichkeit
Das Wesen der weiblichen Spiritualität
Monatsblutung
Sexuelle Beziehungen
Recht auf Bildung und Lehre
Recht auf Erbschaft
Weitere Rechte der Frauen
Bescheidene Kleidung / Kopfbedeckung
Geschlechtertrennung und Schamgefühl
Mehrehe
Heiratshindernisse
Scheidung
Die Geschiedene und die Witwe
Respekt vor den Eltern
Ehelosigkeit / Enthaltsamkeit
Eheliche Liebe
Ehebruch
Die erste Frau: Eva
Da sah die Frau (Eva), dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann (Adam), der bei ihr war, und auch er aß. …
Als sie Gott, den Herrn, im Garten gegen den Tagwind einherschreiten hörten, versteckten sich Adam und seine Frau vor Gott, dem Herrn, unter den Bäumen des Gartens. Gott, der Herr, rief Adam zu und sprach: "Wo bist du?"
Er antwortete: "Ich habe dich im Garten kommen hören; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich."
Darauf fragte er: "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?"
Adam antwortete: "Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben, und so habe ich gegessen."
Gott der Herr sprach zu der Frau: "Was hast du getan?"
Die Frau antwortete: "Die Schlange hat mich verführt, und so habe ich gegessen."…
Zu der Frau sprach er: "Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst. Unter Schmerzen gebierst du Kinder. Du hast Verlangen nach deinem Mann; er aber wird über dich herrschen."
Zu Adam sprach er: "Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem zu essen ich dir verboten hatte: So ist verflucht der Ackerboden deinetwegen. Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens."
Genesis 3:6-17
(Gott sprach): "O Adam, weile du und dein Weib in dem Garten und esset, wo immer ihr wollt, nur nähert euch nicht diesem Baume, sonst seid ihr Ungerechte."
Doch Satan flüsterte ihnen Böses ein, dass er ihnen kundtun möchte, was ihnen verborgen war von ihrer Scham. Er sprach: "Euer Herr hat euch diesen Baum nur deshalb verboten, damit ihr nicht Engel werdet oder Ewiglebende."
Und er schwor ihnen: "Gewiss, ich bin euch ein aufrichtiger Ratgeber."
So verführte er sie durch Trug. Und als sie von dem Baume kosteten, da ward ihre Scham ihnen offenbar und sie begannen, sich in die Blätter des Gartens zu hüllen. Und ihr Herr rief sie: "Habe Ich euch nicht diesen Baum verwehrt und euch gesagt: "Wahrlich, Satan ist euch ein offenkundiger Feind."
Sie sprachen: "Unser Herr, wir haben wider uns selbst gesündigt; und wenn Du uns nicht verzeihst und Dich unser erbarmst, dann werden wir gewiss unter den Verlorenen sein."
Der Heilige Koran (7:20-24)
Weiblichkeit und Männlichkeit
Der Mann ist das Haupt der Frau. … Die Frauen sollen sich den Männern in allem unterordnen.
Brief an die Epheser 5:23-24
Wer eine gute Ehefrau gefunden, hat Glück gefunden und das Gefallen des Herrn erlangt.
Sprichwörter 18:22
Haus und Habe sind das Erbe der Väter, doch eine verständige Frau kommt vom Herrn.
Sprichwörter 19:14
Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie übertrifft alle Perlen an Wert. Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie, und es fehlt ihm nicht an Gewinn.
Sprichwörter 31:10
Wohl dem, der eine verständige Frau hat. [Lutherübersetzung]
Sirach 26:1
Eine Gottesgabe ist eine schweigsame Frau, unbezahlbar ist eine Frau mit guter Erziehung.
Sirach 26:14
Anmut über Anmut ist eine schamhafte Frau, kein Preis wiegt eine auf, die sich selbst beherrscht.
Sirach 26:15
Eine schamlose Frau zerstört die Scham, eine anständige Frau hat Scheu vor ihrem eigenen Mann.
Sirach 26:24
Eine Frau, die ihren Mann ehrt, erscheint allen als weise.
Sirach 26:26
Eine schöne Frau macht das Gesicht strahlend, sie übertrifft alle Lust der Augen. Hat sie dazu noch eine friedfertige Sprache, so zählt ihr Gatte nicht zu den gewöhnlichen Menschen. Wer eine Frau gewinnt, macht den besten Gewinn: eine Hilfe, die ihm entspricht, eine stützende Säule.
Freund und Gefährte leiten zur rechten Zeit, doch mehr als beide eine verständige Frau.
Sirach 40:23
… die jungen Frauen … ihren Männern gehorsam [zu sein], damit das Wort Gottes nicht in Verruf kommt.
Titus 2:4-5
Zur Frau sprach er [Gott]: "Du hast Verlangen nach deinem Mann; er aber wird über dich herrschen."
Genesis 3:16
Der Frau leiste der Mann die schuldige Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Manne.
1. Brief an die Korinther 7:3
… Wenn eine Frau niederkommt und einen Knaben gebiert, ist sie sieben Tage unrein … wenn sie ein Mädchen gebiert, ist sie zwei Wochen unrein …
Levitikus 12:2-5
Desgleichen ihr Männer, wohnt vernünftig mit ihnen zusammen und gebt dem weiblichen Geschlecht als dem schwächeren seine Ehre. [Lutherübersetzung]
1. Petrusbrief 3:7
Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt … Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib.
Brief an die Ehpeser 5:25-28
Liefere dich nicht einer Frau aus, damit sie nicht Gewalt bekommt über dich.
Sirach 9:2
Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes.
Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann.
Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann.
1. Brief an die Korinther 11:7-9
Doch im Herrn gibt es weder die Frau ohne den Mann noch den Mann ohne die Frau.
1. Brief an die Korinther 11:11
Ebenso sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen, damit auch sie, falls sie dem Wort [des Evangeliums] nicht gehorchen, durch das Leben ihrer Frauen ohne Worte gewonnen werden, wenn sie sehen, wie ehrfürchtig und rein ihr lebt.
1. Petrusbrief 3:1
Der jüdische Mann dankt jeden Tag im Gebet seinem Schöpfer dafür, dass er als Mann und nicht als Heide, Sklave oder Frau auf die Welt gekommen ist: "Gepriesen (sei Gott), dass er mich nicht als Goi (Nicht-Israeliten) geschaffen hat! Gepriesen, dass er mich nicht als Weib geschaffen hat! Gepriesen, dass er mich nicht als Unwissenden geschaffen hat!"
Gebet des Rabbi Jehuda (2. Jh. n. Chr.)
Eine Frau soll nicht die Ausrüstung eines Mannes tragen, und ein Mann soll kein Frauenkleid anziehen; denn jeder der das tut, ist dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel.
Deuteronomium 22:5
Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den andern ausgezeichnet hat …
Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren.
Der Heilige Koran (4:35)
Die beste Frau ist die, die dich erfreut, wenn du sie ansiehst, und die dir Folge leistet, wenn du ihr etwas aufträgst. Sie schützt deine Rechte und wahrt ihre Keuschheit, wenn du abwesend bist.
Prophet Mohammed
Und wie die Frauen Pflichten haben, so haben sie auch Rechte, nach dem Brauch; doch haben die Männer einen gewissen Vorrang vor ihnen.
Der Heilige Koran (2:229)
Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde. Er schafft, was Ihm beliebt. Er beschert Mädchen, wem Er will, und Er beschert Knaben, wem Er will.
Der Heilige Koran (42:50)
"Wer eine Tochter gut aufzieht und ihr eine gute Bildung und Erziehung angedeihen lässt, den bewahren Wir vor dem Höllenfeuer."
Prophet Mohammed
"Wer eine Tochter hat und sie nicht lebendig begräbt, sie nicht missachtet und ihr nicht seine Söhne vorzieht, den lässt Allah ins Paradies eintreten."
Prophet Mohammed
Behandelt die Frauen freundlich. Die Frau ist aus einer Rippe geschaffen worden. Wenn ihr versucht, sie gerade zu biegen, werdet ihr sie brechen und wenn ihr sie alleine lasst, wird sie ungerade bleiben.
Prophet Mohammed
Sie sind euch ein Gewand, und ihr seid ihnen ein Gewand.
Der Heilige Koran (2:188)
Die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind einer des andern Freund. Sie gebieten das Gute und verbieten das Böse …
Der Heilige Koran (9:72)
"Die vollkommensten im Glauben sind unter den Gläubigen die besten besten an Charakter und Benehmen, und die besten von euch sind die, die ihre Frau am besten behandeln."
Prophet Mohammed
Die Welt und alle Dinge darin sind kostbar, aber das kostbarste Ding in der Welt ist eine tugendhafte Frau.
Prophet Mohammed
Ermahnt einander, eure Frauen mit Güte zu behandeln, denn sie sind euer Pfand (ihr werdet für sie zur Verantwortung gezogen). Ihr besitzt keine Autorität über sie, außer wenn sie eines krassen Fehlverhaltens schuldig sind. Sind sie es, dann lasst sie allein in ihren Betten und züchtigt sie, aber nicht zu schwer. Wenn sie gehorchen, so habt ihr keine Rechtfertigung (hart zu ihnen zu sein; also sucht keine). Bedenkt, dass ihr bestimmte Rechte über eure Frauen besitzt. Euer Recht über sie ist jenes, dass sie ein keusches Leben führen sollen. Sie sollen niemandem, den ihr missbilligt, den Eintritt in eure Häuser erlauben. Ihr Recht über euch ist jenes, dass ihr für ihren Lebensunterhalt verantwortlich seid.
Prophet Mohammed
Ist es für einen von euch wirklich möglich, seine Frau zu schlagen, als wäre sie eine Sklavin, und dann am Abend zu ihr zu gehen?
Prophet Mohammed
Fürchtet Gott mit Rücksicht auf die Behandlung eurer Frauen, denn, wahrlich, sie sind eure Helferinnen. Ihr habt sie auf Gottes Sicherheit genommen und zu Recht anerkannt nach den Worten Gottes.
Prophet Mohammed
Die Frau ist zerbrechlich wie Glas, daher sollen die Männer die Frauen mit Schonung und Zärtlichkeit behandeln, als hätten sie einen gläsernen Gegenstand in den Fingern.
Prophet Mohammed
Die Eifersucht ist der Frau von Allah vorherbestimmt. Die Frau, welche die Eifersucht durch Geduld bekämpfen kann, wird von Allah wie ein Märtyrer belohnt.
Prophet Mohammed
"Allah verfluche die Männer, die sich wie die Frauen benehmen und die Frauen, die sich bemühen, den Männern zu ähneln."
Prophet Mohammed
Das Wesen der weiblichen Spiritualität
Immer wieder finde ich die Ansicht, stärker als der Tod sei die Frau. Denn: Sie ist ein Ring von Belagerungstürmen, und ihr Herz ist ein Fangnetz, Fesseln sind ihre Arme. Wem Gott wohl will, der kann sich vor ihr retten, wessen Leben verfehlt ist, wird von ihr eingefangen. Aber sieh dir an, was ich, Beobachtung um Beobachtung, herausgefunden habe, sagte Kohelet, bis ich schließlich das Rechenergebnis fand, oder vielmehr: wie ich immer wieder suchte und nichts fand: Von tausend Menschen habe ich nur einen wiedergefunden, aber der, den ich von ihnen allen wiedergefunden habe, war keine Frau.
Kohelet 7:26-28
Denn zuerst wurde Adam erschaffen, danach Eva.
Und nicht Adam wurde verführt und übertrat das Gebot.
Sie wird aber dadurch gerettet werden, daß sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie in Glaube, Liebe und Heiligkeit ein besonnenes Leben führt.
1. Brief Timotheus 2:13-15
Was ist der Mensch, dass er rein wäre, der Weibgeborene.
Hiob 15:14, 25:4
Von einer Frau nahm die Sünde ihren Anfang, ihretwegen müssen wir alle sterben.
Sirach 25:24
Und Allah legt denen, die glauben, das Beispiel von Pharaos Frau vor, da sie sprach: "Mein Herr! baue mir ein Haus bei Dir im Garten und befreie mich von Pharao und seinem Werk und befreie mich von dem Volk der Frevler!"
Und der Maria, der Tochter Imrans, die ihre Keuschheit bewahrte - drum hauchten Wir ihm von Unserem Geist ein -, und sie glaubte an die Worte ihres Herrn und an Seine Schriften und war der Gehorsamen eine.
Der Heilige Koran (66:12-13)
"Das Paradies liegt unter den Füßen eurer Mütter."
Prophet Mohammed
Allah hat den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen Gärten verheißen, die von Strömen durchflossen werden, immerdar darin zu weilen, und herrliche Wohnstätten in den Gärten der Ewigkeit.
Der Heilige Koran (9:73)
Wer recht handelt, ob Mann oder Weib, und gläubig ist, dem werden Wir gewisslich ein reines Leben gewähren; und Wir werden gewisslich solchen ihren Lohn bemessen nach dem besten ihrer Werke.
Der Heilige Koran (16:9
Wahrlich, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, … Allah hat ihnen Vergebung und herrlichen Lohn bereitet.
Der Heilige Koran (33:36)
Fürwahr, die mildtätigen Männer und die mildtätigen Frauen und jene, die Allah ein stattliches Darlehen geben - es wird ihnen um ein Vielfaches gemehrt werden, und ihr Lohn wird ein würdiger sein.
Der Heilige Koran (57:19)
Wer eine Tochter hat und sie nicht lebendig begräbt, sie nicht missachtet und ihr nicht seine Söhne vorzieht, den lässt Allah ins Paradies eintreten.
Prophet Mohammed
Monatsblutung
Hat eine Frau Blutfluß und ist solches Blut an ihrem Körper, soll sie sieben Tage lang in der Unreinheit ihrer Regel verbleiben. Wer sie berührt, ist unrein bis zum Abend.
Alles, worauf sie sich in diesem Zustand legt, ist unrein; alles worauf sie sich setzt, ist unrein.
Wer ihr Lager berührt, muß seine Kleider waschen, sich in Wasser baden und ist unrein bis zum Abend.
Wer irgendeinen Gegenstand berührt, auf dem sie saß, muß seine Kleider waschen, sich in Wasser baden und ist unrein bis zum Abend.
Befindet sich etwas auf dem Bett oder auf dem Gegenstand, auf dem sie saß, wird derjenige, der es berührt, unrein bis zum Abend.
Levitikus 15:19-23
Ali fragte den Propheten Mohammed, ob, wenn ein Mann und eine Frau sich lieben und der Schweiß ihrer Körper an der Kleidung klebt, oder, wenn die Frau ihre Periode hat und ihre Kleidung an ihrem Körper klebt, ist diese Kleidung dann als unrein anzusehen?
Der Prophet antwortete: "Nein, die Unreinheit kommt nur durch den Samen und das Blut."
Prophet Mohammed
Sexuelle Beziehungen
Einer Frau, die wegen ihrer Regel unrein ist, darfst du dich nicht nähern, um ihre Scham nicht zu entblößen.
Levitikus 18:19
Hast du auf dem ganzen Feld einen fruchtbaren Acker ausgesucht, streu getrost deine Saat aus zur Fortpflanzung deines Geschlechts.
Sirach 26:20
Der Frau leiste der Mann die schuldige Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Manne. Die Frau hat über ihren eignen Leib nicht die Verfügung, sondern der Mann; ebenso aber hat auch der Mann über seinen eignen Leib nicht die Verfügung, sondern die Frau. Entziehet euch einander nicht, denn etwa nach Übereinkunft eine Zeitlang, …, damit euch der Satan wegen eurer Enthaltsamkeit nicht versuche.
1. Brief an die Korinther 7:3-5
Und sie fragen dich wegen der monatlichen Reinigung. Sprich: "Das ist schadenbringend, so haltet euch fern von Frauen während der Reinigung, und geht nicht ein zu ihnen, ehe sie sich gereinigt. …"
Der Heilige Koran (2:223)
Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt, und sendet etwas voraus für euch.
Der Heilige Koran (2:224)
Wenn ein Mann seine Frau in sein Bett bittet, und sie es ablehnt, zu ihm zu gehen, so wird sie von den Engeln solange verflucht, bis sie am nächsten Morgen aufsteht.
Prophet Mohammed
Für die, welche Enthaltsamkeit von ihren Frauen geloben, ist die Wartezeit (längstens) vier Monate; wollen sie dann zurückkehren, so ist Allah gewiss allverzeihend, barmherzig.
Der Heilige Koran (2:227)
Nähert euch den Frauen nicht von hinten.
[d.h. anal]
Prophet Mohammed
Recht auf Bildung und Lehre
Wie es in allen Gemeinden der Heiligen üblich ist, sollen die Frauen in der Versammlung schweigen; es ist ihnen nicht gestattet zu reden. Sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz es fordert.
Wenn sie etwas wissen [lernen] wollen, dann sollen sie zu Hause ihre Männer fragen; denn es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden.
1. Brief an die Korinther 14:33b-35
Eine Frau soll sich still und in aller Unterordnung belehren lassen.
Daß eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, daß sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten.
1. Brief Timotheus 2:11-12
"Wissen zu erwerben ist für jeden Muslim, Mann und Frau, eine Pflicht."
Prophet Mohammed
Einmal wetterte zum Beispiel der zweite Kalif Omar in einer Freitagspredigt gegen die Frauen, die eine viel zu hohe Brautgabe (Mahr) forderten, und wollte diese auf einen Höchstsatz beschränken. Da stand eine Frau auf und wies den Kalifen darauf hin, dass eine solche Regelung gegen Sure 4:20 verstoße. Der Kalif gab ihr Recht und sah von einer Neuregelung ab.
Islamische Überlieferung
Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selber, und seine Frauen sind ihre Mütter.
(Nach dem Tod des Propheten waren seine Witwen die wichtigsten Religionslehrer für die Umma.)
Der Heilige Koran (4:
Die besten unter den Frauen sind die Frauen der Ansar: Ihre Verschämtheit und Bescheidenheit hat sie nicht daran gehindert, die islamische Lehre zu erlernen und sie anderen zu lehren.
(Ansar: Die Helfer, d.h. die Muslime aus Medina)
Islamische Überlieferung
Die Frauen sagten zum Propheten (s): "Die Männer überwiegen bei dir im Vergleich zu uns, also gib uns von dir aus einen Tag." Da versprach er ihnen einen Tag, an dem er wöchentlich mit ihnen zusammentraf und ihnen Anordnungen gab.
Islamische Überlieferung
Recht auf Erbschaft
Sag zu den Israeliten: "Wenn jemand ohne Söhne stirbt, dann übertragt seinen Erbbesitz auf seine Tochter!" …
Numeri 27:8
Den Männern gebührt ein Anteil von dem, was Eltern und nahe Anverwandte hinterlassen; und den Frauen gebührt ein Anteil von dem, was Eltern und nahe Anverwandte hinterlassen, ob es wenig sei oder viel - ein bestimmter Anteil.
Der Heilige Koran (4:
Allah verordnet euch in Bezug auf eure Kinder: ein Knabe hat so viel als Anteil wie zwei Mädchen …
Der Heilige Koran (4:12)
… Und wenn es sich um eine Person handelt - männlich oder weiblich -, deren Erbschaft geteilt werden soll, und sie hat weder Eltern noch Kinder, hat aber einen Bruder oder eine Schwester, dann haben diese je ein Sechstel. …
Der Heilige Koran (4:13)
Weitere Rechte der Frauen
Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann noch Frau; denn ihr alle seid "einer" in Christus Jesus.
Brief an die Galater 7:28
Bringt die Töchter aus dem Haus … doch verheiratet sie nur mit einem verständigen Mann.
Sirach 7:24
… Wenn eine Frau niederkommt und einen Knaben gebiert, ist sie sieben Tage unrein … wenn sie ein Mädchen gebiert, ist sie zwei Wochen unrein …
Levitikus 12:2-5
Für eine Person … betrage der Schätzungswert eines Mannes zwanzig Schekel und der einer Frau zehn Schekel.
Levitikus 27:5
Und wie die Frauen Pflichten haben, so haben sie auch Rechte, nach dem Brauch …
Der Heilige Koran (2:229)
Die Rechte der Frauen sind geheiligt. Seht zu, dass Frauen bezüglich der ihnen zustehenden Rechte gesichert sind.
Prophet Mohammed
O mein Volk: eure Frauen haben wirklich ein Recht über euch, und ihr habt ein Recht über sie.
Prophet Mohammed
Umm Hani, eine Cousine des Propheten, sagte zu ihm nach der Eroberung von Mekka: "ch habe zwei meiner Verschwägerten Schutz gewährt." Der Prophet sagte: "O Umm Hani, wir haben Schutz gegeben, dem du Schutz gewährt hast."
Prophet Mohammed
Eine Frau namens Khansa bint Khidam kam einst zum Propheten und beklagte sich: "Mein Vater zwang mich meinen eigenen Cousin zu heiraten, um damit seinen Status (in den Augen der Leute) zu erhöhen." Der Prophet sagte ihr, dass sie frei ist, diese Ehe aufzulösen und wen auch immer sie wünscht zur Ehe auszuwählen. Sie antwortete: "Ich akzeptiere die Wahl meines Vaters. Meine Absicht war es, die Frauen wissen zu lassen, dass die Väter nicht das Recht haben, sich in die Eheschließung einzumischen."
Islamische Überlieferung
Aisha fragte den Propheten: "Sollte im Falle eines jungen Mädchens, wenn die Eltern sie verheiraten wollen, ihr Einverständnis erfragt werden?" Er antwortete: "Ja, sie muss ihr Einverständnis geben." Sie (Aisha) sagte dann: "Aber eine Jungfrau wird schüchtern sein, Oh Gesandter Allahs." Er antwortete: "Ihr Schweigen (wird angesehen als) ihr Einverständnis."
Islamische Überlieferung
Eine Frau, die keine Jungfrau mehr ist, darf nicht ohne ihren Befehl verheiratet werden, und eine Jungfrau soll ohne ihr Einverständnis nicht verheiratet werden. Und genügend als (Zeichen der) Zustimmung soll ihr Schweigen sein (wegen ihrer natürlichen Schüchternheit).
Islamische Überlieferung
Von allen Verträgen, die eingehalten werden müssen, ist der am wichtigsten, mit dem ihr die Erlaubnis zum Verkehr mit euerer Ehefrau erlangt habt. (Also der Ehevertrag!)
Islamische Überlieferung
Die Frau von Thabit Ibn Qais kam zum Propheten und sagte: "Allahs Gesandter, ich finde nichts an ihm auszusetzen an Benehmen und Frömmigkeit von Thabit Ibn Qais, aber ich hasse Unglauben im Islam." Allahs Gesandter erwiderte: "Willst du ihm seinen Obstgarten zurückgeben?" Sie sagte: "Ja." Da sagte der Prophet (zu Thabit): "Nimm deinen Obstgarten und scheide dich von ihr."
Prophet Mohammed
Bescheidene Kleidung / Kopfbedeckung
Weil die Töchter Zions hochmütig sind, ihre Hälse rekken und mit verführerischen Blicken daherkommen, immerzu trippelnd daherstolzieren und mit ihren Fußspangen klirren … An jedem Tag wird ihnen der Herr ihren Schmuck wegnehmen: die Fußspangen, … die Ohrgehänge, … die Schleier … und Kopftücher.
Jesaja 3:16-33
Ihr sollt aber wissen, daß Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi.
Wenn ein Mann betet oder prophetisch redet und dabei sein Haupt bedeckt hat, entehrt er sein Haupt. i
Eine Frau aber entehrt ihr Haupt, wenn sie betet oder prophetisch redet und dabei ihr Haupt nicht verhüllt. …
Wenn eine Frau kein Kopftuch trägt, soll sie sich doch gleich die Haare abschneiden lassen. Ist es aber für eine Frau eine Schande, sich die Haare abschneiden oder sich kahlscheren zu lassen, dann soll sie sich auch verhüllen.
1. Brief an die Korinther 11:3-6
Gehört es sich, dass eine Frau unverhüllt zu Gott betet?
1. Brief an die Korinther 11:13
Auch sollen sich die Frauen anständig, bescheiden und zurückhaltend kleiden; nicht Haartracht, Gold, Perlen oder kostbare Kleider seinen ihr Schmuck, sondern gute Werke; so gehört es sich für Frauen, die gottesfürchtig sein wollen.
1. Brief Timotheus 2:9-10
Nicht auf äußeren Schmuck sollt ihr Wert legen, auf Haartracht, Gold und prächtige Kleider, sondern was im Herzen verborgen ist, das sei euer unvergänglicher Schmuck: ein sanftes und ruhiges Wesen.
1. Petrusbrief 3:3-4
O Prophet! sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
Der Heilige Koran (33:60)
Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Söhnen, oder den Söhnen ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, … und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen. …
Der Heilige Koran (24:32)
Asma, die Tochter Abu Bakrs, kam bei Allahs Gesandten herein, und sie trug durchsichtige Gewänder. Da wandte sich Allahs Gesandter von ihr ab und sagte: "O Asma, für die Frau, wenn sie die Menstruation erreicht hat, paßt es nicht, daß man von ihr sieht außer diesem und diesem" und er zeigte auf sein Gesicht und seine Hände.
Prophet Mohammed
Geschlechtertrennung und Schamgefühl
Verhüll dein Auge vor einer reizvollen Frau, blick nicht auf die Schönheit, die dir nicht gehört.
Sirach 9:8
Sitz nicht mit der Frau eines anderen zusammen.
Sirach 9:9 E
(Gebet um Selbstbeherrschung) Übermütige Augen gib mir nicht, halte mich fern von der Begierde. Unzucht und Sinnenlust sollen mich nicht ergreifen, schamloser Gier gib mich nicht preis.
Sirach 23:5-6
Hört, Söhne, die Lehre von der Scham, lernt, was Scham ist nach meinem Urteil. … Schäme dich … einer Verheirateten nachzuschauen, den Blick auf eine fremde Frau zu werfen, mit deiner Magd dich abzugeben und dich ihrem Bett zu nähern.
Sirach 41:16+20
Eine Tochter ist für den Vater ein Schatz, den er hütet, die Sorge um sie nimmt ihm den Schlaf: in ihrer Jugend, dass sie nicht verschmäht wird, nach der Heirat, dass sie nicht verstoßen wird, als Mädchen, dass sie nicht verführt wird, bei ihrem Gatten, dass sie nicht untreu wird, im Haus ihres Vaters, dass sie nicht schwanger wird, im Haus ihres Gatten, dass sie nicht kinderlos bleibt. Mein Sohn, wache streng über deine Tochter, damit sie dich nicht in schlechten Ruf bringt …
Sirach 42:9-14
Weil die Töchter Zions hochmütig sind, ihre Hälse rekken und mit verführerischen Blicken daherkommen, immerzu trippelnd daherstolzieren und mit ihren Fußspangen klirren … An jedem Tag wird ihnen der Herr ihren Schmuck wegnehmen: die Fußspangen, … die Ohrgehänge, … die Schleier … und Kopftücher.
Jesaja 3:16-33
Ich aber sage euch: wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
Matthäusevangelium 5:28
Sprich zu den gläubigen Männern, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen. Das ist reiner für sie. Wahrlich, Allah ist recht wohl kundig dessen, was sie tun.
Der Heilige Koran (24:31)
"Ali, lass dem ersten Blick nicht einen zweiten Blick nach einer fremden Frau folgen, denn der erste Blick ist deiner, der zweite aber nicht." (d.h. vom Schaitan)
Prophet Muhammad
Die Schamhaftigkeit ist Bestandteil des Glaubens.
Prophet Muhammad
Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, darf nicht mit einer Frau allein sein, ohne dass ein mahram (männlicher naher Verwandter, den zu heiraten der Frau untersagt ist) von ihr dabei ist, denn sonst wird der Satan der Dritte sein.
Islamische Überlieferung
Mehrehe
Lamech nahm sich zwei Frauen, die eine hieß Ada, die andere Zilla.
Genesis 4:19
Wenn ein Mann zwei Frauen hat, eine, die er liebt, und eine, die er nicht liebt, und wenn beide ihm Söhne gebären, die geliebte wie die ungeliebte, und der erstgeborene Sohn von der ungeliebten Frau stammt, …
Deuteronomium 21:15
Nimmt er sich noch eine andere Frau, darf er sie in Nahrung, Kleidung und Beischlaf nicht benachteiligen.
Exodus 21:10
Als David von Hebron gekommen war, nahm er sich noch Nebenfrauen, auch Frauen aus Jerusalem. So wurden ihm noch mehr Söhne und Töchter geboren.
2. Samuel 5:13
König Salomo liebte neben der Tochter des Pharao noch viele andere ausländische Frauen … Es waren Frauen aus allen Völkern … Er hatte siebenhundert fürstliche Frauen und dreihundert Nebenfrauen …
1. Könige 11:1-3
Sechzig Königinnen (hat Salomo), achzig Nebenfrauen und Mädchen ohne Zahl.
Hohe Lied 6:8
Deine Männer sterben durchs Schwert, deine jungen Krieger fallen im Kampf. … An jenem Tag klammern sich sieben Frauen an einen einzigen Mann und sagen: Wir wollen unser eigenes Brot essen und uns selbst kleiden, nur lass uns deinen Namen tragen, nimm die Schande von uns!
Jesaja 3:25-4:1
Und wenn ihr fürchtet, ihr würdet nicht gerecht gegen die Waisen handeln, dann heiratet Frauen, die euch genehm dünken, zwei oder drei oder vier; und wenn ihr fürchtet, ihr könnt nicht billig handeln, dann (heiratet nur) eine … Also könnt ihr das Unrecht eher vermeiden.
Der Heilige Koran (4:4)
Wenn ein Mann zwei Frauen hat und sie nicht gerecht behandelt, wird er am Tage der Auferstehung mit abgetrennter Hälfte ankommen.
Prophet Mohammed
Und ihr könnt kein Gleichgewicht zwischen (euren) Frauen halten, so sehr ihr es auch wünschen möget. Aber neigt euch nicht gänzlich (einer) zu, also dass ihr die andere gleichsam in der Schwebe lasset.
Der Heilige Koran (4:130)
Heiratshindernisse
Du darfst neben einer Frau nicht auch noch deren Schwester heiraten; sonst würdest du sie zur Nebenbuhlerin machen, wenn du zu Lebzeiten der Frau die Scham ihrer Schwester entblößt.
Levitikus 18:18
Verboten sind euch eure Mütter und eure Töchter und eure Schwestern, eures Vaters Schwestern und eurer Mutter Schwestern, die Bruderstöchter und die Schwestertöchter, eure Nährmütter, die euch gesäugt, und eure Milchschwestern, und die Mütter eurer Frauen … Ferner dir Frauen eurer Söhne, die von euren Lenden sind; auch daß ihr zwei Schwestern gleichzeitig habt, außer das sei bereits geschehen …
Der Heilige Koran (4:24)
Scheidung
… Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entläßt und einen anderen heiratet.
Markus 10:11-12 (Matthäus 5:32; Lukas 16:1
Wozu hat uns dann Mose vorgeschrieben, daß wenn man (der Frau) eine Scheidungsurkunde geben muß, wenn man sich trennen will? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat euch Moses erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so.
Matthäus 19:7-8
Wenn ein Mann eine Frau geheiratet hat und ihr Ehemann geworden ist, sie ihm dann aber nicht gefällt, weil er an ihr etwas Anstößiges entdeckt, wenn er ihr dann eine Scheidungsurkunde ausstellt, sie ihr übergibt und sie aus seinem Haus fortschickt, wenn sie sein Haus dann verläßt, hinausgeht und die Frau eines anderen Mannes wird, wenn auch der andere Mann sie nicht mehr liebt, ihr eine Scheidungsurkunde ausstellt, sie ihr übergibt und sie aus dem Haus fortschickt, oder wenn der andere Mann, der sie geheiratet hat, stirbt, dann darf sie ihr erster Mann, der sie fortgeschickt hat, nicht wieder heiraten, so dass sie wieder seine Frau würde, nachdem sie für ihn unberührbar geworden ist.
Deuteronomium 24:1-4
Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
Markus 10:9
Denn ich hasse die Scheidung, spricht der Herr, Gott Israels.
Maleachi 2:16 [Züricher Bibel]
O Prophet! wenn ihr euch von Frauen trennt, so trennt euch von ihnen für ihre vorgeschriebene Frist, und berechnet die Frist; und fürchtet Allah, euren Herrn. …
Der Heilige Koran (65:2)
Solche Trennung darf zweimal (ausgesprochen) werden; dann aber gilt, sie (die Frauen) entweder auf geziemende Art zu behalten oder in Güte zu entlassen. Und es ist euch nicht erlaubt, irgend etwas von dem, was ihr ihnen gegeben habt, zurückzunehmen …
Der Heilige Koran (2:230)
Allahs Gesandter wurde von einem Mann berichtet, der dreimal hintereinander die Scheidung von seiner Frau aussprach. Da stand der Prophet verärgert auf und sagte: "Wird mit dem Buch Allahs gespielt, während ich noch unter euch bin?"
Prophet Mohammed
Und wenn er sich von ihr abermals (endgültig) scheiden läßt, dann ist sie ihm nicht mehr erlaubt, ehe sie nicht einen anderen Gatten geheiratet hat; scheidet sich dieser dann (auch) von ihr, so soll es für sie keine Sünde sein, zueinander zurückzukehren, wenn sie sicher sind, sie würden die Schranken Allahs einhalten können.
Der Heilige Koran (2:231)
Und wenn sie sich zur Ehescheidung entschließen, dann ist Allah allhörend, allwissend.
Der Heilige Koran (2:228)
Von den erlaubten Dingen ist das Hassenswerteste, in den Augen Allahs, die Scheidung.
Prophet Mohammed
Die Geschiedene und die Witwe
… und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.
Matthäus 5:32
Er (der Priester) soll nur eine Jungfrau heiraten. Eine Witwe, eine Verstoßene oder eine Entehrte, eine Dirne, darf er nicht heiraten; nur eine Jungfrau aus seinem Stamm darf er zur Frau nehmen.
Levitikus 21:13-14
… schenk dein Vertrauen keiner Geschiedenen.
Sirach 7:26b
Ich will nun, daß jüngere [Witwen] heiraten, Kinder gebären, den Haushalt führen …
1. Brief Timotheus 5:14
Wenn zwei Brüder zusammen wohnen und der eine von ihnen stirbt und keinen Sohn hat, soll die Frau des Verstorbenen nicht die Frau eines fremden Mannes außerhalb der Familie werden. Ihr Schwager soll sich ihrer annehmen, sie heiraten und die Schwagerehe mit ihr vollziehen.
Deuteronomium 25:5
Und wenn welche unter euch sterben und Gattinnen hinterlassen, so sollen diese in bezug auf sich selbst vier Monate und zehn Tage warten. Haben sie dann das Ende ihrer Wartefrist erreicht, so soll euch keine Schuld treffen für irgend etwas, das sie mit sich selber nach Billigkeit tun …
Der Heilige Koran (2:235)
Der Respekt vor den Eltern
… vergiss niemals die Schmerzen deiner Mutter!
Sirach 7:27b
Dann kehrte er nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. …
Lukas 2:51
Moses hat zu Beispiel gesagt: "Ehre deinen Vater und deine Mutter!" und: "Wer Vater oder Mutter verflucht, soll mit dem Tod bestraft werden."
Markus 7:10
Jeder von euch soll Mutter und Vater fürchten …
Levitikus 19:3
… missachte nicht die Lehre deiner Mutter.
Sprüche 6:20
Denn der Herr hat den Kindern befohlen, ihren Vater zu ehren, und die Söhne verpflichtet, das Recht der Mutter zu achten.
Sirach 3:2
Ehre deinen Vater von ganzem Herzen, vergiß niemals die Schmerzen deiner Mutter.
Sirach 7:27
Und Wir haben dem Menschen für seine Eltern ans Herz gelegt - seine Mutter trug ihn in Schwäche über Schwäche, und seine Entwöhnung erfordert zwei Jahre -: "Sei dankbar Mir und deinen Eltern. Zu Mir ist die Heimkehr."
Der Heilige Koran (31:15)
Und (Er machte mich) ehrerbietig gegen meine Mutter; Er hat mich nicht hochfahrend, elend gemacht.
Der Heilige Koran (19:33)
… und (erweiset) Güte den Eltern. Wenn eines von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, sage nie "Pfui!" zu ihnen, und stoße sie nicht zurück, sondern sprich zu ihnen ein ehrerbietiges Wort.
Der Heilige Koran (17:24)
Das Paradies liegt unter den Füßen eurer Mütter.
Prophet Mohammed
Ein Mann kam zu Allahs Gesandtem und sagte: "Allahs Gesandter, wer hat das größte Anrecht darauf, daß ich ihm ein guter Gefährte bin?" Er antwortete "Deine Mutter." Er fragte: "Und wer dann?" er antwortete "Deine Mutter" Er fragte (wieder): "Und wer dann?" er antwortete "Deine Mutter" Er fragte: "Und wer dann?" er antwortete "Dein Vater"
Prophet Mohammed
Ehelosigkeit / Enthaltsamkeit
Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein bleibt. … Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch sein.
Genesis 2:18+24
Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren. Wegen der Gefahr der Unzucht soll aber jeder seine Frau haben, und jede soll ihren Mann haben. … Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie bleiben wie ich. Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten.
1. Brief an die Korinther 7:1-2,7:8-9
Was die Frage der Ehelosigkeit angeht, … es ist besser unverheiratet zu sein. Bist du an eine Frau gebunden, suche dich nicht zu lösen; bist du ohne Frau, dann suche keine. … … Wer … nicht heiratet, handelt besser.
1. Brief an die Korinther 7:25-27+38
Verhüll dein Auge vor einer reizvollen Frau.
Sirach 9:8
Hast du Söhne, … und gib ihnen Frauen in jungen Jahren!
Sirach 7:23
Hast du Töchter, so behüte ihren Leib.
Sirach 7:24a
Das Mönchstum jedoch, das sie sich erfanden - das schrieben Wir ihnen nicht vor …
Der Heilige Koran (57:2
Für die, welche Enthaltsamkeit von ihren Frauen geloben, ist die Wartezeit (längstens) vier Monate; wollen sie dann zurückkehren.
Der Heilige Koran (2:227)
Wer nicht heiratet, ist nicht von mir.
Prophet Mohammed
Wenn der Knecht (Allahs) sich verheiratet hat, hat er (damit) schon die Hälfte der Religion erfüllt.
Prophet Mohammed
Sprich zu den gläubigen Männern, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen.
Der Heilige Koran (24:31)
… ist euch erlaubt … keusche Frauen der Gläubigen und keusche Frauen derer, denen vor euch die Schrift gegeben wurde …
Der Heilige Koran (5:6)
Und diejenigen, die keine (Gelegenheit) zur Ehe finden, sollen sich keusch halten, bis Allah sie aus Seiner Fülle reich macht.
Der Heilige Koran (24:34)
Es ist Sitte im Islam, nach Möglichkeit früh zu heiraten, (damit junge Frauen und junge Männer ihre Keuschheit bewahren, d.h. ihre Sexualität innerhalb der erlaubten Wege ausüben und nicht in Versuchung geführt werden.
Islamische Überlieferung
Eheliche Liebe
Du hast Verlangen nach deinem Mann; er aber wird über dich herrschen.
Genesis 3:16
Gehe noch einmal hin und liebe die Frau, die einen Liebhaber hat und Ehebruch treibt. (Liebe sie) so, wie der Herr die Söhne Israels liebt, obwohl sie sich anderen Göttern zuwenden …
Hosea 3:1
Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst.
[Jeder habe seine Frau lieb wie sich selbst.]
Brief an die Epheser 5:28
Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, laßt sie allein in den Betten und straft sie. Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht keine Ausrede gegen sie.
Der Heilige Koran (2:35)
Der ist von euch der beste Muslim, der seine Frau gut behandelt.
Prophet Mohammed
Aisha berichtet: "Der Heilige Prophet (s) hat niemals jemanden geschlagen, weder eine Frau noch einen Diener, obwohl er für die Sache Allahs kämpfte."
Hazrat Aisha
Ehebruch
… Deine Schwiegertochter hat Unzucht getrieben und ist davon schwanger. Da sagte Juda: Führe sie hinaus! Sie soll verbrannt werden. …
Genesis 38:6-26
Ein Mann, der mit der Frau seines Nächsten die Ehe bricht, wird mit dem Tode bestraft, der Ehebrecher samt der Ehebrecherin. [s.a. Ex 20:14 und Dtn 5:18]
Levitikus 20:10
[Wenn die Unzucht erwiesen ist,] soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür des Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen, und sie soll sterben; denn sie hat eine Schandtat in Israel begangen, indem sie in ihrem Vaterhaus Unzucht trieb. Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.
Deuteronomium 21:21
Wenn ein Mann dabei ertappt wird, wie er bei einer verheirateten Frau liegt, dann sollen beide sterben, der Mann, der bei der Frau gelegen hat, und die Frau. Du sollst das Böse aus Israel wegschaffen.
Deuteronomium 21:22
Mein Sohn, hüte dich vor jeder Art von Unzucht. [Gestatte dir neben deiner Frau keinen Verkehr mit einer anderen.]
Sprichwörter 6:32
Wer Ehebruch getreibt, ist ohne Verstand, nur wer sich selbst vernichten will, lässt sich darauf ein.
Sirach 41:17
Schäme dich vor Vater und Mutter der Unzucht.
Sirach 41:17
Gehe noch einmal hin und liebe die Frau, die einen Liebhaber hat und Ehebruch treibt. (Liebe sie) so, wie der Herr die Söhne Israels liebt, obwohl sie sich anderen Göttern zuwenden …
Hosea 3:1
Ich aber sage euch: wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
Matthäusevangelium 5:28
Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe als erster einen Stein auf sie. … Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr.
Johannesevangelium 8:7+11
Und nahet nicht dem Ehebruch; siehe, das ist eine Schändlichkeit und ein übler Weg.
Der Heilige Koran (17:33)
Weib und Mann, die des Ehebruchs schuldig sind, geißelt beide mit einhundert Streichen.
Der Heilige Koran (24:3)
Ein Ehebrecher wohnt nur einer Ehebrecherin oder einer Götzendienerin bei, und eine Ehebrecherin wohnt nur einem Ehebrecher oder Götzendiener bei; den Gläubigen ist das verwehrt.
Der Heilige Koran (24:4)
Und diejenigen, die züchtige Frauen verleumden, jedoch nicht vier Zeugen beibringen - geißelt sie mit achtzig Streichen und lasset ihre Aussage niemals gelten.
Der Heilige Koran (24:5)
Und sucht eures Herrn Vergebung, dann bekehrt euch zu Ihm. Wahrlich, mein Herr ist barmherzig, liebevoll.
Der Heilige Koran (11:91)
Da kehrte Er Sich wieder gnädig zu euch. Wahrlich, Er ist der oft gnädig Sich Wendende, der Barmherzige.
Der Heilige Koran (2:55)
Wer aber nach seiner Sünde bereut und sich bessert, gewiß, ihm wird Sich Allah gnädig zukehren, denn Allah ist allvergebend, barmherzig.
Der Heilige Koran (5:40)
… doch Meine Barmherzigkeit umfaßt jedes Ding …
Der Heilige Koran (7
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Hier mehr für euch
Al-Mughîra Ibn Schu`ba berichtete, dass der Prophet (s) sagte:
"Allâh hat euch wahrlich folgendes verboten:
die Lieblosigkeit gegen die Mutter,
die Verwehrung einer milden Gabe und deren unrechtmässige Einnahme
und die Tötung der Mädchen.
Und Allâh verabscheut von euch ferner
das Geschwätz,
die häufige Stellung von Fragen
und die Verschwendung des Vermögens (bzw. Geldes und der Güter)!"
(Bukhârî)
Von Abû Huraira (r):
>> Ein Mann sagte (einmal):
"O Allâhs Gesandter, wer hat das meiste Anrecht auf gute Behandlung meinerseits?"
Er sagte:
"Deine Mutter."
Jener sagte:
"Wer danach?"
Er sagte:
"Deine Mutter."
Jener sagte:
"Wer danach?"
Er sagte:
"Deine Mutter."
Jener sagte:
"Wer danach?"
Er sagte:
"Dein Vater."
(Bukhârî und Muslim)
Abdullah (r) berichtete:
"Eine Frau wurde in einer Schlacht, die der Prophet (s) unternahm, tot aufgefunden. Und der Gesandte Allahs verbot das Töten von Frauen und Kindern."
(Bukhârî)
Thema: Frauen
Wenn eine selbstbewusste muslimische Frau, die ein Kopftuch, den Hijab, trägt, erhält sie oftmals mitleidige Blicke nachgeworfen. „Ist es ihnen nicht zu heiß unter dem Tuch?“, „Schlägt sie ihr Mann oft zu Hause?“, „Hat dich dein Vater gezwungen das Kopftuch zu tragen?“ – ständig die gleiche Litanei.
Insbesondere gegen die muslimische Frau ist oftmals die bewusste Falschinformation und Hetze gegen den Islam gerichtet – fällt sie doch sofort als Anhängerin dieser Religion auf und wird gezwungen einen ständigen Kampf im Alltag mit unnötigen Kommentaren und nachgeworfenen Blicken auszutragen.
Originaltitel: Women in Islam versus Judaeo-Christian Tradition - The Myth AND The Reality? Autor: Sherif Mohammed (email sherif@eleceng.ee.queensu.ca )
Ins Deutsche übersetzt und überarbeitet von Hiba (Answering-Christianity.de)
Besonders christlich-missionarische Seiten haben es sich zur unrühmlichen Aufgabe gemacht, bewusste Falschinformationen und Verzerrungen gegen dieses so oft angesprochene Thema zu verbreiten. Dabei stellen sie den Islam als frauenfeindlich, das Kopftuch als Symbol der Unterdrückung, und den Islam als rückständig dar – insbesondere in frauenspezifischen Fragen. Dabei vermeiden sie die direkte Gegenüberstellung der quranischen Gebote für die gläubigen Frauen mit der biblischen Darstellung und dem Verständnis der Kirchen. Stattdessen werden die Gebote in Quran und Hadith (Aussagen des Propheten Muhammad) mit dem Lebensstil der westlich-modernen Frau verglichen, wohlwissend, dass sich von der christlichen Vorstellung der Frau keine Muslima angezogen fühlen wird, wie wir noch sehen werden. Durch diese Vorgehensweise wird die Taktik der Missionare deutlich: Da es nicht möglich ist, auch nur halbwegs gebildete Muslime vom Christentum zu überzeugen, geschweige denn Gelehrten des Islam (im Gegenteil konvertieren immer mehr christliche Priester zum Islam), beschränkt sich die Missionierung auf den verzweifelten Versuch, die Muslime zumindest in ihrem starken Glauben zu erschüttern und sie von ihrem Weg durch die Verführungen des moralisch zerfallenden Westens abzubringen. Deswegen wenden diese Seiten und Personen somit zwei Methoden an, wenn sie sich mit dem Islam auseinander setzen.
Aufgrund dessen wird das Thema „Frau im Islam“ von zwei Gesichtspunkten behandelt werden müssen. Einmal wird die Stellung der Frau im Judeo-Christentum mit der Stellung der Frau gemäß den islamischen Quellen besprochen, und in einem weiteren Artikel ein Vergleich zwischen der Stellung der Frau im Islam und ihrer Stellung in der westlich-säkularer Gesellschaft gezogen. Dieses zweite Thema soll, so Gott will, in einem weiteren Artikel behandelt werden.
Der folgende Artikel basiert auf der englischen Abhandlung, geschrieben von Dr. Sharif Muhammad, islamischer Denker in Kanada lebend. Teilweise wurden einige Punkte revidiert und andere hinzugefügt.
Vorneweg sei verdeutlicht, dass der Artikel die Gebote und Anweisungen in Quran und Sunnah (Lebensweise des Propheten Muhammad) als Grundlage betrachtet und nicht die evt. verbreiteten Traditionen, denen Muslimen nachhängen können, die aber selten mit dem Islam konform sind. Somit legen wir dem Leser nahe, Tradition und Religion nicht zu verwechseln und von einer Handlung eines Muslims nicht automatisch zu schließen, dies sei ein Gebot des Islam.
1. Eva’s Fehler?
Die drei Religionen stimmen in folgendem grundsätzlichen Faktum überein: Männer und Frauen sind von Gott erschaffen, dem Schöpfer des gesamten Universums. Doch die Unterschiede treten alsdann sofort auf. Die judeo-christliche Vorstellung der Schöpfung von Adam und Eva wird detailliert in Genesis 2:4-3:24 dargelegt.
Demnach verbot Gott den beiden von den Früchten des verbotenen Baumes zu essen. Doch der Schlange gelang es Eva zu verführen, von diesem Baum zu essen, die wiederum Adam ebenfalls dazu verführte mit ihr zu essen. Zwar versuchen apologetische christliche Seiten den offensichtlichen Sinn der Erzählung in der Bibel in seitenlanger Wortverdrehung und Interpretation zu verändern, doch dass die Schuld nach christlich-kirchlicher Auffassung bei Eva liegt, daran gibt es nichts zu rütteln, nur bei bewusster Manipulation und Falschzitierung des Bibeltextes könnte man zu einer zusammengeflickten Apologetik gelangen.
Nach der Genesis soll Adam die ganze Schuld und Verantwortung für die Versuchung auf Eva „die Frau an seiner Seite“ abgeschoben, als Gott ihn für was er getan hatte, zu Recht wies und gesagt haben: „sie gab mir Früchte von dem Baum zu essen und so habe ich sie gegessen." Darauf soll Gott zu Eva gesagt haben:
"Ich will Deine Geburtsschmerzen vergrößern; mit Schmerz wirst du Kinder gebären. Dein Begehr wird Dein Mann sein und er wird über dich herrschen."
Zu Adam soll Er gesagt haben:
"Weil du auf deine Frau gehört hast und von dem Baum gegessen hast … verflucht sei der Boden wegen dir; über schmerzhafte Mühen wirst du dich von ihm nähren alle deine Tage ..."
Nach der Darstellung in der Bibel soll Gott daraufhin zu Adam gesagt haben:
„Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang.“
Und zu Eva:
„Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein.“
Dieser Abschnitt ist für christliche Apologeten, auf ihren bekannten Seiten wiederum Ausgangspunkt einer akrobatischen Wortspielerei und einer Verrenkung, die ihresgleichen sucht. Denn wie soll man einer im modernen Deutschland, in dem Emanzipation, Gleichberechtigung und Befreiung der Frau angesagt ist, vom Christentum überzeugen können, wenn die Bibel offensichtlich die gesamte Schuld auf Eva überträgt, Gott sich an ihr „rächt“ (eine typische Darstellungsweise der Bibelautoren, die sich Gott vermenschlicht vorstellen), und den Mann als Herrscher über sie einsetzt. Sicherlich ein schwerer Stand für die christliche Apologetik und Mission – eine verfälschte Bibel, frauenfeindliches Dogma und zur Einschwörung der Massen die Auswahl des Islams als Feind. Dass es unter diesen Umständen nicht möglich ist, die Stellung der Frau im Christentum mit der Frau im Islam zu vergleichen, wird besonders deutlich, wenn wir uns nun der quranischen Darstellung der Geschehnisse im Paradies widmen.
20.117. Und Wir sprachen: »O Adam! Dieser ist dir und deiner Frau fürwahr feindlich gesinnt. Lasst euch beide nicht von ihm aus dem Paradies vertreiben und euch ins Elend bringen.
20. 118. Siehe, hier brauchst du nicht zu hungern oder dich nackt zu fühlen
20.119. Und weder zu dürsten noch unter Hitze zu leiden.«
20. 120. Doch Satan flüsterte ihm zu und sagte: »O Adam! Soll ich dich zu dem Baume der Ewigkeit und in ein Reich führen, das nie vergeht?«
20.121. Und sie aßen beide davon. Da wurde ihnen ihre Blöße bewusst, und sie begannen, sich mit zusammengefügten Blättern aus dem Garten zu bedecken. So wurde Adam gegen seinen Herrn ungehorsam und ging in die Irre.
Der Quran betont, dass der Teufel Adam einflüsterte, woraufhin beide vom Baum aßen. Es wird die Schuld nicht auf Eva gelegt noch impliziert, dass sie Adam verführte. Die nüchterne und reine quranische Darstellung ist frei von Beimischung von Mythos, Aberglaube und Auswüchse menschlicher Phantasie. Allah berichtet uns im Quran, dass Er Adam vergeben hat, aber Feindschaft zwischen ihm und dem Teufel setzte. Glaubt der Mensch an die Offenbarungen Gottes und hält sich an seine Gebote und Verbote, so ist er ein offenkundiger Feind des Teufels, der versucht ihn durch Einflüsterungen vom rechten Wege abzuwenden. Der Teufel ist somit der Feind des Menschen, in dem er ihn zum Unglauben und zu Sünden verführt. Offensichtliche Phantasiegeschichten über die Feindschaft zwischen Frau und Schlange und spezielle Bestrafungen für Schlange, Frau und Mann finden sich im Quran nicht.
2. Eva’s Vermächtnis
Die biblische Vorstellung von Eva als Verführerin führte zu einer sehr negativen Auswirkung auf die Frauen in der gesamten judeo-christlichen Tradition. Man glaubte, dass alle Frauen von ihrer biblischen Mutter Eva, gleichzeitig ihre Sünde und ihre List geerbt hatten. Somit wurden sie als unzuverlässig, moralisch minderwertig und boshaft dargestellt. Menstruation, Schwangerschaft und Kindererziehung wurden als gerechte Bestrafung für die ewige Schuld des verdammten weiblichen Geschlechtes angesehen. Um herauszufinden, wie sehr der negative Einfluss der biblischen Eva auf all ihre weiblichen Nachfahren war, müssen wir uns die Schriften der wichtigsten jüdischen und christlichen Persönlichkeiten betrachten.
Beginnen wir mit dem AT und schauen wir uns Auszüge aus dem Teil, der sich Weisheitsschriften nennt, wo wir folgendes lesen können:
Und ich fand, bitterer als der Tod sei eine Frau, die ein Fangnetz ist und Stricke ihr Herz und Fesseln ihre Hände. Wer Gott gefällt, der wird ihr entrinnen; aber der Sünder wird durch sie gefangen. Schau, das habe ich gefunden, spricht der Prediger, eins nach dem andern, dass ich Erkenntnis fände. Und ich suchte immerfort und hab's nicht gefunden: unter tausend habe ich "einen" Mann gefunden, aber eine Frau hab ich unter allen nicht gefunden. (Prediger (Kohelet), Ecclesiastes 7:26-2
In einem anderen Teil der hebräischen Bibel, der in der katholischen Bibel zu finden ist, lesen wir:
"Keine Gemeinheit kommt der einer Frau gleich … Sünde begann mit einer Frau und ihr verdanken wir, dass wir alle sterben müssen" (Sirach 25:19,24).
Jüdische Rabbiner listen neun Flüche auf, welche die Frau aufgrund des Sündenfalls auf sich zieht:
"Über die Frau verhängte er neun Flüche und den Tod; die Last der Menstruationsblutung und der Jungfräulichkeit, die Last des Gebärens; die Last der Kinderaufzucht, ihr Kopf sei bedeckt wie der einer Trauernden; sie durchsticht ihr Ohr wie ein Sklave auf Lebenszeit oder ein Sklavenmädchen, welches sich ihrem Herren andient; als Zeugin hat sie keinerlei Glaubwürdigkeit; und nach alledem – Tod." 2
Bis zum heutigen Tag beten orthodoxe männliche Juden in ihrem täglichen Morgengebet: "Gesegnet sei Gott, der König der Welten, dass Er mich nicht als Frau erschuf." Die Frauen, andererseits, danken Gott dafür, dass "Du mich gemäß Deines Willens erschufst.” 3
Ein weiteres Gebet in vielen jüdischen Gebetsbüchern: "Gott sei gepriesen, dass Er mich nicht zum Ungläubigen machte. Und Preis sei Gott, dass Er mich nicht als Frau erschuf. Gott sei gepriesen, dass Er mich nicht zu einem Unwissenden machte." 4
Die biblische Eva spielt eine noch größere Rolle im Christentum als im Judentum. Ihre Sünde ist Dreh- und Angelpunkt des gesamten christlichen Glaubens, denn der Grund für die Mission Jesus Christus auf der Erde leitet sich direkt von Evas Ungehorsam Gott gegenüber ab. Sie sündigte und verführte danach Adam es ihr gleichzutun. Dadurch vertrieb Gott beide vom Paradies zur Erde, die wegen ihnen verflucht wurde. Sie gaben all ihren Nachkommen ihre Sünde weiter, die von Gott nicht vergeben war, so dass alle Menschen in Sünde geboren werden. Um die Menschen von ihrer „Erbsünde“ zu befreien, ist es anscheinend dem allmächtigen Gott in der christlichen Lehre nicht möglich, diese Sünde direkt zu vergeben, so dass Er Jesus, der als Sein Sohn (astaghfirullah) angesehen wird, opfern muss, damit diese Sünde vergeben wird.
Somit wird Eva eine ungeheuerliche Last aufgebürdet: Sie ist verantwortlich für ihren eigenen Fehler, für den ihres Mannes, der Erbsünde der gesamten Menschheit und auch noch für den Tod des Gottessohnes (!). Da also eine Frau nach ihrem Belieben handelte – war dies der Grund für die Sturz der gesamten Menschheit. Angesichts dieser folgenschweren Argumentationskette verwundert es den Beobachter nicht, welche Verachtung die Frau in den christlichen Schriften erfährt. Ihre Töchter werden wie sie ebenfalls als Sünder angesehen und als solche behandelt.
Betrachten wir den strengen Ton von Paulus im NT:
Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung. Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still. Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen. (I Timotheus 2:11-14).
Tertullian war sogar direkter als Paulus, während er zu seinen „geliebtesten Schwestern“ im Glauben spricht:6
"Wisst ihr nicht, dass ihr alle eine Eva seid? Das Urteil Gottes auf dieses Geschlecht lebt in dieser Zeit: daher muss die Schuld notwendigerweise auch am Leben sein. Ihr seid des Teufels Einlass: ihr seid die Entweiher des verbotenen Baumes: ihr seid die ersten Verräter am Gesetz Gottes: ihr seid sie, die ihn überredet hat, jenen, den anzugreifen der Teufel nicht mächtig genug war. So leichtfertig habt ihr das Abbild Gottes zerstört, den Mann. Auf Grund eurer Abkehr musste selbst der Sohn Gottes sterben."
Der „heilige Augustinus“ hielt sich an die Vorgaben seiner Vorfahren und schrieb einem Freund:
“Was ist schon der Unterschied, ob Ehefrau oder Mutter – es ist immer noch Eva die Verführerin, vor der wir uns in Acht nehmen müssen…. Ich kann den Sinn einer Frau für den Mann nicht erkennen, wenn man die Funktion Kinder zu bekommen außer Acht lässt.“
Jahrhunderte später vertritt Thomas von Aquin immer noch die Vorstellung einer fehlerhaften Frau:
„In Bezug auf die persönliche Natur, ist die Frau mangelhaft und scheußlich, so dass die aktive Kraft im Manne danach strebt ein perfektes Bildnis in Form des männlichen Geschlechtes hervorzubringen; während die Zeugung einer Frau von einem Fehler in der aktiven Kraft oder durch eine materielle Erkrankung, oder gar durch äußeren Einfluss hervorgerufen wird.“
Auch der Reformer Martin Luther sah keinen Nutzen für die Frau außer so viele Kinder wie möglich in die Welt zu setzen – ohne jegliche Auswirkungen auf die Frau selbst als wichtig zu erachten:
„Wenn sie müde werden oder sogar sterben, so ist das nicht wichtig. Lasst sie während der Geburt sterben - das ist die Aufgabe, für die sie existieren.“
Immer und immer wieder wurden, dank der Genesis alle Frauen erniedrigt und zwar aufgrund des Bildes von Eva als Verführerin. Um es auf den Punkt zu bringen: die jüdisch-christliche Vorstellung bezüglich der Frau wurde durch den Glauben an die sündhafte Natur Evas und ihrer weiblichen Nachkommen vergiftet.
Wenn wir uns nun betrachten, was der Quran über die Frau sagt, werden wir schnell merken, dass die islamische Vorstellung der Frau sich grundsätzlich radikal von der judeo-christlichen Vorstellung unterscheidet. Lasst den Quran sprechen:
33.35. Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen, die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen, die standhaften Männer und die standhaften Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die Almosen spendenden Männer und die Almosen spendenden Frauen, die fastenden Männer und die fastenden Frauen, die ihre Keuschheit wahrenden Männer und die ihre Keuschheit wahrenden Frauen, die Allahs häufig gedenkenden Männer und gedenkenden Frauen - Allah hat für sie Vergebung und großen Lohn vorgesehen.
9.71. Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des anderen Freund. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Unrechte und verrichten das Gebet und zahlen die Steuer und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie — wahrlich, Allah erbarmt sich ihrer. Siehe, Allah ist mächtig und weise.
3.195. Und ihr Herr antwortet ihnen: »Siehe, Ich lasse keine Tat von euch verloren gehen, sei es von einem Mann oder einer Frau. Die einen von euch stammen ja von den anderen. Und diejenigen, die da auswanderten und aus ihren Häusern vertrieben wurden und auf Meinem Wege litten und kämpften und fielen — wahrlich, Ich will ihre Missetaten vergeben, und wahrlich, Ich will sie in Gärten führen, durcheilt von Bächen, als Lohn von Allah, und Allah — bei Ihm ist der schönste Lohn.
40.40. Wer Böses getan hat, dem wird nur mit Gleichem vergolten werden. Wer aber das Rechte getan hat, sei es Mann oder Frau, und gläubig ist, diejenigen werden in das Paradies eintreten, in dem sie über jedes Maß versorgt werden.
16.97. Wer das Rechte tut und gläubig ist, sei es Mann oder Frau, dem werden Wir ein gutes Leben geben. Und Wir werden ihn nach seinen besten Werken belohnen.
Es wird deutlich, dass die quranische Sichtweise der Frau gegenüber, sich prinzipiell nicht von der des Mannes unterscheidet. Sie sind beide Gottes Geschöpfe, deren höchstes Ziel auf dieser Erde das Dienen Gottes ist, gute Taten zu vollbringen und das Schlechte zu vermeiden, beide werden gleich bewertet. Niemals erwähnt der Quran, dass sie das Tor zum Teufel sei oder Täuschung zu ihrer Natur gehöre. Auch erwähnt der Quran nie, dass der Mensch Gottes Abbild darstelle – alle Männer und Frauen sind Seine Geschöpfe und nichts weiter. Gemäß dem Quran ist die Rolle der Frau auch nicht auf das Austragen von Kindern beschränkt. Sie soll genauso wie der Mann versuchen ihr Leben nach den Geboten des Qurans und den Anweisungen des Propheten (sas) auszurichten. Der Quran behauptet auch niemals, dass keine aufrichtigen Frauen jemals existierten, ganz im Gegenteil nennt der Quran die Jungfrau Maria und die Ehefrau Pharaos als leuchtendes Beispiel für alle Gläubigen:
66.11. Und Allah führt für die Gläubigen ein (weiteres) Beispiel an: Die Frau des Pharao, als sie sprach: »O mein Herr! Baue mir ein Haus bei Dir im Paradies und rette mich vor Pharao und seinem Betragen und rette mich vor dem Volk der Missetäter.«
66.12. Und (als weiteres Beispiel) Maria, Imrans Tochter, die ihre Scham hütete. Darum hauchten Wir von Unserem Geist in sie ein. Und sie glaubte an die Worte ihres Herrn und an Seine Schriften und war eine der Demütigen.
3. Unwerte Töchter?
Tatsächlich beginnt der Unterschied zwischen der biblischen und der quranischen Einstellung gegenüber der Frau, sobald ein Mädchen geboren wurde. So behauptet also ein Bibelautor in der Bibel, dass die Zeitspanne der rituellen Unreinheit bei Geburt eines Mädchens doppelt so lange anhält wie bei der Geburt eines Sohnes (Lev. 12:2-5).
Die katholische Bibel sagt ausdrücklich: "Die Geburt einer Tochter ist ein Verlust" (Sirach 22:3).
Im Gegensatz zu dieser schockierenden Aussage, empfangen Buben besonderes Lob:
"Ein Mann welcher einen Sohn erzieht, wird von seinem Feind beneidet werden." (Ecclesiasticus 30:3)
Jüdische Rabbiner erklärten es für jüdische Männer verpflichtend, Nachkommen zu zeugen, um die Rasse zu vermehren. Gleichzeitig verhehlten sie jedoch nicht ihre eindeutige Bevorzugung männlicher Nachkommen. "Es ist gut für jene, deren Nachkommen männlich sind, jedoch schlecht für jene, deren Nachkommen weiblich sind," "Bei der Geburt eines Knaben sind alle vergnügt … bei der Geburt eines Mädchens sind alle bekümmert", und "wenn ein Knabe auf die Welt kommt, kommt Friede auf die Erde … wenn ein Mädchen auf die Welt kommt, kommt nichts." 7
Eine Tochter wird als schmerzhafte Last empfunden, als mögliche Quelle der Schande für ihren Vater:
"Deine Tochter ist halsstarrig? Halte sie streng, damit sie dich nicht lächerlich vor deinen Feinden macht, zum Gespött der Stadt, zum Mittelpunk gemeinen Tratsches und dich öffentlich bloßstellen." (Sirach 42:11).
"Haltet eine halsstarrige Tochter unter strenger Aufsicht oder sie wird jede Nachsicht die man ihr gewährt missbrauchen. Beobachtet ihren schamlosen Blick scharf und seid nicht enttäuscht wenn sie Schande über euch bringt." (Sirach 26:10-11).
Diese ungleiche Behandlung und Verachtung der Geburt eines Mädchens verleitete die heidnischen Araber vor dem Islam zur Tötung ihrer neugeborenen Töchter. Eindringlich verdammt der Quran diese schreckliche Tat und verbietet sie vollkommen: „16.59. Er verbirgt sich wegen dieser schlechten Nachricht vor den Leuten: Soll er diese Schande behalten oder in der Erde vergraben? Ist ihr Urteil nicht falsch?“
Es muss noch erwähnt werden, dass dieses klare Verbrechen nur durch die Kraft des Quran gestoppt werden konnte, mit der klaren Verurteilung dieses Verbrechens (16:59, 43:17, 81:8-9). Der Quran unterscheidet nicht zwischen Junge und Mädchen. Im Gegensatz zur Bibel betrachtet der Quran die Geburt einer Tochter genauso wie die Geburt eines Sohnes als ein Geschenk (hibâ) und ein Segen Gottes. Im Quran wird sogar das Geschenk der Geburt einer Tochter zuerst genannt:
42. 49. Allahs ist das Reich der Himmel und der Erde. Er erschafft, was Er will. Er schenkt Mädchen, wem Er will, und schenkt Jungen, wem Er will.
Um jegliche Überbleibsel der Tötung neugeborener Töchter in der sich bildenden islamischen Gesellschaft auszulöschen, versprach der Prophet Muhammad denjenigen, die mit einer Tochter gesegnet wurden eine große Belohnung, wenn sie sie freundlich erzögen: „Wer seine Töchter großzieht, und großzügig mit ihnen verfährt, den werden sie vor dem Höllenfeuer ein Schutz sein.“ (Bukhari und Muslim).
4. Bildung für Frauen?
Der Unterschied zwischen der biblischen und der quranischen Vorstellung von der Frau beschränkt sich nicht nur auf die neugeborene Tochter, sondern weitet sich auf viele weitere Aspekte aus. Vergleichen wir die beiden Einstellungen bezüglich des Erlernens der eigenen Religion. Das Herzstück des Judentums ist die Torah, das Gesetz, doch gemäß dem Talmud sind „Frauen von dem Studium der Torah ausgeschlossen.“ Einige Jüdische Rabbiner erklärten „Lasst die Wörter der Torah lieber durch das Feuer zerstört werden als von einer Frau mitzuteilen.“ „Wer auch immer seiner Tochter die Torah lehrt, ist als ob er ihr eine Obszönität beigebracht hätte.“
Doch die Einstellung von Paulus im NT ist nicht erfreulicher:
(1. Korinther 14:34-35)Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen 34 sollen die Frauen schweigen in der Gemeindeversammlung; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer fragen. Es steht der Frau schlecht an, in der Gemeinde zu reden. 36 Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist's allein zu euch gekommen? 37 Wenn einer meint, er sei ein Prophet oder vom Geist erfüllt, der erkenne, dass es des Herrn Gebot ist, was ich euch schreibe. 38 Wer aber das nicht anerkennt, der wird auch nicht anerkannt. 39 Darum, liebe Brüder, bemüht euch um die prophetische Rede und wehrt nicht der Zungenrede. 40 Lasst aber alles ehrbar und ordentlich zugehen.
Zwar versuchen apologetische evangelikale Seiten natürlich gemäß ihrer altbekannten Wortspielerei durch traurige Verdrehungen und „neue“ Übersetzungen den offensichtlichen Sinn dieser Bibelstelle nach ihrem Belieben zu interpretieren, was auch mit Sicherheit nicht verwundert, betrachtet man den unheiligen Umgang der Christen mit ihrer Schrift über die Jahrhunderte hinweg. Dabei wird versucht die Stelle nach eigenem Belieben zu zerstückeln, wobei der erklärende darauffolgende Vers außer Acht gelassen wird, in dem Paulus seinen Lesern auffordert seine Ausführungen als „Gebot Gottes“ anzuerkennen. Wie dem auch sei, diese Frage im Speziellen zu erörtern, soll dem innerchristlichen Kampf um die wahrheitsgemäße Auslegung überlassen sein, hier soll nicht die Zeit darauf verschwendet werden auf diese Interpretation zu antworten, denn ein Zitat für die christlichen Apologeten mehr oder weniger verändert die grundsätzlich frauenverachtende Haltung der Bibel nicht im Geringsten.
Nimmt man die offensichtliche Aussage von Paulus, so wie sie auch von der Kirche, die für sich selbst in der Person des Papstes Unfehlbarkeit beansprucht, verstanden wird, so muss sich der Betrachter doch zu Recht fragen, wie eine Frau sich intellektuell weiterentwickeln soll, wenn sie sich gegenüber ihrem Mann in völlige Unterwerfung begeben muss?
Um gerecht zu bleiben, muss man sich jetzt natürlich die Frage stellen, ob der Quran sich darin mit der Bibel überhaupt widerspricht. Eine kurze Begebenheit, die der Quran erzählt, fasst seine Position prägnant zusammen. Khawlah war eine muslimische Frau, deren Ehemann Auss in einem Moment der Wut sich zu folgender Aussage hinreißen ließ: „Du bist für mich wie der Rücken meiner Mutter.“ Dieser Ausspruch war für heidnische Araber eine Scheidungserklärung, die den Ehemann von jeglicher Eheverantwortung befreite, doch der Ehefrau nicht erlaubte das Haus des Ehemannes zu verlassen oder einen anderen Mann zu arbeiten. Als Khawlah von ihrem Ehemann diese Aussage hörte, befand sie sich in einer unglücklichen Situation. Sie ging sofort zum Prophet des Islams um Situation vorzutragen. Der Prophet vertrat die Ansicht, geduldig zu bleiben, da es keinen Ausweg zu geben schien. Khawlah aber diskutierte weiter mit dem Propheten, um ihre Ehe, die sich in der Schwebe befand, zu retten. Kurz darauf griff der Quran ein; Khawlah’s Bitte wurde akzeptiert. Der göttliche Rechtsspruch hob diese schändliche Tradition auf. Ein gesamtes Kapitel (Sura 5 des Qurans wurde nach dem Vorfall der diskutierenden Frau „Almujadilah“ also „die diskutierende Frau“ benannt:
58.1. Allah hat das Wort jener gehört, die mit dir über ihren Gatten stritt und sich auch bei Allah beklagte. Und Allah hörte euren Wortwechsel. Allah ist fürwahr Hörend, Sehend.
58.2. Diejenigen von euch, welche sich von ihren Frauen scheiden, indem sie sagen: »Du bist mir (so verboten) wie der Rücken meiner Mutter« - ihre Mütter sind sie nicht! Ihre Mütter sind wirklich nur die, welche sie geboren haben. So sagen sie gewiss etwas Widerwärtiges und die Unwahrheit. Aber Allah ist wahrlich vergebend, verzeihend.
58.3. Diejenigen, welche sich mit solchen Worten von ihren Frauen scheiden und dann ihre Worte zurücknehmen — dafür ist ein Unfreier freizulassen, bevor sie einander wieder berühren. Das ist es, wozu ihr ermahnt werdet. Und Allah weiß, was ihr tut.
Im Quran hat eine Frau das Recht sogar mit dem Propheten des Islam selbst zu diskutieren und niemand hat das Recht ihr zu befehlen ruhig zu bleiben. Sie braucht ihren Ehemann nicht als alleinige Referenz zu betrachten, was Gesetz und Religion anbelangt. Viele weitere Begebenheiten wurde uns durch die Biographie des Propheten und seiner Gefährten überliefert, in denen Frauen im Islam aktive Rollen spielten. So war Aisha, die jüngste Ehefrau des Propheten, nach dem Tod von Muhammad, eine Gelehrtin geworden, zu der sogar Männer kamen, um über das Leben des Propheten und den Islam zu lernen.
5. Unsaubere unreine Frau?
Jüdische Gesetze und Verordnungen, welche die menstruierende Frau betreffen sind außerordentlich restriktiv. Das AT betrachtet eine menstruierende Frau als unsauber und unrein. Mehr noch, ihre Unreinheit „überträgt“ sich sogar auf andere. Alles und jeden, den sie berührt wird für einen Tag unrein:
„19 Wenn eine Frau ihren Blutfluss hat, so soll sie sieben Tage für unrein gelten. Wer sie anrührt, der wird unrein bis zum Abend. 20 Und alles, worauf sie liegt, solange sie ihre Zeit hat, wird unrein und alles, worauf sie sitzt, wird unrein. 21 Und wer ihr Lager anrührt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend. 22 Und wer irgendetwas anrührt, worauf sie gesessen hat, soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend. 23 Und wer etwas anrührt, das auf ihrem Lager gewesen ist oder da, wo sie gesessen hat, soll unrein sein bis zum Abend. 24 Und wenn ein Mann bei ihr liegt und es kommt sie ihre Zeit an bei ihm, der wird sieben Tage unrein und das Lager, darauf er gelegen hat, wird unrein. [...]“(3. Mose 15 19-24)
Wegen ihrer „infektiösen“ Natur, wurde eine menstruierende Frau manchmal verbannt, um die Möglichkeit jeglichen Kontaktes mit ihr zu vermeiden. Sie wurde für die gesamte Zeit ihrer „Unreinheit in eigens dafür eingerichtete Häuser geschickt, die „Haus der Unreinheit“ genannt wurden“. Der Talmud betrachtet eine menstruierende Frau als unheilvoll, selbst ohne jeglichen physikalischen Kontakt.
„Unsere Rabbiner lehrten: ... geht eine menstruierende Frau zwischen zwei Männern vorbeigeht, so ermordet sie einen dieser beiden, wenn sie sich zu Beginn ihrer Periode befindet, und wenn es die Endzeit ihrer Periode ist, so verursacht sie Streit zwischen ihnen.“ (bPes. 111a.)
Zudem wurde es dem Ehemann der menstruierenden Frau verboten die Synagoge zu betreten, wenn er durch seine Frau unrein wurde, und wenn es nur der Staub unter ihren Füßen war. Ein Priester, dessen Ehefrau, Tochter oder Mutter die Periode hatte, durfte keinen priesterlichen Segen in der Synagoge aussprechen. Kein Wunder also, dass viele jüdische Frauen heute immer noch die Menstruation als „Fluch“ bezeichnen.
Der Islam betrachtet die menstruierende Frau nicht als Überträgerin einer „infektiösen Unreinheit“. Sie ist weder „unberührbar“ noch „verflucht“. Sie führt ihr normales Leben weiter bis auf eine Einschränkung: Das Ehepaar darf keinen sexuellen Kontakt während der Menstruation haben. Jeder andere Kontakt ist ausdrücklich erlaubt. Eine menstruierende Frau ist von rituellen Gottesdiensten, wie Fasten und den täglichen Gebete befreit.
6. Zeugenaussagen
Ein weiterer Punkt, in dem sich Quran und Bibel unterscheiden, ist das Thema der Frau als Zeugin. Es stimmt natürlich, dass der Quran den Gläubigen gebietet in finanziellen Angelegenheiten zwei männliche Zeugen oder einen männlichen und zwei weibliche Zeugen aufweisen (2:282).
Auf der anderen Seiten wurde es Frauen nicht erlaubt als Zeugen aufzutreten, in der frühen jüdischen Gesellschaft. Für die Rabbiner gehörte es zu den neun Verfluchungen der Frau, die aus dem Sündenfall resultieren, dass sie nicht als Zeugin auftreten könnte.
Heute dürfen Frauen in Israel keine Zeugenaussagen vor einem Rabbiner-Gericht abgeben. Die Rabbiner begründen dies mit den Versen aus der Genesis (18:9-16), in denen gesagt wird, dass Sarah, die Ehefrau Abrahams gelogen hätte. Die Rabbiner benutzen diesen Vorfall als Beweis dafür, dass Frauen nicht für den Zeugenstand geeignet seien. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Geschichte der Genesis mehr als einmal im Quran erwähnt wird, doch nirgendwo eine vermeintliche Lüge angesprochen wird (11:69-74, 51:24-30). Im christlichen Westen, erlaubte kirchliches sowie ziviles Recht bis Ende des 19. Jahrhunderts Frauen nicht Zeugenaussagen zu abgeben.
Beschuldigt ein Mann seine Frau der Unzucht, so wird ihre Aussage nach der Bibel überhaupt nicht betrachtet. Die beschuldigte Frau wird einem Verfahren unterzogen mit einer Prüfung. In diesem Verfahren unterläuft die Frau eine kompliziertes und erniedrigendes Ritual, das ihre Schuld oder ihre Unschuld beweisen soll (4. Mose 5:11-31). Wird sie nach dieser Prüfung für schuldig befunden, wird sie zum Tode verurteilt. Wird sie nicht schuldig befunden, so wird ihr Mann aber keiner Schuld bezichtigt werden.
Wenn zudem ein Mann eine Frau heiratet und sie bezichtig, keine Jungfrau zu sein, so gilt ihre eigene Aussage nicht. Ihre Eltern müssen den Beweis ihrer Jungfräulichkeit vor den Älteren der Stadt hervorbringen. Wenn die Eltern dies nicht beweisen können, dann wird sie vor dem Haus ihres Vaters zu Tode gesteinigt. Können ihre Eltern ihre Unschuld beweisen, muss ihr Ehemann nur eine Strafe von ein Hundert Shekeln Silber bezahlen und er darf seine Frau sein ganzes Leben lang nicht scheiden:
13 Wenn jemand ein Mädchen zur Frau nimmt und wird ihrer überdrüssig, nachdem er zu ihr gegangen ist, 14 und legt ihr etwas Schändliches zur Last und bringt ein böses Gerücht über sie auf und spricht: Dies Mädchen hab ich geheiratet und als ich zu ihr ging, fand ich sie nicht als Jungfrau, 15 so sollen Vater und Mutter des Mädchens die Zeichen ihrer Jungfräulichkeit nehmen und vor die Ältesten der Stadt im Tor bringen. 16 Und der Vater des Mädchens soll zu den Ältesten sagen: Ich habe diesem Mann meine Tochter zur Frau gegeben; nun ist er ihrer überdrüssig geworden 17 und legt ihr Schändliches zur Last und spricht: Ich habe deine Tochter nicht als Jungfrau gefunden. Hier aber sind die Zeichen der Jungfräulichkeit meiner Tochter. Und sie sollen die Decke vor den Ältesten der Stadt ausbreiten. 18 Und die Ältesten der Stadt sollen den Mann nehmen und züchtigen 19 und ihm eine Buße von hundert Silberstücken auferlegen und sie dem Vater des Mädchens geben, weil er über eine Jungfrau in Israel ein böses Gerücht aufgebracht hat. Und er soll sie als Frau behalten und darf sie sein Leben lang nicht entlassen. 20 Ist's aber die Wahrheit, dass das Mädchen nicht mehr Jungfrau war, 21 so soll man sie heraus vor die Tür des Hauses ihres Vaters führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, weil sie eine Schandtat in Israel begangen und in ihres Vaters Hause Hurerei getrieben hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun (5. Mose 22)
7. Ehebruch
Ehebruch und Unzucht werden als Sünden in allen Religionen betrachtet. Die Bibel sieht die Todesstrafe für Ehebrecher und Ehebrecherin vor (3. Mose 20:10). Der Islam bestraft ebenfalls beide gleich (24:2). Doch unterscheidet sich die Definition des Ehebruchs grundlegend von der biblischen Definition. Ehebruch ist gemäß dem Quran die Einbeziehung eines verheirateten Mannes oder einer verheirateten Frau in einer außerehelichen Beziehung. Die Bibel betrachtet nur die außereheliche Äffäre einer verheirateten Frau als Ehebruch. (3. Mose 20:10, 5. Mose 22:22, Sprüche 6:20-7:27)
Wenn jemand dabei ergriffen wird, dass er einer Frau beiwohnt, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, der er beigewohnt hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun (5. Mose 22:22)
Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat. (3. Mose 20:10)
Schläft gemäß der biblischen Definition ein verheirateter Mann mit einer nicht verheirateten Frau, so wird das nicht als Verbrechen angesehen. Der verheiratete Mann, der eine außereheliche Beziehung mit einer unverheirateten Frau eingeht, wird nicht als Ehebrecher betrachtet und diese unverheiratete Frau auch nicht als Ehebrecherin. Das Verbrechen des Ehebruchs wird nur dann eingegangen, wenn ein Mann, ob verheiratet oder nicht, mit einer verheirateten Frau eine Beziehung eingeht. Nur in diesem Fall wird der Mann als Ehebrecher bezeichnet, auch wenn er nicht verheiratet ist und die Frau als Ehebrecherin.
Somit wird Ehebruch gemäß der Bibel als eine außereheliche Beziehung, die eine verheiratete Frau involviert definiert. Die außereheliche Beziehung eines verheirateten Mannes ist nicht per se ein Verbrechen gemäß der Bibel. Warum nun diese Doppelmoral? Nach der Enzyklopädia Judaica wurde die Frau als Eigentum ihres Mannes angesehen und somit stellt Ehebruch ein Vergehen am ausschließlichen Eigentumsrecht ihres Ehemannes; die Frau als Eigentum ihres Ehemannes hat kein solches Recht ihm gegenüber. Geht somit ein Mann ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau ein, so vergeht er sich somit am Eigentum eines anderen Mannes und muss deswegen bestraft werden.
Bis zum heutigen Tage werden die Kinder, die aus einem Verhältnis zwischen einem verheirateten Mann und einer unverheirateten Frau hervorgehen, als legitime Kinder betrachtet. Geht allerdings eine verheiratete Frau eine Affäre mit einem anderen mann ein, so werden ihre Kinder aus diesem Verhältnis nicht als legitim betrachtet, sondern als unehelich und es ist ihnen verboten andere Juden außer Konvertierte und Uneheliche zu heiraten. Dieses Verbot wird für 10 weitere Generationen aufrecht gehalten, bis der Makel des Ehebruchs vermutlich schwächer geworden ist.
Der Quran betrachtet auf der anderen Seite die Frauen mit Sicherheit nicht als Eigentum des Mannes. Er beschreibt eindringlich das Verhältnis zwischen den Ehepartnern mit folgenden Worten:
30.21. Zu Seinen Zeichen gehört auch, dass Er euch Gattinnen aus euch selbst schuf, damit ihr bei ihnen ruht. Und Er hat zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit gesetzt. Darin sind fürwahr Zeichen für nachdenkliche Leute.
Das ist das quranische Konzept der Ehe: Liebe, Barmherzigkeit und Beschaulichkeit, nicht Eigentum und Doppelmoral.
8. Eide
Gemäß der Bibel muss ein Mann seinem Eid gegenüber Gott nachkommen. Er darf sein Wort nicht brechen. Auf der anderen Seite ist der Eid einer Frau nicht unbedingt verbindlich für sie. Er muss von ihrem Vater, wenn sie bei ihm wohnt, oder von ihrem Mann, wenn sie verheiratet ist, gebilligt sein. Stimmen sie nicht zu, so sind ihre Eide als null und nichtig anzusehen:
In 4. Mose 30:2 lesen wir:
Und Mose redete mit den Häuptern der Stämme Israels und sprach: Dies ist's, was der HERR geboten hat: 3 Wenn jemand dem HERRN ein Gelübde tut oder einen Eid schwört, dass er sich zu etwas verpflichten will, so soll er sein Wort nicht brechen, sondern alles tun, wie es über seine Lippen gegangen ist. 4 Wenn eine Frau dem HERRN ein Gelübde tut und sich zu etwas verpflichtet, solange sie im Hause ihres Vaters und ledig ist, 5 und ihr Vater hört von ihrem Gelübde und ihrer Verpflichtung, die sie sich auferlegt hat, und er schweigt dazu, so gelten alle ihre Gelübde, und jede Verpflichtung, die sie sich auferlegt hat, soll auch gelten. 6 Wenn aber ihr Vater ihr's verwehrt an dem Tage, da er's hört, so gilt das Gelübde und die Verpflichtung nicht, die sie sich auferlegt hat, und der HERR wird ihr gnädig sein, weil ihr Vater es ihr verwehrt hat. 7 Wird sie aber eines Mannes Frau und liegt noch ein Gelübde auf ihr oder hat sie unbedacht etwas versprochen, durch das sie sich gebunden hat, 8 und ihr Mann hört es und schweigt dazu an demselben Tage, so gilt ihr Gelübde und ihre Verpflichtung, die sie sich auferlegt hat. 9 Wenn aber ihr Mann ihr's verwehrt an dem Tage, da er's hört, so macht er sie ihres Gelübdes ledig, das auf ihr liegt, und ihres unbedachten Versprechens, durch das sie sich gebunden hat; und der HERR wird ihr gnädig sein. […]
Warum ist das Wort einer Frau nicht bindend per se? Die Antwort ist einfach: Da sie im Grunde genommen vor der Heirat das Eigentum ihres Vaters darstellt, und nach der Heirat ihrem Ehemann gehört. Die Kontrolle des Vaters über seine Tochter war schon zeitweise so ausgeprägt, dass er sie bei entsprechendem Wunsch sie verkaufen konnte! Das wird in den Schriften der Rabbiner angedeutet: „Der Mann darf seine Tochter verkaufen, doch die Frau darf ihre Tochter nicht verkaufen; der Mann darf seine Tochter verloben, doch die Frau darf ihre Tochter nicht verloben.“ [17] Die rabbinische Literatur deutet zudem an, dass die Heirat die Übergabe der Kontrolle vom Vater auf den Ehemann bedeutet: „Verlobung, die Frau zum unantastbaren Eigentum des Ehemannes machen…“. Wird die Frau offensichtlich als das Eigentum von jemand anderem betrachtet, so kann sie also keinerlei Gelübde ablegen, wenn ihr Besitzer dies nicht erlaubt.
Es ist interessant zu erwähnen, dass sich diese biblischen Anweisungen bezüglich der Frauengelübde negativ auf judeo-christliche Frauen bis ins frühe 20. Jahrhundert auswirkten. Eine verheiratete Frau in der westlichen Welt hatte keinen rechtlichen Status. Keine ihrer Handlungen hatte rechtlichen Wert. Ihr Ehemann konnte jeden von ihr eingegangen Vertrag, Einkauf oder Abkommen nullifizieren. Westlichen Frauen war es nicht möglich einen verbindlichen Vertrag einzugehen, da sie praktisch das Eigentum von jemand anderem waren, so dass sie über zweitausend Jahre wegen der dieser biblischen Einstellung ihnen gegenüber leiden mussten.
Im Islam ist der Eid eines jeden Muslim, männlich oder weiblich, verbindlich. Niemand hat das Recht oder die Befugnis den Eid einer anderen Person aufzuheben. Wird ein Eid nicht eingehalten, so muss dafür gemäß dem Quran Buße getan werden:
5.89. Allah wird euch nicht für ein unbedachtes Wort in eueren Eiden bestrafen. Jedoch wird er euch für das bestrafen, was ihr mit Bedacht (falsch) beschworen habt. Die Sühne dafür soll die Speisung von zehn Armen sein, mit der Speise, die ihr gewöhnlich eueren Familien gebt, oder ihre Bekleidung oder die Befreiung eines Nackens (die Mittel dazu) nicht findet, der faste drei Tage. Dies ist die Sühne für die Eide, die ihr (falsch) geschworen habt. Und haltet euere Eide. So macht euch Allah Seine Botschaft klar, damit ihr dankbar seid.
Die Gefährten des edlen Propheten Muhammad, Frauen und Männer, kamen bei Annahme des Islams zu ihm, um ihm ihren Treueid persönlich zu übermitteln. Frauen kamen genauso wie Männer eigenständig zu ihm und legten ihren Eid ab:
60.12. O Prophet! Wenn gläubige Frauen zu dir kommen und dir geloben, Allah nichts an die Seite zu stellen, nicht zu stehlen, keine Unzucht zu treiben, ihre Kinder nicht zu töten, keine haltlosen Verleumdungen zu verbreiten und gegen dich in dem, was sich geziemt, nicht ungehorsam zu sein, dann nimm ihr Gelöbnis an und bitte Allah um Verzeihung für sie. Allah ist fürwahr verzeihend und barmherzig.
Ein Mann darf im Islam somit nicht für seine Tochter oder seine Ehefrau einen Eid tätigen, oder gar einen von einer seiner weiblichen Verwandten ausgesprochenen Eid aufheben.
9. Eigentum der Ehefrau?
Der Islam weist einen unerschütterlichen Glauben in die Wichtigkeit der Ehe und des Familienlebens auf. Mit dem Christentum teilt er die Übergabe der Familienverantwortung an den Ehemann. Doch betrachtet man die christliche Position genauer, so treten tatsächlich eklatante Unterschiede auf, was die Grenzen dieser Verantwortung betrifft. Die judeo-christliche Tradition weitet diese Verantwortung und Führung des Ehemannes praktisch auf den Besitz der Frau aus.
Das Christentum befolgte bis vor kurzem die jüdische Tradition, die wir schon auszugsweise dargelegt haben. Religiöse und zivile Behörden im christlichen Römischen Reich (nach Konstantin) schrieben eine Eigentumsübereinkunft als Voraussetzung für die Anerkennung der Ehe. Die Familien boten ihren Töchtern immer weniger Mitgiften an und somit neigten die Männer dazu früher zu heirateten, während die Familien den Eheschluss ihrer Töchter nach vorne verschoben [23].
Unter dem Kirchengesetz war die Frau befugt ihre Mitgift zurückzuerhalten, wenn die Ehe aufgehoben wurde, außer sie war des Ehebruchs für schuldig befunden worden. In diesem Falle, verwirkte sie ihr Recht auf Rückerstattung der Mitgift, das bei ihrem Ehemann blieb [24]. Unter dem Kirchengesetz und dem zivilen Gesetz hatte die Frau jegliches Recht auf Eigentum verloren, bis in das frühe 20. Jahrhundert. So wurden beispielsweise die Rechte der Frauen im englischen Gesetz im Jahre 1632 aufgestellt und veröffentlicht. Diese „Rechte“ beinhalteten: „Was dem Ehemann gehört, ist sein Eigentum. Was die Frau besitzt, ist das Eigentum des Mannes.“ [25] Die Frau verlor somit mit der Eheschließung nicht nur ihr Eigentum, sie verlor ihre Persönlichkeit!
Keine ihrer Handlung hatte jeglichen rechtlichen Wert. Ihr Ehemann konnte jeden Verkauf oder Geschenk, die sie durchführte aufheben und als unverbindlich definieren. Die Person, mit der sie einen Vertrag geschlossen hatte wurde als Verbrecher, wegen Betrug, betrachtet. Sie konnte zudem nicht in ihrem eigenem Namen eine Klage einreichen oder in ihrem eigenem Namen angeklagt werden, noch konnte sie ihren eigenen Ehemann verklagen [26]. Eine verheiratete Frau wurde praktisch wie ein unmündiges Kind in den Augen des Gesetzes behandelt. Eine Ehefrau gehört ganz einfach zu ihrem Ehemann und deswegen hat sie jegliches Recht auf Eigentum, auf rechtliche Persönlichkeit und auf ihren Familiennamen verloren. [27]
Seit dem 7. Jahrhundert n.Chr. hat der Islam den verheirateten Frauen die eigenständige Persönlichkeit zugestanden, der sie durch das Judeo-Christentum beraubt wurden. Im Islam besteht für die Braut und ihre Familie keinerlei Verpflichtung ein Geschenk dem Bräutigam zu übergeben. Das Mädchen in einer muslimischen Familie ist keine Schuld. Eine Frau ist im Islam so geehrt, dass es für sie nicht notwendig ist, Geschenke zu präsentieren, um potenzielle Ehemänner anzulocken, vielmehr muss der Bräutigam seiner Zukünftigen ein Geschenk, die Morgengabe, präsentieren. Dieses Geschenk wird als ihr Eigentum betrachtet und weder der Bräutigam noch die Familie der Braut haben das Recht daran teil zu haben oder über dieses Geschenk zu verfügen. Lässt sich der Ehemann scheiden, so behält die Frau ihre Morgengabe, auch während der Ehe ist es dem Ehemann nicht gestattet über das Eigentum seiner Frau zu verfügen, außer mit ihrer freien Einwilligung. Der Quran verdeutlich seine Position klar:
4.4. Und gebt den Frauen ihr Brautgeld wie ein Geschenk. Und wenn sie euch etwas davon aus freien Stücken erlassen, so genießt es nach Belieben und ohne Bedenken.
Das Eigentum der Frau und ihre Einkommen sind unter ihrer völligen Kontrolle und für ihren eigenen Gebrauch, da ihr Lebensunterhalt und der ihrer Kinder die alleinige Verantwortung und Aufgabe des Ehemannes darstellt. Unabhängig davon, wie reich die Ehefrau sein mag, sie ist nicht dazu verpflichtet die Familie mit zu ernähren, bis sie freiwillig dies entscheidet zu tun. Ehepartner erben voneinander. Zudem behält die Ehefrau im Islam ihre eigenständige rechtliche Persönlichkeit und ihren Familiennamen [31].
10. Scheidung
Die drei Religionen weisen bemerkenswerte Unterschiede auf, was das Thema der Scheidung anbelangt. Christen verabscheuen Scheidung grundsätzlich, da das NT eindeutig die Unauflösbarkeit der Ehe verfechtet.
Jesus soll nach Matthäus angeblich gesagt haben: „Ich aber sage: Wenn ein Mann sich von seiner Frau scheiden lässt - es sei denn, sie war untreu -, macht er sie zur Ehebrecherin. Und wer eine geschiedene Frau heiratet, begeht ebenfalls Ehebruch." (Matthäus 5:32)
Diese kompromisslose Ansicht ist ohne Zweifel unrealistisch, denn es geht von einem Zustand der Fehlerlosigkeit aus, den menschliche Gesellschaften noch nie erreicht haben und auch nie erreichen können. Merkt ein Paar, dass ihre Ehe nicht wiederhergestellt werden kann, wird ein Verbot der Scheidung ihnen nichts Gutes tun. Sich nicht verstehende Ehepaare, gegen ihren Willen, dazu zu zwingen zusammen zu bleiben, ist weder effektiv noch vernünftig.
Das Judentum erlaubt auf der anderen Seite die Scheidung sogar ohne jeglichen Grund. Das AT gibt dem Ehemann das Recht sich von seiner Frau zu scheiden, sogar wenn er sie nur nicht mehr mag:
Wenn jemand eine Frau zur Ehe nimmt und sie nicht Gnade findet vor seinen Augen, weil er etwas Schändliches an ihr gefunden hat, und er einen Scheidebrief schreibt und ihr in die Hand gibt und sie aus seinem Hause entlässt [...] (5. Mose 24)
Die obigen Verse haben einen beachtliche Diskussion unter den jüdischen Gelehrten hervorgerufen, wegen ihrer Uneinigkeit bezüglich der Interpretation der Wörter „Ungnade“ „schändlich“, die im Text genannt werden. Der Talmud gibt die verschiedenen Ansichten wieder:
„Die Schule der Shammai vertrat die Ansicht, dass ein Mann seine Frau nicht scheiden lassen dürfe, wenn sie sich nicht eines Ehebruchs schuldig machte, während die Schule der Hillel die Ansicht vertrat, dass ein Mann seine Frau sogar dann scheiden lassen dürfe, wenn sie ihm nur eine Mahlzeit falsch zubereitet hatte. Rabbi Akiba sagt, dass er sich von ihr scheiden lassen dürfe, selbst wenn er nur eine andere Frau hübscher als seine finde.“ (Gittin 90a-b).
Das AT folgt der Ansicht der Shammaiten, während das jüdische Gesetz der Ansicht der Hillelites und des Rabbis Akiba gefolgt ist (33). Da die Ansicht der Hillelites siegte, wurde sie die ungebrochene Tradition des Jüdischen Gesetzes dem Ehemann das Recht der Scheidung von seiner Frau zu geben, selbst ohne jeglichen Grund. Das AT gibt den Männern nicht nur das Recht sich von einer „ungemochten“ Ehefrau scheiden zu lassen, sondern es sieht die Scheidung von einer „schlechten Ehefrau“ als eine Verpflichtung an:
"Eine schlechte Frau bringt Erniedrigung, niedergeschlagene Blicke und ein wundes Herz. Kraftlose Arme und schlaffe Knie sind jenem Mann, dessen Frau ihn nicht glücklich zu machen vermag. Die Frau ist der Ursprung der Sünde, und wegen ihr ist es, dass wir alle sterben müssen. Lass eine leckende Zisterne nicht tröpfeln oder lass eine schlechte Frau nicht sagen was sie will. Will sie deine Autorität nicht anerkennen, scheide sie und schicke sie fort." (Prediger 25:25).
Der Talmud berichtet über bestimmte, verschiedene Handlungen der Ehefrauen, welche Ehemänner verpflichtete sich von ihnen zu scheiden: "Wenn sie auf der Straße aß, wenn sie gierig auf der Straße trank, wenn sie das Baby auf der Straße säugte, in jedem dieser Fälle, sagt Rabbi Meir, muss sie ihren Mann verlassen." (Git. 89a). Der Talmud schreibt auch die Scheidung von einer unfruchtbaren Frau vor (die innerhalb von 10 Jahren kein Kind geboren hatte): "Unsere Rabbiner lehrten: Wenn ein Mann sich eine Frau nahm und mit ihr zehn Jahre gelebt hatte und sie kein Kind geboren hatte, muss (!) er sie scheiden" (Yeb. 64a).
Auf der anderen Seite können Frauen unter jüdischem Gesetz keine Scheidung einfordern. Eine jüdische Frau könnte ihr Recht auf Scheidung vor einem jüdischen Gericht einfordern, vorausgesetzt sie hätte schwerwiegende Gründe. Sehr wenige Gründe gibt es, welche die Frau zu einem Scheidungsantrag berechtigten. Diese Gründe sind unter anderen: Ein Ehemann mit körperlichen Unzulänglichkeit oder Hautkrankheiten, Vernachlässigung der ehelichen Pflichten, usw. Das Gericht kann den Antrag der Frau unterstützen, doch die Ehe nicht auflösen. Dies ist nur dem Ehemann möglich, indem er ihr den Scheidungsbrief aushändigt. Das Gericht könnte den Mann geißeln, zu einer Geldstrafe verurteilen, einsperren und ihn aus der Gemeinschaft ausschließen, um ihn dazu zu zwingen, den erforderlichen Scheidungsbrief seiner Frau zu übergeben. Sollte der Ehemann hartnäckig bleiben, könnte er sich weigern seiner Frau die Scheidung zu erlauben und sie für alle Zeiten an sich binden. Und noch schlimmer, konnte er sie im Stich lassen, ohne ihr die Scheidung zu gewähren und sie derart quasi unverheiratet und ungeschieden zu lassen. Er kann irgendeine andere Frau heiraten oder sogar mit irgendeiner anderen Frau außerhalb der ehelichen Bande zusammenleben und Kinder mit ihr haben (im jüdischen Recht gelten diese Kinder als ehelich). Die verlassene Frau dürfte hingegen nicht wieder heiraten, da sie rechtlich noch als verheiratet gilt und somit mit keinem Manne leben könnte, ohne als Ehebrecherin zu gelten und ihre Kinder aus solcher Verbindung bis ins zehnte Glied als illegitim gelten. Eine Frau in solcher Position wird Agunah (gekettete Frau) genannt. 34 In Amerika gibt heute in etwa 1000 bis 1500 solcher jüdischer Frauen (Agunot; Pl. von Agunah) und in Israel könnten es an die 16000 sein. Ehemänner können so Tausende von Dollars von ihren, in die Falle geratenen Frauen, für eine Scheidung erpressen. 35
Der Islam nimmt den Mittelplatz zwischen Christen und Juden ein, was die Scheidung anbelangt. Ehe im Islam ist eine feste Bindung, die nur für besondere Gründe gebrochen werden darf. Ehepaare sind angewiesen wann immer ihre Ehe in Gefahr ist, dagegen mit allem, was in ihrer Macht steht, vorzugehen. Scheidung soll nur dann angewendet werden, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt. Zusammenfassend erkennt der Islam Scheidung an, doch sieht es nur als letztes Mittel an.
Schauen wir uns an, wie die Gebote einer Scheidung im Islam aussehen. Der Islam erkennt das Recht beider Partner an, ihre Ehe zu beenden. Dabei erhält der Ehemann das Recht auf Scheidung (Talaq), der die Morgengabe nicht wieder einfordern darf, und gibt der Ehefrau, anders als im Judentum (vom Christentum ganz zu schweigen) beispielsweise, das Recht, die Ehe durch „Khula’“ aufzulösen, wobei sie ihre Morgengabe zurückgeben muss. Der Quran verbietet also ausdrücklich den sich scheidenden Männern, die Morgengabe wieder zurückzufordern, unabhängig davon, wie hoch der Betrag war:
4.20. Und wenn ihr eine Gattin anstelle einer anderen nehmen wollt, so nehmt nichts von ihr fort, selbst wenn ihr der ersteren einen ganzen Schatz gegeben habt. Wollt ihr es etwa fortnehmen mittels Verleumdung und (damit) offenbarer Sünde?
Entscheidet sich eine muslimische Ehefrau ihre Ehe zu beenden, muss sie aber die Morgengabe ihrem Ehemann zurückbringen. Dadurch wird sicher gestellt, dass eine Scheidung nicht aus einer affektiven Lage heraus ohne gründliche Überlegung durchgeführt wird, sondern beide, Ehemann und Ehefrau sich bewusst werden, dass die Scheidung kein Kinderspiel ist.
2.229. Der Scheidungsspruch ist zweimal (erlaubt), dann aber müsst ihr sie in Güte behalten oder im Guten entlassen. Und es ist euch nicht erlaubt, etwas von dem, was ihr ihnen gegeben hattet, zurückzunehmen, außer beide fürchteten, Allahs Gebote nicht halten zu können. Und wenn ihr fürchtet, dass beide Allahs Gebote nicht halten können, so begehen beide keine Sünde, wenn sie sich mit etwas loskauft. Dies sind Allahs Schranken; übertretet sie daher nicht. Und wer Allahs Gebote übertritt, das sind die Ungerechten.
Es wird vom Propheten überliefert:
Eine Frau kam eines Tages zum Propheten Muhammad, und forderte die Auflösung ihrer Ehe. Sie erzählte dem Propheten, dass sie keinerlei Beschwerden wegen dem Charakter oder dem Benehmen ihres Mannes hätte, ihr einziges Problem war, dass sie ihn wirklich nicht mehr mochte zu dem Ausmaß, dass sie nicht mehr mit ihm leben konnte. Er fragte sie: „Würdest du ihm seinen Garten (er hatte ihn ihr als Morgengabe geschenkt) zurückgeben?“ sie sagte: „Ja“.
Der Prophet wies daraufhin den Mann an, seinen Garten zurückzunehmen und die Auflösung der Ehe zu akzeptieren. (Bukhari)
In einigen Fällen kann eine muslimische Ehefrau gewillt sein ihre Ehe aufrechtzuerhalten, doch kann sie sich gezwungen sehen die Scheidung einzureichen, wenn folgende zwingende Gründe vorliegen: Misshandlung durch den Ehemann, Meiden ohne Grund, wenn der Ehemann seinen ehelichen Pflichten nicht nachkommt usw. In diesen Fällen löst das Sharia Gericht die Ehe auf.
Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass der Islam der muslimischen Frau einige beispielslose Rechte einräumt: Sie kann die Ehe durch Khula’ beenden und sie kann eine Scheidung einklagen. Eine muslimische Frau kann nicht durch einen sturen Ehemann in einer Ehe eingesperrt werden.
Dieses Recht war es, das jüdische Frauen, die in den frühen islamischen Gesellschaften lebten, dazu bewog, vor muslimischen Gerichten die Scheidung von ihren Ehemännern einzufordern. Die Rabbiner erklärten ihrerseits die Gerichtsentscheide für null und nichtig und um diesem ein Ende zu setzen, gaben sie der Frau neue Rechte und Privilegien, um sie davon abzuhalten, vor muslimische Gerichte zu ziehen. Jüdischen Frauen in christlichen Ländern wurden allerdings nicht die gleichen Privilegien zugesprochen, war das römische Gesetz dort nicht im Geringsten anziehender als das jüdische Gesetz.
Richten wir nun den Blick darauf, wie der Islam von der Scheidung entmutigt: Der Prophet des Islam sagte den Gläubigen:
“Unter allen bekannten Taten, ist Scheidung die am meisten verhasste für Allah“ (Abu Dawood)
Ein muslimischer Mann sollte sich von seiner Frau nicht scheiden, nur weil er sie nicht mehr mag. Der Quran weist die muslimischen Männer freundlich zu ihren Ehefrauen zu sein, selbst wenn er nur oberflächliche Emotionen oder gewisse Abneigung gegen sie verspürt:
4.19. O ihr, die ihr glaubt! Euch ist nicht erlaubt, Frauen gegen ihren Willen zu erben. Und behandelt sie nicht schlecht, um einen Teil von dem, was ihr ihnen gabt, von ihnen zurückzunehmen, es sei denn, sie hätten sich offenkundig unmoralisches Verhalten zuschulden kommen lassen. Verkehrt mit ihnen anständig. Und wenn sie euch zuwider sind, ist euch vielleicht etwas zuwider, in das Allah Reichtum gelegt hat.
Der Prophet Muhammad gab uns eine ähnliche Anweisung:
„Ein gläubiger Mann darf keine gläubige Frau hassen. Wenn er eine ihrer Züge nicht mag, dann mag er bestimmt einen anderen Charakterzug.“ (Muslim)
Der Prophet unterstrich ebenfalls, dass die besten Muslime diejenigen sind, die sich am besten zu ihren Ehefrauen verhalten:
„Die Gläubigen, die den besten Glauben haben, sind diejenigen, die den besten Charakter aufweisen können und die besten unter euch, sind diejenigen, die am besten zu ihren Ehefrauen sind.“ (Tirmidthi)
Doch der Islam ist eine praktische Religion, die natürlich erkennt, dass es Umstände geben kann, in der eine Ehe an den Rand des Zusammenbruchs geraten kann. In diesen Fällen ist reine Freundlichkeit oder Zurückhaltung keine brauchbare Lösung. Was macht man also, um die Ehe in diesen Fällen noch zu retten? Der Quran bietet einige praktische Ratschläge, für den Ehepartner, dessen Partner ein Übertreter ist.
Dem Ehemann, dessen Ehefrau durch falsches Benehmen die Ehe gefährdet, gibt der Quran vier Ratschläge:
4.34. Die Männer stehen für die Frauen in Verantwortung ein, mit Rücksicht darauf, wie Allah den einen von ihnen mit mehr Vorzügen als den anderen ausgestattet hat, und weil sie von ihrem Vermögen (für die Frauen) ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und sorgsam in der von Allah geboten Wahrung ihrer Intimsphäre. Diejenigen aber, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnt sie, meidet sie in den Schlafgemächern und schlagt sie. Und wenn sie euch gehorchen, unternehmt nichts weiter gegen sie; siehe, Allah ist erhaben und groß.
Die ersten drei Ratschläge sollten zuerst angewendet werden. Schlagen sie fehl, so sollte die Hilfe der beteiligten Familien gesucht werden. Es sollte erwähnt werden, im Lichte der obigen Verse, dass das Schlagen der Ehefrau, die gegen die Gebote Allahs verstößt, der letzte Ausweg darstellt, in der Hoffnung, dass die Ehefrau von ihren Übertretungen zurücktritt. Hilft es, dann darf der Ehemann nach dem Quran natürlich nicht weiter dieses Mittel benutzen und seine Ehefrau weiterhin verärgern. Hilft es aber nicht, so darf der Ehemann trotzdem dieses Mittel nicht weiterhin benutzen und der letzte Ausweg in der familien-unterstützte Aussöhnung gesucht werden.
Im Islam werden die Verse des Quran zudem durch die erläuternden Worte in den Überlieferungen des Propheten Muhammad erklärt, so dass wir uns zu diesem Anlass den folgenden Hadith des Propheten Muhammad betrachten, in dem er die muslimischen Ehemänner auffordert, zu diesen Mitteln nur in extremen Fällen greifen sollen, wie offene Unzucht der Ehefrau. Doch selbst in diesen Fällen darf die Bestrafung nur eine leichte sein und lässt die Ehefrau von den Übertretungen ab, so darf der Ehemann sie nicht weiter ärgern:
„Wenn sie sich offener Unzucht schuldig machen, so könnt ihr sie im Bett verlassen und sie leicht bestrafen. Hören sie wieder auf euch, so dürft ihr sie nicht weiter belästigen“ (Tirmidthi)
Zudem verurteilte der Prophet des Islam jede ungerechtfertigtes Schlagen aufs Schärfste. Einige muslimische Ehefrauen hatten ihm über ihre Männer geklagt, die sie geschlagen hatten. Als der Prophet dies hörte, sagte er kategorisch:
„Diejenigen, die ihre Frauen schlagen, sind nicht die besten unter euch.“ (Abu Dawood)
An dieser Stelle sollten wir uns auch an folgenden Hadith des Propheten erinnern:
„Die besten unter euch, sind diejenigen, die am besten zu ihrer Familie sind, und ich bin der beste unter euch zu meiner Familie“ (Tirmidthi)
Der Prophet riet einer muslimische Frau, deren Namen Fatimah bin Qais war, davon ab einen Mann zu heiraten, da er dafür bekannt war, Frauen zu schlagen:
„Ich ging zum Propheten und sagte: „Abul Jahm und Mu’awiah haben vorgeschlagen mich zu heiraten. Der Prophet sagte: Mu’awiah ist sehr arm und Abul Jahm ist daran gewöhnt Frauen zu schlagen“ (Muslim)
Es sollte daran erinnert werden, dass der Talmud das Schlagen der Ehefrau als Strafe vorsieht, um gewünschtes Benehmen zu bewirken. (39). Der Ehemann ist nicht auf extreme Fälle beschränkt, wie denen offener Unzucht. Es ist ihm erlaubt seine Ehefrau zu schlagen, selbst wenn sie nur sich nur weigert die Hausarbeit durchzuführen. Darüberhinaus ist er nicht darauf beschränkt nur leichte Bestrafung durchzuführen. Es ist ihm erlaubt die Sturheit seiner Frau mit einer Peitsche oder durch ihr Aushungern, zu brechen. (40)
Für die Ehefrau, deren Ehemann sich schlechtem Benehmen schuldig macht, und so dafür sorgt, dass die Ehe gefährdet wird, bietet der Quran folgenden Ratschlag:
4.128. Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann rohe Behandlung oder Gleichgültigkeit befürchtet, begehen sie keine Sünde, wenn sie sich einvernehmlich auseinandersetzen; denn ein friedlicher Kompromiss ist das beste. Die Seelen neigen zur Habsucht. Und wenn ihr Gutes tut und gottesfürchtig seid, siehe, Allah kennt euer Tun.
In diesem Fall wird die Ehefrau angewiesen eine Aussöhnung mit ihrem Ehemann anzustreben (mit oder ohne die Hilfe der Familie). Es sollte hervorgehoben werden, dass der Quran die Ehefrau nicht anweist ihren Mann zu meiden oder zu schlagen. Der Grund dafür könnte sein, dass die Ehefrau von einer gewaltsamen physischen Reaktion ihres sich schon schlecht benehmenden Ehemannes geschützt werden sollte. Eine solche Reaktion wird der Ehefrau und der Ehe mehr Schaden als Nutzen bringen.
Helfen auch die Schlichtungsversuche der Familien nicht mehr weiter, so bleibt der Ehefrau noch die Einklagung der Ehe vor Gericht oder die Khula’.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Islam verheirateten Ehepaaren sehr viele brauchbare Ratschläge bietet, um ihre Ehe in Zeiten von Streit und Spannungen zu schützen. Wenn einer der Ehepartner die Ehe gefährdet, dann ist der andere Partner laut Quran angewiesen alles Mögliche und Wirksame zu tun, um diesen Bund zu retten, dem der Islam große Bedeutung beigemessen hat. Schlagen alle Maßnahmen fehl, so erlaubt der Islam den Ehepartnern sich in Frieden und Übereinkunft scheiden zu lassen.
11. Mütter
Das alte Testament befiehlt die freundliche und angemessene Behandlung der Eltern an mehreren Stellen und verdammt diejenigen, die sie nicht ehren. Zum Beispiel: „Wer auch immer seinen Vater oder seine Mutter beschimpft, der muss getötet werden“ (Lev. 20:9) und „Ein weiser Mann bringt seinem Vater Freude, aber ein dummer Mann verachtet seine Mutter (Proverbs 15:20). Obwohl es auch erwähnt wird, nur den Vater alleine zu ehren, z.B. „Ein weiser Mann befolgt der Anweisung seines Vaters“ (Proverbs 13:1), wird die Mutter nie alleine erwähnt. Zudem wird die freundliche Behandlung der Mutter, als Zeichen der Anerkennung ihrer großen Leiden während Schwangerschaft und Stillzeit nicht besonders betont. Auch erben Mütter nichts von ihren Kindern, während Väter durchaus erben können (42).
Es ist schwer vom NT als einer Schrift zu sprechen, die für die Ehrung der Mutter einsteht. Im Gegenteil erhält man den Eindruck, dass das NT die freundliche Behandlung der Mutter als ein Hindernis für den Weg zu Gott ansieht.
Gemäß dem NT kann niemand ein guter Christ, wert genug der Jünger Jesus Christus zu werden, wenn er nicht seine Mutter hasst. Angeblich soll Jesus gesagt haben:
"Wenn jemand zu mir kommt, und seinen Vater, seine Mutter, seine Frau und seine Kinder, seine Brüder und Schwestern nicht hasst - ja sein eigenes Leben - so kann er nicht mein Jünger sein". (Luke 14:26)
Zudem vermittelt das NT ein Bild von Jesus, von Gleichgültigkeit oder sogar Respektlosigkeit seiner eigenen Mutter geprägt. Als sie nach ihm sucht, während er einer Menge predigt, kommt es ihm nicht in den Sinn, sich um sie zu kümmern.
"Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saße
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Beleidigend?
Du beleidigst ständig meinen Glauben, indem du Jesus verleugnest und behauptest er sei nur ein normaler Prophet gewesen, nicht besser als Mohammed. Das ist für mich genauso beleidigend, aber ich kann damit umgehen.
Trotzdem sehe ich hier kein bisschen Erbarmen. Ist wieder typische Kriegsherren Mentalität. Einfach die Männer umzulegen, weil sich der Stamm gegen einem gestellt hat. Erbarmen gleich null, am Besten töten, dann können sie nicht mehr aufmucken. Mehr war das nicht, das ist aber nichts neues, das hat auch schon Alexander der Große gemacht und viele andere brutale Kriegsherren. Von der Machtpolitischen Seite hat er alles richtig gemacht, aber von der religiösen Seite alles falsch. Wenn das Allahs Wille war, dann ist er nicht Gott, denn er stimmt zu keinem Deut mit dem Gott überein, den Jesus predigte. Soetwas habe, ich sogar schon vorher, bevor den Islam überhaupt kannte, nur dem Teufel persönlich zugetraut, wobei ich eigentlich nicht wirklich an den Teufel glaube.
Zu der Todesstrafe habe ich schonmal etwas geschrieben. Wieso tötet Gott nicht selber, wenn es sein Wille ist, ich denke er ist allmächtig?
Jesus sagte kein Mensch habe das Recht über jemanden zu urteilen, weil alle Menschen Sünder sind. Gott lässt diese Menschen trotz der Sünde am Leben, weil er sie liebt und ihnen die Chance geben will seine Fehler zu erkennen und von Herzen zu bereuen, damit sie wieder den rechten Weg finden. Ihn zu töten heisst ihm dies zu verwehren und macht sich dabei selber schuldig.
Zu glauben, dass Gott einem seine Schuld vergibt, nur weil man deswegen von anderen getötet wird, ist ziemlich naiv. Damit würdest du Gott Einfältigkeit unterstellen, denn der Täter muss es bereuen und seinen Fehler einsehen, das kann er aber nicht, wenn er Tod ist, dann ist es zu spät. Vielleicht wird Gott mit ihnen Erbarmen haben, aber sicher ist das nicht, wenn das Opfer ohne Reue sowieso davon ausgeht, das | | |