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Hallo Keys,
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| Für mich hat das ne ganz einfache Konsequenz eine Religion die mit der erkennbaren Wissenschaft widerlegbar ist, hat somit den Anspruch aif Wahrheit verloren oder? d.h Hirngespinste wie Donnergott oder Sonnengott oder sonst was die gibt es nicht! |
Wer sagt die, das deine Vorstellung von Gott nicht auch ein Hirngespinst ist?
Der von dir gepostete Text (Quelle?), von dem ich finde, das er den "Nagel auf den Kopf" trifft, legt diesen Schluss nahe.
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| Wie ungeheuer fruchtbar die menschliche Phantasie ist, zeigt die Schätzung eines Anthropologen, derzufolge die Menschheit bis heute etwa 100.000 Religionen hervorgebracht habe.1 Dieser Prozeß ist keineswegs beendet... |
...und niemand kann sagen, welche die beste Religion ist.
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| ...durch die Entwicklung der Wissenschaft können weltanschaulich-religiöse Weltbilder nicht mehr, wie in Zeiten früherer Unwissenheit, mittels religiöser Phantasie geschaffen werden. |
Umso erstaunlicher ist, das sich das sich solche obsolete weltanschaulich-religiöse Weltbilder trotzdem immer noch halten. (auch falls tatsaechlich keine neuen produziert werden)
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| Fragen wie die nach der Enstehung des Weltalls, der Materie und des Lebens erfordern bei unseren heutigen Kenntnissen Antworten, die einen bestimmten wissenschaftlichen Standard nicht mehr unterschreiten dürfen. |
Sehr richtig. Und die weltanschaulich-religiöse Weltbilder stehen hier im krassen Widerspruch zu den wissenschaftlichen Standards.
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| Die Entwicklung der Naturwissenschaften ist ein kontinuierlicher Prozeß, der in unserem Jahrhundert allerdings mit fast exponentiellem Wachstum voranschreitet. |
Dieses ist genau das Problem. Die ueberwiegende Mehrheit der Menschen ist nicht, und war nie in der Lage, die tatsaechliche Komplexitaet unserer Welt zu begreifen und sucht deshalb nach Moeglichkeiten der Vereinfachung.
Dies ist m.E. der Boden, auf dem weltanschaulich-religiöse Weltbilder gedeien.
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| Nicht der Umstand, daß nun plötzlich die Sonne und nicht mehr die Erde als Mittelpunkt des Weltalls angesehen wurde, war die entscheidende Neuerung, sondern daß Antworten nicht mehr durch Interpretation tradierter "heiliger Schriften" von einem sich hierzu allein berufen fühlenden Klerus gegeben wurden. Diese Wende führte dazu, daß Beobachtung, Experiment und mathematische Analyse an die Stelle "geoffenbarter Glaubenswahrheiten" traten. |
Das trifft auf das Christentum ebenso wie den Islam zu.
Den beide begruenden sich auf "geoffenbarter Glaubenswahrheiten tradierter heiliger Schriften"!
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| Der stets mit Machtinstinkt ausgestattete Klerus der katholischen Kirche jener Zeit schätzte diese Gefahr durchaus richtig ein. Für ihn war es nur konsequent, durch Anwendung seiner "Heilsmittel" Mord (so an Giordano Bruno am 17.2.1600) und Folter (mit der Galilei bedroht wurde) dieser Entwicklung zu begegnen. |
Vergl. hier Massnahmen Morde, Verfolgung und Verbannung von Islamkritikern der Gegenwart.
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| Es mußte für jeden phantasiebegabten Kleriker offenkundig sein, daß mit der neuen Art des wissenschaftlichen Untersuchung die bisherige Vormachtstellung der Theologie enden würde. |
Ich stimme dir 100% zu. Wobei Kleriker = Ulema.
LG
Martin
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