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Hallo Gnostik,
| Zitat: |
| oder ist es die ganze Kuh - herde.? |
Die Hammelherde die dem Harun Yahya die Bücher verkauft, das ist das einzige Wunder!
Davon träumt jeder Verleger, eine Drückerkolonne die aus frommer Eitelkeit für den Lohn Gottes arbeitet!
Gruß Heiko
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Hallo gnostik,
Deine Art zu schreiben ist interessant. Wie genau stehst du zum Islam?
Zum Wunder der Milch.
Der Koran will sicherlch darauf hinweisen, das Gott das Reine vom Unreinen trennt, und es den Menschen zu trinken gibt. Aber das eigentliche Wunder ist, das er genau den Weg zu der Milchwerdung beschreibt. Es kommt aus der Trennung zuerst vom Kot( Verdauungsbrei ) und dann vom Blut zustande. Eine Entdeckung der Neuzeit.
VLG
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| Taoufik (in einem anderen Thread) hat folgendes geschrieben: |
| Nur der Prophet darf den Koran interpretieren/deuten. Denn er ist der Botschafter Allahs. |
Mal abgesehen davon, dass der Überbringer einer Botschaft diese nicht unbedingt verstehen muss, führt es zu interessanten Ergebnissen, wenn man untersucht, was Mohammed selbst zur Embryonalentwicklung sagt.
In einer Arbeit von Julia Bummel kann man ausführlich nachlesen, wie sich die islamischen Mediziner das Mittelalters an den antiken Griechen und am Koran orientierten. (Link 1, Link 2, beides das gleiche PDF-Dokument)
Die islamischen Koranexegeten des Mittelalters bevorzugten demnach größtenteils die ambispermatische Zwei-Samen-Theorie von Hippokrates und Galen und nicht die arrhenospermatische Ein-Samen-Theorie von Aristoteles.
Auch die Embryonalphasen in Sure 23.12-14 beziehen sich auf diese Vorbilder, was kein Wunder ist, weil sie damals und für die folgenden Jahrhunderte der Stand der Wissenschaft waren. Mohammeds Ergänzungen zu den halbwegs wissenschaftlichen Koranstellen sind allerdings reiner Aberglauben.
Sahih Muslim, Buch 33, Nummer 6390, ungefähre Übersetzung:
Die Bestandteile eines jeden von euch werden vierzig Tage im Bauch der Mutter als Blut gesammelt. Danach wird es für weitere vierzig Tage ein Blutklumpen. Dann wird es ein Klumpen Fleisch, und vierzig Tage später sendet Allah seinen Engel mit Anweisungen für vier Dinge. Der Engel schreibt seinen Beruf nieder, seinen Todestag, seine Taten, sein Glück und Unglück.
Die jeweils vierzig Tage stimmen mit der wissenschaftlichen Sichtweise der Embryonalentwicklung nicht überein. Tatsächlich hat ein Embryo nach 40 Tagen schon Knochen und einen Kopf, an dem gerade die Augen entstehen. Nach etwa 56 Tagen hat es Finger, Zehen und ein Gesicht, während Mohammed es noch als Blutklumpen bezeichnet. http://www.embryology.ch/allemand/iperiodembry/carnegie07.html
Sahih al-Bukhari, Teil 4, Buch 55, Nummer 546:
... Wenn der Mann mit seiner Frau verkehrt und seinen Erguss als Erster hat, wird das Kind dem Vater ähneln. Wenn die Frau ihren Erguss zuerst hat, wird das Kind ihr ähneln. ...
Sahih Muslim, Buch 003, Nummer 0614:
... Die reproduzierende Substanz des Mannes ist weiß und die der Frau gelb, und wenn sie Verkehr haben und die Substanz des Mannes über die Substanz der Frau überwiegt, wird es nach Allahs Beschluss ein männliches Kind, und wenn die Substanz der Frau über die vom Mann hinzugegebene Substanz überwiegt, wird es nach Allahs Beschluss ein Mädchen. ...
Seite 98 der Dissertation von Julia Bummel: "Durch Abd Allah Ibn Mas'ud (32/652-3) ist ein Ausspruch des Propheten überliefert"
Der Tropfen des Mannes ist dickflüssig. Aus ihm entstehen die Knochen und die Nerven. Und der Tropfen der Frau ist dünnflüssig. Aus ihm bilden sich das Fleisch und das Blut.
Ganz eindeutig wird in diesen Hadithen die Zwei-Samen-Theorie von Hippokrates und Galen vertreten, allerdings mit naiven Ergänzungen und Schlussfolgerungen.
Auch Koranvers 76.2 passt genau zur Zwei-Samen-Theorie:
76.2. Wir haben den Menschen aus einem Tropfen, einem Gemisch (von Sperma) (min nutfatin amschaadschin) geschaffen, ...(Paret)
Sure 86.5-7 haben islamische Mediziner im Sinne der Zwei-Samen-Theorie zu deuten versucht, indem sie sagten, die Lenden bringen den männlichen Samen hervor und die Brust den weiblichen. Das ist aber sehr frei interpretiert.
86.5. Der Mensch möge doch bedenken, aus was (für einem Stoff) er erschaffen ist!
86.6. Er ist aus hervorquellendem Wasser geschaffen,
86.7. das zwischen Lende und Brustkasten (? taraa'ib) herauskommt. (Paret)
Für das Wasser, aus dem jeder Mensch in 86.6 erschaffen sein soll, wird dasselbe Wort "ma-in" =Wasser verwendet wie in 24.45 und 21.30, wo die Erschaffung aller Lebewesen aus Wasser erwähnt wird. Anstatt der wissenschaftlich interessanteren Erkenntnis, dass alle Lebewesen zu einem großen Teil aus Wasser bestehen, kann dort also auch einfach die Zeugung aus Samen gemeint sein.
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