|
|
|
Woher die das wissen?
Solltest vielleicht mal lesen wer diese Leute waren, und wie sie an ihr Wissen kamen.
Jakop Lorber
Emanuel Swedenborg
| Wolfgang hat folgendes geschrieben: |
| Die Urkirche (kathl.) hat Jesus nie und nimmer gegründet. Und diese "äußere" Kirche ist ein Werk der Menschen, und nicht ein Werk Gottes. Die wahre Kirche ist in uns. |
Dazu muß ich noch sagen, die (äußere) kathl. Kirche entstand damals, weil die Menschen Jesus nicht verstanden hatten, und das wohl auch nicht konnten, und das wußte wohl auch Jesus.
Und weil die Menschen Jesus nicht verstanden hatten, und ihnen deshalb auch die Bibel zum Teil unsinnig vorkam, änderten die Menschen zu ihrem Verständnis einiges. Meist wurde nur hier und da ein Wort geändert, hinzugefügt, oder weggelassen.
So wurde aus der ursprünglich "inneren" Kirche für jederman, eine neue Religion. Und zwar die "äußere" kathl. Kirche mit ihrem Papst, als selbsternannter Stellvertreter Gottes auf Erden.
Und weil dann irgendwann später andere Menschen wiederum nicht an dem was der Papst und seine Bibel verkündete glauben wollten, spalteten sich Kirchen und Sekten von der kathl. ab. Die es aber letztendlich auch nicht besser wußten, eben weil damals niemand Jesus so recht verstanden hatte.
| Zitat: |
Warum sind Menschen allem Religiösen gegenüber skeptisch geworden?
Ganz allgemein ist die Botschaft Jesu den Menschen des Industriezeitalters fremd geworden. Das hat vielerlei Gründe, auf die später noch eingegangen werden soll. Bei vielen ist das Verhältnis zum Transzendenten völlig verloren gegangen, bei anderen, bei denen noch religiöse Substanz vorhanden ist, hat der Glaube keinen verläßlichen Grund mehr. Das Vertrauen in die Aussagen der Kirchen ist schwer erschüttert. Zu lange herrschte geistiger Terror, und es wurde mit der Angst ein Geschäft gemacht. Evangelische Theologen sind zuweilen ihren Gemeinden des Atheismus verdächtig. Die Frömmigkeitsformen der katholischen Kirche sprechen die junge Generation nicht mehr an. Überall ist der lautlose Abfall im Gange.
Das Bild, welches das christliche Abendland darbietet, ist erschreckend. Prof. Karl Rahner S. J. kennzeichnet die Sachlage treffend, wenn er sagte: "Wir leben in einem Heidenland mit christlicher Vergangenheit und christlichen Restbeständen."
Sind die Botschaften Lorbers für unsere Zeit Wahrheiten von Gott?
Dessenungeachtet ist bei sehr vielen Menschen noch religiöse Substanz latent vorhanden. Aber sie sind ratlos und stellen die Pilatusfrage: "Was ist Wahrheit?" In der Tiefe mancher Seelen ist oft ein Hunger nach religiöser Wahrheit vorhanden. An diese Suchenden wendet sich diese Schrift. Ihnen bringen wir eine Botschaft zur Kenntnis, die nicht alltäglich ist. Sie hebt sich von der sonstigen Literatur über die christliche Religion und insbesondere von den zahlreichen bibelkritischen Schriften der liberalen Theologen als eine Botschaft sui generis ab. Man darf hier an das Wort des bekannten katholischen Theologen Prof Hans Küng erinnern: "Es gibt oft merkwürdige Charismen, Berufungen zu recht außerordentlichem Zeugnis prophetischer Aufträge."
Dieses Wort trifft zu auf einen ganz außergewöhnlichen Vorgang, der sich im vorigen Jahrhundert abspielte, aber erst für unsere Zeit seine volle Bedeutung erlangen wird. Viele Menschen stellen in unseren Tagen, wo der Zerfall des Hergebrachten und unzählige Ideen und Ideologien die Geister verwirren, die Frage: Weshalb schweigt Gott? Aber er schweigt nicht! Gott schickte zu allen Zeiten in gewissen Abständen Botschaften und Warnungen an die Menschheit. Selten wurden sie angenommen, selbst damals nicht, als Jesus, der inkarnierte Sohn Gottes, die frohe Botschaft verkündete. Der Klerus stellte sich zu allen Zeiten derartigen Botschaften entgegen. |
| Zitat: |
Wie soll Gottesdienst nach Jesu Lehre sein?
* Wahrer Gottesdienst besteht in tätiger Nächstenliebe, nicht in äußeren Zeremonien, von denen man lassen soll
* Werktätige Liebe und Dienen untereinander ist allein wahrer Gottesdienst
* Jesu Lehre hat mit Zeremonien nichts mehr zu tun; der Mensch in sich ist alles in allem u. soll Gottesdienst im eigenen Herzen vollziehen
* Durch Jesu Lehre wird der Mensch in sich und mit sich vereint und braucht daher keine äußerlichen Gottesdienste und Anbetungsorte mehr
* Wahrer Gottesdienst soll täglich, nicht nur am Sabbat erfolgen |
| Zitat: |
Jesu spätere Wiederholung des Vaterunser-Gebets
03] Hierauf sagte der Hauptmann: »Herr und Meister, wie sollen wir bitten, daß wir Dir wohlgefällig und somit auch nicht vergeblich Dich um etwas Rechtes bitten könnten? Denn es kann ein Mensch auf dieser Welt in gar mannigfache Bedrängnisse gelangen und kann sich da mit einer rechten Abhilfe nur an Dich wenden. Wie aber soll er da bitten und beten?
04] Sagte Ich: »In jeder Not und Drangsal bittet mit natürlicher Sprache im Herzen zu Mir, und ihr werdet nicht vergeblich bitten!
05] So ihr aber Mich um etwas bittet, da machet nicht viele Worte und durchaus keine Zeremonie, sondern bittet also ganz still im geheimen Liebeskämmerlein eures Herzens:
• mt.06,09] Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.
06a] Unser lieber Vater, der Du im Himmel wohnst, Dein Name werde allzeit und ewig geheiligt!
• mt.06,10] Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
06b] Dein Reich des Lebens, des Lichtes und der Wahrheit komme zu uns und bleibe bei uns! Dein allein heiliger und gerechtester Wille geschehe auf dieser Erde unter uns Menschen also, wie in Deinen Himmeln unter Deinen vollendeten Engeln!
• mt.06,11] Unser tägliches Brot gib uns heute.
06c] Auf dieser Erde aber gib uns das tägliche Brot!
• mt.06,12] Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
06d] Vergib uns unsere Sünden und Schwächen, wie auch wir sie denen allzeit vergeben werden, die gegen uns gesündigt haben!
• mt.06,13] Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
06e]Lasse nicht Versuchungen über uns kommen, denen wir nicht widerstehen könnten, und befreie uns also von allem Übel, in das ein Mensch infolge einer zu mächtigen Versuchung dieser Welt und ihres argen Geistes geraten kann; denn Dein, o Vater im Himmel, ist alle Macht, alle Kraft, alle Stärke und alle Herrlichkeit, und alle Himmel sind voll derselben von Ewigkeit zu Ewigkeit! -
07] Siehe, du Mein Freund, also soll ein jeder bitten in seinem Herzen, und seine Bitte wird erhört werden, so es ihm mit derselben völlig ernst ist, - doch nicht pur mit dem Munde, sondern wahr und lebendig im Herzen! Denn Gott in Sich ist ein purster Geist und muß denn auch im Geiste und dessen vollster und ernstester Wahrheit angebetet werden.
08] Wenn du das nun einsiehst und begreifst, da tue denn auch danach und du wirst leben, wie auch ein jeder, der also tun wird! |
|
|
|