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Tja, stellt sich die Frage, was denn nun wirklich! - ?
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@Tobias
| Zitat: |
| Der Koran erlaubt Sklavinnen, auch zu sexuellen Zwecken zu halten. |
Widerspricht das nicht der "gleichberechtigten" Stellung der Frau?
Gruß
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| Die ist materiell im Koran nicht vorhanden. Aber der Koran erlaubt auch männliche Sklaven, nur eben keinen homosexuellen Verkehr (bzw. das Stammt aus Ahadith soweit ich weiß, leitet sich aber logisch aus dem Koran ab).
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Was heißt jetzt hier
| Zitat: |
| Die ist materiell im Koran nicht vorhanden |
?
Sklaverei bedeutet Unterdrückung. Das würde dann aber dem friedlichen Ansinnen heftigst widersprechen!
Gruß
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Sklaverei war zur damaligen Zeit, besonders im Orient, völlig normal und im Islam setzt sie sich fort. Wobei es aber als besonders gute Tat gilt einen Sklaven frei zu lassen. Mann kann aber eine Sklavin auch heiraten, so viele man hat.
Und wenn ihr fürchtet, in Sachen der (eurer Obhut anvertrauten weiblichen) Waisen nicht recht zu tun, dann heiratet, was euch an Frauen gut ansteht (?) (oder: beliebt?), (ein jeder) zwei, drei oder vier. Wenn ihr aber fürchtet, (so viele) nicht gerecht zu (be)handeln, dann (nur) eine, oder was ihr (an Sklavinnen) besitzt! So könnt ihr am ehesten vermeiden, unrecht zu tun.
[Sure 4. Die Frauen: Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 209 (vgl. Sure 4, 3) (c) Verlag W. Kohlhammer]
Geraten wird also eigentlich zur Einehe (auch in weiteren Ayat) und zu den Sklavinnen. Heute natürlich nicht mehr zeitgemäß. Materiell gesehen ist das natürlich eine Unterdrückungen der Sklavinnen, Sklaverei ist ja generell eine Unterdrückung. Aber dies ist eine materielle Unterdrückung in dieser Welt, nicht vor Gott.
Im Angesicht Gottes waren Frauen und Männer von jeher gleich und werden es immer sein.
(Bahá'u'lláh in: Compilations, 1986 Frauen)
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