|
|
|
| Zitat: |
| Für den Skeptiker ist es schlicht und einfach eine Beleidigung des Verstandes und der Vernunft, vorzuschlagen, dass die genetischen Programme der höheren Organismen, die aus einer in der Nähe von 1000.000.000 liegenden Anzahl von Informationsdaten bestehen, (äquivalent der Buchstabenfolge in einer kleinen, aus 100 Bänden bestehenden Bibliothek) in denen in verschlüsselter Form von unzähligen tausenden raffinierter Algorithmen die Kontrolle, Spezifikationen und Anweisungen zu Wachstum und Entwicklung von Milliarden und Milliarden Zellen in komplexe Organismen enthalten sind, durch einen rein zufälligen Prozess komponiert wurden. Doch für den Darwinisten ist diese Idee ohne einen Schimmer von Zweifel annehmbar - das Modell hat Vorrang! |
(Michael Denton, Evolution: A Theory in Crisis, London: Burnett Books, 1985, S. 351)
Zur Mutation und der natürlichen Selektion habe ich glaube ich noch irgendwo ein paar schöne Zitate von Wissenschaftlern. Wenn man bei den Fakten bleibt, dann ist man noch lange nicht ignorant.
|
|
|
|
Hallo Taufik,
Selbst wenn du fuer die Entstehung von Leben die gleiche Wahrscheinlichkeit, wie die, dass das Universum so entstanden ist wie es ist, also 1:10^98 (also eine 1 mit 98 Nullen), so brauchst du maximal ganze laecherliche 326 unterschiedliche Parameter um deine Chance auf 1:1 zu heben.
Anderes, weniger abstraktes Beispiel:
Annahme:
Jemand behauptet: "Von diesen 1 000 Buechern hat nur 1 Buch alle(!) der folgenden Eigenschaften:
Bekannt ist;
- 10% der Buecher haben ein Eselsohr auf irgendeiner Seite
- 10% der Buecher haben einen Druckfehler irgendwo auf den 250 Seiten
- 10% der Buecher wurden auf gelben Papier gedruckt
- 10% der Buecher haben einen handschriftlichen Kommentar irgendwo auf den ersten 200 Seiten im Buch
- 10% der Buecher haben einen schwachen Druck bei einer der ca 400 Grafiken im Buch
- 10% der Buecher riechen nach Kaffee
- 10% der Buecher haben einen Fleck irgendwo im Buch
- Bei 10% der Buecher fehlt ein Blatt"
Nun, wie kanst du moeglichst schnell herausbekommen, ob und wenn ja auf welches Buch alle(!) diese Kriterien zutreffen?
1. Buch fuer Buch, Fehler fuer Fehler untersuchen. Also nimmst du jedes Buch 8x in die Hand.
Im unguenstigsten Fall also 8x1 000 Buecher = 8 000 Zugriffe auf das Buecherregal und 8000 mal Suchen.
2. Buch fuer Buch, aber alle Fehler auf einmal. Also nimmst du jedes Buch 1x in die Hand und sucht in ihm nach den 8 Fehlern.
Im unguenstigsten Fall also 1 000 Buecher = 1 000 Zugriffe auf das Buecherregal und ingesamt 8 000 mal suchen.
3. Du suchst zunaechst in 1 000 Buechern nach Fehler 1.
Hat dieses Buch den Fehler, so suchst du nach Fehler 2.
usw...
Im unguenstigsten Falle also 1 000 + 100 + 10 + 1 = 1 111 Zugriffe.
Also ganze 1 111 mal suchen statt 8 000 mal suchen.
Und genau dieses Verfahren verwendet die Natur.
(Und jeder Zuechter)
LG
Martin
|
|
|
|
Hallo Taufik,
| Zitat: |
| Ich denke mal das ihr der Meinung seit die Theorie ist zu 100% bewiesen. Dann denke ich, wird es euch nicht schwer fallen uns einen wissenschaftlichen Beweis zu liefern wie das Leben entstanden ist. |
Das Prinzip der Evolution hat nichts primaer mit der Entstehung des Lebens zu tun.
Evolution ist ein Naturgesetz, dass seine Anwendung nicht nur im organischen, sondern auch im anorganischen Bereich und sogar in den Geisteswissenschaften findet. Dieses Gesetz wurde bewiesen und findet laengst seine Anwendung sogar in der industriellen Produktion.
Die Entstehung von Leben aus toter Materie ist jedoch vermutlich ein Resultat der Naturgesetze.
Eine Reporoduktion dieses Ueberganges ist m.W. noch nicht gelungen.
| Zitat: |
| Hast du oder der andere Martin meine letzten Beiträge mit den Zitaten der Wissenschaftler mitbekommen? Wieso werden diese einfach ignoriert? |
Weil sie irelevant sind.
Hier ein par bessere Quellen:
Literatur
Ernst Mayr: Artbegriff und Evolution, Parey-Verlag, Hamburg 1967.
Bis heute der Klassiker der modernen Evolutionsbiologie, verfasst vom berühmtesten Evolutionsbiologen des 20. Jahrhunderts. Mit einer Fülle von ausgewerteten Dokumentationsmaterialien zur Evolution auf über 600 Seiten.
Douglas J. Futuyma: Evolutionsbiologie. Aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet von Barbara König. Birkhäuser Verlag, Basel 1990.
Modernes, ebenfalls über 600 Seiten starkes Lehrbuch.
Günther Osche, Evolution. Grundlagen, Erkenntnisse, Entwicklungen der Abstammungslehre, Herder-Verlag, Freiburg 1972.
Leicht verständliche, kurze Einführung in die Evolutionsbiologie.
Charles Darwin: Die Entstehung der Arten, Reclams Universal Bibliothek 3071
Charles Darwin: Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl, GLB PARKLAND Verlags- und Vertriebsgesellschaft mbH, (2000) ISBN 388059984X
Grundlegendes, bereits im 19. Jahrhundert verfasstes Buch über die Evolutionstheorie. Sehr umfangreich, dennoch lesenswert. Ein Klassiker.
Charles Darwin: Die Abstammung des Menschen, Kröner, 2002
Erst 1871 - zwölf Jahre nach Erscheinen seines das Denken revolutionierenden Werkes "Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl" - wagte es der britische Naturforscher Charles Darwin (1809-1882), die Zeitgenossen mit seinem Buch "Die Abstammung des Menschen" zu konfrontieren, in dem er seine Evolutions- und Selektionslehre auf Entwicklung und Herkunft des Homo sapiens anwendet.
Sven P. Thoms: Ursprung des Lebens, Fischer 2005 ISBN 3-5961-6128-2
Dieser aktuelle Band behandelt die Frage, wie die biologische Evolution überhaupt in Gang gekommen ist; wie die ersten evolvierenden Systeme (Zellen) entstanden sind, von denen alle heute existierenden Lebewesen abstammen.
Ulrich Kull: Die Evolution des Menschen, J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung Stuttgart, 1979, ISBN 3476201147.
Volker Storch, Ulrich Welsch, Michael Wink: Evolutionsbiologie, Springer Verlag, Berlin-Heidelberg 2001, ISBN 3-540-41880-6.
Ulrich Kutschera: Evolutionsbiologie, 2. Auflage, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 2006, ISBN-10 3-8252-8318-6
Werner Ebeling: Physik der Evolutionsprozesse, Akademie-Verlag, Berlin, ISBN 3055006224
Hoimar von Ditfurth: Am Anfang war der Wasserstoff, Knaur, ISBN 342603395X
Hoimar v. Ditfurth: Der Geist fiel nicht vom Himmel, Hoffmann und Campe, ISBN 3455089674
Jörg Blech, Rafaela von Bredow, Johann Grolle: Darwins Werk, Gottes Beitrag. Der Spiegel 52/2005, S. 136 - 147 (2005), ISSN 0038-7452
Wuketits, Franz M. (2005): Evolution. Die Entwicklung des Lebens. (Beck Wissen) München: Beck.
Kompakte und verständliche Einführung auf 100 Seiten
Ernst Mayr: Das ist Evolution. Goldmann 2005, ISBN 3442153492 (Der zur Zeit beste allgemeinverständliche Überblick über alle Fragen der Evolutionstheorie, verfasst vom berühmtesten Evolutionsbiologen des 20. Jahrhunderts.)
Ernst Mayr: Artbegriff und Evolution. Parey-Verlag, Hamburg/Berlin 1967, (Voluminöser Klassiker der Evolutionstheorie für Biologen mit einer Fülle von wissenschaftlich belegtem Dokumentationsmaterial.)
Rupert Riedl: Riedls Kulturgeschichte der Evolutionstheorie. Die Helden, ihre Irrungen und Einsichten. Springer-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-540-43668-5
Heinrich Meier (Hrsg.): Die Herausforderung der Evolutionsbiologie. 3. Auflage. Piper-Verlag, München 1992 (Serie Piper, Band 997), ISBN 3-492-10997-7
Ulrich Kutschera: Evolutionsbiologie. Eine allgemeine Einführung. Blackwell Wissenschafts-Verlag, Parey 2001, ISBN 3-8263-3348-9
Mathias Gutmann: Die Evolutionstheorie und ihr Gegenstand. Beitrag der Methodischen Philosophie zu einer konstruktiven Theorie der Evolution. Verlag für Wissenschaft und Bildung, Berlin 1996 (Studien zur Theorie der Biologie, Band 1), ISBN 3-86135-045-9
Sven P. Thoms: Ursprung des Lebens. Frankfurt: Fischer 2005 ISBN 3-5961-6128-2
Richard Dawkins: The Selfish Gene. Reissued in new covers. Oxford University Press, Oxford 1999, ISBN 0-19-286092-5 (dt.: Das egoistische Gen)
Richard Dawkins: The Blind Watchmaker. Reissued. Penguin, London u.a. 2000, ISBN 0-14-029122-9
David Quammen: Der Gesang des Dodo. Eine Reise durch die Evolution der Inselwelten. Ullstein-Taschenbuchverlag, München 2001, ISBN 3-548-60040-9
Originalarbeiten
Alfred Russel Wallace (1858): ON THE TENDENCY OF VARIETIES TO DEPART INDEFINITELY FROM THE ORIGINAL TYPE
Charles Darwin: Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl oder Die Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampfe ums Dasein. Herausgeber: Heinrich Schmidt Übersetzung J. V. Carus (1884)
Weblinks
http://www.evolutionsbiologen.de/
http://www.bertramkoehler.de/HP3.htm
http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d36/36.htm
http://www.waschke.de/twaschke/gedank/g_theor.htm
http://www.uni-kassel.de/fb19/plantphysiology/links.htm
http://books.nap.edu/html/evolution98/
| Zitat: |
| ...Und Martin, wir warten immer noch darauf das du uns erklärst wie ein Taubenzüchter die Aussagen von Wissenschaftlern widerlegen kann. Bitte bringt die Fakten einmal auf den Tisch. |
Wieso, Taubenzuechter nutzen Aussagen von Wissenschaftlern um Tauben zuechten zu koennen. (Und nicht nur die Taubenzuechter nutzen diese)
LG
Martin
|
|
|
|
Hallo Taoufik!
| Zitat: |
| Und Martin, wir warten immer noch darauf das du uns erklärst wie ein Taubenzüchter die Aussagen von Wissenschaftlern widerlegen kann. |
Ich weiß nicht, welchen Martin Du meinst.
Was sagt denn der Taubenzüchter?
Bekanntlich sind ja die Mäuse die Versuchsleiter des Experimentes Erde.
|
|
|
|
Ich verstehe ehrlich gesgt nicht worauf du mit deinem Rechenbeispiel hinaus willst.
Kannst du vielleicht eine eindeutige Aussage machen. Hebt das die (Un)Wahrscheinlichkeit in irgendeiner Weise auf?
| Zitat: |
Evolution ist ein Naturgesetz
|
Wär mir neu!
| Zitat: |
Die Entstehung von Leben aus toter Materie ist jedoch vermutlich ein Resultat der Naturgesetze.
Eine Reporoduktion dieses Ueberganges ist m.W. noch nicht gelungen. |
Das ist doch eine Bankroterklärung! Warum tut man dann so als wäre alles eindeutig bewiesen?
Sind wir im Forum um gegenseitig Quellen auszutauschen!
Ihr scheint doch vollauf von dieser Theorie überzeugt zu sein. Als rational denkende Menschen müssen euch demnach Fakten überzeugt haben, also solltet ihr wunderbar auf die vorgeführten Sackgassen der Evolutionstheorie antworten können....
Gehen wir doch manche durch.
Fakt ist, die zufällige Entstehung des Lebens ist mathematisch ausgeschlossen.
Ab hier kann man eigentlich aufhören!
Wir werden diese Lüge aber in allen Einzelheiten aufdecken.
Frage: Wurde jemals beobachtet das Mutationen Lebewesen mit höherer Komplexität hervorbringen?
|
|
|